Pilze Pilze Forum
Erweitert

Röhrlingsfrage *PIC*

Thüringer-Holz, (vor 7418 Tagen)

Hallo nochmal,

auch in dem Eichen, Buchen, Hainbuchenwald von eben, stand dieser Röhrling:

Ich zeig euch zuerst die Fotos ausserhalb des Waldes, weil meine Kamera (oder ich) mit den Lichtverhältnissen unter den Bäumen nicht klargekommen ist:

[image]
[image]

Hier die schlechten Bilder vom Standort:

[image]
[image]
[image]

Zuerst dachte ich an einen Hexenröhrling, durch die satt gelben Röhren habe ich das mal ausgeschlossen. Röhrenboden leuchtend gelb. Nach Berührung der Röhrend schnell blauend. Stiel gelblich zur Basis hin rot. Basis zugespitzt. Den Rest seht ihr ja.
Jochen sagte mir beim letzten gemeinsamen Rundgang in der Ecke das er dort Boletus fechtneri die letzten zwei Jahre gefunden hat.
Nun frag ich euch ob er es eventuell ist.

Beste Grüße FELIX

Eintrag gesperrt
10 Aufrufe

Re: Röhrlingsfrage

bert, (vor 7418 Tagen) @ Thüringer-Holz

Hallo FELIX ,

ich würde das nach den Bildern ja noch für einen flockenstieleigen halten.
Jedenfalls hatt ich hier auch mal welche mit gelben statt roten Röhren gefunden, das kommt ascheinbar öfters vor.

Mal sehen, was die Experten sagen.

Gruß
Bert

Eintrag gesperrt
9 Aufrufe

Re: Röhrlingsfrage

Matthias, (vor 7418 Tagen) @ Thüringer-Holz

Hallo Felix,
auf die schnelle denke ich an den Schwarzblauenden Röhrling Boletus pulverulentus, auf alle Fälle einen Beleg machen, vielleicht hat ja der Jürgen Zeit einen genauen Blick drauf zu werfen,
viele Grüsse
Matthias

Eintrag gesperrt
9 Aufrufe

Re: Röhrlingsfrage

Joachim, (vor 7418 Tagen) @ Thüringer-Holz

Hallo Felix,
ich tippe auch auf den Schwarzblauenden Röhrling (Boletus pulverulentus).
Mit freundlichen Grüßen
Joachim

Eintrag gesperrt
8 Aufrufe

Glattstieliger Hexenröhrling

Andreas ⌂, (vor 7418 Tagen) @ Thüringer-Holz

Hallo Felix,

zwar ne ziemliche Ruine, aber der Habitus, das starke Blauen und die rhabarberrote Stielbasis lassen meiner Meinung nach nur Glattstieligen oder Netzstieligen hexenröhrling als Bestimmung zu. Ich tendiere zum Glattstieligen, weil erstens der Röhrenboden gelb ist (kann er selten beim Netzstieligen auch mal sein!) und zweitens die Hutoberfläche einen Tick samtiger ruberkommt als das für den Netzstieligen üblich ist - aber genau wie beim Glattstieligen ...

beste Grüße,
Andreas

Eintrag gesperrt
8 Aufrufe

Glattstieliger Hexenröhrling

Jürgen, (vor 7418 Tagen) @ Andreas

(Boletus queletii) dürfte hinkommen.

Gruß Jürgen

Eintrag gesperrt
10 Aufrufe

Re: Glattstieliger Hexenröhrling

Christoph ⌂, (vor 7418 Tagen) @ Jürgen

Ich schließe mich an :-)

Christoph

( Boletus queletii ) dürfte hinkommen.
Gruß Jürgen

Eintrag gesperrt
9 Aufrufe

... wie wärs mit Schönfußröhrling?

Blausprödler, (vor 7417 Tagen) @ Thüringer-Holz

Hallo zusammen,

ich lese immer Hexenröhrling??? Wo sind die roten Röhrenmündungen???
Hat überhaupt schon mal jemand an den Schönfußröhrling gedacht?

Niederbayerische Grüße

Wolfgang

Eintrag gesperrt
9 Aufrufe

Völlig abwegig:o(

Jürgen, (vor 7417 Tagen) @ Blausprödler

Hallo Wolfgang,

das wäre der erste Schönfuß mit orangegelbem Hut und ohne Stielnetz.
In jedem brauchbaren Bestimmungsbuch wirst du lesen können, dass bei B. queletii die gelben bis orangerötlichen Poren typisch sind; auch fast alle anderen "Rotporer" können - v.a. ganz jung oder im Alter - mit gelben Röhrenmündungen auftreten, der Netzstielige H. sogar ziemlich häufig.

Von der Gleichsetzung "Hexenröhrling = rote Poren" musst du dich verabschieden. Lediglich der Umkehrschluss, dass in der Gattung Boletus nur bei den Hexenröhrlingen (Luridi) rote Poren auftreten, ist zulässig.

Grüße Jürgen

Eintrag gesperrt
11 Aufrufe

... überzeugt ... hast ja recht ... aber ... (1B) *PIC*

Blausprödler, (vor 7416 Tagen) @ Jürgen

Hallo Jürgen, Hallo Andreas,

ihr habt mich überzeugt, aber man sollte sich nie beim Schönfußröhrling auf die Netzzeichnung verlassen. Im Alter wird die Stielbasis dunkler bis schwarz und die Netzzeichnung geht verloren.
Erst kürzlich hatte ich jemandem im Wald getroffen, der hätte doch tatsächlich einen Schönfuß für einen Steinpilz gehalten. Leider habe ich nur einen Schnappschuss davon gemacht, eine nähere Aufnahme wäre interessant gewesen.
Nicht nur das er so alt war, dass er von selbst schon laufen konnte, nein bei diesem Exemplar war keine Netzzeichnung mehr sichtbar.
Aber auch wie Andreas schreibt, die Hutfarbe ist einfach anders!

[image]

Gruß

Wolfgang

Eintrag gesperrt
8 Aufrufe

Re: ... wie wärs mit Schönfußröhrling?

Andreas ⌂, (vor 7417 Tagen) @ Blausprödler

Hallo zusammen,
ich lese immer Hexenröhrling??? Wo sind die roten Röhrenmündungen???
Hat überhaupt schon mal jemand an den Schönfußröhrling gedacht?
Niederbayerische Grüße
Wolfgang

Hallo,

es kommt recht häufig vor, dass alte Hexenröhrlinge gelbe Poren haben. Es ist aber meist noch so ein oranger oder rostiger Hauch drüber, der einem bei genügender Erfahrung doch sofort den hexenröhrling signalisiert. Gerade der Glattstielige Hexenröhrling ist eine Art, die nur in einem bestimmten mittleren Altersstadium orangerote Poren aufweist.
Der Flockenstielige zeigt diese tendenz zum Gelbwerden der Poren so gut wie gar nicht. Ein weiteres Indiz meiner Meinung nach, dass der Flockenstielige tatsächlich wie Christoph meint nicht besonders nahe mit dem Netz- und Glattstieligen Hexenröhrling verwandt ist.
Die tiefpurpurn DURCHGEFÄRBTE Stielbasis (sieht man an den Fraßstellen) hat der Schönfuß-Röhrling auch nicht, der ist nur AUSSEN rot. Und letztlich passt die ins Orange gehende Hutfarbe absolut nicht zum Schönfuß-Röhrling. Man darf sich nicht durch die verwitterten, rissigen Stellen irritieren lassen: Die eigentliche Hutfarbe ist das Orange, nicht dieses witterungsbedingte Ledergrau.

beste Grüße,
Andreas

Eintrag gesperrt
8 Aufrufe

Habe ich denn hier einen... *PIC*

oefff, (vor 7417 Tagen) @ Thüringer-Holz

Glattstieligen Hexenröhrling gefunden?

[image]

[image]

Lg Patrick

Eintrag gesperrt
9 Aufrufe

Re: Nein

oefff, (vor 7417 Tagen) @ Jürgen

das ist ein Flockenstieliger .

Ich war bei der Bestimmung etwas skeptisch und dachte anfangs auch an den Flockenstieligen. Jedoch ist die Oberfläche des Stiels glatt gewesen. Es ist lediglich ein Flockenmuster zu sehen. Aber wenn diese Tatsache innerhalb der Variabilität des Flockenstieligen liegt, weiß ich das nächste mal besser Bescheid.
Lg Patrick