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Hainbuchen-Fälbling?

pilzmel ⌂, (vor 7588 Tagen) 1.733 Beiträge

Hallo Pilzfreunde,
ich grabe mal wieder zwei ungelöste Altfunde aus. In beiden vermute ich Hebeloma, möglicher Weise dieselbe Art. Sehr verbindend wirkt m.M. nach die Hainbuche - aber, trotz heftigem Kopfzerbrechens will mir nichts Passendes einfallen.

Nummer 1 fand ich 17.12.04 in einem Zwergstrauch-Rondell mit einem Jungbaum mittendrin. Damals meinte ich, es sei Ahorn. Stimmt aber nicht. Vermutlich eine Hainbuchen-Mutante (mit himmelwärts ragenden Ästen).

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Hut: Bis 2 cm Durchmesser, mittelbraun mit etwas dunklerer Mitte, wenig ausblassend. Kein Velum (mehr?) erkannt.
Lamellen: Hellbraun, Burggraben
Stiel: Bis 3 x 0,5 cm, bräunlich, stark weißfaserig.
Fleisch: Weißlich bis hellbräunlich, stielabwärts etwas dunkler.
Geruch: Pilz.

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Sporen: 9,4-11,2 x 5-6,9 µm, rau bis deutlich feinwarzig, blaß gelbbraun, nicht dextrinoid. Oft etwas rundlich.
Cheilozystiden: (13,6)38,2-54,6 x 4,1-8,2, gedrängt, Spitze meist leicht erweitert.

Nummer 2 (14.12.05) stammt ebenfalls aus einer Stadtverschönerungs-Einrichtung, eingerahmt von einer Hainbuchen-Hecke.

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Hut: 2,5-4 cm breit, braun, Mitte etwas dunkler und flach gebuckelt, feucht leicht klebrig. Am Rand wenige Velumflusen.
Lamellen: Weißlich bis hellbraun, Burggraben.
Stiel: Bis 4 x 1 cm, blaß braun, stark faserig.
Fleisch: Durchwässert-bräunlich, in unterer Stielhälfte bräunend.
Geruch: Pilz.

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Sporen: 7,5-11,2 x 5-6,2 µm, rau bis feinwarzig, blaß gelbbraun, nicht dextrinoid.
Cheilozystiden: 22-68 x 5,5-8,2 µm, gedrängt, Spitze oft leicht erweitert.

Vielleicht läßt sich damit etwas anfangen? Für jeden Hinweis wie immer dankbar!
Beste Grüße! Pilzmel

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