Hallo,
ich wüsste auch keine bessere als die landläufige Zubereitungsart: Zwiebeln +
Pilze + Sahne + Pfeffer + Salz + Petersilie zum Schluss. Manche machen es
aus Gewohneit aber wie bei einem geschmacklosen Wasserschnitzel aus dem
Billigmarkt: reichlich Knoblauch, 1000 Kräuter etc. drüber und mit Käse
überbacken - kein Wunder, dass das Gammelfleisch lange unbemerkt blieb.
Die Ironie bezog/bezieht sich auf die von Dir herausgeforderten
hyper-Kreativen, denen ein einfaches aber wohlschmeckendes Gericht zu
unspektakulär ist. "Grauer Schwefelkopf an Knoblauchgratin unter
Bitterschokoladenkruste und Salatbouquet von karierten Maiglöckchen"
würde doch viel mehr daher machen!
Das mit den Grünen S. war ein Spontaneinfall. Bekanntlich streiten sich die
Experten, ob der Grüne S. nun giftig oder lediglich ungenießbar sei. Ein
vor einiger Zeit (nicht infolge einer Pilzvergiftung) verstorbener Nachbar
war die männliche Ausgabe einer sog. Kräuterhexe und obendrein
Hobby-Homöopath, der bei Verstopfung regelmäßig eine "Handvoll Grüner
Schwefelköpfe" empfahl. Übrigens war er von Beruf Totengräber!
Salü aus SB
Hallo pp aus SB,
Ach so..., gut gesagt. Manchmal bin ich etwas begriffsstutzig. Das `Verfeinern` von Speisen mag in Grenzen sinnvoll sein, aber ein ganzes Würzkarussel entleeren, nein danke, zumal ich einfaches, deftiges Essen mag. Biolek tat es mal. Ich dachte er parodiert, aber dann schlapperte mit wichtiger Miene und Kopfnicken an der Suppe. Unglaublich. Na ja, jedem das seine. Grünblättrige S. sind mir denn doch zu heiß, aber die Grauen schmecken sehr gut.
Danke und Gruß - Waldschrat