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Bär Bruno erschossen.

Axel Schilling ⌂, (vor 7431 Tagen)

Nach Wolf Bärbel in Niedersachsen ist nun Bär Bruno in Bayern erschossen worden. Die Verantwortlichen für diesen unsinnigen Mord sollte man nennen und im Gedächtnis behalten. Es sind dies der Bayerische Staatsminister Dr. Schnappauf und der Staatssekretär Dr. Bernhard.
http://www.stmugv.bayern.de/de/wir/
Armes Bayern !

Axel

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willst du denen neue Opfer vorschlagen?

bert, (vor 7431 Tagen) @ Axel Schilling

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,423627,00.html

Ich finde es nicht so ganz angemessen, hier die Politiker als "Mörder" zu bezeichnen, bzw. von Mord zu sprechen. Auch wenns mir lieber wäre, man hätte ihn laufen lassen. Aber er hatte ja wohl auch ein untypisches Verhalten, und was hätte man wohl gesagt, wäre jemand von ihm angegriffen worden?

bert

Nach Wolf Bärbel in Niedersachsen ist nun Bär Bruno in Bayern erschossen
worden. Die Verantwortlichen für diesen unsinnigen Mord sollte man nennen
und im Gedächtnis behalten. Es sind dies der Bayerische Staatsminister Dr.
Schnappauf und der Staatssekretär Dr. Bernhard.
http://www.stmugv.bayern.de/de/wir/
Armes Bayern !
Axel

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meine Meinung!Warum wollen gewisse Leute das

Hans hurter, (vor 7431 Tagen) @ bert

Rad der Zeit zurückdrehen und wilde Tiere ,Bär,Luchs und Wolf in unseren Breitengraden ansiedeln?Der Hauptgedanke ist,dass wieder ein natürliches Regulativ bei den Tieren stattfinden soll!!!!???? Aber dass in diesen Gebieten unbewaffnete Menschen Ihre Freizeit verbringen???Wenn ich und meine Freunde in Canada oder Alaska sind, gehen wir nicht einmal unbewaffnet aufs Plumpskloo!Dass man dem Lachs im Rhein wieder eine Chance geben will ist noch verständlich weil der Fluss so gut wie möglich revitalisiert wird und Kläranlagen gebaut werden.
Wir haben bei Basel den Nebenfluss Birs da werden immer noch Kleinkraftwerke gebaut die Fliessgeschwindigkeit verringert = warmes Wasser, die Salmoniden werden krank.Der Fluss wird revitalisiert dem Biber neuen Lebensraum gegeben und das mit Millionen von Sfr.Eine Fabrik lässt Chemie wegen einer Fehlmanipulation in den Fluss alle Fische unterhalb der Fabrik verenden!Die Vogelschützer schützen alle Vögel,auch Kormorane (waren vor zehn Jahren nicht ansässig)die enorme Schäden anrichten speziell bei den von uns in Fronarbeit aufgezogenen Jungfischen.Ich komme mir vor wie in einem Land voll von Schildbürgern.Es wird nicht miteinander geplant sonder jeder wei& es besser und das gilt auch für die Politik!Gruss Hans

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,423627,00.html
Ich finde es nicht so ganz angemessen, hier die Politiker als
"Mörder" zu bezeichnen, bzw. von Mord zu sprechen. Auch wenns
mir lieber wäre, man hätte ihn laufen lassen. Aber er hatte ja wohl auch
ein untypisches Verhalten, und was hätte man wohl gesagt, wäre jemand von
ihm angegriffen worden?
bert

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Re: Bär Bruno erschossen.

Wanderer, (vor 7431 Tagen) @ Axel Schilling

Dazu eine Gewschichte aus den 60er oder 70er Jahren aus Schleswig-Holstein

Der Tierpark in Neumünster hatte schon immer Wölfe im Gehege. Ganz früher war das noch ein Käfig, der von artgerechter Haltung genauso weit entfernt war, wie wir vom Mittelalter (die für den Bärenabschuss Verantwortlichen ausgenommen).
Es begab sich nun aber zu der Zeit, dass zwei dieser Wölfe ausbrachen und irgendwo in der Umgebung von Neumünster frei herumliefen. "Wölfe In Neumünster", Gefahr für die Kinder, für Frauen und alte Leute. Aufruhr, Vorsichtsmaßnahmen, Ratschläge von Experten, die Politiker waren gefordert um eine Panik zu vermeiden. Schließlich kannten alle die Gefahren, die ganz Neumünster drohten aus altbekannten Geschichten wie Rotkäppchen und Der Wolf und die seiben Geißlein. Jäger schwärmten aus um das Schlimmste zu verhindern. Die Wölfe blieben aber verschwunden, die Gefahr war nicht gebannt. Dann geschah es: ein Jäger konnte mit gezieltem Schuss (wow) einen der Wölfe niederstrecken. Und er hatte noch das Glück, als Volksheld, als Retter vermutlich unzähliger Kinder... in der Zeitung in gewohnt stolzer Jägerpose mit erlegter Bestie davor abgebildet und gefeiert zu werden.
Der andere Wolf wurde in einem Gebüsch entdeckt. Eine Tierpflegerin konnte schnell zur Stelle sein und kroch hinein zu dem völlig verschreckten Hundeahnen. Sie konnte ihn am Ohr packen und herausziehen. Mit eingeklemmtem Schwanz konnte er wieder in seinen Raubtierkäfig im Tierpark Neumünster befördert werden.

Mit Gruß Gerd (Wanderer)

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Re: Bär Bruno erschossen.

Schneider Michael, (vor 7431 Tagen) @ Axel Schilling

so ein elender jägerschwachsinn,

betäuben konnte man den bären ja nicht, da mann ihn "angeblich" nicht fand!!!!

kaum zum abschuss freigegeben, wurde er gefunden und abgeknallt

(da fühlt man sich gleich zuhause wie bei freunden!))-:

alles mörder + dreckschweine die man an die wand stellen sollte!!

mit knirschenden zähnen michi

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Re: Bär Bruno erschossen.

42, (vor 7431 Tagen) @ Schneider Michael

Hallo 'michi',

so ein elender jägerschwachsinn,

Vorweg: ich bin kein Jäger!

betäuben konnte man den bären ja nicht, da mann ihn "angeblich"
nicht fand!!!!

Es ist doch wohl ein signifikanter Unterschied, ob JEDER bayerischer Jäger
auf den Bär schießen darf - oder eben nur die 3 Finnen. Und noch
größer wird dieser Unterschied, wenn man sich die Reichweite der jeweiligen
Waffen vor Augen hält. Was glaubst Du, wie weit man mit einem Betäubungs-
gewehr schießen kann (im Vergleich zu einem Jagdgewehr)?
Und das gewichtigste Argument: glaubst Du, unsere Politiker würden
absichtlich dafür sorgen, dass die teure Betäubungsjagd ohne Erfolg bleibt?
Wir wissen doch, dass bei uns kaum etwas mehr zählt als Geld, oder?
Ergo: Dein "angeblich" kannst Du Dir sparen.

kaum zum abschuss freigegeben, wurde er gefunden und abgeknallt

s.o.

(da fühlt man sich gleich zuhause wie bei freunden!))-: alles ...

Den Rest Deines Postings mag ich nicht zitieren - für mich sind solche
Beschimpfungen würdelos.

Auch ich finde es nicht richtig, dass der Bär abgeschossen wurde, aber
ein wenig mehr Sachlichkeit könnte wirklich nicht schaden.

Thomas Wallner

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Ja nee, is klar ...

saibling, (vor 7431 Tagen) @ Axel Schilling

Hi,

natürlich ist es schade, wenn so ein schönes und stolzes tier wie ein bär,
erschossen wird. Mir wär es auch lieber gewesen, sie hätten ihn einfangen
können.

Wenn ich hier so manch meinung lese glaub ich allerdings, dass nachdenken
wohl glückssache ist. Das Tier spazierte durch städte wie kochel und es
war nur eine frage der zeit bis er wen anfällt, oder evtl. sogar tötet.
Aus der ferne ist der bär natürlich süss und niedlich. Wenn er durch
meinen garten läuft in dem meine Kinder spielen is aber schluss mit lustig.
Hier wird den Leuten in der betroffenen Region das Recht auf ein ungefährdetes Leben abgesprochen. Tierschutz auf kosten des Menschen. Yippie, da kann ich
nur sagen FUCK PETA und Konsorten.

Ein Vergleich Wolf - Bär entbehrt jeglicher Grundlage. Bis auf dass
beide erschossen wurden gibts da ja wohl überhaupt keine parallelen.

Die praxis gewisser Tier- und Wildparks, die sich jedes Jahr den Luxus
von Bärenjungen gönnen, nur um diese dann nach nem Jahr zu töten und
an ihre anderen Raubtiere zu verfüttern, finde ich dagegen viel bedenklicher.
Wer erhebt denn da seine Stimme? ... keiner.

Straftatbestände wie Mordaufrufe kommentiere ich nicht, ich verurteile sie
auf das schärfste!!!!!!!!

Grüße von einem verblödeten Bayern,
der es absolut richtig findet, dass
ein Loch in dieses Vieh geschossen wurde!

christian

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Hallo Christian,finde auch Dein Argument nicht

Hans hurter, (vor 7431 Tagen) @ saibling

richtig (objektiv)sowenig wie Argumente Mörder etc.Es handelte sich hier um einen Schadbären genauso wie der Schweizer Nationalparkbär.Mit dem Unterschied ,dass er noch kein Menschenfleisch gekostet hat!Ein Bär ist eine Fressmaschine,allerdings in unberührter Wildbahn nur in Ausnahmefällen bösartig.Ich habe einen Fischerfreund der hatte in Alaska in unberührter Wildbahn eine Freundschaft mit einer führenden Bärenmutter,siehe Link.
http://home.tiscalinet.ch/telaquana/
Liebe Pilzfreunde,bitte lesen und überlegen , was macht Ihr wenn Euch ein tollwütiger Fuchs oder ein Rehbock ,Eber mit Jungen in die Quere kommt? Liebe Grüsse Hans

Hi,
natürlich ist es schade, wenn so ein schönes und stolzes tier wie ein bär,
erschossen wird. Mir wär es auch lieber gewesen, sie hätten ihn einfangen
können.
Wenn ich hier so manch meinung lese glaub ich allerdings, dass nachdenken
wohl glückssache ist. Das Tier spazierte durch städte wie kochel und es
war nur eine frage der zeit bis er wen anfällt, oder evtl. sogar tötet.
Aus der ferne ist der bär natürlich süss und niedlich. Wenn er durch
meinen garten läuft in dem meine Kinder spielen is aber schluss mit lustig.
Hier wird den Leuten in der betroffenen Region das Recht auf ein
ungefährdetes Leben abgesprochen. Tierschutz auf kosten des Menschen.
Yippie, da kann ich
nur sagen FUCK PETA und Konsorten.
Ein Vergleich Wolf - Bär entbehrt jeglicher Grundlage. Bis auf dass
beide erschossen wurden gibts da ja wohl überhaupt keine parallelen.
Die praxis gewisser Tier- und Wildparks, die sich jedes Jahr den Luxus
von Bärenjungen gönnen, nur um diese dann nach nem Jahr zu töten und
an ihre anderen Raubtiere zu verfüttern, finde ich dagegen viel bedenklicher.
Wer erhebt denn da seine Stimme? ... keiner.
Straftatbestände wie Mordaufrufe kommentiere ich nicht, ich verurteile sie
auf das schärfste!!!!!!!!
Grüße von einem verblödeten Bayern,
der es absolut richtig findet, dass
ein Loch in dieses Vieh geschossen wurde!
christian

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Re: Hallo Christian,finde auch Dein Argument nicht

Piwo, (vor 7431 Tagen) @ Hans hurter

richtig (objektiv)sowenig wie Argumente Mörder etc.Es handelte sich hier um
einen Schadbären genauso wie der Schweizer Nationalparkbär.Mit dem
Unterschied ,dass er noch kein Menschenfleisch gekostet hat!Ein Bär ist
eine Fressmaschine,allerdings in unberührter Wildbahn nur in
Ausnahmefällen bösartig.Ich habe einen Fischerfreund der hatte in Alaska
in unberührter Wildbahn eine Freundschaft mit einer führenden
Bärenmutter,siehe Link.
http://home.tiscalinet.ch/telaquana/
Liebe Pilzfreunde,bitte lesen und überlegen , was macht Ihr wenn Euch ein
tollwütiger Fuchs oder ein Rehbock ,Eber mit Jungen in die Quere kommt?
Liebe Grüsse Hans

hallo Hans und alle Bärenfreunde,

Schadbär erinnert mich an "nützlich" und "schädlich" oder "Unkraut". Wieviel Achtung vor den Mitgeschöpfen hat man, um einen Bären als eine Freßmaschine zu bezeichnen. Das ist mindestens genauso würdelos und falsch wie Mörder und Dreckschweine. Nach meiner Meinung fing alles mit dem gründlich falsch verstandenen Spruch aus der Bibel an: "Machet euch die Erde untertan!" Ja und dann schlug die "Krone der Schöpfung" zu.
Provokativ: Warum schützen wir unsere Mitmenschen nicht dadurch, daß wir alle giftigen Pilze umtreten, damit sich nicht irgendjemand daran vergiften möchte? Wir kennen doch die Giftlinge. Und wenn da eine Schlange liegt, sollten wir sie nicht vorsichthalber erschlagen? Sie könnte ja giftig sein und ein unwissendes Kind beißen. Ganz früher hat man auch Frauen verbrannt, weil sie angeblich mit dem Teufel im Bunde waren.

Liebe Grüße
Piwo

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Hallo Piwo,das nun einmal so ,Bären sind

Hans hurter, (vor 7431 Tagen) @ Piwo

Fressmaschinen,Kühe vegetarische Fressmaschinen.Zur Orientierung ich respektiere Tiere mehr als manche Menschen!Aber einen Bären (wildes Tier )machst Du nie zu Deinem Schosshund!Fressmaschine hat nichts zu tun mit nützlich oder schädlich, diese Bezeichnung kommt aus Expertenmund einem Deutsch-Kanadier Jäger ,Fischer und Schriftsteller "der trapper vom goastriver"etc.Liebe Grüsse Hans

hallo Hans und alle Bärenfreunde,
Schadbär erinnert mich an "nützlich" und "schädlich" oder
"Unkraut". Wieviel Achtung vor den Mitgeschöpfen hat man, um
einen Bären als eine Freßmaschine zu bezeichnen. Das ist mindestens
genauso würdelos und falsch wie Mörder und Dreckschweine. Nach meiner
Meinung fing alles mit dem gründlich falsch verstandenen Spruch aus der
Bibel an: "Machet euch die Erde untertan!" Ja und dann schlug
die "Krone der Schöpfung" zu.
Provokativ: Warum schützen wir unsere Mitmenschen nicht dadurch, daß wir alle
giftigen Pilze umtreten, damit sich nicht irgendjemand daran vergiften
möchte? Wir kennen doch die Giftlinge. Und wenn da eine Schlange liegt,
sollten wir sie nicht vorsichthalber erschlagen? Sie könnte ja giftig sein
und ein unwissendes Kind beißen. Ganz früher hat man auch Frauen
verbrannt, weil sie angeblich mit dem Teufel im Bunde waren.
Liebe Grüße
Piwo

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Re: Hallo Piwo,das nun einmal so ,Bären sind

Andreas ⌂, (vor 7431 Tagen) @ Hans hurter

diese Bezeichnung kommt aus Expertenmund einem
Deutsch-Kanadier Jäger ,Fischer und Schriftsteller "der trapper vom
goastriver"etc.

Jaaa dannn! Wenn natürlich ein sooo ausgewiesener Experte die Bären als Fressmaschinen anspricht, dann sollte man in der Wissenschaft auch nachrücken und die Familie der "Bärenartigen" wohl besser in die "Fressmaschinenartigen" umtaufen ...
*manchmalnurnochverwundertdenkopfschüttelnkannweilschlichtwegdiewortefehlen*

Andreas

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Re: Hallo Piwo,das nun einmal so ,Bären sind

Piwo, (vor 7431 Tagen) @ Hans hurter

Fressmaschinen,Kühe vegetarische Fressmaschinen.Zur Orientierung ich
respektiere Tiere mehr als manche Menschen!Aber einen Bären (wildes Tier
)machst Du nie zu Deinem Schosshund!Fressmaschine hat nichts zu tun mit
nützlich oder schädlich, diese Bezeichnung kommt aus Expertenmund einem
Deutsch-Kanadier Jäger ,Fischer und Schriftsteller "der trapper vom
goastriver"etc.Liebe Grüsse Hans

lieber Hans,

du kannst es mir verübeln oder auch nicht. Aber jemand der Bären und Kühe als Freßmaschinen bezeichnet, dem spreche ich die Achtung vor unseren Mitgeschöpfen ab. Im übrigen bezog sich der Vergleich "nützlich", "schädlich", "Unkraut" auf den anmaßenden Begriff Schadbär. Wie würden denn unsere Mitgeschöpfe - so sie es könnten - uns bezeichnen, ob des Frevels an der Schöpfung den wir betreiben. Und was den sog. "Experten" angeht: niemand wird gezwungen Unsinn unkritisch nachzuplappern.

Liebe Grüße
Piwo

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Re: Hallo Piwo,das nun einmal so ,Bären sind

Huperzia ⌂, (vor 7431 Tagen) @ Piwo

Im übrigen bezog sich der Vergleich
"nützlich", "schädlich", "Unkraut" auf den
anmaßenden Begriff Schadbär. Wie würden denn unsere Mitgeschöpfe - so sie
es könnten - uns bezeichnen, ob des Frevels an der Schöpfung den wir
betreiben. Und was den sog. "Experten" angeht: niemand wird
gezwungen Unsinn unkritisch nachzuplappern.

Hallo Piwo,

Wie gehst du denn mit dem Begriff "Nutztier" um? Als Pendant zum Schadbären wäre das ebenso menschenverachtend für ein Tier, allerdings nur von wirklichen Nutztiernutzungsverweigerern glaubhaft, den Begriff abzulehnen.

VG, Tanja

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Hallo Piwo,freie Meinung ok !LG Hans *oT*

Hans hurter, (vor 7430 Tagen) @ Piwo

- kein Text -

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Re: Hallo Christian,finde auch Dein Argument nicht

saibling, (vor 7431 Tagen) @ Piwo

Hallo Piwo,

Provokativ: Warum schützen wir unsere Mitmenschen nicht dadurch, daß wir alle >giftigen Pilze umtreten, damit sich nicht irgendjemand daran vergiften möchte? >Wir kennen doch die Giftlinge. Und wenn da eine Schlange liegt, sollten wir sie >nicht vorsichthalber erschlagen? Sie könnte ja giftig sein und ein unwissendes >Kind beißen. Ganz früher hat man auch Frauen verbrannt, weil sie angeblich mit >dem Teufel im Bunde waren.

das ist wirklich provokativ, und so wars von mir auch nicht gemeint.
Allerdings sind das wieder absolut hinkende Vergleiche, wie auch mit dem Wolf
vorhin.
Vor giftigen Pilzen schützt man die Menschen durch Aufklärung,
vor Schlangen auch. Man darf halt nicht drauftreten, und wenns
mal passiert ist es halt das Schicksal, so schlimm es dann auch ist.
Diese Beispiele sind nicht in der Lage jemand mit einem Prankenschlag
zu erlegen.
Zu den Frauen sag ich jetzt mal nix *grins*
Aber ein Bär, der nächtens dadurch überrascht und erschreckt wird,
wenn man nichtsahnend um sein Hauseck geht, sich dadurch bedroht
fühlt und dann eskaliert, ist in diesem Fall mehr als wahrscheinlich.

Ich begrüße aber den Ansatz einer sachlichen Diskussion. Die mit
Schlagworten gespickten Eingangsposting veranlassten mich dazu
auch mal etwas deutlicher zu werden, wenn zugegebenermassen auch
nicht vollkommen sachlich. Bei solch emotional geführter Diskussion
sollten wir uns vielleicht alle etwas einbremsen und uns auf die
Fakten und Tatsachen stützen.

Noch ein Wort zu den Jägern, denen hier schon das an die Wand stellen
angedroht wurde:
Ohne die ständigen und präzisen Standortmeldungen der Jagdpächter
hätten die finnischen Fänger nicht die geringste Chance gehabt auch
nur in die Nähe des Tieres zu gelangen. Von den Jägern wurde das
Tier praktisch täglich gesehen und nicht geschossen, sondern das
bestreben war absolut die Unterstützung zum Lebendfang.
Letztendlich hat der schnelle Abschuß aber viel schlimmeres verhindert,
da aktionistische Gruppen bereits angekündigt hatten, mit Fell
verkleidet durch die nächtlichen Wälder zu streifen.
Daraufhin hatte auch der Bayrische Jagdverband erstmal Veto gegen
den nunmer Abschussauftrag der Landesregierung eingelegt. Es
wurde gefordert, dass wenn dann die Polizei die Sache zu erledigen hätte.
Letztendlich war klar, dass sich der Zorn der Leute wieder an einer
Gruppe wie den Jägern abladen wird. Dass ein fehlendes Wildtiermanagement
und fehlende Zusammenarbeit mit unseren österreichischen und südtiroler
Nachbarn dafür Ausschlaggebend ist, dass dieser Bär zum sog. Problembär
wurde, ist ja unbestritten. Das hilft aber leider den Menschen in diesem
Gebiet nicht, die akut gefährdet waren.
Und leider hats dem Bären auch nicht geholfen.

Vielleicht kann man für die Zukunft draus lernen.
Hoffe ich jedenfalls.

Grüße
christian

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Re: Ja nee, is klar ...

Huperzia ⌂, (vor 7431 Tagen) @ saibling

Hallo,

Ich hab ja auch immer gedacht, daß die spinnen, als die Tötung des Bärens ins Gespräch kam. Dann lief mal ne etwas ausführlichere Reportage im Deutschlandfunk, wo auch einige Tierexperten zu Wort kamen, die eben gerade diesem Bären ein außergewöhnliches Verhalten bescheinigten. Er hatte angeblich innerhalb kürzester Zeit eine für Bären absolut unübliche Zahl Rehe gerissen und (ich meinte daß das so war) auch schon Schafe erlegt .... dadurch natürlich die leichte Beute Fleisch (vor allem aus Menschennähe) für sich entdeckt und deutlich weniger Scheu bewiesen (durch die Schafjagd) als es ein normaler Bär getan hätte.
Ehrlich gesagt konnte ich danach nachvollziehen, daß ein Land, was absolut null Ahnung vom Umgang mit Bären hat, sich nicht gerade zuallererst psychiatrische Anstalt für einen verrückten Bären spielen will - aber welcher Bär, der nach Bayern geht, ist schon normal??? Ein durch Bruno entstandener wirklicher Schaden macht die Bären in Deutschland nicht gerade beliebt und ließe sicher sofort drastische Hysterie entstehen, die wiederum noch mehr mehr Schaden an der Natur anrichten kann.

...ich errinnere mich aber nur dunkel an den Bericht und vielleicht tu ich Bruno unrecht und er hatte sich nur verirrt, aber vielleicht weiß ja hier jemand mehr über die Gefräßigkeit von Bruno???

VG, Tanja

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Chronologie des Verhaltens

Huperzia ⌂, (vor 7431 Tagen) @ Huperzia

http://www.nabu.de/m05/m05_05/05019.html

Hallo,

Ich hab mich eben nochmal genau über die Position des Nabu informieren wollen, die ich ehrlich gesagt absolut nicht nachvollziehen kann.
Auf der Nabu-Seite ist eine Chronologie der ganzen Bruno-Geschichte samt der gerissenen Tiere aus Menschennähe. So verhält sich kein normaler Bär und ich denke, daß es eine Frage der Zeit gewesen wäre, bis mehr passiert wäre.

Und wenn man zu Sentimentalität neigt und Tiere sowieso mehr achtet als Menschen, sollte man sich auch die sinnlos gerissenen (die wurden nicht alle gefressen!) puscheligen Kaninchen, Schafe und Bienchen vor Augen führen ;-).

VG, Tanja

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Re: Bär Bruno erschossen.

amanita, (vor 7431 Tagen) @ Axel Schilling

Nach Wolf Bärbel in Niedersachsen ist nun Bär Bruno in Bayern erschossen
worden. Die Verantwortlichen für diesen unsinnigen Mord sollte man nennen
und im Gedächtnis behalten. Es sind dies der Bayerische Staatsminister Dr.
Schnappauf und der Staatssekretär Dr. Bernhard.
http://www.stmugv.bayern.de/de/wir/
Armes Bayern !
Axel

Es ist sehr traurig was da geschehen ist.
Amanita

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Bruno hat sich nicht bärengerecht verhalten

Der Juergen, (vor 7431 Tagen) @ Axel Schilling

... kam heute in der Sondersendung auf dem Bayrischen Rundfunk. So komisch es sich anhören mag, da ist was dran! "Bärengerecht" würde für unsere relativ dicht besiedelte, deutsche Kulturlandschaft bedeuten, dass er sich unsichtbar macht, von Fichtenzapfen ernährt und sich still und ängstlich verdrückt, wenn Wanderer und Radfahrer seinen Weg kreuzen. Das Problem liegt darin, dass der Bär hier nichts zu suchen hat, weil kein Platz für ihn da ist. An einen "psychisch kranken Jungbären" oder eine "wildgewordene Fressmaschine" glaube ich nicht so richtig, aber was weiß ich schon. Es sind übrigens in diese Sendung Stimmen laut geworden (auch von Experten), die eine Betäubung dieses Bären befürwortet hätten und auch der Meinung waren, dies wäre leicht machbar gewesen.

Grüßle
Juergen

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Re: Bruno hat sich nicht bärengerecht verhalten

Huperzia ⌂, (vor 7431 Tagen) @ Der Juergen

..... An einen "psychisch kranken Jungbären"

oder eine "wildgewordene Fressmaschine" glaube ich nicht so
richtig, aber was weiß ich schon.

Beitrag 98524
Ich hab hier nen link gepostet, der tageweise auflistet, was der Bär so gerissen hatte, es lohnt sich, das mal anzusehen ... abgesehen davon daß der Begriff "Fressmaschine" eh völlig daneben ist, paßt er auch nicht, weil er mit Sicherheit viel mehr gerissen als gefressen hat.
Normale Bären zeigen sich nicht in Menschennähe und da hat sich dieser anscheinen nicht sooo unwohl gefühlt.

VG, Tanja

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Re: Bruno hat sich nicht bärengerecht verhalten

Der Juergen, (vor 7431 Tagen) @ Huperzia

Beitrag 98524
Ich hab hier nen link gepostet, der tageweise auflistet, was der Bär so
gerissen hatte, es lohnt sich, das mal anzusehen ... abgesehen davon daß
der Begriff "Fressmaschine" eh völlig daneben ist, paßt er auch
nicht, weil er mit Sicherheit viel mehr gerissen als gefressen hat.
Normale Bären zeigen sich nicht in Menschennähe und da hat sich dieser
anscheinen nicht sooo unwohl gefühlt.

Danke Tanja. Interessant! Ich wusste vieles nicht. Dennoch vertrete ich eher die These, dass der Bär normal ist, aber durch die inadäquate Umwelt dazu verleitet wird (verführt!) das üppige "Angebot" nicht ausschlagen zu können - das "Reißverhalten" passt ja dann sehr gut ins Bild. Der Bär braucht einfach große, vom Menschen unbetretene Reviere um "Bärengerecht" leben zu können. Wenn er alle zwanzig Schritt auf Imkerhütten, Ferienhäusern, Weide- und Kleinvieh trifft, was soll er da machen, der Bär? Nur weil die Menschen sich selbst als meschugge bezeichnen und Psychiater in Anspruch nehmen, dürfen sie ihre Kriterien nicht so leichtfertig auf andere Lebewesen ausweiten.:-)

Grüßle
Juergen

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Re: Bruno hat sich nicht bärengerecht verhalten

Huperzia ⌂, (vor 7431 Tagen) @ Der Juergen

Danke Tanja. Interessant! Ich wusste vieles nicht. Dennoch vertrete ich eher
die These, dass der Bär normal ist, aber durch die inadäquate Umwelt dazu
verleitet wird (verführt!) das üppige "Angebot" nicht
ausschlagen zu können - das "Reißverhalten" passt ja dann sehr
gut ins Bild. Der Bär braucht einfach große, vom Menschen unbetretene
Reviere um "Bärengerecht" leben zu können. Wenn er alle zwanzig
Schritt auf Imkerhütten, Ferienhäusern, Weide- und Kleinvieh trifft, was
soll er da machen, der Bär? Nur weil die Menschen sich selbst als
meschugge bezeichnen und Psychiater in Anspruch nehmen, dürfen sie ihre
Kriterien nicht so leichtfertig auf andere Lebewesen ausweiten.:-)

Hallo Jürgen,

Ob du Recht hast, wird sich vielleicht herausstellen, wenn uns mal wieder ein Bär besucht. Es ist ja nicht so, daß es nicht auch Bemühungen gäbe, Bären, wenn sie denn wieder zu uns wollen, willkommen zu heißen, sprich ihnen die Einbürgerung zu erleichtern.

VG, Tanja

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Re: Bruno hat sich nicht bärengerecht verhalten

Werner Stangl, (vor 7431 Tagen) @ Der Juergen

Danke Tanja. Interessant! Ich wusste vieles nicht. Dennoch vertrete ich eher
die These, dass der Bär normal ist, aber durch die inadäquate Umwelt dazu
verleitet wird (verführt!) das üppige "Angebot" nicht
ausschlagen zu können - das "Reißverhalten" passt ja dann sehr
gut ins Bild. Der Bär braucht einfach große, vom Menschen unbetretene
Reviere um "Bärengerecht" leben zu können. Wenn er alle zwanzig
Schritt auf Imkerhütten, Ferienhäusern, Weide- und Kleinvieh trifft, was
soll er da machen, der Bär? Nur weil die Menschen sich selbst als
meschugge bezeichnen und Psychiater in Anspruch nehmen, dürfen sie ihre
Kriterien nicht so leichtfertig auf andere Lebewesen ausweiten.:-)
Grüßle
Juergen

Sicher fällt es solchen Großtieren in den recht dicht besiedelten Alpen schwerer, ihr natürliches Verhalten beizubehalten. Dennoch zeigte JJ1 alias Bruno auch im Verhältnis zu Artgenossen ein eigenwilliges Verhalten. Nur so sind die Südtiroler darauf gekommen, dass Bruno eigentlich JJ1 ist, denn bereits seine Mutter war wenig scheu und gab dieses Verhalten ihren Kindern weiter. JJ1 ging einen Schritt weiter. Wie gesagt, das liegt tlw. sicher an unserer Lebenswelt, aber deshalb können wir ja nicht unsere besiedelten Gebiete rückbauen. Für Bären ist eben (leider ) in den Alpen nur in großen Schutzgebieten Platz, jenseits davon ist bald Schluss mit lustig. Nicht weil der Bär Menschen so reißen würde wie Schafe, aber eine Begegnung kann dennoch immer fatal enden.

Jetzt allgemein (nicht an Jürgen gerichtet):
Ich bin nicht Experte genug, um einschätzen zu können, ob eine reine Betäubungsvariante praktikabel gewesen wäre (wie viele Jäger kann man damit ausrüsten, wie weit reichen die Waffen, welche Gefahren bedeutet ihr Einsatz für den Jäger). Mir wäre sie, wie wohl fast allen hier, sicher lieber gewesen.
Aber ich gehe jetzt einmal davon aus, dass selbst Politiker der bayrischen Einheitspartei sich im Klaren sind, dass eine Abschussfreigabe etwa so populär ist wie eine Steuererhöhung. Wen mich nicht alles täuscht hat doch sogar der WWF keine Einwände gehabt.

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Re: Bruno hat sich nicht bärengerecht verhalten

Axel Schilling ⌂, (vor 7431 Tagen) @ Werner Stangl

Aber ich gehe jetzt einmal davon aus, dass selbst Politiker der bayrischen
Einheitspartei sich im Klaren sind, dass eine Abschussfreigabe etwa so
populär ist wie eine Steuererhöhung. Wen mich nicht alles täuscht hat doch
sogar der WWF keine Einwände gehabt.

Da täuscht du dich, der wwf soll bereits an einer Klage basteln.
Aus einem anderen Board:
"es geht nicht nur um's jagrecht sondern auch um artenschutz, der ebenfalls
gesetzlich geregelt ist.
wie wir wissen, läuft genau in der gegend um die es geht, seit längerem ein programm des wwf zur auswilderung von bären.
es liegt wohl auf der hand, dass von dieser seite noch einiges auf die landesregierung zukommen wird.
das ist nicht eine handvoll naturschutzfanatiker sondern eine grosse internationale organisation mit einem erfahrenen team von rechtsexperten.
die haben solche probleme weltweit und ständig und dem entsprechend erfahrung damit."

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Re: Bruno hat sich nicht bärengerecht verhalten

Der Juergen, (vor 7430 Tagen) @ Werner Stangl

Hallo Werner,

ich bin auch ganz Deiner Meinung, dass Bären in unserer engräumigen Kulturlandschaft keinen Platz haben, und das Argument, dass die Politiker hier eher unpopulär entscheiden "mussten", auf Rat von Experten, entkräftet sehr schön jeglichen Verdacht auf Mutwilligkeit (jedenfalls was die Politiker angeht). Dass natürlich "Bären-Experten" aus "Bären-Ländern" kein so ein romantisches Naturempfinden besitzen wie der deutsche Bärenliebhaber, ist wohl auch klar. Ich kann z.B. den Hans Hurter sehr gut verstehen, wenn er unsentimental darauf hinweist, dass es sich immer um Wildtiere handelt, die in Krisensituationen nicht mehr lieb und nett sind. Auf der anderen Seite aber emfpinde ich die Hatz auf den Bären Bruno als ein Sinnbild auf die Unvereinbarkeit von Zivilisation und echter "Wildnis". WIR können nicht mit Bären leben, weil wir keine Risiken auf uns nehmen wollen; klar, wir sind ja nur domestizierte Tiere gewöhnt. Der Bär ist kein Nutztier (und auch kein Versicherungsfall!), daher ist er in keine Funktion eingebunden - der Bär Bruno ist eigentlich bei uns gar nicht willkommen, jedenfalls in der freien Kulturlandschaft.

Grüßle
Juergen

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Re: Bruno hat sich nicht bärengerecht verhalten

Piwo, (vor 7430 Tagen) @ Huperzia

.

Normale Bären zeigen sich nicht in Menschennähe . . .
VG, Tanja

da hat`s aber in den USA und Kanada verdammt viele unnormale Bären.

Gruß
Piwo

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Re: Bruno hat sich nicht bärengerecht verhalten

Andreas ⌂, (vor 7430 Tagen) @ Piwo

.
da hat`s aber in den USA und Kanada verdammt viele unnormale Bären.
Gruß
Piwo

Hallo Wolfgang,

dort sind Bären und Menschen anders an Begegnungen mit der jeweils anderen Art gewöhnt, weil auch für mehr Platz zum Ausweichen da ist. Hier kann sich ein Braunbär nicht mehr in unzugängliche Wälder zurückziehen, er wird unweigerlich nach einer halben Stunde auf die nächste Strasse, Hütte oder sonstwas treffen.
Ferner kann sich in den USA und Kanada jeder eine Knarre kaufen und zu seinem Schutz beim Spazierengehen mitnehmen. Und auch einsetzen wenn ihm die Bärenbegegnung zu brenzlig wird. Sollen wir nun allen Einwohner eines potentiellen Bären-Streifzuggebietes einen Blanko-Waffenschein erteilen?

Auch in adneren Ländern gibt es hin und wieder "Problembären", die sich zu sehr an die Nähe der Menschen gewöhnt haben und auch dort wird dies in Fällen, in denen es für notwendig erachtet wird, durch Erlegen des Bären gehandhabt. Zur Sicherheit der dortigen Bevölkerung. Und nicht nur in den USA bei Eis- oder Grizzlybären, auch bei Braunbären in der Slowakei z.B., trotz Tatra-Nationalpark und allem. Wurde mir jedenfalls bei der JEC-Tagung dort gesagt und ich habe keinen Grund daran zu zweifeln.
Und mit agressiven Elefantenbullen in Afrika wird ebenso verfahren, genauso wie mit Tigern und Löwen die sich aus welchen Gründen auch immer zu penetrant in Menschennähe aufhalten.

Ein Braunbär deckt normalerweise etwa 75% seines Nahrungsbedarfs mit vegetarischer Nahrung ab, die restlichen 25% vor allem mit Kleinsäugern bis etwa Hasengröße. Ein Bär, der innerhalb von drei Tagen 9 Schafe reißt (+ eine nicht näher definierte Portion Geflügel), der mehrfach Kaninchenställe aufbricht, die teilweise direkt in Ortschaften lagen, der zeigt kein normales Verhalten.
Er wurde des weiteren immer wieder von Menschen aus unmittelbarer Nähe beobachtet, einmal sogar von einem Auto gestreift! Da ist doch eine Kollission Bär-Mensch vorprogrammiert! Ich will gar nicht sagen, dass der Bär von sich aus Menschen angreifen würde, aber wie leicht mag sich bei einem so "zutraulichen" Bären eine Situation ergeben, die dem Bären bedrohlich vorkommt und aus der er sich nur durch Agression zu helfen weiß? Und erst einmal entdeckt, dass ER der stärkere ist, wird seinem Fluchtverhalten auch nicht gerade förderlich sein ..

Ich frage mich im übrigen, ob eigentlich auch so ein Ballihoo entstanden wäre, wenn es nun in Deutschland schon eine gefestigte Population von sagen wir mal 10 Bären geben würde - und von diesen einer wegen Verhaltensauffälligkeiten zum Abschuss frei gegeben worden wäre. Ich glaube eher nicht.

Und zum Thema Betäuben: Das ist ja auch alles eigentlich schön und richtig, aber was wäre denn dann auf den Bären Bruno zugekommen? Wo anders freilassen wäre wohl kaum in betracht gekommen. Ich bin überzeugt, dass sich die Zoos oder Tierparks auch nicht um ihn gerissen hätten! Als Wildfang hätte er sich vermutlich kaum in eine bestehende Bärengruppe eingliedern lassen. Also Einzelhaft bis ans Lebensende in einem 20 x 20 Meter großen Gehege?
Na, ob er's so nicht vielleicht besser getroffen hat .....

Nur meine Meinung ....

beste Grüße,
Andreas

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Und was noch schlimmer ist ...

Heinz Ebert ⌂, (vor 7431 Tagen) @ Axel Schilling

Bär Bruno soll in seinem (nunmehr) vorletzten Leben ein Mensch gewesen sein, er hieß Ludwig II. und war von Beruf König in Bayern, der nunmehr sein geliebtes Land und seine verrückt teuren Burgen und Schlösser noch mal aufsuchen wollte. Erst nach dem Abschuss wurde dies erkannt. Um seine Person nachträglich zu würdigen wird er jetzt kunstvoll ausgestopft und in der Landeshauptstadt den japanischen und preußischen Touristen vorgeführt.
Mit den damit verdienten Eintrittsgeldern werden die vorgenannten Schlösser renoviert.
Da mit einem hohen Besucheraufkommen zu rechnen ist, werden gleichzeitig die Bierpreise erhöht.
Die bayerischen Wissenschaftler wurden damit beauftragt, mathematisch, biologisch, ökologisch usw. eine Wahrscheinlichkeitsrechnung zu erstellen, wann denn wiederum ein neuerliches Erscheinen des geliebten Königs zu erwarten sei. Dieses hochwissenschaftliche Projekt wird aus EU-Geldern finanziert.
Und was macht die Bundesregierung in Berlin?
Nach dem allgemeinen öffentlichen Interesse denkt sie über zweierlei nach:
1. Einführung eines Gesetzes zum Schutze von Bären (die sind aber schon geschützt, nur wen interessiert's?)
2. Einführung einer Bärensteuer (z.B. 1 % des Einkommens von allen, die einen Bär im Fernseher wahrgenommen haben).
Und was macht die Öffentlichkeit?
Die Diskussionen werden abebben und spätestens bei Beginn des Fußball-WM-Endspieles in Berlin wird der Bär Bruno alias Ludwig vergessen sein. Das gleiche Schicksal des Vergessen-Werdens wäre sicher auch den amerikanischen Indianern widerfahren, wenn es nicht die vielen Wildwestfilme gäbe.
Also Schwamm drüber! - wie immer.
Beste Grüße, Heinz Ebert

Nach Wolf Bärbel in Niedersachsen ist nun Bär Bruno in Bayern erschossen
worden. Die Verantwortlichen für diesen unsinnigen Mord sollte man nennen
und im Gedächtnis behalten. Es sind dies der Bayerische Staatsminister Dr.
Schnappauf und der Staatssekretär Dr. Bernhard.
http://www.stmugv.bayern.de/de/wir/
Armes Bayern !
Axel

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Re: Und was noch schlimmer ist ...

Rainer Wald, (vor 7430 Tagen) @ Heinz Ebert

Bär Bruno soll in seinem (nunmehr) vorletzten Leben ein Mensch gewesen sein,
er hieß Ludwig II. und war von Beruf König in Bayern, der nunmehr sein
geliebtes Land und seine verrückt teuren Burgen und Schlösser noch mal
aufsuchen wollte. Erst nach dem Abschuss wurde dies erkannt. Um seine
Person nachträglich zu würdigen wird er jetzt kunstvoll ausgestopft und in
der Landeshauptstadt den japanischen und preußischen Touristen vorgeführt.
Mit den damit verdienten Eintrittsgeldern werden die vorgenannten Schlösser
renoviert.
Da mit einem hohen Besucheraufkommen zu rechnen ist, werden gleichzeitig die
Bierpreise erhöht.
Die bayerischen Wissenschaftler wurden damit beauftragt, mathematisch,
biologisch, ökologisch usw. eine Wahrscheinlichkeitsrechnung zu erstellen,
wann denn wiederum ein neuerliches Erscheinen des geliebten Königs zu
erwarten sei. Dieses hochwissenschaftliche Projekt wird aus EU-Geldern
finanziert.
Und was macht die Bundesregierung in Berlin?
Nach dem allgemeinen öffentlichen Interesse denkt sie über zweierlei nach: 1.
Einführung eines Gesetzes zum Schutze von Bären (die sind aber schon
geschützt, nur wen interessiert's?)
2. Einführung einer Bärensteuer (z.B. 1 % des Einkommens von allen, die einen

Hallo Heinz,

ich hätte da noch Punkt 3. Wie hier in den letzten 2 Tagen den Medien zu entnehmen war wird sich ja unser neuer Ministerpräsident in NRW für die Abschaffung der Jagdsteuer einsetzen. DAS wurde auch endlich mal Zeit. Da ja die Kindergartenplätze erhöht werden kriegen wir die nahezu lächerlichen paar Mios schon hin.

Bär im Fernseher wahrgenommen haben).
Und was macht die Öffentlichkeit?
Die Diskussionen werden abebben und spätestens bei Beginn des
Fußball-WM-Endspieles in Berlin wird der Bär Bruno alias Ludwig vergessen
sein. Das gleiche Schicksal des Vergessen-Werdens wäre sicher auch den
amerikanischen Indianern widerfahren, wenn es nicht die vielen
Wildwestfilme gäbe.

Absolute Zustimmung. Der ordentlich Deutsche schweigt und gehorcht!!!!!

Also Schwamm drüber! - wie immer.
Beste Grüße, Heinz Ebert

Herzliche Grüße,

Rainer W.

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Re: Bär Bruno erschossen.

Axel Schilling ⌂, (vor 7431 Tagen) @ Axel Schilling

"Aber er hatte ja wohl auch ein untypisches Verhalten, und was hätte man wohl gesagt, wäre jemand von ihm angegriffen worden?"

"Das Tier spazierte durch städte wie kochel und es war nur eine frage der zeit bis er wen anfällt, oder evtl. sogar tötet."

"Es handelte sich hier um einen Schadbären genauso wie der Schweizer Nationalparkbär. Mit dem Unterschied ,dass er noch kein Menschenfleisch gekostet hat!Ein Bär ist eine Fressmaschine, allerdings in unberührter Wildbahn nur in Ausnahmefällen bösartig"

"Aber ein Bär, der nächtens dadurch überrascht und erschreckt wird,
wenn man nichtsahnend um sein Hauseck geht, sich dadurch bedroht
fühlt und dann eskaliert, ist in diesem Fall mehr als wahrscheinlich."

"Letztendlich hat der schnelle Abschuß aber viel schlimmeres verhindert,
da aktionistische Gruppen bereits angekündigt hatten, mit Fell
verkleidet durch die nächtlichen Wälder zu streifen."

"So verhält sich kein normaler Bär und ich denke, daß es eine Frage der Zeit gewesen wäre, bis mehr passiert wäre."

Letztlich hängt die ganze Diskussion doch nur an einem Argument: " es hätte was passieren können".
Ist es aber nicht. Bär Bruno hatte mehr als einen Monat Zeit, sich mit uns Menschen anzulegen.
Stattdessen hat er bei jeder Störung Reißaus genommen, wie es für einen Bären üblich ist.
Ob er übermäßig viel Rehe und Schafe gerissen hat ? Naja, wir hätten natürlich gerne, dass er pro Woche nur eins oder zwei holt.
Oder glaubt wirklich jemand er holt erst Schafe und Rehe, dann Menschen ? Bären haben vor Menschen mehr Angst als wir vor ihnen, außerdem stehen wir nicht auf deren Nahrungsplan.
Bären haben durchaus ihren Platz in den Alpen aber wir müssen lernen uns auf sie einzustellen.
Es gab viele Möglichkeiten auf einen eingedrungenden Bären zu reagieren - ihn einfach zu erschiessen ist verabscheuungswürdig.

@saibling: ich weiss nicht was du in mein Eingangsposting hineininterpretierst. Lies es einfach noch einmal durch. Und zum Wolf Bärbel in Niedersachsen: auch er ist "aus Notwehr" von einem Jäger erschossen worden, nachdem es eine wochenlange Hatz auf ihn gegeben hat.

Gruß

Axel

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Re: Bär Bruno erschossen.

Huperzia ⌂, (vor 7431 Tagen) @ Axel Schilling

Ob er übermäßig viel Rehe und Schafe gerissen hat ? Naja, wir hätten
natürlich gerne, dass er pro Woche nur eins oder zwei holt.
Oder glaubt wirklich jemand er holt erst Schafe und Rehe, dann Menschen ?
Bären haben vor Menschen mehr Angst als wir vor ihnen, außerdem stehen wir
nicht auf deren Nahrungsplan.

6. Juni: Der Bär wird fast überall "Bruno" genannt. Er plündert in Tirol einen Kaninchenstall. Jugendliche sehen ihn auf einer Straße vom österreichischen Scharnitz nach Leutasch.

9. Juni: Ein Spaziergänger im Bezirk Imst beobachtet, wie Bruno einem Wildhasen den Kopf abbeißt.

14. Juni: Am Sylvensteinspeicher bei Lenggries streift ein Auto den Bären - der verschwindet.

15. Juni: Bei Lenggries wird Bruno von einem der finnischen Elchhunde gestellt. Er entwischt, nachdem er ein Schaf gerissen hat. Zuvor hat er Bewohner zweier Berghütten erschreckt.

17. Juni: Bruno marschiert durch Kochel am See, wird von einem Spaziergänger beobachtet und sitzt kurz vor der Polizeiwache. Mitten im Ort bricht er einen Kaninchenstall und einen Bienenstock auf. Ein Platzregen verhindert, dass die Jäger die Spur aufnehmen können.

21. Juni: Bruno rennt in Österreich durch Maurach am Achensee. An einer Klamm bei Brandenberg wird er von den Jägern lokalisiert, kann aber in einem Unwetter entkommen.

aus folgendem link:
http://www.nabu.de/m05/m05_05/05019.html
Zumindest Bruno war weniger scheu, als man es von Bären kennt.

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Da war doch mal was mit Bären und Pilzsammlern...

Christoph G, (vor 7431 Tagen) @ Axel Schilling

.....ich weiss nicht, ob ich jetzt grad im Rotwandgebiet zum Pilzesuchen gegangen wär...:

Beitrag 72319

LG Christoph

"Aber er hatte ja wohl auch ein untypisches Verhalten, und was hätte man
wohl gesagt, wäre jemand von ihm angegriffen worden?"
"Das Tier spazierte durch städte wie kochel und es war nur eine frage
der zeit bis er wen anfällt, oder evtl. sogar tötet."
"Es handelte sich hier um einen Schadbären genauso wie der Schweizer
Nationalparkbär. Mit dem Unterschied ,dass er noch kein Menschenfleisch
gekostet hat!Ein Bär ist eine Fressmaschine, allerdings in unberührter
Wildbahn nur in Ausnahmefällen bösartig"
"Aber ein Bär, der nächtens dadurch überrascht und erschreckt wird,
wenn man nichtsahnend um sein Hauseck geht, sich dadurch bedroht
fühlt und dann eskaliert, ist in diesem Fall mehr als wahrscheinlich."
"Letztendlich hat der schnelle Abschuß aber viel schlimmeres verhindert,
da aktionistische Gruppen bereits angekündigt hatten, mit Fell
verkleidet durch die nächtlichen Wälder zu streifen."
"So verhält sich kein normaler Bär und ich denke, daß es eine Frage der
Zeit gewesen wäre, bis mehr passiert wäre."
Letztlich hängt die ganze Diskussion doch nur an einem Argument: " es
hätte was passieren können".
Ist es aber nicht. Bär Bruno hatte mehr als einen Monat Zeit, sich mit uns
Menschen anzulegen.
Stattdessen hat er bei jeder Störung Reißaus genommen, wie es für einen Bären
üblich ist.
Ob er übermäßig viel Rehe und Schafe gerissen hat ? Naja, wir hätten
natürlich gerne, dass er pro Woche nur eins oder zwei holt.
Oder glaubt wirklich jemand er holt erst Schafe und Rehe, dann Menschen ?
Bären haben vor Menschen mehr Angst als wir vor ihnen, außerdem stehen wir
nicht auf deren Nahrungsplan.
Bären haben durchaus ihren Platz in den Alpen aber wir müssen lernen uns auf
sie einzustellen.
Es gab viele Möglichkeiten auf einen eingedrungenden Bären zu reagieren - ihn
einfach zu erschiessen ist verabscheuungswürdig.
@saibling: ich weiss nicht was du in mein Eingangsposting
hineininterpretierst. Lies es einfach noch einmal durch. Und zum Wolf
Bärbel in Niedersachsen: auch er ist "aus Notwehr" von einem
Jäger erschossen worden, nachdem es eine wochenlange Hatz auf ihn gegeben
hat.
Gruß
Axel

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Hallo Christoph,bei uns in den Bergen

Hans hurter, (vor 7431 Tagen) @ Christoph G

hat es Luchs,Wildkatze und Bär.Wehe wenn man einer Katze mit Jungen in die Quere kommt!Ich habe in einem solchen Gebiet jahrelang auf Pilze gepirscht Gemsen,Steinbock, Reh,Hirsch,Fuchs und Hase gesichtet aber keine Katze.
Allerdings wäre ich auf eine Begegnung vorbereitet gewesen .Hatte ein 5liter Pfefferspray dabei ,übrigens auch in Canada!Nach den Erfahrungen und Begegnungen in Alaska+Canada würde ich heute Unwegsames Berggebiet meiden obwohl es dort die schönsten Boleten hat!! Gruss Hans

.....ich weiss nicht, ob ich jetzt grad im Rotwandgebiet zum Pilzesuchen

gegangen wär...:
Beitrag 72319
LG Christoph

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Re: Bär Bruno erschossen.

saibling, (vor 7431 Tagen) @ Axel Schilling

@saibling: ich weiss nicht was du in mein Eingangsposting
hineininterpretierst. Lies es einfach noch einmal durch. Und zum Wolf
Bärbel in Niedersachsen: auch er ist "aus Notwehr" von einem
Jäger erschossen worden, nachdem es eine wochenlange Hatz auf ihn gegeben
hat.

hallo axel,

meine äusserungen waren nicht allein auf dein ausgangsposting bezogen.
Insofern war meine antwort wohl etwas an der falschen stelle in diesem
thread platziert (bis auf den vorwurf des mordes, meiner meinung nach
immer noch vollkommen fehl am platz, weil nicht sachlich. Wie muss man
sich als Verantwortlicher beim unterlassen von Massnahmen titulieren lassen,
wenn wirklich was passiert?????)
alles andere galt als rundumschlag an die wohl uninformierten mitposter,
welche noch bei weitem unsachlicher und martialischer reagierten.
(z.b.: im übertragenen Sinne: es lebe der Bär, tot dem Menschen)

Also sorry, bei deinem Posting stiess mir eigentlich nur das Wort Mord
auf die Galle. ansonsten respektiere ich natürlich beide Meinungen, sei
es pro oder kontra Bärentötung.

Liebe Grüße
christian

PS: bei einem Wolf finde ich solche Sachen auch vollkommen fehl am Platz,
da dies ein Rudeltier ist und niemals solitär auf die Jagd geht.
Schäden am Menschen können dort nur entstehen, wenn sich das Tier bedroht
fühlt. Beim Bären ist die Lage da jedoch etwas anders.

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Re: Bär Bruno erschossen.

Axel Schilling ⌂, (vor 7431 Tagen) @ saibling


Also sorry, bei deinem Posting stiess mir eigentlich nur das Wort Mord
auf die Galle. ansonsten respektiere ich natürlich beide Meinungen, sei
es pro oder kontra Bärentötung.

Warum soll man es nicht Mord nennen, wenn jemand die Erschiessung eines wehrlosen Tieres befiehlt ?

Gruß
Axel

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Re: Bär Bruno erschossen.

Orix, (vor 7431 Tagen) @ Axel Schilling

Warum soll man es nicht Mord nennen, wenn jemand die Erschiessung eines
wehrlosen Tieres befiehlt ?
Gruß
Axel

Hallo
"Mord" passt mir auch nicht so. All die Tiere die geschlachtet werden sind auch ziemlich wehrlos. Und man nennt ja auch nicht alle Personen die in der Fleischindustrie arbeiten "Mörder".
Den Abschuss des Bären finde ich aus Artenschutzgründen etwas schade, mit etwas mehr Aufwand hätte man ihn bestimmt einfangen und in ein Reservat oder Zoo überführen können. Seis drum, grosse Raubtiere haben im dicht besiedelten Mitteleuropa einfach kaum Platz und die Belange der Menschen gehen vor die Belange der Tiere (mit Tiere meine ich alle Tiere ausser den Menschen, wir sind ja eigentlich auch Tiere *gg*).

Grüsse
Orix

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Artenschutz

bert, (vor 7430 Tagen) @ Orix

Hallo,

ob die traurige Geschichte des unglücklichen Bruno etwas mit Artenschutz zu tun hat, möchte ich doch mal ganz stark bezweifeln.
Wir leben ja nun mal in einer der am dichtesten besiedelten Gegenden der Welt, und da kann eben nicht ein Bär mitten zwischen uns leben.
Sicher war der Abschuss nicht das einzige mögliche Ende der Geschichte, aber auch nicht so anders, wie es allgemein eben gehandhabt wird.
Genauso ergeht es z.B. in meiner Gegend jedem Hirsch, der mal durchzieht, auch wenn hier kein Hirschgebiet ist. Jeder Jäger kann so einen wandernden Hirsch schiessen, und etablieren können sich die Tiere in unpassenden Gegenden (zu kleine Wälder) sowieso nicht.
Alle, die hier von Mord reden sind sicher Vegatarier und essen aus Prinzip kein Fleisch, das sie sich ja sonst der Mittäterschaft an Tiermisshandlung und Mord schuldig machen.
Glaubt ihr wirklich, das die Art Braunbär durch diesen Abschuss mehr gefärhdet ist als vorher?? Im Gegenteil, denn ein Projekt wie die Wiederansiedlung der Bären kann wohl nur gelingen, wenn auch gleichzeitig dafür gesorgt werden kann, das Raubtiere dieser Größe eben auch geschossen werden können, wenn sie sich den Menschen zu stark näheren und ihn (potentiell) bedrohen. Das fördert meiner Ansicht nach eher die Akzeptanz in der Bevölkerung.
Leider neigen wir dazu, bei verschiedenen Tieren verschieden Massstäbe anzulegen.

In Afrika ist man z.B. teilweidse dazu übergegangen, Artenschutz und Jagd zu verbinden, indem man (für teuer Geld) eine bestimmte Anzahl (von z.B. Löwen) zum Abschuss freigibt und die Jäger hierfür teuer bezahlen lässt, wodurch auch die entsprechenden Mittel zum Schutz der Tiere verwendet werden können. Warum sollte sowas nicht auch in Europa möglich sein, wenn z.B. Bären sich so gut wieder etabliert haben, das einzelne Tiere auf der Suche nach einem passenden revier sich in unpassende Gegenden bewegen?
Aber vielleicht wüschen sich ja auch manche Tierfreunde Bären im Englischen Garten in München? Die Menschen, die Ihn da stören, kann man ja zum Abschuss freigeben, damit der Teddybär seine Ruhe hat.

Artenschutz hat eben wenig mit dem Schutz eines jeden Individuums einer Art zu tun.
Andererseits gibt es in einer solchen Diskussion natürlich kein abschliessendes richtig oder falsch, und manchmal müssen eben einfach Entscheidungen getroffen werden, und Allen kann man es nie Recht machen.

Bert

Bert

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Re: Artenschutz

Axel Schilling ⌂, (vor 7430 Tagen) @ bert

Wer die Sondersendung gestern in der ARD 21:45 verfolgt hat wird wissen, dass man den Bären auch hätte am Vorabend seiner Erschiessung betäuben können, da der Bär die Menschen auf wenige Meter herangelassen hat. Zu dem Zeitpunkt war der Erschiessungsbefehl aber schon raus, die Behörden haben sich als Nichtzuständig erklärt, als Bewohner bei ihnen anriefen.
Wenn diese Äußerungen der Bewohner stimmen, und da habe ich eigentlich keine Zweifel dran, wird das noch ein erhebliches Nachspiel haben. Und ich habe überhsaupt keine Probleme damit die darauf folgende Erschiessung als Mord zu bezeichnen.

Gruß

Axel

Hallo,
ob die traurige Geschichte des unglücklichen Bruno etwas mit Artenschutz zu
tun hat, möchte ich doch mal ganz stark bezweifeln.
Wir leben ja nun mal in einer der am dichtesten besiedelten Gegenden der
Welt, und da kann eben nicht ein Bär mitten zwischen uns leben.
Sicher war der Abschuss nicht das einzige mögliche Ende der Geschichte, aber
auch nicht so anders, wie es allgemein eben gehandhabt wird.
Genauso ergeht es z.B. in meiner Gegend jedem Hirsch, der mal durchzieht,
auch wenn hier kein Hirschgebiet ist. Jeder Jäger kann so einen wandernden
Hirsch schiessen, und etablieren können sich die Tiere in unpassenden
Gegenden (zu kleine Wälder) sowieso nicht.
Alle, die hier von Mord reden sind sicher Vegatarier und essen aus Prinzip
kein Fleisch, das sie sich ja sonst der Mittäterschaft an Tiermisshandlung
und Mord schuldig machen.
Glaubt ihr wirklich, das die Art Braunbär durch diesen Abschuss mehr
gefärhdet ist als vorher?? Im Gegenteil, denn ein Projekt wie die
Wiederansiedlung der Bären kann wohl nur gelingen, wenn auch gleichzeitig
dafür gesorgt werden kann, das Raubtiere dieser Größe eben auch geschossen
werden können, wenn sie sich den Menschen zu stark näheren und ihn
(potentiell) bedrohen. Das fördert meiner Ansicht nach eher die Akzeptanz
in der Bevölkerung.
Leider neigen wir dazu, bei verschiedenen Tieren verschieden Massstäbe
anzulegen.
In Afrika ist man z.B. teilweidse dazu übergegangen, Artenschutz und Jagd zu
verbinden, indem man (für teuer Geld) eine bestimmte Anzahl (von z.B.
Löwen) zum Abschuss freigibt und die Jäger hierfür teuer bezahlen lässt,
wodurch auch die entsprechenden Mittel zum Schutz der Tiere verwendet
werden können. Warum sollte sowas nicht auch in Europa möglich sein, wenn
z.B. Bären sich so gut wieder etabliert haben, das einzelne Tiere auf der
Suche nach einem passenden revier sich in unpassende Gegenden bewegen?
Aber vielleicht wüschen sich ja auch manche Tierfreunde Bären im Englischen
Garten in München? Die Menschen, die Ihn da stören, kann man ja zum
Abschuss freigeben, damit der Teddybär seine Ruhe hat.
Artenschutz hat eben wenig mit dem Schutz eines jeden Individuums einer Art
zu tun.
Andererseits gibt es in einer solchen Diskussion natürlich kein
abschliessendes richtig oder falsch, und manchmal müssen eben einfach
Entscheidungen getroffen werden, und Allen kann man es nie Recht machen.
Bert
Bert

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