Frage an Röhrlingsspezialisten *PIC*

Roswitha, (vor 7322 Tagen)

Kann das Xerocomus pruinatus sein?
Direkt daneben wuchs ein Rotfußröhrling (X. chrysenteron).
Leider ist die Aufnahme nicht besonders scharf (zu dunkel und kein Stativ dabei).
[image]

Schon mal vielen Dank an alle Bestimmungswilligen.

Roswitha

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Re: Frage an Röhrlingsspezialisten

coco, (vor 7322 Tagen) @ Roswitha

hallo roswitha,

an sich finde ich, dieser pilz ist zu alt zur (foto-)bestimmung. spekulativ würde ich x. chrysenteron vermuten.
wenn es dich nun so interessiert, dann zeige uns mindestens noch ein bild des längs durchgeschnittenen fruchtkörpers. auch angaben zu fundort und ökologie schaden nicht, z.b. ob es am standort nur buchen und kiefern oder auch eichen gab.

ciao coco

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Re: Frage an Röhrlingsspezialisten *PIC*

Roswitha, (vor 7322 Tagen) @ coco

hallo roswitha,
an sich finde ich, dieser pilz ist zu alt zur (foto-)bestimmung. spekulativ
würde ich x. chrysenteron vermuten.
wenn es dich nun so interessiert, dann zeige uns mindestens noch ein bild des
längs durchgeschnittenen fruchtkörpers. auch angaben zu fundort und
ökologie schaden nicht, z.b. ob es am standort nur buchen und kiefern oder
auch eichen gab.
ciao coco

Hallo Coco,
diesen Pilz habe ich eigentlich nur fotografiert, weil mir dieses Wahnsinns-Rot in der Hutfarbe so gut gefallen hat.
[image]
Das war schon Anfang September. Ich habe ihn nicht mitgenommen und auch nicht durchgeschnitten. Bestimmen konnte ich ihn dann so auch nicht und hab ihn als für mich noch nicht bestimmbar abgelegt.

Da ich aber gestern in Felix' interessantem Bericht von der Landespilzausstellung einen neueren Fund (mitgenommen und durchgeschnitten fotografiert, Beitrag vom 12.Oktober 06, 20.49 Uhr) glaubte, richtig als
Xerocomus pruinatus identifitieren zu können, habe ich mir die Großpilze BW,
Band 2 noch mal vorgenommen und dabei nachgelesen, dass "die weinrote Randzonung auch in seltenen Fällen große Teile oder gar den ganzen Hut einnehmen kann".
Irgendwie begann dann im meinem Kopf ein Lichtlein zu blinken und der Gedanke, das mein unbekannter Rotkopf auch X. pruinatus sein könnte, ließ mich nicht mehr los. In der Hoffnung, dass irgendeiner der Forumsteilnehmer ihn schon einmal in dieser roten Ausführung gesehen hat, habe ich diese schwachen Fotos hier eingestellt.

Zur Ökologie: Er wuchs vermutlich in einem reinen Buchen-Kiefernwald wobei ich einzelne Eichen nicht ausschließen möchte. Der neuere Fund stammt aus einem Buchen-Eichen-Birken-Kiefern-Mischwald. Laut Kriegelsteiner sind sowohl Fichte, wie auch Buche und Eiche Mykorrhizapartner.

Viele Grüße
Roswitha

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Re: Frage an Röhrlingsspezialisten

Matthias, (vor 7321 Tagen) @ Roswitha

Hallo Coco,
diesen Pilz habe ich eigentlich nur fotografiert, weil mir dieses
Wahnsinns-Rot in der Hutfarbe so gut gefallen hat.

Das war schon Anfang September. Ich habe ihn nicht mitgenommen und auch nicht
durchgeschnitten. Bestimmen konnte ich ihn dann so auch nicht und hab ihn
als für mich noch nicht bestimmbar abgelegt.
Da ich aber gestern in Felix' interessantem Bericht von der
Landespilzausstellung einen neueren Fund (mitgenommen und durchgeschnitten
fotografiert, Beitrag vom 12.Oktober 06, 20.49 Uhr) glaubte, richtig als
Xerocomus pruinatus identifitieren zu können, habe ich mir die Großpilze BW,
Band 2 noch mal vorgenommen und dabei nachgelesen, dass "die weinrote
Randzonung auch in seltenen Fällen große Teile oder gar den ganzen Hut
einnehmen kann".

Hallo Roswitha,
das kann gut der Herbstrotfuss Xerocomus pruinatus sein, bei dem scheint die rote Sukutis gerne am Hutrand raus, es gibt aber auch komplett rothütige Exemplare. Wenn ich mich nicht täusche hatte Jürgen mal einige Bilder davon gezeigt im Forum,
viele Grüsse
Matthias

Irgendwie begann dann im meinem Kopf ein Lichtlein zu blinken und der
Gedanke, das mein unbekannter Rotkopf auch X. pruinatus sein könnte, ließ
mich nicht mehr los. In der Hoffnung, dass irgendeiner der
Forumsteilnehmer ihn schon einmal in dieser roten Ausführung gesehen hat,
habe ich diese schwachen Fotos hier eingestellt.
Zur Ökologie: Er wuchs vermutlich in einem reinen Buchen-Kiefernwald wobei
ich einzelne Eichen nicht ausschließen möchte. Der neuere Fund stammt aus
einem Buchen-Eichen-Birken-Kiefern-Mischwald. Laut Kriegelsteiner sind
sowohl Fichte, wie auch Buche und Eiche Mykorrhizapartner.
Viele Grüße
Roswitha

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Danke *oT*

Roswitha, (vor 7321 Tagen) @ Matthias

- kein Text -

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Re: Frage an Röhrlingsspezialisten

Bernhard Schülke, (vor 7320 Tagen) @ Matthias

Vielleicht kann "ThomasHofheim" das mit dem Herbstrotfuß bestätigen.

Für mich ist es jedoch keiner. Vielleicht ein blutroter?

Tip am Rande: Der Herbstrotfuß matscht nicht so schnell (festeres Fleisch). Der Hut ist meiner Erfahrung nach immer runzelig.

Gruß
Bernhard

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Re: Frage an Röhrlingsspezialisten

Andreas ⌂, (vor 7320 Tagen) @ Roswitha

Kann das Xerocomus pruinatus sein?
Direkt daneben wuchs ein Rotfußröhrling (X. chrysenteron).
Leider ist die Aufnahme nicht besonders scharf (zu dunkel und kein Stativ
dabei).

Schon mal vielen Dank an alle Bestimmungswilligen.
Roswitha

Hallo,

ich halte den Pilz auch etwas zu alt für eine sichere Bestimmung, aber Herbst-Rotfüße können genau so aussehen, was ich beim normalen Rotfuß dagegen noch nie gesehen habe. Ich kann aber nicht beurteilen, ob da noch was anderes, speziell Xerocomus cisalpinus, in Betracht kommen könnte.

beste Grüße,
Andreas

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Wer weiß, wer weiß ...

ThomasHofheim, (vor 7320 Tagen) @ Bernhard Schülke

Ein rubellus ist das sicher nicht, sondern irgendwie sieht das schon nach pruinatus aus. Aber wer weiß das schon so genau ...
Viele Grüße
Thomas