UMO aus meiner "Lieblings-Gattung" *PIC*

Thüringer-Holz, (vor 7376 Tagen)

Hallo Freunde der Agaricaceae!!!

Hier mal wieder ein höchst interessantes Beispiel wie schwer und problematisch Egerlinge sind.

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Gefunden auf Kalk unter Buchen, Eichen, Hainbuchen.
Ein kleiner schmächtiger Agaricus mit auffalend leuchtenden Schweinchenrosa-Lamellen und leicht flockigem Hut (beim kleinen Exemplar).
Das rosa leuchtet durch den Hut durch. Kein Geruch!
Der Ring ist vergänglich, unauffällig.
Die kleinen Champignons mit negativer Schaeffer-Reaktion und schwach rötendem bzw. unveränderlichem Fleisch entzogen sich meinen Bestimmungsversuchen.

Tipps erwünscht!!

FELIX

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Ergänzung

Jochen Girwert, (vor 7376 Tagen) @ Thüringer-Holz

Hallo,

die Schaeffer-Reaktion geht auf mein Konto und ich habe sie heute am jüngeren Exemplar widerholt. Es kam diesmal zu einer widerwilligen undeutlichen und vergänglichen Färbung Richtung Weinrosa, aber immerhin es passierte etwas, so dass die Reaktion wohl nicht als negativ angesehen werden kann. Der Name "Weinrötlicher Zwergchampignon" (semotus) mag ganz gut passen, allerdings messe ich die Sporen im Schnitt bei L = 6 - 8 Mikrometer. Marginalzellen scheint es zu geben, aber sie sind nicht wesentlich größer als Basidien und von ihnen durchsetzt. Geruch nahm ich gestern nicht kaum war, mittlerweile ist die Bittermandelkomponente deutlich. Gilben oder Röten nicht gesehen. Manschette nach oben abziehbar.

Jochen.

Hallo Freunde der Agaricaceae!!!
Hier mal wieder ein höchst interessantes Beispiel wie schwer und
problematisch Egerlinge sind.


Gefunden auf Kalk unter Buchen, Eichen, Hainbuchen.
Ein kleiner schmächtiger Agaricus mit auffalend leuchtenden
Schweinchenrosa-Lamellen und leicht flockigem Hut (beim kleinen Exemplar).
Das rosa leuchtet durch den Hut durch. Kein Geruch!
Der Ring ist vergänglich, unauffällig.
Die kleinen Champignons mit negativer Schaeffer-Reaktion und schwach rötendem
bzw. unveränderlichem Fleisch entzogen sich meinen Bestimmungsversuchen.
Tipps erwünscht!!
FELIX

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Vorschlag,(mit Bild) *PIC*

Markus Wilhelm ⌂, (vor 7376 Tagen) @ Thüringer-Holz

Hallo Felix,

das ist wahrlich ein heikles Problem! Man müsste das Mikroskopisch überprüfen (um dann doch nicht sicher zu sein....)
Es könnte sich um einen verirrten Wiesenchampignon handeln, das sollte man auch in Betracht ziehen!
Es gibt einige sehr weisse Arten, die aber selten und wie gesagt schwierig sind. Ich fand mal etwas ähnliches, auch im Aussehen wie ein Wiesenchampignon, aber bei Fichte im Nadelstreu!
Ich bestimmte den Pilz mit Agaricus chionoderma (Schneehäutiger Egerling). Aber Zweifel, ob es nicht ein kommuner Wiesenegerling ist, habe ich immer noch!
Der wächst aber im Nadelwald, Capelli erwähnt jedoch auch Laubwald.
Das Bild: natürlich bei einem weissen Pilz nicht gerade aufschlussreich!

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Ich hoffe, Dir eine kleine Hilfe gegeben zu haben!
Viele Grüsse, Markus

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Re: UMO aus meiner "Lieblings-Gattung"

Wolfgang P., (vor 7376 Tagen) @ Thüringer-Holz

Hallo Freunde der Agaricaceae!!!
Hier mal wieder ein höchst interessantes Beispiel wie schwer und
problematisch Egerlinge sind.


Gefunden auf Kalk unter Buchen, Eichen, Hainbuchen.
Ein kleiner schmächtiger Agaricus mit auffalend leuchtenden
Schweinchenrosa-Lamellen und leicht flockigem Hut (beim kleinen Exemplar).
Das rosa leuchtet durch den Hut durch. Kein Geruch!
Der Ring ist vergänglich, unauffällig.
Die kleinen Champignons mit negativer Schaeffer-Reaktion und schwach rötendem
bzw. unveränderlichem Fleisch entzogen sich meinen Bestimmungsversuchen.
Tipps erwünscht!!
FELIX

Ich halte es für einen verirrten Wiesenchampignon. Bei mir im Wald sind diese nicht selten, wohl weil sie von der benachbarten Waldwiese aus einwandern können.

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Re: Vorschlag,(mit Bild)

Jochen Girwert, (vor 7375 Tagen) @ Markus Wilhelm

Hallo Markus,

ich freue mich, dass Du das Problem als "heikel" ansiehst. Es wäre doch schlimm, wenn das alles für andere so eindeutig wäre. Ich habe es nicht erwartet, aber wahrscheinlich bleibt nichts anderes, als sich den so "eindeutigen" Wiesen-Champignon vergleichsweise mit Schaeffer-Reaktion und Mikroskopie vorzunehmen.

Alles Gute, Jochen.

Hallo Felix,
das ist wahrlich ein heikles Problem! Man müsste das Mikroskopisch überprüfen
(um dann doch nicht sicher zu sein....)
Es könnte sich um einen verirrten Wiesenchampignon handeln, das sollte man
auch in Betracht ziehen!
Es gibt einige sehr weisse Arten, die aber selten und wie gesagt schwierig
sind. Ich fand mal etwas ähnliches, auch im Aussehen wie ein
Wiesenchampignon, aber bei Fichte im Nadelstreu!
Ich bestimmte den Pilz mit Agaricus chionoderma (Schneehäutiger Egerling).
Aber Zweifel, ob es nicht ein kommuner Wiesenegerling ist, habe ich immer
noch!
Der wächst aber im Nadelwald, Capelli erwähnt jedoch auch Laubwald.
Das Bild: natürlich bei einem weissen Pilz nicht gerade aufschlussreich!

Ich hoffe, Dir eine kleine Hilfe gegeben zu haben!
Viele Grüsse, Markus