Frage zu Fotostativen

Ingo, (vor 7322 Tagen)

Hallo Pilfreunde,

ich habe heute mal ein Anliegen in eigener Sache.
Nachdem ich nun seit Jahresbeginn mit meiner neuen Prosumer Kamera
herumgetestet habe, und den Funktionen so ganz langsam auf Schliche komme,
möchte ich der Fehlerquelle Nummer zwei (nach Fehlbedienung) so
langsam den Wind aus den Segeln nehmen und für die nötige Ruhe bei
den Aufnahmen sorgen.

Gerade bei den Aufnahmen mit minimal geöffneter Blende kommt es ja
darauf an, dass keinerlei Verwacklungen während der Aufnahme entstehen.

Den meisten meiner Aufnahmen sieht man an, dass sie nicht ganz optimal
getroffen sind. Oft habe ich aus Bequemlichkeit aus der Hand fotografiert
oder, wie bei meinen Laubwaldfotos vom letzten WE, ein Ministativ von
HAMA eingesetzt. Das kennt sicher jeder. Es liegt in jedem Blödmarkt für
10 Geld herum. Eigentlich eine nette Sache, das kleine Stativ - nur bringt
es keine allzugroßen Vorteile. So ist mir aufgefallen, dass bei den jetzt
einsetzenden Herbstbedingungen und dem fehlenden Licht mein Apparat bei Blende
acht gerne mal drei bis vier Sekunden belichten möchte. Ein Lufthauch, und..
Ihr wisst schon.

Es muß also dringend etwas stabileres her.

Ich habe daher mal im Internet ein wenig herumgestöbert und habe dort
viel Lobendes zu den Stativen von giottos erfahren können.
Momentan gibt es bei einigen Händlern Bundles mit den Stativen
MT9170/9180 und dem Kugelkopf MH7001 für ca. 200 Geld im Angebot.

Das wäre auch in etwa die Summe, die ich für so etwas investieren würde.
Ergänzend dazu fiel mir ein, dass der Andreas (AKCCM) aus dem Forum hier
auch dieses Stativ einsetzt, und dieses auf seiner Internetseite näher
vorstellt. Nun schwört er allerdings auch auf den Kugelkopf Magic Ball von
Novoflex, der für sich allein schon über 200,- € kostet.

Meine Frage ist nun, ob die Stative von giottos tatsächlich für das
Einsatzgebiet Pilze besonders geeignet sind, und ob es wirklich auch der
immens teure Adapter sein muß. Bei meiner astronomischen Betätigung kann
ich mir auch nicht die Optimallösung zulegen. Sonst steht eines Tages
bei mir eine 10.000 € Lösung zu Hause, und ich habe kein Benzingeld mehr,
um damit unter freien Himmel zu kommen.

Möglicherweise kennt ja jemand hier auch noch Alternativen von anderen
Herstellern. Das Berlebach-Mini schaut ja auch ganz gut aus. Es kostet
so um die 100 EU und man könnte mehr Geld in eine Kuppplung investieren.

Oder ist das alles Unfug, und ich täte besser daran, ein paar Styropor-
flips in einen Jutebeutel von Kaisers einzunähen und mein Geld anderweitig
zu verprassen?

Über einige Tipps oder Ratschläge wäre ich wie immer hocherfreut.

LG Ingo

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Re: Frage zu Fotostativen

Werner, (vor 7322 Tagen) @ Ingo

Hallo Ingo,

ich habe mir auch so ein sündteures Superstativ gekauft - für mich war es der teuerste Fehlkauf überhaupt. Einfach deswegen, weil das Ding zu schwer und klobig ist. Ich habe es noch kein einziges Mal mit in die Pilze genommen. Ich benutze für 98% meiner Aufnahmen einen Kirschkernbeutel von Tchibo zusammen mit im Korb als Pilzbehältnisse befindlichen Langnese-Eiskremplastikschachteln - wenn die Höhe mal nicht reicht.

In den anderen 2% der Fälle benutze ich ein Kleinstativ in der 30 Euro-Preislage - z.B. bei etwas höher sitzenden Porlingen. Für die Powershot G2 reicht das - für eine SLR wäre es wohl zu wacklig.

Zusätzlich habe ich noch den Novoflex Mini Schnellverschluß oder wie das Dingens auf deutsch heißt. http://www.amazon.com/Novoflex-Release-MiniConnect-Coupling-Pieces/dp/B00017LUP6/sr=1-5...
Das finde ich recht praktisch und es ist noch bezahlbar. Allerdings mußte ich die an der Kamera zu befestigende Schraube mit 2-seitigem Teppichklebeband befestigen, weil ich die erste Schraube prompt verloren hatte.

Es kommt halt drauf an, was Du gewillt bist, zu schleppen. Für Aufnahmen a la Karl-Heinz braucht man dann wohl schon das volle Programm. Einen Schnellverschluß würde ich mir auf jeden Fall zulegen, denn jedes Mal die Kamera an- und abschrauben kann arg lästig werden. Auf den Kugelkopf habe ich aus Gewichtsgründen verzichtet, weil bei mir das Stativ selten zum Einsatz kommt. Und in den Fällen, wo ich es benutze, kann ich auch ganz gut mit dem Stativ rumjonglieren - nicht ganz so bequem wie mit einem Kugelkopf, aber es reicht mir persönlich.

Gruß,

Werner

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Re: Frage zu Fotostativen

Ufo, (vor 7322 Tagen) @ Ingo

Hallo Ingo,

schau die mal diesen Thread an
[link]Beitrag 93207#Responses[/link]

Da stellt Karl-Heinz seine Stativ-Lösung ( Novoflex ) vor.
Ich hab diese Kombination letztes Wochenende bei "Jürgen aus D" gesehen und finde sie ziemlich praktisch und nicht so schwer wie ein "grosses" Stativ.

Gruss
Uwe

Hallo Pilfreunde,
ich habe heute mal ein Anliegen in eigener Sache.
Nachdem ich nun seit Jahresbeginn mit meiner neuen Prosumer Kamera
herumgetestet habe, und den Funktionen so ganz langsam auf Schliche komme,
möchte ich der Fehlerquelle Nummer zwei (nach Fehlbedienung) so
langsam den Wind aus den Segeln nehmen und für die nötige Ruhe bei
den Aufnahmen sorgen.
Gerade bei den Aufnahmen mit minimal geöffneter Blende kommt es ja
darauf an, dass keinerlei Verwacklungen während der Aufnahme entstehen.
Den meisten meiner Aufnahmen sieht man an, dass sie nicht ganz optimal
getroffen sind. Oft habe ich aus Bequemlichkeit aus der Hand fotografiert
oder, wie bei meinen Laubwaldfotos vom letzten WE, ein Ministativ von
HAMA eingesetzt. Das kennt sicher jeder. Es liegt in jedem Blödmarkt für
10 Geld herum. Eigentlich eine nette Sache, das kleine Stativ - nur bringt
es keine allzugroßen Vorteile. So ist mir aufgefallen, dass bei den jetzt
einsetzenden Herbstbedingungen und dem fehlenden Licht mein Apparat bei
Blende
acht gerne mal drei bis vier Sekunden belichten möchte. Ein Lufthauch, und..
Ihr wisst schon.
Es muß also dringend etwas stabileres her.
Ich habe daher mal im Internet ein wenig herumgestöbert und habe dort
viel Lobendes zu den Stativen von giottos erfahren können.
Momentan gibt es bei einigen Händlern Bundles mit den Stativen
MT9170/9180 und dem Kugelkopf MH7001 für ca. 200 Geld im Angebot.
Das wäre auch in etwa die Summe, die ich für so etwas investieren würde.
Ergänzend dazu fiel mir ein, dass der Andreas (AKCCM) aus dem Forum hier
auch dieses Stativ einsetzt, und dieses auf seiner Internetseite näher
vorstellt. Nun schwört er allerdings auch auf den Kugelkopf Magic Ball von
Novoflex, der für sich allein schon über 200,- € kostet.
Meine Frage ist nun, ob die Stative von giottos tatsächlich für das
Einsatzgebiet Pilze besonders geeignet sind, und ob es wirklich auch der
immens teure Adapter sein muß. Bei meiner astronomischen Betätigung kann
ich mir auch nicht die Optimallösung zulegen. Sonst steht eines Tages
bei mir eine 10.000 € Lösung zu Hause, und ich habe kein Benzingeld mehr,
um damit unter freien Himmel zu kommen.
Möglicherweise kennt ja jemand hier auch noch Alternativen von anderen
Herstellern. Das Berlebach-Mini schaut ja auch ganz gut aus. Es kostet
so um die 100 EU und man könnte mehr Geld in eine Kuppplung investieren.
Oder ist das alles Unfug, und ich täte besser daran, ein paar Styropor-
flips in einen Jutebeutel von Kaisers einzunähen und mein Geld anderweitig
zu verprassen?
Über einige Tipps oder Ratschläge wäre ich wie immer hocherfreut.
LG Ingo

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Re: Frage zu Fotostativen

AK_CCM, (vor 7322 Tagen) @ Ingo

Hallo Ingo,

Ich habe daher mal im Internet ein wenig herumgestöbert und habe dort
viel Lobendes zu den Stativen von giottos erfahren können.
Momentan gibt es bei einigen Händlern Bundles mit den Stativen
MT9170/9180 und dem Kugelkopf MH7001 für ca. 200 Geld im Angebot.
Das wäre auch in etwa die Summe, die ich für so etwas investieren würde.
Ergänzend dazu fiel mir ein, dass der Andreas (AKCCM) aus dem Forum hier
auch dieses Stativ einsetzt, und dieses auf seiner Internetseite näher
vorstellt. Nun schwört er allerdings auch auf den Kugelkopf Magic Ball von
Novoflex, der für sich allein schon über 200,- € kostet.

Das Giottos-Stativ ist gut, aber zusammen mit dem MagicBall 50 nicht gerade leicht, insbesondere wenn man die Kombi stundenlang mit sich herumschleppt. Aber ich nehme das in Kauf, um im Fall der Fälle auch Mal einen Baumpilz fotografieren zu können. Wer darauf verzichten kann, wird mit einem Kirschkernkissen vermutlich glücklicher: Damit lassen sich immerhin 80-90% aller Motive abdecken - Werners Tipp mit der Eiskremschachtel finde ich echt originell.

Zurück zum Giottos-Stativ: Leider kann man den Neigungswinkel des Auslegers nicht stufenlos verstellen, was mich bisweilen richtig nervt. Auch für die Füße gibt es "nur" 3 vorgegebene Raster. Man kann die Stativbeine zwar noch über die Feststellhebel innerhalb des eingestellten Rasters verstellen, aber richtig stabil wird die Sache erst, wenn sie am Anschlag sind.

Aus diesem Grund würde ich mir heute vermutlich ein Benbos-Stativ zulegen:
http://www.cf-photo-video.de/Produkte/Benbo/benbo.html

Hierzu kann Peter sicher noch etwas sagen, da er das kleine Trekker 2 bereits seit einigen Monaten im Einsatz hat.

Wenn Du allerdings ein leichteres Modell suchst, kann ich Dir leider nicht weiterhelfen. Meines Erachtens muss ein gescheites Stativ auch ein gewisses Eigengewicht aufweisen, um stabil zu stehen - auch und vor allem bei Wind. Deshalb würde ich nie Geld in eines der (meist) überteuerten Carbon-Modelle investieren.

Ich hoffe, das hilft Dir bei Deiner Kaufentscheidung ein wenig weiter.

Gruß, Andreas

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Nachtrag zum Giottos-Stativ

AK_CCM, (vor 7322 Tagen) @ AK_CCM

Hallo Ingo,

vielleicht noch eine Erfahrung, die ich mit dem MT9170 gemacht habe: In Gewässern sollte man das Alu-Dreibein lieber nicht einsetzen bzw. nur bis zu den Drehbefestigungen der Beine, weil sonst feiner Flußsand eindringt. Mein Stativ funktioniert zwar immer noch, aber beim Festdrehen dringen jedes Mal knirschende Geräusche an mein Ohr - das kann nicht gesund sein. ;-)

Und alles nur für ein paar Risspilze als es Mitte August bei uns so heiß war. Kalte Füße habe ich auch noch bekommen, weil ich zum Fotografieren in einem Waldbächlein stand. Trotzdem hat es sich gelohnt, auch wenn ich die Art nicht herausbekam...

Gruß, Andreas

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Traubenkernsäckchen sowie etwas Neues

Harald Andres Schmid, (vor 7322 Tagen) @ Ingo

Hallo,

Ich benutze ein Traubenkernsäckchen.
Gekauft habe ich es auf dem Markt als Wärmekissen.
Ich möchte es nicht mehr missen.
Wie ich früher mit dem Ministativ auf dem Waldboden herumwackelnd gute Fotos machen konnte, ist mir heute ein Rätsel.

Etwas Neues:
Malou hat sich ein Kissen mit Stativgewinde gekauft.
Im Fotogeschäft.
Es sah mir auf Anhieb nicht grad überzeugend aus.
Ein rundes Scheibenkissen von ca. 15 cm Durchmesser und ca. 5 cm Höhe zum Anschrauben an die Kamera.
Sehr prall-hart mit Kügelchen-Füllstoff.
Doch die ersten Versuche überzeugten.
Es lässt sich innerhalb eines gewissen Rahmens in beliebigem Winkel stabil in Position drücken.
Die Festigkeit der Füllung sowie das Füllmaterial können verändert werden.
Es ist sehr leicht und sie kann es gleich angeschraubt in der Fototasche verstauen.

Sie ist grad in den Bergen bis Sonntag Abend, ich kann sie also grad nicht fragen, wie das Ding heisst, und wo man es bestellen kann.

Lieben Gruss, Harald Andres

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@Harald, KIRSCHKERN!! ;-)) *oT*

Boletus ⌂, (vor 7322 Tagen) @ Harald Andres Schmid

- kein Text -

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Nein, Traubenkern!

Harald Andres Schmid, (vor 7322 Tagen) @ Boletus

Hallo,

Nein.
Es sind Traubenkerne.
Sterilisiert, damit sie bei Feuchtigkeit nicht keimen.
Das Ganze ist inkl. Inhalt waschbar.

Lieben Gruss, Harald Andres

P.S.
Ist in Deinen Pilzgärten auch ziemlich "Tote Hose?"

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Re: Novoflex Minipod...

Werner, (vor 7321 Tagen) @ Karl-Heinz

schwingt und wackelt nicht: guckst Du hier:
http://www.testberichte.de/test/produkt_tests_novoflex_minipod_p14254.html

Hallo Karl-Heinz,

wenn ich das richtig lese, ersetzt das aber nur das Kirschkernkissen, nicht aber ein normales Stativ für größere Höhen, richtig? Konnte nur was von 19 cm lesen, also sind die Füße wohl nicht ausziehbar?

Gruß,

Werner

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Re: Novoflex Minipod...

Karl-Heinz ⌂, (vor 7321 Tagen) @ Werner

Hallo Werner,

das ist richtig.
Aber Du braucht ja noch einen Stativkopf dazu.
Mit meinem Einstellschlitten und dem Stativkopf komme ich auf eine max. Arbeitshöhe von ca. 35-40 cm.
Das reicht in 95 % der Fälle aus. Habe allerdings noch ein normales Velbon Teleskopstativ für Baumpilze etc.

Gruß
Karl-Heinz

Hallo Karl-Heinz,
wenn ich das richtig lese, ersetzt das aber nur das Kirschkernkissen, nicht
aber ein normales Stativ für größere Höhen, richtig? Konnte nur was von 19
cm lesen, also sind die Füße wohl nicht ausziehbar?
Gruß,
Werner

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THX !

Ingo, (vor 7321 Tagen) @ Ingo

Schönen Dank Euch Allen!
Ich denke, ich lasse erstmal die Finger vom Stativ und versuche
es mal mit einem Maronensäckchen etc.
Wenn damit um die 90% aller Situationen abgedeckt werden können,
finde ich es schon ganz OK.

Es ist sicher richtig, dass, umso schwerer ein Stativ ist, dieses
unanfälliger gegen Windeinflüsse ist. Nicht zu verachten ist
auch die Nachschwingzeit, wenn man mal versehentlich dagegen
gekommen ist.

Ich kenne das auch aus der Himmelsbeobachtung. Nur - dort schleppe
ich das Stativ an seinen Platz und da bleibt es dann bis zum Abbau.
Beim Pilzesammeln sieht das bekanntlich ganz anders aus.
Manchmal ist der Korb auch schon schwer genug... ;-)

#Harald Andres
Die Idee mit dem Kissen und dem Foto-Anschlußgewinde finde ich
sehr interessant. Ich habe von sowas noch nicht gehört und fände
es toll, wenn Du mir dann einige Infos dazu geben könntest.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende an Alle!

Ingo

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Re: THX !

AK_CCM, (vor 7321 Tagen) @ Ingo

Hallo Ingo,

Ich denke, ich lasse erstmal die Finger vom Stativ und versuche
es mal mit einem Maronensäckchen etc.
Wenn damit um die 90% aller Situationen abgedeckt werden können,
finde ich es schon ganz OK.

ein Maronensäckchen finde ich aufgrund der Füllung zu grob bei der Justage - damit habe ich vor meinem Stativzeitalter gearbeitet. Allerdings wird das Ganze ab einer gewissen Höhe ziemlich knifflig:

http://www.fotocommunity.de/pc/pc/extra/egallery/pcat/175431/display/4485653

Gruß, Andreas

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Frage: Styroporfüllung?

Werner, (vor 7321 Tagen) @ AK_CCM

Hallo Andreas, Ingo und andere,

ein Maronensäckchen finde ich aufgrund der Füllung zu grob bei der Justage -
damit habe ich vor meinem Stativzeitalter gearbeitet.

Stimmt. Außerdem sind Maronen sauschwer. Mit den Kirschkernen funzt es prima, Bohnen gehen genauso. Ich hätte da aber mal eine Idee: wie wäre es denn mit Styroporkügelchen? Hat das schon mal jemand ausprobiert? Die Kirschkerne sind nämlich auch nicht grade sehr leicht. Ich überlege nur, wo man richtige Kügelchen herbekommt - die "Verpackungschips" sind wohl eher ungeeignet, da sie sich gegeneinander nicht ausreichend verschieben lassen. Ich denke mal, idealerweise hätten die Kügelchen so einen Durchmesser von 5-10mm. Bisher habe ich bloß noch nichts Passendes gefunden, sonst hätte ich das schon mal ausprobiert - jede Gewichtsersparnis macht sich auf längeren Wanderungen doch angenehm bemerkbar. Die Kirschkerne sind zwar auch nicht übel, aber man könnte leicht 3/4 oder mehr des Gewichts noch einsparen. Fraglich bleibt auch dann noch, ob das Styropor nicht allzuschnell zerbröselt - vielleicht gibt es ja noch einen anderen leichten Kunststoff?

Was für mich auch ein Hauptgrund für das Kissen ist, ist das relativ geringe Volumen, das so ein Kissen beansprucht. Ich muß es nicht in den Korb legen, wo es mir Schwammerl zermanscht, denn es paßt in die großen Taschen meiner "Jägerjacke" zu 3/4 rein und hält da ganz gut. Schnell greifbar ist es auch.

Gruß,

Werner

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Re: Frage: Styroporfüllung?

Harald Andres Schmid, (vor 7321 Tagen) @ Werner

Hallo,

Habe ich schon probiert.
Kleine, etwa pfefferkorngrosse Kügelchen aus Styropor zum Füllen von Stoffpuppen aus einem Bastelladen.
Die Ergebnisse waren lange nicht so gut wie bei den Traubenkernen.
Ich vermute, dass eine gewisse Trägheit durch das Gewicht nötig ist; das Traubenkernsäckchen ist so träge, dass ich nacheinander ohne Verrutschen zwei deckungsgleiche Makros hinkriege, bei den Kügelchen ist man da ohne Chance, da rutscht die Kamera bei der kleinsten Berührung in eine andere Position.

Lieben Gruss, Harald Andres

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Re: Frage: Styroporfüllung?

Werner, (vor 7321 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo Harald Andres,

Kleine, etwa pfefferkorngrosse Kügelchen aus Styropor zum Füllen von
Stoffpuppen aus einem Bastelladen.
Die Ergebnisse waren lange nicht so gut wie bei den Traubenkernen.

Wie verhalten sich denn Traubenkerne im Vergleich zu Kirschkernen - gewichtsmäßig vermute ich mal fast sogar noch mehr? Die füllen ja einiges an kleineren Zwischenräumen aus ... Es wäre auch interessant, ab die kleinere Kerngröße vielleicht mehr Stabilität ermöglicht. Ich vermute zwar, daß es +/- auf das Gleiche rauskommt, aber man müßte das tatsächlich mal nebeneinander probieren. Auch Bohnen würde ich gerne mal ausprobieren, könnte mir vorstellen, daß die leichter sind.

Ich vermute, dass eine gewisse Trägheit durch das Gewicht nötig ist; das
Traubenkernsäckchen ist so träge, dass ich nacheinander ohne Verrutschen
zwei deckungsgleiche Makros hinkriege, bei den Kügelchen ist man da ohne
Chance, da rutscht die Kamera bei der kleinsten Berührung in eine andere
Position.

Gut zu wissen. Da habe ich mit den Kirschkernen auch keine Schwierigkeit. Aber verschlechtern will man sich ja keinesfalls. Ich fände nur was leichteres ggf. interessant. Aber so schwer sind die Kerne auch wieder nicht. In den Bergen macht sich das aber doch immer ein bisserl bemerkbar und man spart halt gerne jedes Gramm.

Viele Grüße aus München,

Werner

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Re: Erdspieß?

Der Juergen, (vor 7321 Tagen) @ Ernest

Hallo Ernest,

ein Erdspieß ist eine hervorragende Alternative zu einem Stativ mit Ausleger, jedoch nur in Kombination mit einem Kugelkopf, der auch bis zu 90 Grad verstellbar ist.

Grüßle
Juergen

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Re: Frage: Styroporfüllung?

Der Juergen, (vor 7321 Tagen) @ Werner

Hallo Werner,

Wie verhalten sich denn Traubenkerne im Vergleich zu Kirschkernen -
gewichtsmäßig vermute ich mal fast sogar noch mehr? Die füllen ja einiges
an kleineren Zwischenräumen aus ... Es wäre auch interessant, ab die
kleinere Kerngröße vielleicht mehr Stabilität ermöglicht.

Ich benutze ebenfalls ein "Bohnensäckchen" als Stativersatz, allerdings kombiniert mit Reis; also Bohnen mit Reiskörnern, das erhöht die Stabilität und verringert das Gewicht: Ein reiner Reissack dieser Größe wäre schwerer als ein Bohnensack. Ein reiner Bohnensack ist nicht so "stabil" (oder griffig und knetbar) als ein reiner Reissack. Ich bin jedoch gerade dabei mir einen Erdspieß mit Kugelkopf zu basteln, besser gesagt ich habe es vor:-)

Grüßle
Juergen

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Vielen Dank nochmal für Eure Hilfe *oT*

Ingo, (vor 7319 Tagen) @ Ingo

- kein Text -