Lyophyllum boudieri? 2. Versuch *PIC*

UweL, (vor 7283 Tagen)

Liebe Pilzfreunde, ich hatte vor einigen Wochen schon einmal einen Fund aus einem Buchenwald über Kalk ins Forum gestellt, damals aber keine Reaktion darauf erhalten. Hier nun ein zweiter Versuch, da ich mittlerweile auch eine These dazu entwickelt habe. Also meines Erachtens handelt es sich um Lyophyllum boudieri (Flockenstieliges Graublatt). Die damalige Beschreibung findet sich unter dem Saftling unter Beitrag 109313
Damit es schneller geht, einerseits nochmal das Foto des Pilzes
[image]
und zum anderen, wo man Abb. u. Beschreibungen findet: Boudier (66), Pilze Baden Württembergs III, S.319, Ludwig 44.40, Courtecuisse: Mushrooms (487) und Cetto VI (2397) [ital. Ausgabe]. Vielen Dank schon im voraus für Eure Tipps, bzw. Euren Widerspruch!
Uwe

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Re: Lyophyllum boudieri? 2. Versuch

Ingo, (vor 7282 Tagen) @ UweL

Tja Uwe, was soll man da machen?

Ich würde dir ja gerne helfen, kenne mich da aber gar nicht aus.
Bei Google Bilder, wo man gerade zu allen möglichen, seltenen Arten,
immer noch einen Wust an Informationen erhält, erscheint gerade mal ein
einziger Verweis.
Dieser allerdings auf die Pilzseiten unseres Schweizer Pilzfreundes
Markus Wilhelm, der hier auch regelmäßig postet.

Nach dem Foto dort könnte deine Bestimmung (von weitem) möglicherweise
sogar hinkommen. Vielleich kann da noch jemand etwas dazu sagen.

Beste Grüße Ingo

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Re: Lyophyllum boudieri? 2. Versuch

interhias ⌂, (vor 7282 Tagen) @ UweL

Liebe Pilzfreunde, ich hatte vor einigen Wochen schon einmal einen Fund aus
einem Buchenwald über Kalk ins Forum gestellt, damals aber keine Reaktion
darauf erhalten. Hier nun ein zweiter Versuch, da ich mittlerweile auch
eine These dazu entwickelt habe. Also meines Erachtens handelt es sich um
Lyophyllum boudieri (Flockenstieliges Graublatt).

Hallo Uwe,

vor ein paar Tagen habe ich ein Lyophyllum als L. boudieri bestimmt, ebenfalls aus dem Buchenlaub geklaubt und deinem Fund im Prinzip nicht unähnlich (vor allem auch im Schnitt). Im Gegensatz zu deinem Fund und zum deutschen Namen waren meine Exemplare aber nicht ausgeprägt flockenstielig, sondern nur apikal weißlich bereift bis beflockt und im unteren Stielbereich teils gänzlich von weißem Filz überzogen. Abgesehen davon waren sie um ein Mehrfaches größer (2,5-5 cm Hutdurchmesser). Auffälligstes Merkmal jedoch: ein extrem starker Mehlgeruch (da musste man nicht die Nase dranhalten).

Jetzt komme ich grade nicht dazu, aber ich werde im Winter mal Fotos und eine Beschreibung von dieser Kollektion posten.

Gruß aus München
Hias

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Re: Lyophyllum boudieri? 2. Versuch

UweL, (vor 7282 Tagen) @ interhias

... ja, das Einzige, was mich an meiner Bestimmung stört, ist der fehlende Mehlgeruch, der vor allem nach den Angaben in Ludwigs "Pilzkompendium" sehr penetrant sein soll, fast an den Gurkenschnitzling erinnernd. Wenn der Geruch bei meinem Fund nicht gefehlt hätte (oder vielleicht war ich auch nur "verschnupft"), hätte ich den Fund schon längst unter Lyophyllum boudieri abgehakt und gar nicht mehr ins Forum gestellt. Vielleicht fehlt der Geruch ja auch deswegen, weil ich noch sehr junge Exemplare gefunden habe (immerhin würde die Größe, wenn es denn L. boudieri ist, darauf hindeuten). Naja. Aber vielleicht kannst du mir mal deine Fotos zuschicken und ich werfe auch noch einen Blick drauf.
Im Übrigen ist die Stielbeflockung wohl typisch, wenn auch teilweise - nach den Literaturangaben - sehr unterschiedlich ausgeprägt. Mein Fund entspricht am ehesten dem Foto in "Pilze Baden-Württembergs", während etwa das Foto in Dähncke "1200 Pilze" von meinem Fund himmelweit entfernt ist. Zwischen diesen beiden Fotos gibt es aber, soweit ich gesehen habe, alle Übergänge von kaum bzw. nur apikal beflockt am Stie; und auch die Hutfarbe variiert von fast schwarzen Hüten mit hellem Rand bis hin zu einfarbig hellbraunen. Uwe

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da hilft nur Mikroskopieren... *oT*

Wolfgang P., (vor 7282 Tagen) @ UweL

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