...welcher etwas Probleme bereitet. Gewachsen im lichten Laubwald (Buchen,
Eschen mit eingestreuten Eichen)in Gesellschaft von Hygrocybe virginea und
Hygrocybe obrussea. Der Lamellenansatz spricht für eine Tricholoma. Die
Konsistenz ist "hygrophorusartig". Hutdurchmesser ca. 4cm,
Oberfläche leicht schmierig. Immer mit leicht spitzen, dunkleren Buckel.
Geschmak mild, Geruch tricholomaartig (sciodes)
Wer hat eine Idee?
Beste Grüsse
Sepp
Hallo Sepp,
das ist schon ein Ritterling, da bin ich mir eigentlich sicher.
Zur Art hingegen kann ich nur ein paar Vorschlage machen. Es fehlen da auch die Mikromerkmale wie Sporengröße und Schnallenverhältnisse. Obwohl, ich glaube alle in Frage kommenden Arten haben keine Schnallen, also kann man sich das wohl sparen.
Spontan dachte ich an Tricholoma portentosum var. lugdunensis. Den habe ich aber nur einmal gefunden, da war er etwas robuster, nicht so gebuckelt und etwas gelber. Der müßte natürlich auch anders riechen (mehlig-gurkig) und ist daher wohl ausgeschlossen.
Am ehesten in Frage käme wohl Tricholoma umbonatum. Den hatten wir letzthin schonmal im Forum, ich glaube von Uwe Winkler oder Christoph Graner. Dazu kann sicher Markus Wilhelm was sagen, ich kenne die Variationsbreite dieser Art nicht genug.
Zuletzt noch vielleicht Tricholoma luridum, doch ob der so blass und bräunlich getönt aussehen darf kann ich ebenfalls mangels Kenntnis der Art nicht sagen. Sie solte allerdings ziemlich graue Lamellen haben, was nicht passt. Die großen Sporen 9-10-11 µm wären kennzeichnend.
Und zu allerletzt kann man vielleicht auch noch Trichooloma fucatum oder etwas aus dieser Verwandtschaft ins Gespräch bringen. Aber auch da sollten eigentlich andere farben da sein, deutlichere olive oder grüne Töne.
beste Grüße,
Andreas