glattstieliger Hexenröhrling? *PIC*

Roland, (vor 7368 Tagen)

Hallo Ihr Pilzekenner

Kann mir von Euch jemand weiterhelfen, um welchen Pilz es sich bei diesen Exemplaren handelt.
Gefunden - 28.08.06 - im Fichtenwaldrand - mittem auf einem grasigen Waldweg.
Ca. 12 cm groß. Ich denke es handelt sich um einen glattstieligen Hexenröhrling Boletus queletii -
bin mir aber nicht wirklich sicher, da sich der Stiel so sehr farbenprächtig darstellt. Der Rest würde eigentlich passen.

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Was meint ihr?

Vielen Dank für Eure Mühen im Voraus.

Roland

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Ne glaub ich nicht....

Christoph G, (vor 7368 Tagen) @ Roland

... eher ein Flocki.

LG Christoph

Hallo Ihr Pilzekenner
Kann mir von Euch jemand weiterhelfen, um welchen Pilz es sich bei diesen
Exemplaren handelt.
Gefunden - 28.08.06 - im Fichtenwaldrand - mittem auf einem grasigen Waldweg.
Ca. 12 cm groß. Ich denke es handelt sich um einen glattstieligen
Hexenröhrling Boletus queletii -
bin mir aber nicht wirklich sicher, da sich der Stiel so sehr farbenprächtig
darstellt. Der Rest würde eigentlich passen.


Was meint ihr?
Vielen Dank für Eure Mühen im Voraus.
Roland

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Oder erahn ich da ein Netz, aber

Christoph G, (vor 7368 Tagen) @ Roland

die rote Linie im Hutfleisch vom Roehrenboden kann ich auch nicht erkennen... Haett ich jetzt gerne in der hand, aber den glattstieligen schliess ich aus.

LG Christoph

Hallo Ihr Pilzekenner
Kann mir von Euch jemand weiterhelfen, um welchen Pilz es sich bei diesen
Exemplaren handelt.
Gefunden - 28.08.06 - im Fichtenwaldrand - mittem auf einem grasigen Waldweg.
Ca. 12 cm groß. Ich denke es handelt sich um einen glattstieligen
Hexenröhrling Boletus queletii -
bin mir aber nicht wirklich sicher, da sich der Stiel so sehr farbenprächtig
darstellt. Der Rest würde eigentlich passen.


Was meint ihr?
Vielen Dank für Eure Mühen im Voraus.
Roland

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Re: glattstieliger Hexenröhrling?

Andreas ⌂, (vor 7368 Tagen) @ Roland

Hallo Roland,

beinahe, aber knapp daneben. Es ist nicht der Glattstielige, sondern der Flockenstielige Hexen-Röhrling. Für Speisepilzsamler eine gute Nachricht, denn der Flockenstielige ist zweifelsfrei essbar und außerdem recht häufig, während der Glattstielige in manchen Büchern als verdächtig bezeichnet wird und außerdem als Rarität eigentlich eh geschont werden sollte.

Kennzeichen des Flockis:
- Stiel ist mit roten feinen Flöckchen bedeckt, beim Glattstieliegen wäre er gelb und (fast) flöckchenfrei
- Hut dunkelbraun. Der Glattstielige hat rote bis etwas olivlich-rosane Farbtöne, ganz ähnlich wie der Netzstielige Hexen-Röhrling (ja, den gibt's auch noch, der hat ein grobes Netz am Stiel)
- Fleisch ist bis zur Stielbasis durchgehen gelb (ungebläut betrachtet). Beim Glattstieligen und Netzstieligen ist die Stielbasis unten immer mehr oder weniger weit nach oben rhabarberrot gefärbt, auch im Fleisch.
- Die Stielbasis ist beim Flockenstieligen mit einem feinen olivgelben Plüsch überzogen (manchmal nur wenig ausgeprägt, aber bei genauem Hinschauen immer vorhanden!). Dieser Filz gehlt bei den anderen Hexen-Röhrlingen
- Standort unter Laub- und Nadelbäumen auf saurem Boden. Glatt- und Netzstielige sind Kalkzeiger unter Laubbäumen ausschließlich, der Glattstielige noch dazu wärmeliebend.

Der Netzstielige ist ferner an dem rötlichen Hutfleisch direkt unter der Röhrenschicht ganz gut zu erkennen. Muss man halt schnell hinschauen, weil nach dem Röhrenwegmachen das Fleisch schnell blau wird.

beste Grüße,
Andreas