schadstoffbelastung von pilzen am straßenrand

helmut pitthan, (vor 9514 Tagen)

hallo,
ich weiß nicht, ob das hier schon mal erörtert wurde: unterscheiden sich pilze, die am rand von stark befahrenen straßen wachsen, hinsichtlich ihres schadstoffgehalts von pilzen, die irgendwo im wald wachsen ?
unterscheiden sich pilze in diesem punkt von (nutz-)pflanzen (z.b. obst oder gemüse) ?
falls ja : werden diese schadstoffe bei pilzen auch langsamer abgebaut als bei obst oder gemüse ?
gruß, helmut

Eintrag gesperrt
8 Aufrufe

Re: schadstoffbelastung von pilzen am straßenrand

tom, (vor 9514 Tagen) @ helmut pitthan

Hallo Helmut,

unterscheiden sich
pilze, die am rand von stark befahrenen straßen wachsen, hinsichtlich
ihres schadstoffgehalts von pilzen, die irgendwo im wald wachsen ?

im Bon steht zu Tribus Agaricae (Champignons): "In Industriegebieten wurden z.T. sehr hohe Schwermetallwerte in sonst eßbaren Arten festgestellt".

Ansonsten kann ich keine Zitate aufweisen, aber meines Wissens scheinen Pilze eine besondere Vorliebe für Mineralien und damit auch Schwermetalle zu haben, grundsätzlich sind Pilze damit stärker belastet als Pflanzen.
Soweit ich weiß, gelten Pilze von solchen "anthropogenen Standorten" wie Straßenrändern als ungenießbar.

unterscheiden sich pilze in diesem punkt von (nutz-)pflanzen (z.b. obst oder
gemüse) ?

Ich würde sagen ja. Und selbst solche Nutzpflanzen, die an Straßenrändern viel Schadstoffe aufnehmen wie Kopfsalat (durch die große Blattfläche), sind angeblich nicht übermäßig hoch Belastet, weil sie meist einige Meter entfernt vom Straßenrand stehen. Und die Belastung des Bodens neben Straßen soll bei Blei, Cadmium (aus den Reifen) und Platin (aus dem Kat) innerhalb von wenigen Metern um ein bis drei Größenordnungen sinken.

Dazu würde mich mal interessieren, die Champignons auf Kupfer zu untersuchen, die ich neulich zwischen den Zeilen eines Bioland Winzers gefunden (und stehengelassen) habe: Weil Ökowinzer nicht mit synthetischen Pflanzenschutzmitteln spritzen dürfen, nehmen sie Kupferpräparate und angeblich ist solch ein Boden sehr stark Kupferbelastet...

falls ja : werden diese schadstoffe bei pilzen auch langsamer abgebaut als
bei obst oder gemüse ?

Da weiß ich nicht so genau, was Du damit meinst. Schwermetalle können gar nicht abgebaut werden. Und die meisten anderen Schadstoffe so weit ich weiß zumindest nicht von Pflanzen. Es werden sogar Pflanzen eingesetzt, um Böden zu sanieren, aber dabei muß das Pflanzenmaterial als Sondermüll behandelt werden.

gruß, helmut

Hoffe ein wenig geholfen zu haben,

Gruß,

tom

Eintrag gesperrt
8 Aufrufe

Re: schadstoffbelastung von pilzen am straßenrand

Katja Tödter, (vor 9514 Tagen) @ helmut pitthan

Schwieriges Thema. Mit Sicherheit kann ich das auch nicht beantworten. Was eben bekannt ist, daß Pilze anders leben als Pflanzen und auch einen ganz anderen Stoffwechsel haben. Deshalb ist die Einordnung bei den Pflanzen auch sehr umstritten. Pilze sind als Reduzenten dafür geschaffen erstmal alles aufzunehmen, was sie bekommen können - eben auch Schadstoffe. Alles, was bei einer "normalen" Pflanze an der Oberfläche bleibt, weil von der Zelle als nicht verwertbar erkannt, wird vom Pilz eher aufgenommen und dann auch im Fruchtkörper eingelagert. Ich habe gelesen, daß Maronen das besonders gut können und die Belastung im Schnitt immer etwas höher ist als bei anderen Pilzen.

Mein Fazit daraus ist, daß Pilze vom Straßenrand durchaus stärker belastet sein können. Vielleicht gibt es jemanden im Forum der darüber Forschungsergebnisse hat?

Gruß

Katja

hallo,
ich weiß nicht, ob das hier schon mal erörtert wurde: unterscheiden sich
pilze, die am rand von stark befahrenen straßen wachsen, hinsichtlich
ihres schadstoffgehalts von pilzen, die irgendwo im wald wachsen ?
unterscheiden sich pilze in diesem punkt von (nutz-)pflanzen (z.b. obst oder
gemüse) ?
falls ja : werden diese schadstoffe bei pilzen auch langsamer abgebaut als
bei obst oder gemüse ?
gruß, helmut

Eintrag gesperrt
9 Aufrufe

Re: schadstoffbelastung von pilzen am straßenrand

Wolfgang F., (vor 9513 Tagen) @ Katja Tödter

Pilze sind als Reduzenten dafür geschaffen erstmal
alles aufzunehmen, was sie bekommen können - eben auch Schadstoffe. Alles,
was bei einer "normalen" Pflanze an der Oberfläche bleibt, weil
von der Zelle als nicht verwertbar erkannt, wird vom Pilz eher aufgenommen
und dann auch im Fruchtkörper eingelagert.

Hallo Katja, Dein Beitrag klingt ein wenig so, als seien die Pilze zu primitiv entwickelt, um zu unterscheiden, was gut für sie ist.

Das ist natürlich nicht so. Wie alle Lebewesen, brauchen auch Pilze Spurenelemente und haben deswegen Strategien entwickelt, Metalle anzureichern.

Wenn der Mensch nun Elemente, die natürlich nur in sehr fest gebundener Form auftreten oder sehr selten sind, in löslicher Form in die oberen Bodenschichten bringt, gibt es "Verwechslungen". Der Anreicherungsfaktor Pilz/Boden liegt bei Cadmium für Champignons zwischen 100 und 300. Dabei unterscheiden sich Pilze nicht grundsätzlich von Pflanzen, Paranüsse haben z.B. für Plutonium einen Anreicherungsfaktor von 10.000 (oder 100.000? weiß nicht mehr so genau).

Eine Angabe über den Anreicherungsfaktor kannst Du nur für ein Schwermetall und eine (Pflanzen- ,Tier-, Pilz-)Art machen, und dann hängt es noch von Witterung, Boden, etc. ab.

Neben Straßen ist die Bleibelastung stark erhöht, und ich wüßte auch gerne eine Angabe darüber, wie lange es dauert, bis Blei im Boden in unlöslicher Form gespeichert und damit unschädlich gemacht wird. Glücklicherweise tanken ja die neueren Autos bleifrei, so daß sich das Blei-Problem in den kommenden Jahrzehnten langsam abmildern wird.

Wolfgang

Eintrag gesperrt
9 Aufrufe

Re: schadstoffbelastung von pilzen am straßenrand

tom, (vor 9513 Tagen) @ Wolfgang F.

Eine Angabe über den Anreicherungsfaktor kannst Du nur für ein Schwermetall
und eine (Pflanzen- ,Tier-, Pilz-)Art machen,

Hallo Wolfgang,

hast Du dazu mehr Informationen? Würde mich interessieren!

Viele Grüße,

tom

Eintrag gesperrt
9 Aufrufe

Details...

Wolfgang F., (vor 9513 Tagen) @ tom

Hallo Wolfgang,
hast Du dazu mehr Informationen? Würde mich interessieren!
Viele Grüße,
tom

Zu Pilzen und Schwermetallen gibt es einige Literaturstellen von M. Seeger von 1970 - 1985 in der Deutschen Lebensmittelrundschau und verwandten Zeitschriften, aus dem Kopf kann ich Dir aber kein Zitat geben. Ich schau die Tage 'mal nach, wenn Du was brauchst.
Zu Cäsium in verschiedenen Arten gibt's von ihm einen Artikel in AMO, Beiträge zur Kenntnis der Pilze Mitteleuropas, Band III.

Zu Pflanzen und radioaktiven Elementen könnte ich auf Wunsch 'was organisieren.

Wolfgang F.

Eintrag gesperrt
8 Aufrufe

Re: Details...

tom, (vor 9512 Tagen) @ Wolfgang F.

Hallo Wolfgang,

Zu Pilzen und Schwermetallen gibt es einige Literaturstellen von M. Seeger
von 1970 - 1985 in der Deutschen Lebensmittelrundschau und verwandten
Zeitschriften,

Werde mal in meiner Uni-Bib nachschauen.

Zu Pflanzen und radioaktiven Elementen könnte ich auf Wunsch 'was
organisieren.

Darüber würde ich mich sehr freuen!

Vielen Dank und Grüße,

tom

Wolfgang F.

Eintrag gesperrt
9 Aufrufe

Re: schadstoffbelastung von pilzen am straßenrand

Bruno, (vor 9513 Tagen) @ Wolfgang F.

Hallo, ich schalte mich mal kurz ein, um ein par Aspekte aufzuzeigen:

beim o.a. Pilz/Bodenverhältnis vermisse ich den Bezug: sicherlich ist der Anteil an mobilisierbarer Substanz gemeint: beim Vorkommen von Schwermetallen im Boden ist zu unterscheiden zwischen mobiler und immobiler Phase. Ein Substrat kann viel Schwermetalle enthalten und in der Bodenlösung ist trotzdem nichts zu finden.Das trifft im Prinzip auf alle geogenen Vorkommen zu (Ausnahmen sind natürlich, insbesondere bei Milieuänderungen vorhanden).

Die Frage des Benzinbleis ist eine vielfältige. Grundsätzlich ist dieses an organischer bzw humoser Substanz gebunden und gerade die wird ja durch Prozesse, an denen Pilze und das übrige Bodenleben beteiligt sind, zersetzt und mineralisiert. Dadurch können Bleiionen mobilisiert und bioverfügbar gemacht werden. Das Blei wandert im Boden vermittelt durch Vektoren wie Niederschläge und auch Bioturbation. Genauso wie es mit Niederschlägen in tiefere Schichten verlagert werden kann, kann es in Zeiten, wo die Verdunstung größer als die Niederschläge ist, wieder umgekehrt nach oben wandern. Das sind aber i.a. cm-Beträge pro Jahr. Benzinblei läßt sich übrigens nicht nur " am Strassenrand" detektieren, sondern auch gut und gern zig Meter davon entfernt. Wenn das noch dazu ein alter Stinker war, der sein Benzin nur unvollständig verbrannt hat, ist auch nicht verbranntes Antiklopfmittel in die Umgebung gelangt. Dieses Blei(-tetraethyl) ist noch viel schädlicher und mobiler als der feinste Bleistaub gewesen - wenn eine Rangliste aufzustellen überhaupt sinnvoll ist-, weil es zB über den LuftLungePfad prima inkorporiert werden konnte.

Was die weiter oben diskutierten Schießplätze betrifft, so weiß ich aus Erfahrung, dass vor allem Bereiche, wo " wild in die Gegend " geballert wird, tatsächlich anständige Konzentrationen von BruttoBlei im Boden zusammen kommen (durchschnittlich hatte ich da bisher so um die 4 oder 5 gramm/kg Boden.
Wenn man dann noch berücksichtigt, dass zB Tontauben aus allem bestehen, nur nicht aus "Ton", sondern einer Mischung aus Teer und Kalk, dann denke ich an einige mg Benzo(a)pyren im Boden, die bei entsprechenden Voraussetzungen zB auch am Pilzfruchtkörper adsorbiert nach Hause getragen werden können. Was wohl dann ein Steinpilz transportiert: Der Rauch einer West light hat 7 mg Kondensat (=teerartiges). Wer Pilze im Tontaubenschießstand sammelt, muß also vielleicht garnicht mehr rauchen;-)

Ich habe selbst noch nie einen Pilz vom Wegrand (auch nicht im Wald) aufgelesen für den Verzehr, aus den oben geschilderten Umständen sowie aus der Erwartung, dass vorher ein Hündchen oder sein Herrchen drüber gestrullt hätte. Da helfen auch 15 mm Platzregen danach nichts, diesen Verdacht abzuwaschen.
Diese Problematik im Gelände bezüglich wasserlassender Hirsche, Elche und Keilern verdränge ich jedoch, irgendwo muß ich ja was aufklauben.

Bruno

Eintrag gesperrt
9 Aufrufe

Re: schadstoffbelastung von pilzen am straßenrand

KARL, (vor 9513 Tagen) @ Bruno

Ich habe selbst noch nie einen Pilz vom Wegrand (auch nicht im Wald)
aufgelesen für den Verzehr, aus den oben geschilderten Umständen sowie aus
der Erwartung, dass vorher ein Hündchen oder sein Herrchen drüber
gestrullt hätte. Da helfen auch 15 mm Platzregen danach nichts, diesen
Verdacht abzuwaschen.
Diese Problematik im Gelände bezüglich wasserlassender Hirsche, Elche und
Keilern verdränge ich jedoch, irgendwo muß ich ja was aufklauben.

Bist Du nicht vielleicht ein bisschen zu empfindlich, Bruno?
Es gibt ja Leute, die trinken morgens erst mal ein Glas Urin ...
O. k., eigenen Urin.
Oder graust es Dir mehr vor den über die Nieren von Hündchen, Herrchen, Hirschen oder Keilern ausgeschiedenen Schwermetalle ?
Gruß Karl

Eintrag gesperrt
13 Aufrufe

Re: schadstoffbelastung von pilzen am straßenrand

Bruno, (vor 9513 Tagen) @ KARL

Bist Du nicht vielleicht ein bisschen zu empfindlich, Bruno?

Ich bin sogar sehr empfindlich!

Es gibt ja Leute, die trinken morgens erst mal ein Glas Urin ...
O. k., eigenen Urin.

da lass ich lieber einen Eimer... eigenen.

Oder graust es Dir mehr vor den über die Nieren von Hündchen, Herrchen,
Hirschen oder Keilern ausgeschiedenen Schwermetalle ?

Den Frolic-Geschmack vertrag ich nicht.

Gruß Karl

Gruß
Bruno

Eintrag gesperrt
7 Aufrufe

Re:Und wieder was gelernt, Danke Bruno!! *oT*

Doris Kreißl, (vor 9513 Tagen) @ Bruno

- kein Text -

Eintrag gesperrt
8 Aufrufe

Re: schadstoffbelastung von pilzen am straßenrand

Katja Tödter, (vor 9513 Tagen) @ Wolfgang F.

Hallo Wolfgang,

ich bin untröstlich, daß ich mich so höchst laienhaft ausgedrückt und damit unsere geliebten Pilze in die primitive Ecke gestellt habe. Werde mich Samstag früh im Wald bei ihnen persönlich dafür entschuldigen.
Katja

Hallo Katja, Dein Beitrag klingt ein wenig so, als seien die Pilze zu
primitiv entwickelt, um zu unterscheiden, was gut für sie ist.
Das ist natürlich nicht so. Wie alle Lebewesen, brauchen auch Pilze
Spurenelemente und haben deswegen Strategien entwickelt, Metalle
anzureichern.
Wenn der Mensch nun Elemente, die natürlich nur in sehr fest gebundener Form
auftreten oder sehr selten sind, in löslicher Form in die oberen
Bodenschichten bringt, gibt es "Verwechslungen". Der
Anreicherungsfaktor Pilz/Boden liegt bei Cadmium für Champignons zwischen
100 und 300. Dabei unterscheiden sich Pilze nicht grundsätzlich von
Pflanzen, Paranüsse haben z.B. für Plutonium einen Anreicherungsfaktor von
10.000 (oder 100.000? weiß nicht mehr so genau).
Eine Angabe über den Anreicherungsfaktor kannst Du nur für ein Schwermetall
und eine (Pflanzen- ,Tier-, Pilz-)Art machen, und dann hängt es noch von
Witterung, Boden, etc. ab.
Neben Straßen ist die Bleibelastung stark erhöht, und ich wüßte auch gerne
eine Angabe darüber, wie lange es dauert, bis Blei im Boden in unlöslicher
Form gespeichert und damit unschädlich gemacht wird. Glücklicherweise
tanken ja die neueren Autos bleifrei, so daß sich das Blei-Problem in den
kommenden Jahrzehnten langsam abmildern wird.
Wolfgang

Eintrag gesperrt
9 Aufrufe

Re: schadstoffbelastung von pilzen am straßenrand

Doris Kreißl, (vor 9514 Tagen) @ helmut pitthan

Hallo Helmut,

grundsätzlich würde ich weder Pilze noch Obst/Gemüse welches direkt am Rand (vielbefahrener) Straßen wächst essen wollen. Assoziiere ich irgendwie mit Ungesund und würde nicht mit Genuß essen!
Ich hätte aber noch eine Frage an :
Alle Pilzler des Forums,
In unserem Wald ist ein sogenanntes Schießgebiet ( Hobby Tontaubenschützen).
Just am Rand des eingezäunten Grundstückes wachsen die schönsten Steinpilze:-(
Dieses Jahr habe ich dort auch schon mehrfach den Kornblumenröhrling dort sehen können.
Wie sieht es mit der Bleiaufnahme der dort häufig wachsenden Pilze aus?
Es wachsen dort Steinpilze, Totentrompeten, Pfifferlinge.
Nicht unbedingt Pilze die man gerne stehen läßt, vor allem weil sie dort oft in Massen auftreten.
Wo kann man gegebenfalls Pilze auf Schwermetalle untersuchen lassen und was kostet so etwas?
Würdet Ihr die Pilze lieber stehen lassen?
Bin für jede Antwort dankbar solange sie nicht von so einem "Fachmann" wie Ghino(Junge, bist Du vielleicht Krank?) kommt.
Viele liebe Grüße an alle
Doris

Eintrag gesperrt
8 Aufrufe

Re: schadstoffbelastung von pilzen am straßenrand

tom, (vor 9514 Tagen) @ Doris Kreißl

Hallo Doris,

bei mir zu Hause gibt es auf einem Berg einen Schützenverein. Unterhalb dieses Berges befinden sich Weinberge. Vor ein paar Jahren hat sich ergeben, daß im Boden dieser Weinberge erhöhte Bleigehalte waren. Entweder sind Geschosse beim Tontaubenschießen im Wingert gelandet, oder das Blei kam mit dem Wasser aus dem Gebiet des Schützenvereins in den Wingert (ob Blei so mobil ist weiß ich allerdings nicht).

Ich lasse generell die Finger von Pilzen, Beeren und Wildkräutern aus der Nähe von Straßenrändern/Flugplätzen/landwirtschaftlichen Flächen/Truppenübungsplätzen usw. Damit bleibt aber nicht mehr viel übrig *traurig*.

Zum Thema landwirtschaftliche Flächen: in Schweinegülle, die als Wirtschaftsdünger verbracht wird, ist im Schnitt 200 mal soviel Cu enthalten, wie Klärschlamm, der als Dünger verwendet werden soll, enthalten darf...Cu ist legaler Futterzusatzstoff zur Leistungssteigerung bei Schweinen.

Grüße,

tom