Re: Der Braune Eichenschneckling
Hallo Harald,
danke für diesen Link. Steht leider nicht dabei, wann der Artikel erscheinen wird.
- In den Beiträgen kam die Frage hoch nach der Versuchsanordnung. Da kann ich etwas dazu beitragen:
Ausgangspunkt sind mehrere homogene Flächen, die in jeweils 3 gleichgroße Teilflächen unterteilt wurden. Die 3 Teilflächen repräsentieren drei verschiedene Behandlungen:
Behandlung 1: keine Ernte, nur Zählen aller Fruchtkörper
Behandlung 2: Zählen und Pflücken der Speisepilze, Zählen aller Nicht-Speisepilze
Behandlung 3: Zählen und Abschneiden der Speisepilze, zählen aller Nicht-Speisepilze
- Warum Speisepilze und Nicht-Speisepilze unterschiedlich behandelt werden habe ich nicht verstanden.
- Um Doppelzählungen zu vermeiden, wurden die Fruchtkörper nach dem Zählen markiert.
- Die Aufnahmen erfolgten mindestens einmal wöchentlich vom 15. Mai bis zum 15. November
- Zur Auswertung wurde eine Clusteranalyse durchgeführt.
- Eine mögliche Trittbelastung als Begleiteffekt des Sammelns wurde insbesondere bei Cantharellus lutescens festgestellt. Auf einem Teil einer Teilfläche (in 1980 intensiv begangen) wurde 1981 gegenüber dem in 1980 nicht begangenen gleichgroßen Teil der Teilfläche ein markanter Rückgang (Faktor 20) an Fruchtkörper festgestellt.
===> Soviel zu der in 1990 veröffentlichen Untersuchung
===> Für mich sieht es so aus, als ob die neue Untersuchung nichts überraschend NEUES bringt.
Grüße
Gerd