Biolumineszenz von Pilzen und Kameratechnik *PIC*
Vor einiger Zeit gab es schon mal einen Beitrag zur Biolumineszenz von Pilzen insbesondere von P.stipticus. Beim Photographieren mit Digitalcameras kommt man bei solchen lichtschwachen Objekten schnell an seine Grenzen. Trotz aller Mühe und langen Belichtungszeiten (teilweise über 1 Minute) konnte ich mit meiner Nicon coolpix 4500 keine vernünftigen Aufnahmen machen. Am Wochenende war Tillmann zu Besuch und hat seine Cannon 20 D Spiegelreflexcamera mit Makroobjektiv mitgebracht. Das Ergebnis hat mich fast umgehauen, ohne Probleme sofort die schönsten Photos. Qualität hat halt seinen Preis. Die Bilder zeigen eine Kultur von P. stipticus auf Rosskastanie. Größe des Objektes ist etwa 5 cm.
Viele Grüße
Dieter
![[image]](http://www.uni-jena.de/chemie/institute/oc/weiss/Pilze/Img_9495klein.jpg)
![[image]](http://www.uni-jena.de/chemie/institute/oc/weiss/Pilze/Img_9496klein.jpg)
will ich auch mal meinen Kommentar abgeben: Die Pilzchen sind SEHR klein. Das ganze Objekt, also der Baum"stamm" misst etwa 5 cm Höhe, die "großen" Pilze mit einem Zentimeter Duchmesser leuchten kaum, nur die ganz kleinen. Wenn man in diesen Bereichen fotografiert, liegt die Tiefenschärfe im Bereich einiger Millimeter. Wie Georg schon sagt, ist die Tiefenschärfe bei größeren und damit rauschärmeren Sensoren deutlich geringer, was sich natürlich besonders bei großen Blendenöffnungen (kleinen Blendenzahlen) auswirkt. Bei geringen Lichtmengen muss man leider die Blende öffnen. Zum Optimieren der Lichtbilder hätte ich sicherlich die Blende schließen können und mehr Tiefenschärfe erreicht, aber der Vergleich der Bilder wäre nicht ganz so treffend - andererseits hätte ich aber wirklich auch mal ein "schönes" Bild machen können. Insofern: Kritik angenommen! @Dieter: Nächstes Mal komme ich mit mehr Gepäck. ![[image]](http://www.uni-jena.de/chemie/institute/oc/weiss/Pilze/Img_9494klein.jpg)