Re: Südtirol, Bilder und ein Rätsel
hallo roswitha, für eine psilocybe müssten die lamellen eigentlich breit
angewachsen sein. ich denke, dass es sich bei deinem dung-bewohner um eine
panaeolus-art handelt, wahrscheinlich den glocken-düngerling, dessen
velum-reste am hutrand man gut erkennen kann.
viele grüße
dirk
Hallo Dirk,
hier ein Auszug aus der Beschreibung von E. Gerhardt (große BLV für unterwegs):
Psilocybe coprophila:
...Hauthaut klebrig (das kann auf dem Bild nicht unbedingt erkennen), Rand oft behangen (!!), Lamellen bräunlich, dann fast schwarz, an den Flächen gescheckt, wie bei den Düngerlingen (Paneolus), Schneide weiß (!!!); Stiel gelblich bis bräunlich, flockig faserig, manchmal mit schwacher Ringzone....
Blöde Frage: Wie hast du gesehen, wie die Lamellen angewachsen sind, wenn der der Hut nicht ganz aufgeschirmt ist und es kein Schnittbild gibt?
Ich habe den gleichen Pilz schon im letzten September in Südtirol auf einer Alm
auch oberhalb der Baumgrenze gefunden, in vielen Kuhfladen, allerdings waren sie damals schon ziemlich vertrocknet und die Fotos sind nicht so toll:


Ich bin ziemlich sicher, dass es Psilocybe coprophila ist.
Viele Grüße
Roswitha