Re: Frage
Hallo Peter,
ich habe meine Sony auf den Tisch gelegt, dann langsam so weit hin und
hergeschoben, bis ich das Objekt scharf im Sucher gesehen habe.
Jepp, ich mache es genauso (oder auch mit Stativ)
Dann habe ich maximal abgeblendet.
Welche kleinste Blende gestattet denn deine Kamera (bei mir ungefähr
Blende 10 - je nach Zoomfaktor)?
Die Aufofokusfunktion habe ich selbsverständlich
abgeschaltet, das würde nicht funktionieren.
Klaro - woher sollte die Automatik auch wissen, welchen Bildteil du
scharfstellen willst?
Selbstauslöser habe ich selbstverständlich auch benutzt.
Mach' ich normalerweise auch - allerdings ist das bei der Nikon leider
etwas umständlich gelöst, wenn man manuell scharfstellen will und dazu
noch den Selbstauslöser aktiviert, muss man sich seltsame Tastenkombinationen
aneignen.
Die Ergebnisse sind für den Anfang erstaunlich gut geworden.
Das kannst Du laut sagen - ich denke, dass ich ebenfalls mal etwas mit
der Umkehrmethode experimentieren werde ...
Bald bekomme ich meinen Kupplungsring und werde
auch mal ein Stativ und einen Schlitten benutzen, dann kann's ja nur noch
besser werden
Ich denke nicht, dass die Ergebnisse damit besser werden - lediglich der
'Ausschuss' durch (Entfernungs-)Fehleinstellungen wird geringer werden.
Ich freue mich schon, wenn ich die ersten Pilzchen damit ablichten kann.
Das wird dann die zweite große Hürde werden. Zwischen Bildern am Schreibtisch
(= leicht) und Bildern vor Ort besteht ein sehr großer Unterschied. Selbst
mit Stativ wirst du bei den dort vorherrschenden Lichtbedingungen bei diesen
extremen Vergrößerungsfaktoren kaum um eine Zusatzbeleuchtung (z.B. LED-
Taschenlampen, Reflektoren etc.) herumkommen. Dabei ergeben sich dann neue
Probleme - angefangen beim Weißabgleich bis hin zum schwierigen (weil nahezu
rechtwinkligen) (Hilf-)Lichteinfallswinkel.
Beste Grüße
Thomas Wallner
