Es geht wieder was in unseren Kiefernwäldern *PIC*

Ingo, (vor 7319 Tagen)

Hallo liebe Pilzfreunde!

An dieser Stelle gibt es nun wieder etwas “Montagskino“. Pardon - ich meine Neues aus unserer
Region. Nachdem ich ja in der vergangenen Woche erfolgreich in meinem Winterrevier herumgewildert
habe, soll es nun wieder um das regionale Pilzwachstum in den Brandenburger Kiefernwäldern gehen.

Mittlerweile hatte sich das Wetter ja umgestellt, und die trockenwarme Periode ist einer eher
herbstlichen Witterungsphase gewichen. So war es am gesamten, vergangenen Wochenende
trübe und nebelig. Besonders im Kieferndickicht konnte einem das Dämmerlicht schon ganz schön
zu schaffen machen.

Trotzdem scheint pilzmäßig doch wieder etwas zu gehen. So hatte ich seit längerem mal wieder
eine Kleinigkeit für den Kochtopf zusammenbekommen.
So eine 12-Arten-Mischung kann ja auch geschmacklich ganz gut sein.

In den Topf kamen unter anderem:

Maronenröhrling
Pfifferling
Krause Glucke
Steinpilz
Butterpilz..

Warum ich die Einzahl verwende?! Nun, von diesen Pilzen fand ich jeweils ein einziges Exemplar!

Im Wald angekommen, hatte ich erst mal Schwierigkeiten, mich bei dem Dämmerlicht (14:00 Uhr!!!)
überhaupt zurechtzufinden.
So fiel mir als erstes dieses Objekt auf einem Waldweg auf:

[image]
Ein Kien, über den sich gerade ein orangefarbener Schleimer hermachte.

Für einen hartgesottenen Sternenbeobachter dauert es aber maximal 15 Minuten, bis sich die
Augen an jedes noch so dämmerige Licht gewöhnt hatten.

So dauerte es denn auch nicht lange, bis ich auch die ersten “richtigen“ Pilze ausfindig machen
konnte. Obwohl hier sicher einige Leute abstreiten werden, dass es sich bei dieser Art auch um
richtige Pilze handelt. Hier zwei Bilder davon:

[image]
[image]

Es sind natürlich die allseits beliebten Seifenritterlinge (Tricholoma saponaceum)!
Persönlich habe ich nichts gegen diese Art. Ich freue mich sogar, wenn ich die finde. Besser als
nichts immerhin! Hin und wieder findet sogar mal ein Exemplar seinen Weg in eine Mischmahlzeit
aus Ritterlingen. Dem guten Geschmack hat das bisher noch nie geschadet und von Unverträglichkeiten
kann ich auch nichts berichten.

Da nun schon die Seifenpilze wuchsen, sollte es doch auch noch einige andere Ritterlinge geben,
die sich bei Kiefern wohlfühlen. Diese hier zum Beispiel:

[image]
[image]
[image]

Das sind Bilder vom Feinschuppigen Ritterling (Tricholoma imbricatum). Den mag ich allerdings
nicht ins Mischgericht tun, denn der ist bitter.
An dieser Stelle könnte die Frage auftauchen, ob es nicht noch weitere Ritterlingsarten im Kiefernwald gab.
Jein! So meine Antwort. Andeutungsweise konnte man den Hauch einer Spur erkennen, wenn man wollte.
Oder möchte hier Jemand anhand des nachfolgenden Bildes einen Bestimmungsversuch wagen?
Man achte hier nicht auf den für mich nicht bestimmbaren Pilz, der möglicherweise ein Schleierling ist,
sondern auf das Ziel des Pfeils.

[image]

Ich lehne mich mal vorsichtig aus dem Fenster und sage: kommendes Wochenende!

Von den Spätherbstpilzen, wie Violetter Rötelritterling, Nebelkappe, Frostschneckling und Nadelholz-
hallimasch ist nach wie vor noch keine Spur zu sehen. Erfahrungsgemäß benötigen diese Arten bei uns
einen leichten Kälteschock, bevor sie fruktizieren. Ich denke mal, den bekommen sie in diesen Nächten.

Ansonsten habe ich mal versucht, mit meinem Ministativ und verschiedenen Einstellungen das Beste
aus meiner Digicam herauszuholen. Angesichts der herrschenden Lichtverhältnisse ein eher schlechtes
Timing für solch ein Vorhaben. An dieser Stelle die möchte ich Euch daher die aus meiner Sicht gelungensten
Ergebnisse zeigen. Ohne Leuchtdioden und irgendwelche Schirme, die mangels Tageslicht eh nichts gebracht
hätten.

Bild 1: eine Laccaria, vermutlich der Zweifarbige Lacktrichterling (Laccaria bicolor).
[image]

Leider kommen die Blautöne auf den Lamellen nicht so ganz rüber. Die automatische Belichtung
der Kamera scheint da gerne mal zu verfälschen. Ich hatte auch einige Exemplare, die waren oben
blassrosa und an den Lamellen fast violett.

Hier eine hübsche Kollektion Fliegenpilze (Amanita muscaria), wo ich mal versucht habe, etwas
Schärfentiefe in die Bilder zu bringen:

[image]

Und zum Abschluss für heute ein Foto von einem Parasol (Macrolepiota procera).
Die erschienen gerade wieder zahlreich auf unserem Campingplatz. Vermutlich zu ihrem letzten
Wachstumsschub in diesem Jahr.
[image]

Ich wünsche allen hier eine schöne Restwoche – das Schlimmste ist ja schon überstanden!

Ingo

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... Uh! Interessant!

Blausprödler, (vor 7319 Tagen) @ Ingo

Hallo Ingo!

Du isst Seifenritterlinge und hattest weder Geschmacks- noch Unverträglichkeitsprobleme. Das ist ja Interessant.
Ich bin auch gern ein Experimentierer - toll das ist neu!
Danke - sehr interessant!

Gruß Wolfgang

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Re: Au weia!!!

Ingo, (vor 7318 Tagen) @ Blausprödler

Du isst Seifenritterlinge und hattest weder Geschmacks- noch
Unvertr�glichkeitsprobleme. Das ist ja Interessant.
Ich bin auch gern ein Experimentierer - toll das ist neu!
Danke - sehr interessant!

Hallo Wolfgang,

das liest sich ja, als h�tte ich empfohlen, ein Pfund Seifenritterlinge
pur zu testen. Ich empfehle Dir da besser folgendes Rezept:

250g Kahler Krempling
250g Gr�nlinge (aus dem Kiefernwald!!!)
3 mittelgro�e Fliegenpilze (ohne Huthaut!)
einen ordentlichen Schwung Trockenpulver von der Fr�hjahrslorchel und..
ganz wichtig: ein Exemplar vom ausgewachsenen Seifenritterling.

Das Ganze mindestens 20 Minuten gut durchgeschmort und mit Knoblauch, Salz
und Pfeffer abgeschmeckt. Bei Bedarf kann auch noch ein wenig Speck dran.
Aber davon bitte sparsam - man nehme sich vor dem Cholesterin in acht!
Wohl bekomms! ;-)))

Viele Grüße - Ingo

p.s.: nein, im Ernst. Wenn mal ein Seifenritterling in`s Mischgericht fällt,
ist das eigentlich nicht zu merken. Da gibt es ganz andere Konsorten!

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Re: Au weia!!!

Werner, (vor 7318 Tagen) @ Ingo

Hallo Ingo,

p.s.: nein, im Ernst. Wenn mal ein Seifenritterling in`s Mischgericht fällt,
ist das eigentlich nicht zu merken. Da gibt es ganz andere Konsorten!

Bleibt dann bloß noch die Frage: warum? Da würde ich doch Ockertäublinge, Klebrige Hörnlinge, Flaschenstäublinge oder Butterrüblinge vorziehen. Die sind häufiger und schmecken wenigstens definitiv nach nix - die Ockertäublinge vielleicht je nach Geschmack sogar halbwegs gut.

Also - ich weiß nicht, früher bin ich ja auch auf einige Ideen gekommen, aber Seifenritterlinge??? Ich zitiere mal den Gerhardt, der ja bekanntlich nicht arg zimperlich mit dem Essen umgeht: "Leicht giftig. Erzeugt in größeren Mengen genossen Übelkeit und Erbrechen. Der rohe Pilz enthält blutzersetzende Stoffe (Hämolysine)." Laux schreibt: "Schwach giftig. Verursacht Brechdurchfälle."

Nö, das kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Und ich verstehe sehr gut, warum jemand z.B. mal Lorcheln probieren will, denn die sind wenigstens geschmacklich sehr gut. Auch wenn ich das niemals weiterempfehlen würde. Aber Seifenritterlinge verstehe ich beim besten Willen nicht. Da würde ich ja fast noch eher Gelbe Knollis essen - obwohl das etwa die gleiche Kategorie ist.

Ach nein, habe mich gerade für gedünstete Wellpappe auf Parmesan mit Kräuterhülle umentschieden :-)

Gruß,

Werner

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Re: Au weia!!!

Trüffel, (vor 7318 Tagen) @ Werner

Bleibt dann bloß noch die Frage: warum? Da würde ich doch Ockertäublinge,
Klebrige Hörnlinge, Flaschenstäublinge oder Butterrüblinge vorziehen. Die
sind häufiger und schmecken wenigstens definitiv nach nix

Ich sammle und esse Flaschenstäublinge gern. Wenn die innen noch schön weiß sind, dann in Margarine scharf braten (nicht dünsten oder kochen!), schmeckt wirklich gut.

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Re: Au weia!!!

Ingo, (vor 7318 Tagen) @ Werner

Hallo Werner,

ich hatte keineswegs vor, hier eine Speiseempfehlung für diese Art zu
geben und ich denke, dass Du das eigentlich auch so verstanden hast.

Leider gibt es auch zum Wert der Seifenritterlinge in der Literatur
und auch hier im Internet verschiedene Ansichten. Und die gehen nun mal
von Giftig über ungenießbar bis hin zu "als Mischpilz" in kleinen Mengen
verwendbar.

Wie die Pilze allein schmecken, weiss ich nicht, und ich möchte es auch gar
nicht herausfinden. Wer weiß schon, wo die Grenze zur Unverträglichkeit liegt.

Unser Wolfgang (Blausprödler) hier ist sicher auch erfahren genug, um zu wissen,
wie man mit solch grenzwertigen Pilzen umgeht.
Schließlich gibt es ja auch zum Thema Nebelkappen mittlerweile Erkenntnisse,
die bei diesen Giftstoffe erwarten lassen.

Allerdings sollte man nicht den Fehler begehen, vom Geruch auf den Geschmack
eines Pilzes zu schließen. Die seinerzeit einmalig probierten Seifenritterlinge
haben nicht aus dem Mischgericht herausgeschmeckt. Es bestand etwa aus 200g
Grünlingen und zwei ausgewachsenen Seifenritterlingen (1990!).

Was den Geschmack von gelben Knollis angeht...die würde ich nicht mal für
Geld probieren. Es wäre aber auch nicht von der Hand zu weisen, dass sie ganz
anders schmecken. Wenn nicht - an Kartoffeln mangelt es bei uns zum Glück nicht.
;-)

Freundliche Grüße Ingo

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... Nein Ingo .. das ist gut!

Blausprödler, (vor 7316 Tagen) @ Ingo

Hallo Ingo,

nur durch Erfahrung und Wissen lernt man!
Deine Idee Seifenritterlinge zu essen ist natürlich nicht für Anfänger gedacht - fürchterliche Verwechslungsgefahren!
Ich will nur durch einem Kostversuch sagen können, dass dieser Pilz gut schmeckt, schlecht oder nach gar nicht´s schmeckt – jegliches Risiko (auch für mich) schließe ich dabei aus! – Lächle!

Das heißt! Immer mein Risiko – und übrigens mir/uns war noch nie schlecht!

Lächle von Pilzen!

Nur weiter so - Info und neue Ideen sind immer gut – darum ist dieses Forum die Nummer 1 im deutschsprachigem Raum!

Gruß Wolfi

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Re: ... Nein Ingo .. das ist gut!

Ingo, (vor 7316 Tagen) @ Blausprödler

Hallo Ingo,
nur durch Erfahrung und Wissen lernt man!
Deine Idee Seifenritterlinge zu essen ist natürlich nicht für Anfänger
gedacht - fürchterliche Verwechslungsgefahren!
Ich will nur durch einem Kostversuch sagen können, dass dieser Pilz gut
schmeckt, schlecht oder nach gar nicht´s schmeckt – jegliches Risiko (auch
für mich) schließe ich dabei aus! – Lächle!
Das heißt! Immer mein Risiko – und übrigens mir/uns war noch nie schlecht!
Lächle von Pilzen!
Nur weiter so - Info und neue Ideen sind immer gut – darum ist dieses Forum
die Nummer 1 im deutschsprachigem Raum!
Gruß Wolfi

Na wenn das so ist! Da kann ich ja beruhigt ins Betterl hüpfen und die
blauen Flecken kurieren. ;-)

LG Ingo

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...

Blausprödler, (vor 7316 Tagen) @ Werner

Hallo Werner!

Testen! Hast du schon mal gelbe Knollis gegessen?
Ich habe immer Angst davor, weil sollten sie gar nicht schlecht schmecken - habe ich ein Problem?! Lächle!

Gruß Wolfgang

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Re: ...

Werner, (vor 7316 Tagen) @ Blausprödler

Hallo Wolfgang,

Testen! Hast du schon mal gelbe Knollis gegessen?
Ich habe immer Angst davor, weil sollten sie gar nicht schlecht schmecken -
habe ich ein Problem?! Lächle!

Nö, meine Sturm-und-Drang-Eßphase ist vorbei. Die haben mich immer schon vom Geruch her abgeschreckt, genauso wie Graue Wulstlinge. Ich habe kein Problem damit, nicht zu wissen, wie die schmecken :-)

Aber man weiß ja nie, vielleicht krieg ich mal wieder ein Probierphase und brate einen einzigen nur zum Antesten :-) Die Russen, die die kiloweise reinhauen, leben ja auch noch.

Gruß,

Werner

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Re: Knollenblätterpilze

Ingo, (vor 7316 Tagen) @ Werner

-) Die Russen, die die kiloweise

reinhauen, leben ja auch noch.
Gruß,
Werner

Hallo Werner,

Womit wir mal wieder beim Thema wären.

Weiß den irgendwer, was aus den 12! Vergiftungsfällen geworden ist.
Im September hatte ich da mal einen Thread eröffnet, aber das Thema
ist etwas im Sande verlaufen. Meldungen aus der Lokalprese vielleicht?

LG Ingo

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Re: Au weia!!!

Waldschrat, (vor 7316 Tagen) @ Werner

Hallo Ingo,
Bleibt dann bloß noch die Frage: warum? Da würde ich doch Ockertäublinge,
Klebrige Hörnlinge, Flaschenstäublinge oder Butterrüblinge vorziehen. Die
sind häufiger und schmecken wenigstens definitiv nach nix - die
Ockertäublinge vielleicht je nach Geschmack sogar halbwegs gut.
Also - ich weiß nicht, früher bin ich ja auch auf einige Ideen gekommen, aber
Seifenritterlinge??? Ich zitiere mal den Gerhardt, der ja bekanntlich
nicht arg zimperlich mit dem Essen umgeht: "Leicht giftig. Erzeugt in
größeren Mengen genossen Übelkeit und Erbrechen. Der rohe Pilz enthält
blutzersetzende Stoffe (Hämolysine)." Laux schreibt: "Schwach
giftig. Verursacht Brechdurchfälle."
Nö, das kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Und ich verstehe sehr
gut, warum jemand z.B. mal Lorcheln probieren will, denn die sind
wenigstens geschmacklich sehr gut. Auch wenn ich das niemals
weiterempfehlen würde. Aber Seifenritterlinge verstehe ich beim besten
Willen nicht. Da würde ich ja fast noch eher Gelbe Knollis essen - obwohl
das etwa die gleiche Kategorie ist.
Ach nein, habe mich gerade für gedünstete Wellpappe auf Parmesan mit
Kräuterhülle umentschieden :-)
Gruß,
Werner

Köstlich - Waldschrat

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Re: Au weia!!!

Trüffel, (vor 7318 Tagen) @ Ingo

Hallo Wolfgang,
das liest sich ja, als h�tte ich empfohlen, ein Pfund Seifenritterlinge
pur zu testen. Ich empfehle Dir da besser folgendes Rezept: 250g Kahler
Krempling
250g Gr�nlinge (aus dem Kiefernwald!!!)
3 mittelgro�e Fliegenpilze (ohne Huthaut!)
einen ordentlichen Schwung Trockenpulver von der Fr�hjahrslorchel und..
ganz wichtig: ein Exemplar vom ausgewachsenen Seifenritterling.
Das Ganze mindestens 20 Minuten gut durchgeschmort und mit Knoblauch, Salz
und Pfeffer abgeschmeckt. Bei Bedarf kann auch noch ein wenig Speck dran.
Aber davon bitte sparsam - man nehme sich vor dem Cholesterin in acht!
Wohl bekomms! ;-)))

... Das ganze gießen wir dann unter ständigem Umrühren in den Ausguß.

frei nach Otto W.

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Re: Au weia!!!

Ingo, (vor 7318 Tagen) @ Trüffel

... Das ganze gießen wir dann unter ständigem Umrühren in den Ausguß.
frei nach Otto W.

Doch nicht in den Ausguß!
Auf den Kompost damit! Vielleicht kommen nächstes Jahr wieder ein paar
exotische Schirmpilze dort zum Vorschein.

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Eine Marone kommt selten allein

Trüffel, (vor 7318 Tagen) @ Ingo

In den Topf kamen unter anderem: Maronenröhrling
Pfifferling
Krause Glucke
Steinpilz
Butterpilz..
Warum ich die Einzahl verwende?! Nun, von diesen Pilzen fand ich jeweils ein
einziges Exemplar!

Erstmal danke für die schönen Bilder. Aber hast Du wirklich nur eine Marone gefunden? Wenn ich eine einzelne finde, suche ich immer nach der "zweiten". Und die habe ich bis jetzt fast immer gefunden, auch wenn sie schon vergammelt war.

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Re: Eine Marone kommt selten allein

Steininger, (vor 7318 Tagen) @ Trüffel

Erstmal danke für die schönen Bilder. Aber hast Du wirklich nur eine Marone
gefunden? Wenn ich eine einzelne finde, suche ich immer nach der
"zweiten". Und die habe ich bis jetzt fast immer gefunden, auch
wenn sie schon vergammelt war.

Hallo Trüffel,
suchst du wirklich immer nur nach der Zweiten?
Wenn ich eine Zweite finde,suche ich immer nach der Dritten und die habe ich bis jetzt fast immer gefunden.....;-))))
Gruß
Wolfgang

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Re: Eine Marone kommt selten allein

Trüffel, (vor 7318 Tagen) @ Steininger

Hallo Trüffel,
suchst du wirklich immer nur nach der Zweiten ?
Wenn ich eine Zweite finde,suche ich immer nach der Dritten und die habe
ich bis jetzt fast immer gefunden.....;-))))
Gruß
Wolfgang

Hallo Steininger,
wenn ich die zweite gefunden habe, suche ich natürlich noch eine Weile nach der "zweiten Zweiten", aber die Wahrscheinlichkeit, diese zu finden, ist doch geringer, oft stehen eben wirklich nur 2 zusammen, aber eine allein ist schon fast unmöglich.
Aber du wirst es mir nicht glauben: Ich hab dieses Jahr noch keine einzige gefunden, weil ich mich aus diversen gesundheitlichen Gründen mehr aufs Farradfahren konzentriert habe. Und meinen einzigen spektrakulären Pilzfund (etwa 15..20 Goldröhrlinge) mußte ich wegen prall gefüllter Fahrradtaschen stehen lassen :-((
Da Drama geht weiter: Ich war jetzt zu Besuch bei meiner Mutter. Auf dem Wiesengrundstück ist der Parasol seit einigen Jahren ausgestorben, die Lärchen ziehen auch keine Goldröhrlinge mehr an. Zum Eierbovist kam ich zu spät.

Naja, ich tröste mich damit, daß es nur besser werden kann.
Gruß
Micha

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Re: Eine Marone kommt selten allein

Ingo, (vor 7318 Tagen) @ Trüffel

Hallo Trüffel,

also ich war knapp drei Stunden im Wald.
Die Bilder trügen leider etwas. Wirklich viele Exemplare gab es nur
von Amanita citrina und A. muscarina. Andere Wulstlinge waren Fehlanzeige.
Die Seifenritterlinge waren etwa zu zehnt, und die abgelichteten feinschuppigen
Ritterlinge waren die einzigen Exemplare. Die Marone war bereits etwas älter,
ziemlich groß, aber noch festfleischig.
Wären da noch andere gewesen, hätte ich sie auch entdeckt!

Es gab noch eine weitere, zahlenmäßig gut vertretene Art, die aber erst mal
erraten werden muß (siehe oben!).

Viele Grüße - Ingo