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Re: Frage nach Risiken nicht entfernter Zeckenköpf

psittacus, (vor 7450 Tagen) 186 Beiträge @ phragmobasidie

Hallo,
ich möchte nicht eine ganze Zecken-Borreliose-FSME-Diskussion starten,
sondern nur speziell fragen,
wie es um ein mögliches Mehr an Gefährlichkeit bei steckengebliebenen
Zeckenköpfen bestellt ist und
was man tun sollte bzw. nicht tun muss.
Sollte man in jedem Fall möglichst schnell zum Arzt und den Kopf entfernen
lassen, oder reicht eine
Wundbehandlung mit Desinfektion und eventuell Zugsalbe ?
Wie stark steigen Infektionsrisiken für Borreliose und FSME an ? Oder besteht
der Unterschied zum
gelungenen Entfernen einer Zecke hauptsächlich nur darin, dass der
Wundheilungsprozess etwas länger dauert
und das Ganze etwas mehr juckt, bis der Kopf irgendwann von der körpereigenen
Abwehr "rausgeworfen" wird ?
Ich würde mich über Antworten sehr freuen.
Hier gibt es gerade sehr viele Zecken. Man kann sie sich locker schon im
Garten holen.
Wie siehts denn so bei Euch aus ?
schöne Grüße + ein beissfreies Wochenende wünschend
Robin

Hallo- in jedem Fall muß ein nicht entfernter Zeckenteil - oft bleibt ja nicht nur der Kopf stecken entfernt werden. Das Risiko eine Spätfolge zu bekommen ist entschieden zu hoch.Spätfolgen können auch noch nach Jahren eine spinale B orrelliose, eine Borrellienencephalitis oder pseudorheumatische Erkrankungen sein.Zugsalbe bringt gar nichts.Ein flüssiges Hautdesinfektionsspray, welches auch viruzid ist, sollte verwendet werden. Zeckenreste , die tief sitzen müssen!!! bei einem Hautarzt, und in jeder dermatolgischen Klinik per Stanzbiopsie entfernt werden.
Gruß Psittacus

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