Butterbrotpapier-Kartierung
Hallo Rainer,
Ich bin gestern erst mit Rainer Czech, der aus AC, in der Eifel unterwegs
gewesen und wir haben tolle Spitzmorcheln finden können!
Dann werde ich wohl beharrlich bleiben. Aber ich war mir so oder so sicher, dass es welche geben muss.
Wir haben uns seinerzeit Geologische Karten besorgt. Da man auf diesen aber
Waldgebiete schlecht erkennen kann, habe ich mir die Arbeit gemacht und
Eine Topografische Karte mit dem gleichen Masstab und dem gleichen MTB
aufeinander gelegt und mit Hilfe von Blaupausen z.B. von Zweckform
durchgefärbt. Anschließend mit Textmarker noch die entsprechenden
Waldgebiete ausmalen, z.B.gelb für Dolomit, blau für Muschelkalk u.s.w.
Etwas ähnliches hab ich mir auch schon angedacht. Zukünftig will ich meine Fundorte per GPS mitkartieren. Das mit dem Butterbrotpapier lass ich aber sein. Als Geograph will ich die Ergebnisse dann in ein Geoinformationssystem (GIS) einlesen. Da hast Du die Folien dann eben als Layer die Du verschneiden kannst.
Geologische Karte hat ich auch dabei. Sollte eich auch mal Scannen und goreferenzieren. Leider gibt es die GK nur in Bescheidenen Maßstäben im Handel.
MAl sehen. Ist halt wirklich Arbeit GK-Scans und TK-Scans zu zu vektorisieren und zu verschneiden.
Hattest Du bislang sowohl auf Muschelkalk, als auch im Dolomit und Keuper Erfolge? Was ist mit den Kalkgebundenen Luxemburger Sandsteinen?
Das Fläschchen im Bild ist übrigens HCL. DIe hab ich für die Morchelsuche wieder ausgepackt. Da ist die unterscheidung Muschelkalk vs. Dolomit, etc. einfacher :o)
erfolgreich und landeten einen Volltreffer! Da die Eifel in der Regel
nicht grossflächig mit Kalk versorgt ist, sondern der Kalk sich auf
sogenannte Mulden beschränkt war das zwar alles eine enorme Arbeit, wo so
Stimmt IMHO so nicht ganz. In der Bitburger Mulde (Bitburger Gutland) und auch in der Wittleicher Senke sind oft große Flächen auf Kalk. Nur sind die leider unter Acker oder Wiese. Die Waldstücke auf den Erhebungen dagegen sind oft mit schlechteren Böden (saures Gestein) ausgestattet. Es gilt also vermutlich die Senken zu finden in denen kein Acker oder Wiese besteht, weil es Staunässe, o.ä. gibt, aber dennoch kein Ackerbau lohnt.
Bei größeren Erhebungen aus Kalkstein (z. B. die Erhebungen der Schönecker Schweiz) vermute ich in Hanglagen zu große Trockenheit ...
Mal an der Uni Nachfragen wo die frischen Waldmeister-Bärlauch-Buchenwald-Gesellschaften herumstehen. Das müsste ein guter Ansatz sein.
Also, lass Dir die Lust nicht durch irgendwelche Golfbälle nehmen und bleib
weiter am Ball!
Roger! Und viele Grüße zurück,
Sebastian