unbekanntes aus dem bergischen *PIC*

tari, (vor 7311 Tagen)

hallo zusammen,

hier mal wieder ein kleiner auszug aus meinem eher mageren ausflug ins bergische waldland.

im wesentlichen gehts hier um zwei (für mich) neue arten, erstfunde.

diesen pilz entdeckten wir an laubholz und hielten ihn im halbdunkel für ein stockschwämmchen. jetzt ist klar, dass es sich dabei nicht um stockschwämmchen handelt, da der typisch geschuppte stiel fehlt und auch die hutoberfläche weniger glatt ist. außerdem sind die lamellen dunkler und wir glaubten uns einzubilden, dass er nach kakao riecht. sporenfarbe dunkelbraun.

[image]

[image]

zweiter pilz scheint ein risspilzartiger zu sein...? sporenpulver weiß, hut irgendwie blumenförmig und 4fach untermischte lamellen. leider hab ich die knolle vom stiel nicht mehr (weiß noch nichtmal obs ne knolle war)... der stiel sieht aber irgendwie besonders aus... so seidig-matt schimmernd und für einen pilz dieser größe ziemlich "stabil".

[image]

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[image]

weiß jemand, was das für welche sein könnten?

so. dann hätte ich jetzt noch eine frage zu diesem tintling hier.

[image]

und zwar waren wir uns hier nicht einig, welche art es sein könnte. dachten an den glimmertintling. für den faltentintling ist er zu klein und zierlich, für den gesäten vielleicht etwas zu kräftig. andererseits ist doch die rehbraune hutfarbe beim glimmertintling (zumindest auf den fotos, die ich bis jetzt gesehen habe) ausgeprägter, und besagte schüppchen auf dem hut fehlen auch. hm.

dann - letzte frage - haben wir noch am rande einer kuhweide im knöchelhohen gras einen parasol gefunden. glauben wir zumindest. sieht eindeutig so aus, genatterter stiel, im schnitt nicht rötend, typisch aufgerissenes hutmuster...und das alles. was uns aber etwas komisch vorkam, war die länge des stiels. kaum 10 cm, oder nur unwesentlich länger. ist der für nen parasol nicht bisschen kurz?? es gibt ja auch kleinere schirmlingsarten, die giftig sind. der hut z.b. war aber nicht besonders klein im durchmesser.

ich hoffe, dass mir bei diesen fragen jemand weiterhelfen kann!

liebe grüße

tari

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Vielfüßler

Hans-Jürgen, (vor 7311 Tagen) @ tari

Hallo Rita,

beim zweiten Pilz sollte Dir schon die Sporenfarbe zu denken geben: Risspilze haben keine weißen, sondern dunkle Sporen. Und wenn Du Deinem "Risspilz" genauer unter den Hut schaust, fällt Dir vielleicht eine Eselsbrücke ein, die mit ausgebuchtet angewachsenen Lamellen zu tun hat ???

Gruß
Hans-Jürgen

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Das Betreff ist natürlich Quatsch -sorry *oT*

Hans-Jürgen, (vor 7311 Tagen) @ Hans-Jürgen

- kein Text -

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Re: Vielfüßler

tari, (vor 7311 Tagen) @ Hans-Jürgen

Hallo Rita,
beim zweiten Pilz sollte Dir schon die Sporenfarbe zu denken geben: Risspilze
haben keine weißen, sondern dunkle Sporen.

oh. nagut, so sehr hab ich mich mit risspilzen noch nicht beschäftigt *g*

Und wenn Du Deinem
"Risspilz" genauer unter den Hut schaust, fällt Dir vielleicht
eine Eselsbrücke ein, die mit ausgebuchtet angewachsenen Lamellen zu tun
hat ???

nein, leider nicht!! hilfst du mir auf die sprünge? ich glaub deine eselsbrücke kenne ich nicht...

rita

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Re: unbekanntes aus dem bergischen

MANatwork, (vor 7311 Tagen) @ tari

letzteres sieht mir doch eher nach einem Helmling aus, als nach einem Tintling !
Welche der Mycena, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis !
Gruß Stefan

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Re: unbekanntes aus dem bergischen

tari, (vor 7311 Tagen) @ MANatwork

letzteres sieht mir doch eher nach einem Helmling aus, als nach einem
Tintling !
Welche der Mycena, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis !
Gruß Stefan

ja?? also dazu kann ich sagen, dass der hutrand schon angefangen hat, sich einzurollen, und beim berühren der lamellen hatte ich schwarze tinte am finger... es war auf jeden fall flüssig-artig.

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Re: unbekanntes aus dem bergischen

Heinz Ebert ⌂, (vor 7311 Tagen) @ tari

Also die Bilder und die (leider dürftigen) Beschreibungen reichen nicht für eine Vermutung aus. Vor allem der zweite kann mit weißen Sporen nie ein Risspilz sein, denn die haben hellbraune (milchkaffeefarbene) Sporen, es ist also vermutlich ein Helmling.
Die ohne Bild erwähnte (Riesenschirmlings-) Art ist MÖGLICHERWEISE Macrolepiota permixta. Sieht aus wie ein zu klein geratener Parasolpilz, und wenn man sich die Natterung genau betrachtet, dann ist der helle Untergrund leicht rosa. Die Art ist in Deutschland immer als "Kümmerform" des Parasols betrachtet worden, weil sie in gängigen deutschen Pilzbüchern nie explizit abgebildet war, und erst deutsche Übersetzungen von französischen Pilzbüchern machten diesen "Kleinen Parasolpilz" bei uns bekannt. Er heißt Macrolepiota permixta und muss essbar sein, denn er wurde als vermeintlicher Parasol immer wieder gegessen, ohne dass schädliche Folgen bekannt geworden sind. Ob dies bei Deinem Fund aber der Fall ist, bleibt dahingestellt; vielleicht gelingt Dir noch ein Foto.
Beste Grüße, Heinz Ebert

hallo zusammen,
hier mal wieder ein kleiner auszug aus meinem eher mageren ausflug ins
bergische waldland.
im wesentlichen gehts hier um zwei (für mich) neue arten, erstfunde.
diesen pilz entdeckten wir an laubholz und hielten ihn im halbdunkel für ein
stockschwämmchen. jetzt ist klar, dass es sich dabei nicht um
stockschwämmchen handelt, da der typisch geschuppte stiel fehlt und auch
die hutoberfläche weniger glatt ist. außerdem sind die lamellen dunkler
und wir glaubten uns einzubilden, dass er nach kakao riecht. sporenfarbe
dunkelbraun.


zweiter pilz scheint ein risspilzartiger zu sein...? sporenpulver weiß, hut
irgendwie blumenförmig und 4fach untermischte lamellen. leider hab ich die
knolle vom stiel nicht mehr (weiß noch nichtmal obs ne knolle war)... der
stiel sieht aber irgendwie besonders aus... so seidig-matt schimmernd und
für einen pilz dieser größe ziemlich "stabil".

weiß jemand, was das für welche sein könnten?
so. dann hätte ich jetzt noch eine frage zu diesem tintling hier.

und zwar waren wir uns hier nicht einig, welche art es sein könnte. dachten
an den glimmertintling. für den faltentintling ist er zu klein und
zierlich, für den gesäten vielleicht etwas zu kräftig. andererseits ist
doch die rehbraune hutfarbe beim glimmertintling (zumindest auf den fotos,
die ich bis jetzt gesehen habe) ausgeprägter, und besagte schüppchen auf
dem hut fehlen auch. hm.
dann - letzte frage - haben wir noch am rande einer kuhweide im knöchelhohen
gras einen parasol gefunden. glauben wir zumindest. sieht eindeutig so
aus, genatterter stiel, im schnitt nicht rötend, typisch aufgerissenes
hutmuster...und das alles. was uns aber etwas komisch vorkam, war die
länge des stiels. kaum 10 cm, oder nur unwesentlich länger. ist der für
nen parasol nicht bisschen kurz?? es gibt ja auch kleinere
schirmlingsarten, die giftig sind. der hut z.b. war aber nicht besonders
klein im durchmesser.
ich hoffe, dass mir bei diesen fragen jemand weiterhelfen kann!
liebe grüße
tari

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Re: unbekanntes aus dem bergischen

MANatwork, (vor 7311 Tagen) @ tari

ja?? also dazu kann ich sagen, dass der hutrand schon angefangen hat, sich
einzurollen, und beim berühren der lamellen hatte ich schwarze tinte am
finger... es war auf jeden fall flüssig-artig.

Und warum schreibst du das nicht direkt ? Auch ein foto von unten wäre vieleicht mal interessant ! Ansonsten kann mann nur raten !
Gruß Stefan

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Re: unbekanntes aus dem bergischen

tari, (vor 7311 Tagen) @ Heinz Ebert

Also die Bilder und die (leider dürftigen) Beschreibungen reichen nicht für
eine Vermutung aus. Vor allem der zweite kann mit weißen Sporen nie ein
Risspilz sein, denn die haben hellbraune (milchkaffeefarbene) Sporen, es
ist also vermutlich ein Helmling.
Die ohne Bild erwähnte (Riesenschirmlings-) Art ist MÖGLICHERWEISE
Macrolepiota permixta. Sieht aus wie ein zu klein geratener Parasolpilz,
und wenn man sich die Natterung genau betrachtet, dann ist der helle
Untergrund leicht rosa. Die Art ist in Deutschland immer als
"Kümmerform" des Parasols betrachtet worden, weil sie in
gängigen deutschen Pilzbüchern nie explizit abgebildet war, und erst
deutsche Übersetzungen von französischen Pilzbüchern machten diesen
"Kleinen Parasolpilz" bei uns bekannt. Er heißt Macrolepiota
permixta und muss essbar sein, denn er wurde als vermeintlicher Parasol
immer wieder gegessen, ohne dass schädliche Folgen bekannt geworden sind.
Ob dies bei Deinem Fund aber der Fall ist, bleibt dahingestellt;
vielleicht gelingt Dir noch ein Foto.
Beste Grüße, Heinz Ebert

hallo heinz,

erstmal vielen dank für deine ausführliche antwort!

hätte auch lieber fotos aus dem wald hier reingestellt, aber es war schon zu dämmerig für fotos und ich hatte meine kamera auch gar nicht dabei leider...

das mit den sporen vom risspilz weiß ich ja jetzt (zum glück)... den parasol hab ich nochmal hervorgeholt, aber der untergrund der natterung sah mir nicht nach leichtem rosa aus... eher creme. nunja...

viele grüße

tari

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Re: unbekanntes aus dem bergischen

tari, (vor 7311 Tagen) @ MANatwork

Und warum schreibst du das nicht direkt ?

...weil ich schon soweit war, dass es sich um einen tintling handeln muss!

Auch ein foto von unten wäre
vieleicht mal interessant !

das hab ich auch gemacht, ist leider nicht gut genug geworden. aber danke, dass du mich nochmal dran erinnerst, wollte die lamellenfarbe nämlich auch noch erwähnt haben - schwarz.

schöne grüße,

tari

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Re: unbekanntes aus dem bergischen

zuehli ⌂, (vor 7311 Tagen) @ MANatwork

Und warum schreibst du das nicht direkt ? Auch ein foto von unten wäre
vieleicht mal interessant ! Ansonsten kann mann nur raten !

Naja, raten ist schlecht. Man sieht doch einigermaßen die Merkmale und die dunklen Lamellen drängen sich schon auf. Der sieht schon deutlich nach Glimmertintling aus.

Der erste könnte in die Richtung Psathyrella spadicea, Schokoladenbrauner Mürbling/Faserling gehen, guck mal ob das paßt.

Gruß Harald

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Re: unbekanntes aus dem bergischen

tari, (vor 7311 Tagen) @ zuehli

Naja, raten ist schlecht. Man sieht doch einigermaßen die Merkmale und die
dunklen Lamellen drängen sich schon auf. Der sieht schon deutlich nach
Glimmertintling aus.
Der erste könnte in die Richtung Psathyrella spadicea , Schokoladenbrauner
Mürbling/Faserling gehen, guck mal ob das paßt.
Gruß Harald

danke, harald! ich werde mich morgen mal kundig machen und dann mal hören lassen...

gute nacht allerseits!

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Re: Vielfüßler

Gábor Kovács, (vor 7311 Tagen) @ tari

Die Eselsbrücke ist der Burggraben:-)
LG Gábor

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Re: unbekanntes aus dem bergischen

Andreas ⌂, (vor 7310 Tagen) @ tari

Hallo Rita,

aufgrund des Farbstichs ist eine genaue Artbestimmung sicherlich nicht möglich, aber das haben Dir die anderen ja auch schon gesagt.
Trotzdem mal ein paar annähernde Vermutungen, Du kannst ja dann mal mit Deinem Pilzbuch vergleichen und vieleicht entdeckst Du die pilze ja mal wieder.

diesen pilz entdeckten wir an laubholz und hielten ihn im halbdunkel für ein
stockschwämmchen. jetzt ist klar, dass es sich dabei nicht um
stockschwämmchen handelt, da der typisch geschuppte stiel fehlt und auch
die hutoberfläche weniger glatt ist. außerdem sind die lamellen dunkler
und wir glaubten uns einzubilden, dass er nach kakao riecht. sporenfarbe
dunkelbraun.

Ich würde das in jedem Fall für einen Faserling halten (Psathyrella) und meiner Meinung nach relativ sicher das Weißstielige Stockschwämmchen (Psathyrella piluliformis/hydrophila)

zweiter pilz scheint ein risspilzartiger zu sein...? sporenpulver weiß, hut
irgendwie blumenförmig und 4fach untermischte lamellen. leider hab ich die
knolle vom stiel nicht mehr (weiß noch nichtmal obs ne knolle war)... der
stiel sieht aber irgendwie besonders aus... so seidig-matt schimmernd und
für einen pilz dieser größe ziemlich "stabil".

Püühh, tja das kann natürlich viele sein. Sicherlich kein Risspilz, aber sicherlich auch kein Ritterling wie andere meinen. Ich denke mal, da bist Du eher bei den Rüblingen/Schwindlingen aufgehoben, vielleicht ein alter Violettgrauer Schwindling (Marasmius wynnei).

so. dann hätte ich jetzt noch eine frage zu diesem tintling hier.
und zwar waren wir uns hier nicht einig, welche art es sein könnte. dachten
an den glimmertintling. für den faltentintling ist er zu klein und
zierlich, für den gesäten vielleicht etwas zu kräftig. andererseits ist
doch die rehbraune hutfarbe beim glimmertintling (zumindest auf den fotos,
die ich bis jetzt gesehen habe) ausgeprägter, und besagte schüppchen auf
dem hut fehlen auch. hm.

Glimmertintlings-Verwandtschaft, würde ich auch sagen.
Der Glimmer wäscht sich leicht fort und dann sind die Pilze im Alter kahl, das ist durchaus üblich.

dann - letzte frage - haben wir noch am rande einer kuhweide im knöchelhohen
gras einen parasol gefunden. glauben wir zumindest. sieht eindeutig so
aus, genatterter stiel, im schnitt nicht rötend, typisch aufgerissenes
hutmuster...und das alles. was uns aber etwas komisch vorkam, war die
länge des stiels. kaum 10 cm, oder nur unwesentlich länger. ist der für
nen parasol nicht bisschen kurz?? es gibt ja auch kleinere
schirmlingsarten, die giftig sind. der hut z.b. war aber nicht besonders
klein im durchmesser.

Vergleiche mal mit den verschiedenen abbildungen der Zitzen-Riesenschirmlinge, vielleicht wirst Du da fündig. Gemeinsames Merkmal ist der brustwarzenartige Hutbuckel. Gerade Macrolepiota mastoidea soll ja einen recht kurzen Stiel haben, der kaum Hutdurchmesser erreicht.
Riesenschirmlinge als Gattung kannst Du übrigens gut am wattig-häutigen, stabilen und vor allem am Stiel verschiebbaren Ring erkennen. Die ganzen kleinen Echten Schirmlinge (auch die größeren) haben bestenfalls eine Faserringzone und die ist immer am Stiel angewachsen und läßt sich nicht verschieben.

beste Grüße,
Andreas

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burggraben?

tari, (vor 7310 Tagen) @ Gábor Kovács

Die Eselsbrücke ist der Burggraben:-)
LG Gábor

aha. :) aber ich glaube, da müsst ihr schon was deutlicher werden... oder worauf lässt der burggraben schließen? haben risspilze keinen "burggraben"? bin leider grad in eile und kann nirgendwo in den büchern gucken, aber vielleicht hat ja noch jemand lust und zeit zu erklären, was es mit dieser eselsbrücke auf sich hat, falls ich das nirgendwo finde...

viele grüße

tari

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Re: unbekanntes aus dem bergischen

tari, (vor 7310 Tagen) @ Andreas

Hallo Rita,
aufgrund des Farbstichs ist eine genaue Artbestimmung sicherlich nicht
möglich, aber das haben Dir die anderen ja auch schon gesagt.

ja, ja ich weiß... :o/ *asche auf mein haupt* ..die fotos sind wirklich nicht gut!

Trotzdem mal ein paar annähernde Vermutungen, Du kannst ja dann mal mit
Deinem Pilzbuch vergleichen und vieleicht entdeckst Du die pilze ja mal
wieder.

das hatte ich auch vor :)

Ich würde das in jedem Fall für einen Faserling halten (Psathyrella) und
meiner Meinung nach relativ sicher das Weißstielige Stockschwämmchen
(Psathyrella piluliformis/hydrophila)

daran hatte ich auch gedacht!! allerdings ohne in meine bücher zu gucken...

Püühh, tja das kann natürlich viele sein. Sicherlich kein Risspilz, aber
sicherlich auch kein Ritterling wie andere meinen.

den ritterling hätte ich auch ausgeschlossen, ich glaube der ist nicht kräftig genug dafür, oder?

Ich denke mal, da bist
Du eher bei den Rüblingen/Schwindlingen aufgehoben, vielleicht ein alter
Violettgrauer Schwindling (Marasmius wynnei).

danke für den tipp, ich guck mal nach!

Glimmertintlings-Verwandtschaft, würde ich auch sagen.
Der Glimmer wäscht sich leicht fort und dann sind die Pilze im Alter kahl,
das ist durchaus üblich.
Vergleiche mal mit den verschiedenen abbildungen der
Zitzen-Riesenschirmlinge, vielleicht wirst Du da fündig. Gemeinsames
Merkmal ist der brustwarzenartige Hutbuckel. Gerade Macrolepiota mastoidea
soll ja einen recht kurzen Stiel haben, der kaum Hutdurchmesser erreicht.
Riesenschirmlinge als Gattung kannst Du übrigens gut am wattig-häutigen,
stabilen und vor allem am Stiel verschiebbaren Ring erkennen. Die ganzen
kleinen Echten Schirmlinge (auch die größeren) haben bestenfalls eine
Faserringzone und die ist immer am Stiel angewachsen und läßt sich nicht
verschieben.
beste Grüße,
Andreas

vielen dank, dass du so ausführlich geantwortet hast! ich hoffe, ich finde bald die zeit, mich näher mit den ganzen beiträgen zu beschäftigen!

viele grüße,

rita

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Re: burggraben?

Gábor Kovács, (vor 7310 Tagen) @ tari

Der Pilz auf dem Foto sieht doch aus, wie ein Erdritterling.

Die Eselsbrücke geht so:
ausgebuchtet angewachsene Lamellen->Burggraben->Burg->Ritter->Ritterling

LG Gábor

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Re: burggraben?

Gábor Kovács, (vor 7310 Tagen) @ Gábor Kovács

Nein, jetzt sehe ich es auch.
Wird wohl doch kein Ritterling sein.
LG Gábor

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Schlanker Riesenschirmling?

florian31, (vor 7310 Tagen) @ tari

hi,

hab gestern abend im parey den "Schlanken Riesenschirmling" Macrolepiota rickeni gefunden, könnte das vielleicht unser "kleiner Parasol" sein?

Allerdings hat den ja keiner der Experten hier erwähent, evtl würd ich mich also auch einfach freuen zu hören, warum der es NICHT sein kann.

Ich fand ja die Natterung etwas schwächer ausgeprägt, das würde dann mit der Zeichnung im Parey übereinstimmen. Allerdings bin ich da nicht mehr so sicher, du hast ja vielleicht den Pilz noch da!?

Gruß, Florian

ja, ja ich weiß... :o/ *asche auf mein haupt* ..die fotos sind wirklich nicht
gut!
das hatte ich auch vor :)
daran hatte ich auch gedacht!! allerdings ohne in meine bücher zu gucken...
den ritterling hätte ich auch ausgeschlossen, ich glaube der ist nicht
kräftig genug dafür, oder?
danke für den tipp, ich guck mal nach!
vielen dank, dass du so ausführlich geantwortet hast! ich hoffe, ich finde
bald die zeit, mich näher mit den ganzen beiträgen zu beschäftigen!
viele grüße,
rita

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Re: Schlanker Riesenschirmling?

Andreas ⌂, (vor 7310 Tagen) @ florian31

hi,
hab gestern abend im parey den "Schlanken Riesenschirmling"
Macrolepiota rickeni gefunden, könnte das vielleicht unser "kleiner
Parasol" sein?
Allerdings hat den ja keiner der Experten hier erwähent, evtl würd ich mich
also auch einfach freuen zu hören, warum der es NICHT sein kann.
Ich fand ja die Natterung etwas schwächer ausgeprägt, das würde dann mit der
Zeichnung im Parey übereinstimmen. Allerdings bin ich da nicht mehr so
sicher, du hast ja vielleicht den Pilz noch da!?
Gruß, Florian

Hallo Florian,

der gehört in den Komplex der Zitzen-Riesenschirmlinge.
je nach Artauffassung kann man da die Taxa affinis, gracilenta, konradii, mastoidea, nordica, prominens und rickenii unterscheiden - oder eben auch nicht und alle oder einige davon als Macrolepiota mastoidea zusammenfassen.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Schlanker Riesenschirmling?

tari, (vor 7310 Tagen) @ florian31

hi,
hab gestern abend im parey den "Schlanken Riesenschirmling"
Macrolepiota rickeni gefunden, könnte das vielleicht unser "kleiner
Parasol" sein?
Allerdings hat den ja keiner der Experten hier erwähent, evtl würd ich mich
also auch einfach freuen zu hören, warum der es NICHT sein kann.
Ich fand ja die Natterung etwas schwächer ausgeprägt, das würde dann mit der
Zeichnung im Parey übereinstimmen. Allerdings bin ich da nicht mehr so
sicher, du hast ja vielleicht den Pilz noch da!?
Gruß, Florian

hej,

ja, hab den noch da.. aber glaub der sieht nicht mehr so gut aus?! können ja bei gelegenheit evtl nochmal drübergucken.

grüße,

rita

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Re: Schlanker Riesenschirmling?

florian31, (vor 7309 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas!

Vielen Dank für Deine Antwort. Da kann ich ja dann nur sagen: Oh je oh je!:) Ich werde mir das mal ganz in Ruhe ansehen und schaune, welcher der von Dir aufgeführten Namen ich im Parey wiederfinde und in meinen anderen kleinen Büchern.

Vielleicht versteh ich ja dann doch noch etwas mehr....

Viele Grüße zurück,

Florian

Hallo Florian,
der gehört in den Komplex der Zitzen-Riesenschirmlinge.
je nach Artauffassung kann man da die Taxa affinis, gracilenta, konradii,
mastoidea, nordica, prominens und rickenii unterscheiden - oder eben auch
nicht und alle oder einige davon als Macrolepiota mastoidea
zusammenfassen.
beste Grüße,
Andreas