Nachlese unter Gras und Laub *PIC*

Thüringer-Holz, (vor 7118 Tagen)

Hallo Forum,

Tief unterm Gras, wo es nicht ganz so trocken ist, lassen sich immer noch Maipilze finden:

[image]

Sie sind zu 80% mit Maden durchsetzt, jedoch findet man hin und wieder frische brauchbare Exemplare.

Auch unter dicken Laubschichten stecken sie noch vereinzelt:

[image]

Die große Schwemme bleibt aber aus, es sind hier und da nur kleine Grüppchen.

Beste Grüße FELIX

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Auch ein schönes Exemplar gesichtet... *PIC*

Karl-Heinz ⌂, (vor 7118 Tagen) @ Thüringer-Holz

[image]

Ab Montag soll es flächendeckend schönes Wetter geben - freu -
Der Süden kriegt schon vorher was ab.

Viele Grüße
Karl-Heinz

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Re: Nachlese unter Gras und Laub

Ingo, (vor 7118 Tagen) @ Thüringer-Holz

.........lassen sich immer noch Maipilze finden:

Hallo Felix,

wieso immer noch ????
Der Mai ist doch gerade erst drei Tage alt.
Obwohl - wenn wir bei dem ganzen Klimagewechsel in Anrechnung bringen,
dass die ersten Elfimorcheln im Januar stattfanden, dann sollte jetzt
klimatisch Juli sein. Respekt also vor den verspäteten Georgsritterlingen!

LG Ingo

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Klimawandel - ich kanns bald nicht mehr hören!!

bert, (vor 7118 Tagen) @ Ingo

Hallo Ingo,

Obwohl - wenn wir bei dem ganzen Klimagewechsel in Anrechnung bringen,
dass die ersten Elfimorcheln im Januar stattfanden, dann sollte jetzt
klimatisch Juli sein. Respekt also vor den verspäteten Georgsritterlingen!

Wir haben warmes Wetter! Mir scheint, alle haben bereits den nicht enden wollenden Winter 2005/2006 vergessen. (Schnee und Frost von Ende Oktober bis Ende Marz)
Wenn das der Klimawandel ist, ist also nächstes Weihnachten 25° Grad??

Würde sich das Klima derart wandeln, kannst du Dir schon mal ein neuse Hobby suchen ;-)

LG
Bert

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Re: Klimawandel - ich kanns bald nicht mehr hören!

DirkW, (vor 7118 Tagen) @ bert

hallo bert,

ich dachte, die angelegenheit sei mitlerweile amtlich ... oder? ;-)
in nrw jedenfalls hat es den gesamten a p r i l nicht geregnet, vielleicht noch länger. ich erinnere mich nicht mehr ... sicher einfach eine laune der natur ;-)
viele güße
dirk

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Eine Laune der Natur...

Karl-Heinz ⌂, (vor 7118 Tagen) @ DirkW

Hallo Dirk,

solche bergrenzten Wetterereignisse haben allerdings wenig mit dem Klimawandel zu tun. In Spanien, Südfrankreich und im Mittelmeerraum schüttet es seit Wochen.
Auch die in Deutschland in 2007 gefallenenen Niederschläge sind bisher im Mittel.

Viele Grüße
Karl-Heinz

Aber siehe auch hier:

http://www.wetterzentrale.de/cgi-bin/webbbs/wzconfig.pl?read=1119526

ich dachte, die angelegenheit sei mitlerweile amtlich ... oder? ;-)
in nrw jedenfalls hat es den gesamten a p r i l nicht geregnet, vielleicht
noch länger. ich erinnere mich nicht mehr ... sicher einfach eine laune
der natur ;-)
viele güße
dirk

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Klima Wetter

Thomas Pruss, (vor 7118 Tagen) @ Karl-Heinz

Moin zusammen,
Leute, was wir momentan erleben, ist Wetter. Das Klima ist so definiert: Das Klima steht als Begriff für die Gesamtheit aller meteorologischen Ursachen, die für den durchschnittlichen Zustand der Erdatmosphäre an einem Ort verantwortlich sind. Oder anders ausgedrückt: Klima ist die Gesamtheit aller an einem Ort möglichen Wetterzustände, einschließlich ihrer typischen Aufeinanderfolge sowie ihrer tages- und jahreszeitlichen Schwankungen. (aus der Wikipedia).
Wetter ist so definiert (nach Wikipedia): Als Wetter (v. althochdt.: wetar = Wind, Wehen) bezeichnet man den spürbaren, kurzfristigen Zustand der Atmosphäre (auch: messbarer Zustand der Troposphäre) an einem bestimmten Ort der Erdoberfläche, der unter anderem als Sonnenschein, Bewölkung, Regen, Wind, Hitze und Kälte in Erscheinung tritt.
Es ist klar, dass das Klima Einfluss auf unser Wetter hat, aber umgekehrt wird kein Schuh draus (man beachte auch bei der Def. von Wetter das Wort "kurzfristig"). Aus den momentanen Bedingungen in Deutschland auf das globale Geschehen zu schließen, geht nicht.
Und das der Klimawandel "amtlich" ist, stimmt auch nicht. "Amtlich" ist nur, dass jeder gerne den Klimawandel herbeiredet und -filmt. Seriöse Klimaforscher werden zum Thema Klimawandel keine finiten Aussagen machen, einfach, weil es keine gibt. Es gibt Andeutungen, Hinweise. Aber die Datensituation, die notwendig ist, um einen klaren Klimawandel zu prognostizieren ist bestenfalls unbefriedigend.
Also: Keine Panik!
Wer kennt den Bauerspruch: "Grünt die Eiche vor der Esche, gibt es große Wäsche. Grünt die Esche vor der Eiche, gibt es große Bleiche." So gesehen (die Eschen kommen jetzt erst ganz langsam, die Eichen blühen schon fast) könnte es im Sommer noch ordentlich nass werden.
Grüßlis
Thomas

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Re: Klima Wetter

Georg, (vor 7118 Tagen) @ Thomas Pruss

Hi Thomas,

Und das der Klimawandel "amtlich" ist, stimmt auch nicht.
"Amtlich" ist nur, dass jeder gerne den Klimawandel herbeiredet
und -filmt. Seriöse Klimaforscher werden zum Thema Klimawandel keine
finiten Aussagen machen, einfach, weil es keine gibt. Es gibt Andeutungen,
Hinweise. Aber die Datensituation, die notwendig ist, um einen klaren
Klimawandel zu prognostizieren ist bestenfalls unbefriedigend.
Also: Keine Panik!

Widerspruch! Der Klimawandel ist eine Tatsache und nicht "herbeigeredet".
Und der Mensch hat einen großen (wenn nicht gar ausschließlichen) Anteil
daran. Das ist Konsens und kein einziger ernstzunehmender Klimaforscher
zweifelt daran. Die sogenannten "Skeptiker" sind allesamt fachfremde
Spinner und zudem eine verschwindende Minderheit, die von einigen (teils von
Energiekonzernen gesteuerten) Medien eine Plattform erhält.

Wer kennt den Bauerspruch: "Grünt die Eiche vor der Esche, gibt es große
Wäsche. Grünt die Esche vor der Eiche, gibt es große Bleiche." So
gesehen (die Eschen kommen jetzt erst ganz langsam, die Eichen blühen
schon fast) könnte es im Sommer noch ordentlich nass werden.

Diese Regel sagt nichts anderes als dass nach warmen Frühjahren
(Eschen reagieren nicht so stark auf ungewöhnliche Wärme
sondern gehen eher nach der Tageslänge) nasse und
kühle Sommer folgen. Was zum Teil stimmt (Beispiel 1993, 2000), zum Teil aber
auch nicht (1994, 2003). Also eine weitere nutzlose Bauernregel.

Georg

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Re: Klima Wetter

Andreas ⌂, (vor 7114 Tagen) @ Georg

Hi Thomas,
Widerspruch! Der Klimawandel ist eine Tatsache und nicht
"herbeigeredet".
Und der Mensch hat einen großen (wenn nicht gar ausschließlichen) Anteil
daran. Das ist Konsens und kein einziger ernstzunehmender Klimaforscher
zweifelt daran. Die sogenannten "Skeptiker" sind allesamt
fachfremde
Spinner und zudem eine verschwindende Minderheit, die von einigen (teils von
Energiekonzernen gesteuerten) Medien eine Plattform erhält.

Hallo Georg,

Teil-Widerspruch zu Deinem Widerspruch!

Dass das Klima sicht am ändern ist, ist sicherlich eine tatsache. Da hast Du recht und das bezweifelt auch keiner der von dir als "fachfremde Spinner" bezeichneten Wissenschaftler.
Aber der Anteil, den die Menschheit daran hat, der wird durchaus unterschiedlich diskutiert und zwar nicht nur von fachfremden Spinnern! Es gibt genügend seriöse Wissenschaftler, die den menschengemachten Anteil an der Erwärmung auf "nur" 0,4-0,5° schätzen, der Rest ist ganz normale, sowieso auch ohne die Menschheit eintretende Klimaveränderung.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Klima Wetter

Jochen Girwert, (vor 7114 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,

nun war zwar Georg angesprochen, der sicher auch reagieren wird ... Ich finde, dass Du nicht konsequent argumentierst. Wenn "genügend" (einige?) Wissenschaftler "schätzen", so klingt mir das nicht nach einer Tatsache, dass sich das Klima jetzt sowieso erheblich verschiebt.

Alles Gute, Jochen.

Hallo Georg,
Teil-Widerspruch zu Deinem Widerspruch!
Dass das Klima sicht am ändern ist, ist sicherlich eine tatsache. Da hast Du
recht und das bezweifelt auch keiner der von dir als "fachfremde
Spinner" bezeichneten Wissenschaftler.
Aber der Anteil, den die Menschheit daran hat, der wird durchaus
unterschiedlich diskutiert und zwar nicht nur von fachfremden Spinnern! Es
gibt genügend seriöse Wissenschaftler, die den menschengemachten Anteil an
der Erwärmung auf "nur" 0,4-0,5° schätzen, der Rest ist ganz
normale, sowieso auch ohne die Menschheit eintretende Klimaveränderung.
beste Grüße,
Andreas

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Re: Klima Wetter

Andreas ⌂, (vor 7114 Tagen) @ Jochen Girwert

Hallo Andreas,
nun war zwar Georg angesprochen, der sicher auch reagieren wird ... Ich
finde, dass Du nicht konsequent argumentierst. Wenn "genügend"
(einige?) Wissenschaftler "schätzen", so klingt mir das nicht
nach einer Tatsache, dass sich das Klima jetzt sowieso erheblich
verschiebt.
Alles Gute, Jochen.

Hallo,

natürlich argumentiere ich nicht konsequent, ich argumentiere überhaupt nicht. Ich wehre mich nur gegen das Abtun anderer Meinungen als Spinnerei, so wie Georg das dargestellt hat. Erwärmung klar, da gibt's sicher wirklich keine Diskussion drüber. Aber über das Ausmaß dieser Erwärmung allein gibt's schon mächtig Spekulationen, vor allem bei denjenigen die in die Zukunft rechnen. Und beim Anteil des menschlichen Einflusses auf diese Temperaturzunahme gibt es ebenso alle Meinungen von "100%" bis hin zu "beweisbar ist gar nichts".
Ich selbst kann da nichts wissensachaftlich fundiertes dazu sagen, dazu kenne ich mich nicht aus. Aber alle, die es wagen, (auch) natürliche Einflüsse in die Diskussion zu bringen, als Spinner, Unseriöse oder unwissenschaftlich abzutun, halte für verfehlt.
Meine persönliche, gefühlsmäßige Meinung dazu ist durchaus, dass der Mensch einen hohen Anteil an dieser Erwärmung hat. Aber wie hoch? Die von mir genannte Zahl hörte ich in einer Diskussion mit einem sächsischen Universitätsprofessor und bezieht sich auf den Anteil der Erwärmung der letzten 5 Jahrzehnte, hochgerechnet auf 100 Jahre. Im Zeitraum 1950-2000 ist es etwa 0,5° wärmer geworden, also 1,0° auf 100 Jahre umgerechnet. Das würde bedeuten, dass dieser Meinung nach etwa die Hälfte der Erwärmung auf menschliche Einflüsse zurückzuführen wäre, die andere Hälfte natürlich ist.
Ein Österreicher, der immerhin Chefklimatologe der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik ist, behauptet gar, dass es überhaupt keine echten beweise für einen menschlichen Einfluss an der Erwärmung gibt. Nun kann ich natürlich nicht beurteilen, wie ernst man diesen Mann nehmen darf, aber so ganz ein Scharlatan kann er nun gerade nicht sein wenn er eine derartige Position erreicht hat.
Nicht vergessen sollte man vielleicht auch, dass die zunehmende Erwärmung sich selbst verstärkende Auswirkungen hat. Je wärmer es wird, desto mehr Kohlendioxyde werden von den Ozeanen freigesetzt und der beim Umsatz von biologischen Zersetzungen entstehende Methangase und Kohlendioxyd tritt ebenfalls in größerer Menge auf, weil diese Vorgänge bei zunehmender Wärme schneller ablaufen.
Und noch nicht Mal bei der Schätzung, in welcher Größenordnung diese Treinhausgase die Temperatur beeinflussen sind sich die Wissenschaftler (die seriösen des IPCC ...) einig. Bei einer Verdopplung der Kohlendioxydmenge (dem haupttreibhausgas, alle anderen spielen eine untergeordnetere Rolle) in der Atmosphäre wird vom IPCC ein Temperaturanstieg 1,5° bis 4,5° angenommen (immer auf 100 Jahre bezogen), was doch eine erhebliche Spanne ist. Die tatsächlich gemessene CO2-Zunahme der letzten 50 Jahre betrug aber "lediglich" etwa 30%, nicht 100%. Es hätte somit rechnerisch durch den CO2-Einfluss (der ja sogar nur zum Teil anthropogen bedingt ist!) 0,25°-0,75° wärmer werden dürfen, tatsächlich wird aber von 1,0° ausgegangen.
Man kann argumentieren, dass die Differenz natürliche Erwärmung ist. Man kann auch argumentieren, dass die Differenz andere vom Menschen geschaffene Beeinflussung der Temperatur ist. Aber alles zusammengenommen was ich bisher darüber gelesen habe (nicht in der BILD ....)lässt für mich den Schluss zu, dass so richtige Fakten nicht da sind. Man vermutet viel und jeder kann seine Theorie irgendwie schlüssig klingen lassen und mit Zahlen unterlegen. Aber was nun genau Sache ist, scheint mir noch gar nicht so klar, dass man andere Meinungen als Scharlatanerei abkanzeln darf.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Klima Wetter

Werner, (vor 7114 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,

Deiner Argumentation kann ich sicherlich größtenteil folgen. Was mir aber doch zu denken gibt, ist, daß z.B. die Klimareports von "seriösen" Wissenschaftlern durch die Bush-Regierung nachweislich so gefälscht wurden, daß der menschliche Einfluß vernachlässigbar erschien. Das mußte diese Regierung inzwischen zugeben. Und es ist auch weiterhin bewiesen, daß die Bush-Regierung Klimagutachten "gekauft" hat - die also ähnlich wie die CIA-Berichte zu den Massenvernichtungswaffen des Irak nicht das Papier wert waren, auf dem sie geschrieben sind.

Da beschleicht einen doch dann immer das ungute Gefühl - was verbergen die noch alles vor einem, was noch gar nicht aufgekommen ist? Und nachdem wir hier ja auch hinreichend wissen, wie z.B. ärztliche Gutachten "hingebogen" werden, um den Versicherungen ja nicht weh zu tun, halte ich es für durchaus wahrscheinlich, daß Energiekonzerne, Ölgesellschaften, Automobilindustrie etc. auch ihre bezahlten Wissenschaftler haben. Die Anzeichen dafür sind jedenfalls überdeutlich und tlw. auch schon bewiesen.

Das Hauptproblem ist doch, daß mit der Verneinung der menschlichen Schuld an der Klimaerwärmung indirekt sehr, sehr viel Geld verdient werden kann. Denn damit kann man weiter dicke Benze, Porsches, Kraftwerke usw. bauen. Würde man zugeben, daß es doch schlimmer steht, würde der Druck auf den Gesetzgeber gewaltig zunehmen und es würden nicht nur Alibitaten wie Grüne Zonen in Städten angegangen, sondern man müßte ernsthaft einiges an energieverschwenderischen Aktivitäten einstellen.

Besonders witzig finde ich in diesem Zusammenhang auch die Forderung an die Bürger, Langstreckenflüge zwecks Reisen zu unterlassen. Gefordert wird dies von Politikern, die in tonnenschweren Karossen, Hubschraubern und Privatjets durch die Gegend düsen. Und von diesen Leuten wird noch nicht mal drüber nachgedacht, daß z.B. ein Flug Stuttgart-München (~ 200 km) völlig aberwitzig ist. Die reine Zeitersparnis beträgt gegenüber dem Zug oft weit weniger als eine Stunde, die Luftverschmutzung und Energieverschwendung aber ein Vielfaches.

Wie auch immer, ich glaube definitiv, daß der Mensch einen nicht unerheblichen Anteil an der Klimaerwärmung hat. Wie hoch der ist, halte ich eher für zweitrangig. Es ist ja nicht nur die Klimaerwärmung, die momentan in aller Munde ist. Es geht ja auch um Luftverschmutzung, Schadstoffeintrag usw. Und daß wir verbleites Benzin abgeschafft und Katalysatoren eingeführt haben, mag ja recht nett sein. Durch den steigenden Energieverbrauch weltweit und fehlende Umweltstandards in einem großen Teil der Länder sind das aber alles nur Tropfen auf den heißen Stein.

Viele Grüße,

Werner

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Sorry Andreas, kann meinen Senf ....

Waldschrat, (vor 7114 Tagen) @ Andreas

auch nicht halten. Hab mal irgendwo gelesen, die natürliche Temperaturschwankung betrug bisher ca. 1 Grad/1000 Jahre. Wenn das stimmt, müßtest Du Deine Argumentation nochmal überdenken.
Gruß - Waldschrat

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Re: Sorry Andreas, kann meinen Senf ....

Andreas ⌂, (vor 7114 Tagen) @ Waldschrat

auch nicht halten. Hab mal irgendwo gelesen, die natürliche
Temperaturschwankung betrug bisher ca. 1 Grad/1000 Jahre. Wenn das stimmt,
müßtest Du Deine Argumentation nochmal überdenken.
Gruß - Waldschrat

Hallo Waldschrat,

diese Zahl habe ich so nicht gehört und ist auch schlecht kommentierbar, wenn es nicht klar ist um welchen Zeitraum es geht und was mit Temperaturschwankungen gemeint ist (wärmer oder kälter?). Fakt ist, dass sich seit der letzten Eiszeit ein relativ gleichbleibendes Klima gebildet hat, das aber für den gesamten Klimaverlauf der letzten was-weiß-ich-wieviel-tausenden Jahren ungewöhnlich war. Wir hatten in Deutschland schon subtropisches Klima, aber es stapften hier auch schon Wollmammuts durchs Eis.

Aber nochmal, ich behaupte gar nicht, dass der Mensch nicht mit am Klima rumpfuscht, ich wollte nur davor warnen, alle die den Anteil des menschen vielleicht nichts ganz soooo dramatisch einschätzen gleich als Spinner abzutun.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Klima Wetter

Georg, (vor 7113 Tagen) @ Andreas

Hi Andreas,

Aber der Anteil, den die Menschheit daran hat, der wird durchaus
unterschiedlich diskutiert und zwar nicht nur von fachfremden Spinnern! Es
gibt genügend seriöse Wissenschaftler, die den menschengemachten Anteil an
der Erwärmung auf "nur" 0,4-0,5° schätzen, der Rest ist ganz
normale, sowieso auch ohne die Menschheit eintretende Klimaveränderung.

Wie groß ist denn deiner Meinung nach der "Rest"?
Die gesamte Erwärmung der letzten 100 Jahre beträgt global ca. 0.7°.
Der Anstieg der Temperatur hat sich in den letzten Jahrzehnten stark
beschleunigt und 11 der 12 letzten Jahre gehören zu den wärmsten im
vergangenen 150-Jahres-Zeitraum. Dazu ist der vergangene 50 Jahres-Zeitraum der
wärmste der letzten 1000 Jahre. Gleichzeitig ist der CO2-Gehalt
der Atmosphäre so hoch wie nie während der vergangenen 650000 Jahre.
Anzeichen für eine "natürliche" Erwärmung gibt es keine, abgesehen von einem
geringen Anstieg der Solarstrahlung. All das zusammen führt zu dem
Schluss, dass der Mensch sehr wahrscheinlich für den aktuell beobachteten
Temperaturanstieg verantwortlich ist.

Georg

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Re: Klima Wetter

Andreas ⌂, (vor 7113 Tagen) @ Georg

Hi Andreas,
Wie groß ist denn deiner Meinung nach der "Rest"?
Die gesamte Erwärmung der letzten 100 Jahre beträgt global ca. 0.7°.
Der Anstieg der Temperatur hat sich in den letzten Jahrzehnten stark
beschleunigt und 11 der 12 letzten Jahre gehören zu den wärmsten im
vergangenen 150-Jahres-Zeitraum. Dazu ist der vergangene 50 Jahres-Zeitraum
der
wärmste der letzten 1000 Jahre. Gleichzeitig ist der CO2-Gehalt
der Atmosphäre so hoch wie nie während der vergangenen 650000 Jahre.
Anzeichen für eine "natürliche" Erwärmung gibt es keine, abgesehen
von einem
geringen Anstieg der Solarstrahlung. All das zusammen führt zu dem
Schluss, dass der Mensch sehr wahrscheinlich für den aktuell beobachteten
Temperaturanstieg verantwortlich ist.
Georg

Hallo Georg,

ich habe keine eigene Meinung wie groß der "natürliche Rest" und wie groß der Anteil des Menschen daran ist.
Ich wollte nur Deine sehr restirktiven Aussagen in Deinem ersten Posting etwas relativieren:
"Und der Mensch hat einen großen (wenn nicht gar ausschließlichen) Anteil
daran. Das ist Konsens und kein einziger ernstzunehmender Klimaforscher
zweifelt daran. Die sogenannten "Skeptiker" sind allesamt fachfremde
Spinner und zudem eine verschwindende Minderheit, die von einigen (teils von
Energiekonzernen gesteuerten) Medien eine Plattform erhält."

Meiner Meinung nach ist es eben nicht so absoluter Konsens dass die Erderwärmung ausschließlich man-made ist. Wie groß dieser Anteil sein könnte, darüber wird meiner Meinung nach von durchaus Fachleuten diskutiert. Siehe dazu auch meine Antowrt auf Jochen Girwerts Posting.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Klima Wetter

Der Juergen, (vor 7113 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,

Aber der Anteil, den die Menschheit daran hat, der wird durchaus
unterschiedlich diskutiert und zwar nicht nur von fachfremden Spinnern! Es
gibt genügend seriöse Wissenschaftler, die den menschengemachten Anteil an
der Erwärmung auf "nur" 0,4-0,5° schätzen, der Rest ist ganz
normale, sowieso auch ohne die Menschheit eintretende Klimaveränderung.

Ja, das stimmt. Es gibt einige Klimatologen, die das so sehen, unter anderem Marcel Leroux (Frankreich), und mittlerweile auch einige deutsche. Ich denke mir mal, wenn sich die Medien-Hysterie erst mal gelegt hat, wird man da wieder "vernünftig" (wissenschaftlich!) darüber diskutieren können. Es gibt übrigens - das wird nicht so publik gemacht - nicht wenige Klimaskeptiker innerhalb des IPCC, also weder "fachfremd" noch "Spinner" (sofern man Wetter-Frösche nicht sowieso schon als "Spinner" ansieht:-))

Grüßle
Juergen

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Was die Anderen so sagen

Der Juergen, (vor 7113 Tagen) @ Andreas

Hallo Zusammen,

Folgende Zusammenstellung war schon in Harrys Forum zu lesen. Wer sich für manche Hypothesen der sogenannten "Klimaskeptiker" interessiert, kann hier mal einen Blick reinwerfen. Quelle siehe unten.

"Ich werde hier mal aus der Szene der Wissenschaft (Klimatologie, Geologie, Paläoklimatologie, Astronomie) ein paar Hypothesen, Theorien oder kritische Einwände in zusammengefasster Form aufzählen, damit man auch ein Gefühl dafür bekommt, dass sich eben nicht alle Wissenschaftler einig sind, was IPCC oder die UNO (die sich ja vollständig auf das IPCC beruft!) in ihren Gremien beschlossen haben, politisch zu verlautbaren.

Es wird allgemein angenommen, die CO2-Konzentration in der Atmosphäre sei im Verlauf des letzten Jahrhunderts von 285 ppm (Teile pro Millionen) auf 365 ppm angestiegen. Vertreter der AGW-Hypothese (anthropogenic global warming = vom Menschen verursachte, globale Erwärmung) sagen, der anstieg gehe teilweise auf das Konto der von Menschen verursachten CO2-Emissionen, die für einen Temperaturanstieg von 0,6 Grad Celsius in den letzten 150 Jahren verantwortlich seien. Während der letzten Jahrzente sei der Anteil des Menschen sogar substanziell gewesen, sagt das IPCC, das jedoch keine genauen Zahlen nennt. Diese Sichtweise wird von Klimaskeptikern infrage gestellt.

Die Anhänger der AGW-Hypothese behaupten, die Wissenschaft sei gesichert, und alle Wissenschaftler seien sich einig. Dies ist in der Summe der Fachpublikationen jedoch nicht bemerkbar. Die AGW-Anhänger verwenden Modelle (Projektionen), die von vielen Wissenschaftlern angezweifelt werden, außerdem gibt es interdisziplinär gesehen mehr Klimaskeptiker als AGW-Anhänger (unter Nobelpreisträgern der verschiedensten Fachrichtungen; von Astronomie bis zu Paläoklimatologie, immerhin 72 namhafte Wissenschaftler).

Klimaskeptiker entdecken häufig Voreingenommenheiten in wissenschaftlichen Dokumenten oder den Berichten von AGW-Anhängern. Dies führen sie darauf zurück, dass diese Wissenschaftler von öffentlichen Mitteln abhängig sind. Viele Regierungen haben sich dem Kioto-Protokoll verpflichtet. Häufig ist es einfacher, Mittel für Forschung zu erhalten, die die AGW-Hypothese stützen, als für Forschungsarbeiten, die dem Paradigma (= vorherrschende "Weltanschauung") der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung kritisch gegenüberstehen.

Boehmer-Christiansen, Seitz und Leroux (Klimatologen) bezichtigen den IPCC der "Quacksalberei". Sie werfen ihm vor, Ungewissheiten zu verschleiern und bei Darstellung der Risiken zu übertreiben. Sie kritisieren auch die dominante Rolle der Meteorologen und Klimatologen auf Kosten anderer wissenschaftlicher Disziplinen (Astronomie, Physik, Paläoklimatologie, Paläobiologie und Geologie). Wissenschaftler dieser Fachrichtungen stehen den AGW-Hypothesen oft kritischer gegenüber.

Der bisherige direkte Zusammenhang von CO2 und Temperatur wird von vielen Skeptikern in Frage gestellt. Priem meint, dass dem CO2-Anstieg in den geologischen Zeiträumen ein Temperaturanstieg vorrausging, und nicht wie heute postuliert "umgekehrt". Rörsch beobachtete die jährliche Fluktuation der weltweiten Temperaturen sowie der CO2-Konzentration in der Atmosphäre und schlussfolgerte hieraus, das die CO2-Konzentration eines bestimmten Jahres keinen Einfluss auf die durchschnittliche globale Temperatur hat. Umgekehrt hat die durchschnittliche Jahrestemperatur einen großen Einfluss darauf, wie viel CO2 in die Atmosphäre aufgenommen wird: Höhere Temperaturen führen zu einer höheren Aufnahme, niedrigere zu einer geringeren. Dieser Zusammenhang CO2-Temperatur könnte also genau umgekehrt sein, als von den AGW-Anhängern postuliert.

Autoren wie Lidszen, Rörsch und Thoenes vermuten, dass die Atmosphäre einen negativen (temperatursenkenden) Rückkoppelungsmechanismus in Form des sogenannten "Iriseffektes" hat, demzufolge ein durch Erwärmung bedingter Rückgang der Bewölkung in den Tropen in der Folge zu einer Abkühlung führt, weil mehr Wärme ins All abgestrahlt werde.

Eine andere Gruppe, zu der McIntyre, McKitick und Soon gehören, kritisiert vor allem historische Klimarekonstruktionen (die "Hockeyschläger“-Temperaturkurve der vergangenen 1000 Jahre, die auf den Untersuchungen von Mann u.a. basiert). Diese nehmen einen zentralen Stellenwert in den Berichten der IPCC ein. Die Kurve besagt, dass es im gesamten letzten Jahrtausend keinen dem heutigen vergleichbaren Temperaturanstieg gegeben habe und dass dieser von Menschen verursacht sei. Ihrer Ansicht nach seien die 90er Jahre das wärmste Jahrzehnt und das Jahr 1998 das wärmste Jahr der letzten 1000 Jahre gewesen. Der "Hockey-schläger" spielt somit eine wichtige Rolle beim Versuch, politische Unterstützung für Kioto zu mobilisieren. Die Skeptiker widersprechen solchen Behauptungen. Sie glauben, dass die Temperaturen im Mittelalter (mittelalterliche Wärmeperiode) höher lagen als heute. Keith und Craig Idso sammeln zur Zeit eine Reihe von anerkannten Studien aus aller Welt, die tatsächlich die Meinung der Skeptiker zu bestätigen scheinen.

Klimaskeptiker weisen im weiteren Sinne auch auf den logischen Widerspruch hin, der sich zeigt, wenn der IPCC einerseits zugibt, es gebe noch viele Unsicherheiten, auf der anderen Seite jedoch mit viel Nachdruck Aussagen über zu erwartende Katastrophen macht. Wie aber will man wissen, welche Maßnahmen getroffen werden müssen, um das Klima zu "kontrollieren", wenn man das Klimasystem nich einmal richtig versteht?

AGW-Anhäger behaupten, es sei möglich, zwischen dem menschlich bedingten und dem natürlichen verursachten Treibhauseffekt zu unterscheiden. Natürliche Einflussgrößen sind die Sonne (Strahlungskraft), Vulkanausbrüche (Feinstaubpartikel in der Atmosphäre) sowie interne klimatologische Phänomene wie z.B. El Nino. AGW-Anhänger extrapolieren im Modell die Temperaturen des natürliche Treibhauseffektes und ziehen dies von dem tatsächlich gemessenen Werten ab (Differenz ist der sogenannte „Menschliche Fingerabdruck“). Skeptiker glauben, dass die Schätzungen des natürlichen Treibhauseffektes nicht genau genug sind, um solche Rückschlüsse zuzulassen.

Nach der AGW-Hypothese müsste in den oberen Schichten der Troposphäre und an den Polen die Erwärmung stärker sein, als an der Erdoberfläche. Messungen zeigen jedoch, dass dies nicht der Fall ist.

Viele Skeptiker, etwa Leroux, glauben, dass der durch Menschen verursachte Anteil am gesamten Treibhauseffekt lediglich 0,3 Prozent betrage. Der natürliche Übergang vom Treibhausgasen zwischen Ozeanen, Land und Biospähre ist beträchtlich. Der Menschliche Anteil ist relativ gering. Zudem ist aus geologischer Sicht der gegenwärtige CO2-Anteil in der Atmosphäre nicht besonders hoch.

Einige Skeptiker, etwa Friis-christensen, Svensmark, Baliunas, De Jager und Van Geel, betonen den dominanten Einfluss der Sonne auf die Temperaturen auf der Erde und das Klima im Allgemeinen. Kürzlich hat der Astronom Khabibullo Abdusamatov vom „Pulkovo Astronomic Observatory“ in St. Petersburg erklärt, die Erde werde, verursacht durch niedrige Sonnenaktivität, in der Mitte dieses Jahrhunderts eine „Mini-Eiszeit“ erleben. Die Temperaturen werden etwa ab 2012 fallen, wenn die derzeitige globale Erwärmung, die durch relativ hohe Sonnenaktivität bedingt sei, ihren Höhepunkt erreicht habe. Die niedrigste Durchschnittstemperatur werde etwa in den Jahren 2035 bis 2045 zu vermelden sein. Diese Sicht wird auch durch den belgischen Astronomen Dirk Callebaut unterstützt, der in der Mitte des Jahrhundrts ein „großes Minimum“ erwartet, vergleichbar dem Mauder-Minimum (1650-1700), einer Periode, in der die Themse, die SEine und die holländischen Kanäle im Winter zugefroren waren. In dieses Bild passen auch die Beobachtungen des NASA-Sonnenphysikers David Hathaways, der kürzlich darlegte, dass die großräumige Materieströmung, die für den Zyklus der Sonnenflecken verantwortlich ist, sich zu einem Rekordminimum verlangsamt hat.

- Andere Astronomen wie Neizer und Shaviv, betonen die Rolle von kosmischer Strahlung, die in der Zeit variiert und die zudem durch fluktuierende Sonnenaktivität moduliert wird. Diese Strahlung trifft auf Gasmoleküle in der Atmosphäre und bildet den Nukleus dessen, was ein Wasserdampftröpfchen wird. Diese wiederum bilden Wolken, die einen Teil der Sonnenergie zurück in den Weltraum reflektieren, und die Erde kühlen. Skeptiker wie Neizer und Shaviv glauben, dass die Auswirkung der von Menschen freigesetzten Treibhausgase höchstens ein geringfügiger, möglicherweise sogar ein vollkommen bedeutungsloser Faktor ist.

Quelle:
Novo-Magazin und Spike (England) Quartalsausgabe 2006;
Hans Labohm, Man-Made Global Warming: Unravelling a Dogma, Multi Science Publishing, Hans Labohm ist Expertengutachter des IPCC"

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Am besten ausdrucken ....

Der Juergen, (vor 7113 Tagen) @ Der Juergen

...und in einer ruhigen Minute lesen.

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Re: Was die Anderen so sagen

Jochen Girwert, (vor 7113 Tagen) @ Der Juergen

Hallo Juergen,

dass die Sonne morgen aufgehen wird, ist eine Hypothese. Das ist natürlich ziemlich krass gesagt, aber ich meine damit, dass man nicht immer alles bis zum letzten in Frage stellen muss. Als ich Anfang der 90`er Jahr das erste Mal über die erwartete Klimaverschiebung las, hieß es: die Durchschnittstemperatur wird zunehmen, auffällige Wetterextreme werden mehr, es gibt Ausreißer. Kann natürlich Zufall sein, aber zu dumm dass Theorie und Realität so gut zusammenpassen. Dass die Klimamodelle nicht alles verstehen, halte ich weder für ein super Gegenargument, noch für eine Beruhigung, eigentlich eher im Gegenteil.
Na gut, es gab schon immer Klimaschwankungen und es ging schon immer irgendwie weiter und warm ist sowieso besser als kalt (wie im aktuellen Spiegel ausgeführt wird). Wer weiß, vielleicht stimmt das alles sogar. (Ach so, Spiegel: Es wurde so nebenbei eingeräumt, dass es dabei Verlierer geben könnte.)

Gruß, Jochen.

Hallo Zusammen,
Folgende Zusammenstellung war schon in Harrys Forum zu lesen. Wer sich für
manche Hypothesen der sogenannten "Klimaskeptiker" interessiert,
kann hier mal einen Blick reinwerfen. Quelle siehe unten.
"Ich werde hier mal aus der Szene der Wissenschaft (Klimatologie,
Geologie, Paläoklimatologie, Astronomie) ein paar Hypothesen, Theorien
oder kritische Einwände in zusammengefasster Form aufzählen, damit man
auch ein Gefühl dafür bekommt, dass sich eben nicht alle Wissenschaftler
einig sind, was IPCC oder die UNO (die sich ja vollständig auf das IPCC
beruft!) in ihren Gremien beschlossen haben, politisch zu verlautbaren.
Es wird allgemein angenommen, die CO2-Konzentration in der Atmosphäre sei im
Verlauf des letzten Jahrhunderts von 285 ppm (Teile pro Millionen) auf 365
ppm angestiegen. Vertreter der AGW-Hypothese (anthropogenic global warming
= vom Menschen verursachte, globale Erwärmung) sagen, der anstieg gehe
teilweise auf das Konto der von Menschen verursachten CO2-Emissionen, die
für einen Temperaturanstieg von 0,6 Grad Celsius in den letzten 150 Jahren
verantwortlich seien. Während der letzten Jahrzente sei der Anteil des
Menschen sogar substanziell gewesen, sagt das IPCC, das jedoch keine
genauen Zahlen nennt. Diese Sichtweise wird von Klimaskeptikern infrage
gestellt.
Die Anhänger der AGW-Hypothese behaupten, die Wissenschaft sei gesichert, und
alle Wissenschaftler seien sich einig. Dies ist in der Summe der
Fachpublikationen jedoch nicht bemerkbar. Die AGW-Anhänger verwenden
Modelle (Projektionen), die von vielen Wissenschaftlern angezweifelt
werden, außerdem gibt es interdisziplinär gesehen mehr Klimaskeptiker als
AGW-Anhänger (unter Nobelpreisträgern der verschiedensten Fachrichtungen;
von Astronomie bis zu Paläoklimatologie, immerhin 72 namhafte
Wissenschaftler).
Klimaskeptiker entdecken häufig Voreingenommenheiten in wissenschaftlichen
Dokumenten oder den Berichten von AGW-Anhängern. Dies führen sie darauf
zurück, dass diese Wissenschaftler von öffentlichen Mitteln abhängig sind.
Viele Regierungen haben sich dem Kioto-Protokoll verpflichtet. Häufig ist
es einfacher, Mittel für Forschung zu erhalten, die die AGW-Hypothese
stützen, als für Forschungsarbeiten, die dem Paradigma (= vorherrschende
"Weltanschauung") der vom Menschen verursachten globalen
Erwärmung kritisch gegenüberstehen.
Boehmer-Christiansen, Seitz und Leroux (Klimatologen) bezichtigen den IPCC
der "Quacksalberei". Sie werfen ihm vor, Ungewissheiten zu
verschleiern und bei Darstellung der Risiken zu übertreiben. Sie
kritisieren auch die dominante Rolle der Meteorologen und Klimatologen auf
Kosten anderer wissenschaftlicher Disziplinen (Astronomie, Physik,
Paläoklimatologie, Paläobiologie und Geologie). Wissenschaftler dieser
Fachrichtungen stehen den AGW-Hypothesen oft kritischer gegenüber.
Der bisherige direkte Zusammenhang von CO2 und Temperatur wird von vielen
Skeptikern in Frage gestellt. Priem meint, dass dem CO2-Anstieg in den
geologischen Zeiträumen ein Temperaturanstieg vorrausging, und nicht wie
heute postuliert "umgekehrt". Rörsch beobachtete die jährliche
Fluktuation der weltweiten Temperaturen sowie der CO2-Konzentration in der
Atmosphäre und schlussfolgerte hieraus, das die CO2-Konzentration eines
bestimmten Jahres keinen Einfluss auf die durchschnittliche globale
Temperatur hat. Umgekehrt hat die durchschnittliche Jahrestemperatur einen
großen Einfluss darauf, wie viel CO2 in die Atmosphäre aufgenommen wird:
Höhere Temperaturen führen zu einer höheren Aufnahme, niedrigere zu einer
geringeren. Dieser Zusammenhang CO2-Temperatur könnte also genau umgekehrt
sein, als von den AGW-Anhängern postuliert.
Autoren wie Lidszen, Rörsch und Thoenes vermuten, dass die Atmosphäre einen
negativen (temperatursenkenden) Rückkoppelungsmechanismus in Form des
sogenannten "Iriseffektes" hat, demzufolge ein durch Erwärmung
bedingter Rückgang der Bewölkung in den Tropen in der Folge zu einer
Abkühlung führt, weil mehr Wärme ins All abgestrahlt werde.
Eine andere Gruppe, zu der McIntyre, McKitick und Soon gehören, kritisiert
vor allem historische Klimarekonstruktionen (die
"Hockeyschläger“-Temperaturkurve der vergangenen 1000 Jahre, die auf
den Untersuchungen von Mann u.a. basiert). Diese nehmen einen zentralen
Stellenwert in den Berichten der IPCC ein. Die Kurve besagt, dass es im
gesamten letzten Jahrtausend keinen dem heutigen vergleichbaren
Temperaturanstieg gegeben habe und dass dieser von Menschen verursacht
sei. Ihrer Ansicht nach seien die 90er Jahre das wärmste Jahrzehnt und das
Jahr 1998 das wärmste Jahr der letzten 1000 Jahre gewesen. Der
"Hockey-schläger" spielt somit eine wichtige Rolle beim Versuch,
politische Unterstützung für Kioto zu mobilisieren. Die Skeptiker
widersprechen solchen Behauptungen. Sie glauben, dass die Temperaturen im
Mittelalter (mittelalterliche Wärmeperiode) höher lagen als heute. Keith
und Craig Idso sammeln zur Zeit eine Reihe von anerkannten Studien aus
aller Welt, die tatsächlich die Meinung der Skeptiker zu bestätigen
scheinen.
Klimaskeptiker weisen im weiteren Sinne auch auf den logischen Widerspruch
hin, der sich zeigt, wenn der IPCC einerseits zugibt, es gebe noch viele
Unsicherheiten, auf der anderen Seite jedoch mit viel Nachdruck Aussagen
über zu erwartende Katastrophen macht. Wie aber will man wissen, welche
Maßnahmen getroffen werden müssen, um das Klima zu
"kontrollieren", wenn man das Klimasystem nich einmal richtig
versteht?
AGW-Anhäger behaupten, es sei möglich, zwischen dem menschlich bedingten und
dem natürlichen verursachten Treibhauseffekt zu unterscheiden. Natürliche
Einflussgrößen sind die Sonne (Strahlungskraft), Vulkanausbrüche
(Feinstaubpartikel in der Atmosphäre) sowie interne klimatologische
Phänomene wie z.B. El Nino. AGW-Anhänger extrapolieren im Modell die
Temperaturen des natürliche Treibhauseffektes und ziehen dies von dem
tatsächlich gemessenen Werten ab (Differenz ist der sogenannte
„Menschliche Fingerabdruck“). Skeptiker glauben, dass die Schätzungen des
natürlichen Treibhauseffektes nicht genau genug sind, um solche
Rückschlüsse zuzulassen.
Nach der AGW-Hypothese müsste in den oberen Schichten der Troposphäre und an
den Polen die Erwärmung stärker sein, als an der Erdoberfläche. Messungen
zeigen jedoch, dass dies nicht der Fall ist.
Viele Skeptiker, etwa Leroux, glauben, dass der durch Menschen verursachte
Anteil am gesamten Treibhauseffekt lediglich 0,3 Prozent betrage. Der
natürliche Übergang vom Treibhausgasen zwischen Ozeanen, Land und
Biospähre ist beträchtlich. Der Menschliche Anteil ist relativ gering.
Zudem ist aus geologischer Sicht der gegenwärtige CO2-Anteil in der
Atmosphäre nicht besonders hoch.
Einige Skeptiker, etwa Friis-christensen, Svensmark, Baliunas, De Jager und
Van Geel, betonen den dominanten Einfluss der Sonne auf die Temperaturen
auf der Erde und das Klima im Allgemeinen. Kürzlich hat der Astronom
Khabibullo Abdusamatov vom „Pulkovo Astronomic Observatory“ in St.
Petersburg erklärt, die Erde werde, verursacht durch niedrige
Sonnenaktivität, in der Mitte dieses Jahrhunderts eine „Mini-Eiszeit“
erleben. Die Temperaturen werden etwa ab 2012 fallen, wenn die derzeitige
globale Erwärmung, die durch relativ hohe Sonnenaktivität bedingt sei,
ihren Höhepunkt erreicht habe. Die niedrigste Durchschnittstemperatur
werde etwa in den Jahren 2035 bis 2045 zu vermelden sein. Diese Sicht wird
auch durch den belgischen Astronomen Dirk Callebaut unterstützt, der in
der Mitte des Jahrhundrts ein „großes Minimum“ erwartet, vergleichbar dem
Mauder-Minimum (1650-1700), einer Periode, in der die Themse, die SEine
und die holländischen Kanäle im Winter zugefroren waren. In dieses Bild
passen auch die Beobachtungen des NASA-Sonnenphysikers David Hathaways,
der kürzlich darlegte, dass die großräumige Materieströmung, die für den
Zyklus der Sonnenflecken verantwortlich ist, sich zu einem Rekordminimum
verlangsamt hat.
- Andere Astronomen wie Neizer und Shaviv, betonen die Rolle von kosmischer
Strahlung, die in der Zeit variiert und die zudem durch fluktuierende
Sonnenaktivität moduliert wird. Diese Strahlung trifft auf Gasmoleküle in
der Atmosphäre und bildet den Nukleus dessen, was ein Wasserdampftröpfchen
wird. Diese wiederum bilden Wolken, die einen Teil der Sonnenergie zurück
in den Weltraum reflektieren, und die Erde kühlen. Skeptiker wie Neizer
und Shaviv glauben, dass die Auswirkung der von Menschen freigesetzten
Treibhausgase höchstens ein geringfügiger, möglicherweise sogar ein
vollkommen bedeutungsloser Faktor ist.
Quelle: Novo-Magazin und Spike (England) Quartalsausgabe 2006;
Hans Labohm, Man-Made Global Warming: Unravelling a Dogma, Multi Science
Publishing, Hans Labohm ist Expertengutachter des IPCC"

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Re: Was die Anderen so sagen

Der Juergen, (vor 7112 Tagen) @ Jochen Girwert

Hallo Jochen,

dass die Sonne morgen aufgehen wird, ist eine Hypothese. Das ist natürlich
ziemlich krass gesagt, aber ich meine damit, dass man nicht immer alles
bis zum letzten in Frage stellen muss.

In den Diskussionen hier oder wo anderes vielleicht nicht, aber Naturwissenschaft zeichnet sich gerade dadurch aus, dass sie nie aufhört Fragen zu stellen.

Als ich Anfang der 90`er Jahr das
erste Mal über die erwartete Klimaverschiebung las, hieß es: die
Durchschnittstemperatur wird zunehmen, auffällige Wetterextreme werden
mehr, es gibt Ausreißer.

Um mal Missverständnissen vorzubeugen: Dass eine Klimaverschiebung stattfindet, ist sogar gut möglich, die Frage ist die: Ist der Mensch dafür verantwortlich, oder ist der Klimawandel natürlich. Ist er irreversibel anthropogen oder reversibel zyklisch (natürlich).

Diese Frage ist offensichtlich von Bedeutung, weil bei einer "Schuldfähigkeit" auch zivilisatorisch-technische Maßnahmen greifen müssen, und bei einer natürlichen Ursache, solche Maßnahmen wahrscheinlich sinnlos wären. Die Konsequenzen beider Möglichkeiten kann sich ja jeder selbst ausmalen.

Der hysterische Umstieg auf Atomenergie würde z.B. den natürlichen Klimawandel nicht aufhalten. Wenn der Klimawandel anthropogen ist, gibt es wahrscheinlich keine andere Option als die Atomenergie; die Industienationen würden ihren Energieverbrauch kaum senken können ---> jede Diskusion um die regenerativen Energiequellen, die dann zu Einsatz kämen, käme zu spät, weil man diese Chance seit langem verschlafen hat.

Grüßle
Juergen

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Re: Was die Anderen so sagen

Jochen Girwert, (vor 7112 Tagen) @ Der Juergen

Hallo Juergen,

angenommen die Weltgemeinschaft würde dem Phantom eines Klimawandels energisch entgegentreten, um in 100 Jahren den Irrtum festzustellen. Was wäre verloren, welcher Schaden wäre entstanden? Oder wäre es besser in guter Ruhe weitere 100 Jahre zu forschen? Dir drückt der Schuh offenbar bei der Atomenergie, wobei es sich in meinen Augen um eine Scheinalternative handelt. Aber diese Diskussionsfront möchte ich lieber nicht auf machen.

Alles Gute, Jochen.

Hallo Jochen,
In den Diskussionen hier oder wo anderes vielleicht nicht, aber
Naturwissenschaft zeichnet sich gerade dadurch aus, dass sie nie aufhört
Fragen zu stellen.
Um mal Missverständnissen vorzubeugen: Dass eine Klimaverschiebung
stattfindet, ist sogar gut möglich, die Frage ist die: Ist der Mensch
dafür verantwortlich, oder ist der Klimawandel natürlich. Ist er
irreversibel anthropogen oder reversibel zyklisch (natürlich).
Diese Frage ist offensichtlich von Bedeutung, weil bei einer
"Schuldfähigkeit" auch zivilisatorisch-technische Maßnahmen
greifen müssen, und bei einer natürlichen Ursache, solche Maßnahmen
wahrscheinlich sinnlos wären. Die Konsequenzen beider Möglichkeiten kann
sich ja jeder selbst ausmalen.
Der hysterische Umstieg auf Atomenergie würde z.B. den natürlichen
Klimawandel nicht aufhalten. Wenn der Klimawandel anthropogen ist, gibt es
wahrscheinlich keine andere Option als die Atomenergie; die
Industienationen würden ihren Energieverbrauch kaum senken können --->
jede Diskusion um die regenerativen Energiequellen, die dann zu Einsatz
kämen, käme zu spät, weil man diese Chance seit langem verschlafen hat.
Grüßle
Juergen

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Re: Was die Anderen so sagen

phragmobasidie, (vor 7112 Tagen) @ Jochen Girwert

Hallo,

angenommen die Weltgemeinschaft würde dem Phantom eines Klimawandels
energisch entgegentreten, um in 100 Jahren den Irrtum festzustellen. Was
wäre verloren, welcher Schaden wäre entstanden? Oder wäre es besser in
guter Ruhe weitere 100 Jahre zu forschen?

Das sind für mich auch genau die Fragen, die sich an die Thematik anschließen.
An der Diskussion hier sieht man, dass wissenschaftlich extrem gegenteilige Meinungen existieren, Lobbyismus und Verschwörungen hin oder her. Das reicht vielleicht für hundert Jahre weiterhin teure Supercomputer aufstellen, "kritische" Medien "Klimakatastrophe !" schreien und "Gute-Laune"-Medien "Sonne total. Alle haben gute Laune." titeln zu lassen. Dass jemand daherkommt und ein Argument bringt, welches im wissenschaftlichen Sinne alle überzeugt und von dem der Handlungsbedarf abhängt, ist z.Z. jedenfalls für mich überhaupt nicht vorstellbar.
Was soll man da denken ?

schöne Grüße
Robin

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Re: Was die Anderen so sagen

Der Juergen, (vor 7111 Tagen) @ Jochen Girwert

Hallo Jochen,

angenommen die Weltgemeinschaft würde dem Klimawandels
energisch entgegentreten, um in 100 Jahren den Irrtum festzustellen.

Abgesehen davon, dass ich den Klimawandel nicht als "Phantom" bezeichnet habe (höchstens die Tatsache, dass er antropogen verursacht sei), ist die Frage, die Du stellst nicht so leicht zu beantworten. "Was ist schon, wenn wir (uns) Irren" - Also wenn wir plötzlich (und das dauert sicher keine 100 Jahre) merken, dass wir NICHTS machen können um einen natürlichen, zyklischen Klimawandel mit technischen "Sparmaßnahmen" zu verhindern. (Ich verzichte im Folgenden auf die vollendete Vergangenheitsform (Futur II) um es nicht ganz utopisch klingen zu lassen:-)

1. Die Industrienationen sind alle zur Kernenergie zurückgekehrt (Mögliche Gefahren hinlänglich bekannt)
2. Die CO2-reduzierenden "Spar-Maßnahmen" verursachten Weltwirtschaftskrisen (Mögliche Gefahren hinlänglich bekannt).
3. Eine Art zivilisatorische "Endzeitstimmung" und irrationale, global-moralische Schuldzuweisungen (Süd-Nord/Nord-Süd-Gefälle ---> Täter-Opfer-Konstellation) haben sich unter den Menschen verbreitet (Mögliche Gefahren nicht bekannt)

Wenn wir "nichts tun" weil wir vielleicht nichts tun "können":

1. Es läuft fast so weiter wie bisher
2. Die Menschen adaptieren sich langsam an eine neue Klimazone
3. Menschen stärker betroffener Länder werden langsam umgesiedelt.

Was
wäre verloren, welcher Schaden wäre entstanden? Oder wäre es besser in
guter Ruhe weitere 100 Jahre zu forschen? Dir drückt der Schuh offenbar
bei der Atomenergie, wobei es sich in meinen Augen um eine
Scheinalternative handelt. Aber diese Diskussionsfront möchte ich lieber
nicht auf machen.

Die "Scheinalternative" ist aber sehr verlockend: Die Prognosen einiger Kernphysiker besagen, dass die "derzeitigen" Uranvorkommen für die nächsten 4000 Jahre reichen, und das, wenn jedes Land dieser Erde ausschließlich Kernenergie nutzen würde (Vorraussetzung: der Einsatz von "Schnellen Brütern"). Ich vermute schwer, dass alles auf den Wiedereinstieg in die Kernenergie hinausläuft.

Grüßle
Juergen

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Soll natürlich "vollendete Zukunft" heißen:-) *oT*

Der Juergen, (vor 7111 Tagen) @ Der Juergen

- kein Text -

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Re: Was die Anderen so sagen

bert, (vor 7111 Tagen) @ Der Juergen

Hallo Jürgen,
du kommst aber zu erstaunlichen Schlüssen!

1. Die Industrienationen sind alle zur Kernenergie zurückgekehrt (Mögliche
Gefahren hinlänglich bekannt)

Das kann passieren, muss aber nicht.

2. Die CO2-reduzierenden "Spar-Maßnahmen" verursachten
Weltwirtschaftskrisen (Mögliche Gefahren hinlänglich bekannt).

Könnte auch das Gegenteil eintreten. Jedenfalls schafft die Umwelttechnik auch Wachstum.

3. Eine Art zivilisatorische "Endzeitstimmung" und irrationale,
global-moralische Schuldzuweisungen (Süd-Nord/Nord-Süd-Gefälle --->
Täter-Opfer-Konstellation) haben sich unter den Menschen verbreitet
(Mögliche Gefahren nicht bekannt)

Kriege um Lebensraum? Wer weiss, gut möglich. Endzeitthemen gibt es immer und wirds wohl immer geben.

Wenn wir "nichts tun" weil wir vielleicht nichts tun
"können": 1. Es läuft fast so weiter wie bisher

Das wird es wohl eher nicht. Interessant finde ich zum Beispiel die Ankündigung Chinas eine emmissionsfreie Stadt zu bauen.

2. Die Menschen adaptieren sich langsam an eine neue Klimazone

Bleibt uns nichts anderes übrig. Nur gibt es auch einige dicht besiedelte Zonen, wo der mensch sich zum adaptieren Kiemen zulegen muss.

3. Menschen stärker betroffener Länder werden langsam umgesiedelt.

Das glaubt wohl niemand. Millionen von "Drittweltbewohnern werden kaum nach Europa oder Amerika eingeladen werden. Da befürchte ich eher eine weitere Abschottung der Reichen.

Man könnte das endlos diskutieren. Prognosen haben eben das Problem, das sie die Zukunft betreffen, und die kennt keiner.
Für mich heisst das: Keine Panik!

Gruß
berthold

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Re: Was die Anderen so sagen

Ingo, (vor 7113 Tagen) @ Der Juergen

Hallo Jürgen,

ein wirklich interessanter Beitrag, der sehr unterschiedliche Ansichten
wiederspeigeln zu scheint. Wie bei den meisten wissenschaftlichen
Themen gibt es auch hier sehr differente Ansichten.

Ist fast wie bei einer Diskussionsrunde zur Taxonomie von Morcheln.
Nur, dass es hierbei möglicherweise um die (nähere) Zukunft unseres
momentan bestehenden Ökosystems und damit unser unmittelbares Schicksel
gehen KÖNNTE!

Nur, was bei dem Ganzen Getöse so nebenbei untergeht und mittlerweile
unumstritten ist, ist die Tatsache, dass wir dabei sind, die weltweiten
fossilen Energiereserven innerhalb kürzester Zeit komplett aufzubrauchen.

Hierbei handelt es sich immerhin um die gespeicherte Sonnenenergie der
letzten 320 Millionen Jahre, vom Erdzeitalter des Devon, bis jetzt.
Will heißen, dass vom Beginn der industriellen Revolution Anfang des 19.Jh
bis in die nahe Zukunft sämtliche Energievorräte aus Erdöl/Erdgas, Stein- und
Braunkohle aufgebraucht sein werden.

Und dann sitzen wir auf unserer kleinen Scholle, zusammen mit 6 - 7 Milliarden
Schicksalsgenossen, und fragen uns, woher wir zum Abend Licht bekommen.
Die Frage nach der Nutzung der Atomenergie wird sich dann
nicht mehr stellen. Wenn dann die minimalen Vorräte an brennfähigen Schwerst-
metallen aufgebraucht sind, helfen auch die momentan bekannten,
alternativen Energien nicht mehr weiter, diese "Biomasse" am Leben zu halten.

Ich denke, dass ist das primäre Problem, und das ist in den entsprechenden
Kreisen auch bekannt. Daher vielleicht auch diese "Nach mir die Sintflut"
Sentimentalität in gewissen Umweltfragen.
Über einen weiteren Anstieg des CO² - Gehaltes unserer Atmosphäre werden
wir uns dann aber nicht mehr sorgen müssen. Ist ja nichts mehr zum
verfeuern da!

Diese Ansicht mag zwar irgendwie als Schwarzmalerei aufgefaßt werden,
stimmt allerdings (leider) mit denn bekannten Tatsachen überein.

Schönen Abend Ingo

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Re: Was die Anderen so sagen

Saftling, (vor 7113 Tagen) @ Der Juergen

Hallo Jürgen,

Vorab: Ich bin kein Meteorologe und von vielen Details, über die sich die Experten streiten, habe ich keine Ahnung. Ich halte die Argumente derjenigen, die eine globale Erwärmung vorher sagen, für glaubwürdiger. Warum?

1) Es gibt eine Reihe empirischer TATSACHEN:

- CO2 und einige weitere Gase (z.B. Methan) verursachen einen Treibhauseffekt (= Erhöhung der Temperatur in den unteren Atmosphärenschichten) und die Stärke dieses Effektes ist abhängig von der Menge dieser Gase in der Atmosphäre. Das kann man ganz leicht experimentell prüfen und ein Wissenschaftler, der das leugnet, macht sich einfach nur lächerlich.

- Ein Anstieg des CO2-Gehalts in der Atmosphäre in den letzten Jahrzehnten ist durch direkte Messungen an zahlreichen Punkten der Erde belegt.

- Der Mensch bringt große Mengen dieser Gase in die Atmosphäre und zwar in einem Ausmaß, das mit dem beobachteten Anstieg in Einklang steht. (Eine 1:1-Passung besteht nicht, ist aber aufgrund der ungenauen Daten und des Wissens über die Komplexität des globalen CO2-Kreislaufs auch gar nicht zu erwarten).

- Wir erleben z.Z. eine - gemessen an für Menschen relevanten Zeitmaßstäben - ungewöhnliche Häufung besonders warmer Jahre mit vielen historischen Spitzenwerten, die zwanglos zu der aus dem Treibhauseffekt und dem beobachteten Anstieg des CO2-Gehalts abzuleitenden Prognose paßt.

2) Meine persönliche Lebenserfahrung sagt mir, daß es auch früher mal Tage mit 40° gab, wochenlange Trockenheit, Stürme etc. Aber nicht in der Häufung wie in den letzten ca. 15 Jahren und nicht so extrem wie z.B. 2003, wo ich (wohne im Rheintal) 6 Wochen bei 35 bis >40° die "Freuden" eines palmentauglichen Wetters erleben durfte, leider nicht im Urlaub sondern arbeitend. Wenn das in Zukunft normal ist wandere ich aus... Es ist mir völlig egal, ob diese nach meiner Erfahrung extremen Jahre innerhalb eines Schwankungsbereichs der letzten 10.000 Jahre "normal" ist oder nicht und ob das von Menschen verursacht wurde. Selbst wenn wir das nicht verursacht hätten, aber etwas daran ändern können, fände ich es wichtig, nicht tatenlos "weiter so" zu machen.
Alle Argumente, die darauf abzielen, die gegenwärtige Folge warmer Jahre als normal abzutun, sind dann irrelevant, wenn sie Vergleichszeiträume heran ziehen, die weit außerhalb des menschlichen Erfahrungsbereichs liegen. Daß es schon Zeiten mit einem Mehrfachen des heutigen CO2-Gehalts und viel höheren Temperaturen gab, mag ja interessant sein. Im Trias gab es Dinosaurier, aber keine Menschen. Das sind nutzlose akademische Ablenkungsmanöver. Beim Thema Klimawandel geht es darum, ob unsere Lebensqualität durch Änderungen des Klimas beeinträchtigt wird und was wir dagegen tun können. Alles andere spielt keine Rolle.

3) Für mich ist nicht erkennbar wer - außer der Atomkraftwerkslobby - ein Interesse daran haben könnte, daß ein Klimawandel künstlich herbei geredet und teure Maßnahmen gegen einen weiteren Anstieg der klimawirksamen Gase ergriffen werden. Viel verständlicher ist es, wenn bestimmte Interessengruppen versuchen, sowohl einen bevorstehenden Klimawandel als auch die Verantwortlichkeit des Menschen zu leugnen. Immer wenn naturwissenschaftliche Aussagen dazu heran gezogen werden, politische Entscheidungen zu begründen, ist es ratsam zu schauen, von wem die Wissenschaftler bezahlt werden. Man kann dann mit hoher Treffsicherheit vorhersagen, zu welchen Ergebnis der Wissenschaftler kommt. "Wes' Brot ich ess' dess' Lied ich sing." Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch wissenschaftlich verbrämten Lobbyismus ist leider zu einer Seuche geworden (z.B. Einführung gentechnisch veränderter Lebensmittel, Pharmaindustrie, etc.). Von wem werden die von Dir zitierten Wissenschaftler bezahlt?

4) Ein Großteil der Diskussion geht an den tatsächlichen Problemen vorbei. Wie hoch der von Menschen verursachte Anteil an der beobachteten Klimaänderung ist, läßt sich m.E. aus prinzipiellen Gründen nicht eindeutig beantworten: Das Klima wird durch sehr komplizierte Regelkreise gesteuert, an denen zahlreiche Faktoren beteiligt sind, die den Großteil der Streitereien zwischen den Wissenschaftlern füllen. Das von uns zusätzlich zu dem von Natur aus vorhandenen CO2 in die Atmosphäre verfrachtete CO2 hat Wirkungen, die man leicht als "natürlich" abtun könnte. Die Diskussion um diese Zahlen halte ich für sinnlos bzw. für ein Ablenkungsmanöver. Was zählt ist, ob eine Klimaänderung im Gange ist, bis zu welchem Ausmaß wir deren Folgen zu akzeptieren bereit sind und welche Mittel wir haben, um gegenzusteuern.

Prognosen haben es nun mal an sich, daß sie falsch sein können. Und die Naturwissenschaften schaffen keine ewigen Wahrheiten, können sich also irren. Nach meiner Überzeugung ist es ein Beweis von Dummheit, daraus den Schluß zu ziehen, nichts auf Prognosen zu geben. Jeder lebenstüchtige Mensch handelt täglich nach Erwartungen (= Prognosen) und dafür hat uns die Evolution ausgerüstet. Leider scheint das nicht gut zu funktionieren, wenn es um langfristige Folgen kollektiven Verhaltens in einem für den Einzelnen undurchschaubar komplexen System geht, wie z.B. dem Klima.

LG
Dieter

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Pilze und Klima

Dieter W, (vor 7113 Tagen) @ Saftling

1) Es gibt eine Reihe empirischer TATSACHEN: - CO2 und einige weitere Gase
(z.B. Methan) verursachen einen Treibhauseffekt (= Erhöhung der Temperatur
in den unteren Atmosphärenschichten) und die Stärke dieses Effektes ist
abhängig von der Menge dieser Gase in der Atmosphäre. Das kann man ganz
leicht experimentell prüfen und ein Wissenschaftler, der das leugnet,
macht sich einfach nur lächerlich.

So ist es nun leider gerade nicht. Der Zusammenhang der zwischen der Konzentation an Kohlendioxid und Absorption von Infrarotstrahlung besteht, ist seit langem bekannt (siehe Römpp Chemielexikon, Stichwort Kohlendioxid) wird aber ignoriert. Das dazugehörige Gesetz (Lambert Beersches Gesetz) lernt jeder Student der Naturwissenschaften wird aber ebenfalls ignoriert. Die ganze derzeitige Klimadiskussion beruht also weniger auf Naturgesetzen als auf Computersimultationen. Fakt ist, wenn es wärmer wird steigt die Kohlendioxid Konzenztration der Atmosphäre. Das ist auf eine einfache chemische Gleichgewichtsreaktion zurückzuführen, im Prinzip Schulstoff. Wenn man jetzt sagt ein Anstieg des Kohlendioxid bewirkt eine Erhöhung der Erdtemperatur dann kehrt man Ursache und Wirkung um. Ob das zu einigermassen richtigen Ergebnissen führen kann oder ob es reine Wahrsagerei ist kann jeder für sich entscheiden.

2) Meine persönliche Lebenserfahrung sagt mir, daß es auch früher mal Tage
mit 40° gab, wochenlange Trockenheit, Stürme etc. Aber nicht in der
Häufung wie in den letzten ca. 15 Jahren und nicht so extrem wie z.B.
2003, wo ich (wohne im Rheintal) 6 Wochen bei 35 bis >40° die
"Freuden" eines palmentauglichen Wetters erleben durfte, leider
nicht im Urlaub sondern arbeitend. Wenn das in Zukunft normal ist wandere
ich aus... Es ist mir völlig egal, ob diese nach meiner Erfahrung extremen
Jahre innerhalb eines Schwankungsbereichs der letzten 10.000 Jahre
"normal" ist oder nicht und ob das von Menschen verursacht
wurde. Selbst wenn wir das nicht verursacht hätten, aber etwas daran
ändern können, fände ich es wichtig, nicht tatenlos "weiter so"
zu machen.
Alle Argumente, die darauf abzielen, die gegenwärtige Folge warmer Jahre als
normal abzutun, sind dann irrelevant, wenn sie Vergleichszeiträume heran
ziehen, die weit außerhalb des menschlichen Erfahrungsbereichs liegen. Daß
es schon Zeiten mit einem Mehrfachen des heutigen CO2-Gehalts und viel
höheren Temperaturen gab, mag ja interessant sein. Im Trias gab es
Dinosaurier, aber keine Menschen. Das sind nutzlose akademische
Ablenkungsmanöver. Beim Thema Klimawandel geht es darum, ob unsere
Lebensqualität durch Änderungen des Klimas beeinträchtigt wird und was wir
dagegen tun können. Alles andere spielt keine Rolle.

Das kann man so nicht sagen. Um das Jahr 1000 wahr es deutlich wärmer als heute. Die Landwirtschaftsgrenze in unseren Mittelgebirgen lag um etwa 100 m höher. Siedlungen sind aus dem Boden geschossen wie Pilze an Stellen wo heute ein Anbau überhaupt nicht mehr möglich ist. Die landwirtschaftlichen Erträge waren hoch und konnten eine große Bevölkerung ernähren. Etwa 300 Jahre später wurde es deutlich kälter und die Lebensbedingungen der Bevölkerung haben sich deutlich verschlechtert (kleine Eiszeit). Das es heute wieder wärmer wird sollte uns alle erfreuen da nun nach fast 1000 Jahren die Kleine Eiszeit endlich wieder zu Ende geht.

3) Für mich ist nicht erkennbar wer - außer der Atomkraftwerkslobby - ein
Interesse daran haben könnte, daß ein Klimawandel künstlich herbei geredet
und teure Maßnahmen gegen einen weiteren Anstieg der klimawirksamen Gase
ergriffen werden. Viel verständlicher ist es, wenn bestimmte
Interessengruppen versuchen, sowohl einen bevorstehenden Klimawandel als
auch die Verantwortlichkeit des Menschen zu leugnen. Immer wenn
naturwissenschaftliche Aussagen dazu heran gezogen werden, politische
Entscheidungen zu begründen, ist es ratsam zu schauen, von wem die
Wissenschaftler bezahlt werden. Man kann dann mit hoher Treffsicherheit
vorhersagen, zu welchen Ergebnis der Wissenschaftler kommt. "Wes'
Brot ich ess' dess' Lied ich sing." Beeinflussung der öffentlichen
Meinung durch wissenschaftlich verbrämten Lobbyismus ist leider zu einer
Seuche geworden (z.B. Einführung gentechnisch veränderter Lebensmittel,
Pharmaindustrie, etc.). Von wem werden die von Dir zitierten
Wissenschaftler bezahlt?

Die Bildungsministerin will für die Klimaforschung 200 mio Euro locker machen, wenn das kein Grund ist den Politikern zum Munde zu reden.

4) Ein Großteil der Diskussion geht an den tatsächlichen Problemen vorbei.
Wie hoch der von Menschen verursachte Anteil an der beobachteten
Klimaänderung ist, läßt sich m.E. aus prinzipiellen Gründen nicht
eindeutig beantworten: Das Klima wird durch sehr komplizierte Regelkreise
gesteuert, an denen zahlreiche Faktoren beteiligt sind, die den Großteil
der Streitereien zwischen den Wissenschaftlern füllen. Das von uns
zusätzlich zu dem von Natur aus vorhandenen CO2 in die Atmosphäre
verfrachtete CO2 hat Wirkungen, die man leicht als "natürlich"
abtun könnte. Die Diskussion um diese Zahlen halte ich für sinnlos bzw.
für ein Ablenkungsmanöver. Was zählt ist, ob eine Klimaänderung im Gange
ist, bis zu welchem Ausmaß wir deren Folgen zu akzeptieren bereit sind und
welche Mittel wir haben, um gegenzusteuern.

Durch die ganze CO2 Diskussion wird der Weg verstellt um sich wirklich auf eine mögliche Klimaänderung vorzubereiten. Das Geld welches wir für eine Umstellung der Landwirtschaft, Hochwasserregulierung, Sicherung der Energieversorgung, Seuchenschutz bis hin zu sturmsicheren Dächern ausgeben müssten landet letztlich bei IBM die wieder einen neuen Supercomputer verkaufen können. Allein für die 200 mio Euro für die Klimaforschung könnten wir in Norddeutschland viele 1000 km Hecken anpflanzen die das Klima deutlich positiv beeinflussen würden (denn der Mensch beeinflusst tatsächlich das Regionalklima !)

Viele Grüße
Dieter

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Re: Pilze und Klima

Georg, (vor 7113 Tagen) @ Dieter W

So ist es nun leider gerade nicht. Der Zusammenhang der zwischen der
Konzentation an Kohlendioxid und Absorption von Infrarotstrahlung besteht,
ist seit langem bekannt (siehe Römpp Chemielexikon, Stichwort
Kohlendioxid) wird aber ignoriert. Das dazugehörige Gesetz (Lambert
Beersches Gesetz) lernt jeder Student der Naturwissenschaften wird aber
ebenfalls ignoriert. Die ganze derzeitige Klimadiskussion beruht also
weniger auf Naturgesetzen als auf Computersimultationen. Fakt ist, wenn es
wärmer wird steigt die Kohlendioxid Konzenztration der Atmosphäre. Das ist
auf eine einfache chemische Gleichgewichtsreaktion zurückzuführen, im
Prinzip Schulstoff. Wenn man jetzt sagt ein Anstieg des Kohlendioxid
bewirkt eine Erhöhung der Erdtemperatur dann kehrt man Ursache und Wirkung
um. Ob das zu einigermassen richtigen Ergebnissen führen kann oder ob es
reine Wahrsagerei ist kann jeder für sich entscheiden.

Selten so einen Quatsch gelesen. Nichts wird da ignoriert. Computermodelle
sind auf physikalischen Gesetzen aufgebaut und berücksichtigen alle
bekannten Zusammenhänge möglichst genau. Was glaubst du wer
in der Klimaforschung arbeitet? Nur Idioten? Und ausgerechnet einige
selbsternannte Experten (seltsamerweise alles Nicht-Klimatologen) haben
den wahren Durchblick. Das ist doch lächerlich.

Das kann man so nicht sagen. Um das Jahr 1000 wahr es deutlich wärmer als
heute. Die Landwirtschaftsgrenze in unseren Mittelgebirgen lag um etwa 100
m höher. Siedlungen sind aus dem Boden geschossen wie Pilze an Stellen wo
heute ein Anbau überhaupt nicht mehr möglich ist.

Quelle? Beispiele? Einfach hinklatschen kann das jeder. Und deutlich wärmer
stimmt schon gar nicht. Höchstens ähnlich warm und der aktuell beobachtete
Anstieg ist ohne Beispiel und geht weiter.

Ich empfehle die genaue Lektüre des folgenden Links:

http://www.pik-potsdam.de/~stefan/alvensleben_kommentar.html

Georg

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Pilze und Klima

Dieter W, (vor 7113 Tagen) @ Georg

Selten so einen Quatsch gelesen. Nichts wird da ignoriert. Computermodelle
sind auf physikalischen Gesetzen aufgebaut und berücksichtigen alle
bekannten Zusammenhänge möglichst genau. Was glaubst du wer
in der Klimaforschung arbeitet? Nur Idioten? Und ausgerechnet einige
selbsternannte Experten (seltsamerweise alles Nicht-Klimatologen) haben
den wahren Durchblick. Das ist doch lächerlich.

Ich bin promovierter Chemiker und weiß wovon ich spreche. Die Chemischen und spektroskopischen Eigenschaften sowie die biologischen Wirkungen von CO2 sind mir durchaus vertraut. Computermodelle basieren vorwiegend auf heuristischen Methoden, Daten sammeln, korrelieren, auswerten Prognosen erstellen. Was meinst Du warum sich die konkreten Voraussagen so unterscheiden.

Quelle? Beispiele? Einfach hinklatschen kann das jeder. Und deutlich wärmer
stimmt schon gar nicht. Höchstens ähnlich warm und der aktuell beobachtete
Anstieg ist ohne Beispiel und geht weiter.

Prof. Rüdiger Glaser: "Klimageschichte Mitteleuropas"

Ich empfehle die genaue Lektüre des folgenden Links:
http://www.pik-potsdam.de/~stefan/alvensleben_kommentar.html

Kenne ich schon, wie meistens viel Polemik, wenig nachvollziehbare Tatsachen. Die Variante dass es sich bei der Erwärmung um einen natürlichen Prozess handeln könnte wird überhaupt nicht berücksichtigt. Oder habe ich das überlesen ?

Viele Grüße
Dieter

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Re: Pilze und Klima

Georg, (vor 7113 Tagen) @ Dieter W

Hi Dieter,

Ich bin promovierter Chemiker und weiß wovon ich spreche. Die Chemischen und
spektroskopischen Eigenschaften sowie die biologischen Wirkungen von CO2
sind mir durchaus vertraut.

Dann weißt du sicher auch, dass mehr CO2 in der Atmosphäre höhere Temperaturen
bedeuten MUSS. Das ist schlicht eine physikalische Tatsache. Dass mit
steigenden Temperaturen offenbar sogar noch mehr CO2 freigesetzt wird ist umso
schlimmer und kein Gegenargument.

Computermodelle basieren vorwiegend auf
heuristischen Methoden, Daten sammeln, korrelieren, auswerten Prognosen
erstellen. Was meinst Du warum sich die konkreten Voraussagen so
unterscheiden.

Klimamodelle sind numerische Modelle physikalischer Gleichungen der
Atmosphäre. In etwa vergleichbar mit den Wettermodellen, die die
tägliche Wettervorhersage ermöglichen. Und die sind trotz aller
Unkenrufe mittlerweile sehr gut.
Die Vorhersagen unterscheiden sich deshalb, weil wir viele Sachen noch
nicht wissen: Emissionsentwicklung, Rückkopplungen, usw.
In einem sind sich aber alle einig: Es wird weiterhin wärmer werden.

Kenne ich schon, wie meistens viel Polemik, wenig nachvollziehbare Tatsachen.
Die Variante dass es sich bei der Erwärmung um einen natürlichen Prozess
handeln könnte wird überhaupt nicht berücksichtigt. Oder habe ich das
überlesen ?

Natürlich wurde das berücksichtigt. Nur fand man keine plausible Erklärung.
Oder weißt du eine "natürliche" Ursache, die sich auch belegen lässt
(nicht irgendwelche Esoterik wie kosmische Strahlung oder so was)?
Es bleibt faktisch nur der menschliche Einfluss übrig.

Warum auch nicht? Es gab in der Erdgeschichte schon mehrfach Lebewesen,
die die Atmosphäre radikal umgekrempelt haben. Die ersten photosynthetisch aktiven
Einzeller "verpesteten" die Luft mit dem für alles andere damals bestehende
Leben giftigen Sauerstoff.

Und wenn nun der Mensch sämtliche in Zig Millionen Jahren in der Erde abgelagerten
Pflanzen (Kohle, Öl, Gas) als CO2 in die Luft haut, was wird wohl passieren?

Du bist zu deinem Glück schon recht alt und hast möglicherweise mit den
Folgen nichts mehr zu tun. Aber ich stelle mir vor, dass die Kämpfe
um Ressourcen und Lebensraum (sprich Kriege) diejenigen des 20. Jhdts.
deutlich übertreffen werden, sollten sich die pessimistischeren
Temperaturanstiegs-Szenarien bewahrheiten.

Georg

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Re: Klima *PIC*

elfi ⌂, (vor 7112 Tagen) @ Georg

Hallo Georg,
dass die CO2 Einbingung in die Atmosphäre höhere Temperaturen bringt ist mir klar.
Aber gebrannt hat es auf der Erde doch schon immer...
Vulkane speisten die Luft rund um den Globus mit gewaltigen Aschewolken.
Trotzallem hat die Erde 4 große Eiszeiten erlebt, warum, das weiß man nicht so genau.
Theorien gibt es jede Menge.
Dass ein natürlicher Klimawandel ansteht, das ist doch für viele Wissenschaftler bereits klar.
Warum soll es ihn nicht geben, das ist doch erdlich.
Wir Menschen beschleunigen ihn, sagt man, aber bremsen wir ihn nicht auch?
Früher bevor es einen Brandschutz für Wälder gab, brannten riesige Flächen nach
Blitzeinschlag oder Selbstentzündung gnadenlos ab.
Sicher, es brennt jedes Jahr um Sydney und jedes Jahr um Los Angeles, wo die nur
die Bäume zum Verbrennen her haben?
Und wenn wir in Europa am Klimawandel schuld sein sollen, dann fliege mal über Afrika!
Die Menschen brennen dort gnadenlos alles ab, um den Boden zu düngen.

[image]
Kapstadt vom Tafelberg aus. Dort unten wurde den ganzen Tag "geheizt".

Südafrika, ein fortschrittliches Land, leistet sich ein Kernkraftwerk, das es kaum schafft
das Land zu versorgen. Ein Land mit weit über 300 Sonnentagen im Jahr.
Aber Solarstrom ins Netz einzuspeisen ist verboten!
Wenn ich an die alten Bilder vom Ruhrpott denke, wo man vielleicht an 5 Tagen im Jahr die Sonne sah,
dann denke ich an Los Angeles, da kannst Du in einer Nacht so viel Ablagerungen auf der
Windschutzscheibe haben, dass du die Straße nicht mehr siehst.
So sieht es dort heute aus, im Ruhrpott, kann man nachts die Sterne sehen!
Christian soll seinen Ofen ruhig heizen, wenn es ihn friert, ohne moralische Bedenken.
Wenn man keine Kinder hat geht man vielleicht leichtsinniger mit der Umwelt um, ich habe 2 Enkel,
aber trotzdem fahre ich mit dem Auto in den Wald um meine Pilze zu finden,
bin ich jetzt gnadenlos unmoralisch?
Grüße
elfi [image]

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Re: Klima

Georg, (vor 7112 Tagen) @ elfi

Hi Elfi,

dass die CO2 Einbingung in die Atmosphäre höhere Temperaturen bringt ist mir
klar.
Aber gebrannt hat es auf der Erde doch schon immer...

Du hast das falsch verstanden. Verbrennen von aktuell wachsenden Pflanzen
ist CO2-neutral, da diese ja wieder nachwachsen und CO2 binden.
Das Problem ist das Verfeuern der gewaltigen Lagerstätten fossiler
Brennstoffe.

Vulkane speisten die Luft rund um den Globus mit gewaltigen Aschewolken.

Die Asche hat nur eine kurze Verweildauer in der Atmosphäre und die
resultierende Abkühlung hält immer nur wenige Monate an (Beispiel Pinatubo-Ausbruch 1991).

Trotzallem hat die Erde 4 große Eiszeiten erlebt, warum, das weiß man nicht
so genau.
Theorien gibt es jede Menge.

Doch, das weiß man sehr genau. Es sind die Erdbahnparameter (Milankovitch-Zyklen).

Dass ein natürlicher Klimawandel ansteht, das ist doch für viele
Wissenschaftler bereits klar.

Ja den gibt es, aber langfristig (1000e Jahre) in Richtung einer neuen Eiszeit.

Warum soll es ihn nicht geben, das ist doch erdlich.

Es gab immer "natürliche" Klimaschwankungen und wird sie auch in Zukunft geben.
Es gibt aber auch solche, die von den Lebewesen auf der Erde verursacht
werden. Aktuell erleben wir einen solchen.

Und wenn wir in Europa am Klimawandel schuld sein sollen, dann fliege mal
über Afrika!
Die Menschen brennen dort gnadenlos alles ab, um den Boden zu düngen.

Siehe oben. Das Verbrennen von aktuell lebenden Pflanzen ist klimaneutral
(abgesehen vom kühlenden Effekt der dabei entstehenden Aerosole = "Global
Dimming" welches den Temperaturanstieg im 20. Jhdt. gebremst hat).

Wir in Europa sind nicht allein "schuld", sondern die gesamte Menschheit ist es.

Georg

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Re: Klima *PIC*

elfi ⌂, (vor 7111 Tagen) @ Georg

Danke Georg,
für die Aufklärung.
Leider kann ich mir nicht vorstellen,
dass man in absehbarer Zeit die Menschheit
unter einen Hut bekommt, also werden wir
es erleben, was aus unserem Klima wird.
Grüße
elfi [image]

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Das hat sich ja gelohnt!

bert, (vor 7111 Tagen) @ elfi

Hallo zusammen,

da habe ich mit meinem kleinen Beitrag ja eine schöne Diskussion losgetretn!

Ich bedanke mich bei allen Beiträgern für viele für mich neue Informationen.

Was bleibt?
Für mich wieder mal ein schönes Beispiel, das wir in unserer immer komplexer werdenden Welt nicht mehr in der Lage sind wahr und unwahr zu unterscheiden.
An der Tatsache der Erderwärmung wird wohl kaum jemand zweifeln. Aber abzuwägen, wessen Argumentation über Ursachen, Wirkungen und Maßnahmen die richtige ist, ist eigentlich nicht möglich.

Wenn dann ein Thema noch gerade so gut zu verkaufen ist, das sich die Medien dauernd darauf stürzen, sollte man sich nicht verrückt machen lassen. Sobald das Wetter wieder mal normal, oder sogar kühl ist, wird man sich auf etwas andrese stürzen. (Letztes Jahr wars die Vogelgrippe, davor mal Kampfhunde und was noch Alles - gibt es alles noch, aber ist nicht mehr in der vordersten Medienfront). Zuim Glück habe ich schon seit Jahren keinen Fernseher, da wird alles noch plakativer dargestellt. Man sollte aufpassen, mit was mman seinen Geist füttert, er frisst alles. ;-))

Bleibt nur, zu versuchen abzuwägen und sich evtl. entsprechend zu verhalten, so das überhaupt möglich ist.
Es wird wohl in der Natur zu gewissen (oder eher gewaltigen) Umwälzungen kommen und die Lebensräume von Arten werden sich verschieben, viele werden auf der Strecke bleiben. Wir als Beobachter können da immerhin mit Daten dienen, die die Auswirkungen zeigen. So gesehen leben wir doch in einer sehr spannenden Zeit!
Ändern kann der Einzelne (fast) nichts.

Ausserdem hats ja endlich geregnet, sodaß man sich bald wieder mit Pilzen befassen kann. ;-)

Viele Grüße
Bert

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Pilze und Klima

Dieter W, (vor 7112 Tagen) @ Georg

Dann weißt du sicher auch, dass mehr CO2 in der Atmosphäre höhere
Temperaturen
bedeuten MUSS. Das ist schlicht eine physikalische Tatsache. Dass mit
steigenden Temperaturen offenbar sogar noch mehr CO2 freigesetzt wird ist
umso
schlimmer und kein Gegenargument.

Die Absorption hängt vom Logarithmus der Konzentration ab, d.H. es gibt einen Sättigungsbereich ab dem eine Konzentrationserhöhung keinen Zuwachs an Absorption mehr bringt. Bei CO2 haben wir diesen Bereich schon längst erreicht. Das erklärt auch warum das Klima in der Vergangenheit nicht umgekippt ist. Da gab es teilweise starke Temperaturanstiege als deren Folge der CO2 Gehalt der Atmosphäre angestiegen ist. Das hätte zu weiteren Temperaturanstiegen führen müssen (positive Rückkopplung), hat es aber nicht. Irgendwann ist die Temperatur wieder gesunken und der CO2 Gehalt ebenfalls. Man kann es so ausdrücken: schwarz ist schwarz.

Klimamodelle sind numerische Modelle physikalischer Gleichungen der
Atmosphäre. In etwa vergleichbar mit den Wettermodellen, die die
tägliche Wettervorhersage ermöglichen. Und die sind trotz aller
Unkenrufe mittlerweile sehr gut.
Die Vorhersagen unterscheiden sich deshalb, weil wir viele Sachen noch
nicht wissen: Emissionsentwicklung, Rückkopplungen, usw.
In einem sind sich aber alle einig: Es wird weiterhin wärmer werden.

Natürlich wird es weiter wärmer werden, die kleine Eiszeit geht ja zu Ende. Dass es Forschungsbedarf gibt ist unbestritten. Das Problem ist dass sich die Wissenschaft und die Wissenschaftler vor den Karren der Politik spannen lassen.
Ein weiteres Problem sind eben die numerischen Modelle ! Meinen Studenten erzähle ich immer das Paradoxon von Zenon über den Wettlauf von Achilles und der Schildkröte (was den Prototyp eines numerischen Lösungsverfahrens darstellt) mit dem abschließenden Hinweis dass man mit einem Computer auch einen Besen zum Fliegen bringen kann.

Natürlich wurde das berücksichtigt. Nur fand man keine plausible Erklärung.
Oder weißt du eine "natürliche" Ursache, die sich auch belegen
lässt
(nicht irgendwelche Esoterik wie kosmische Strahlung oder so was)?
Es bleibt faktisch nur der menschliche Einfluss übrig.

Genau hier liegt der Hase im Pfeffer. Das Klima fährt seit Anbeginn der Zeit Achterbahn und keiner weiss warum. Ausser heute da weiss man es genau und schiebt den Schwarzen Peter dem Kohlendioxid zu.

Warum auch nicht? Es gab in der Erdgeschichte schon mehrfach Lebewesen,
die die Atmosphäre radikal umgekrempelt haben. Die ersten photosynthetisch
aktiven
Einzeller "verpesteten" die Luft mit dem für alles andere damals
bestehende
Leben giftigen Sauerstoff.

Du musst gar nicht so weit zurückgehen. Schau Dir doch nur die Mittelmeerländer oder den nahen Osten an. Das waren einst fruchtbare Waldgebiete mit einer florierenden Landwirtschaft. Hier hat der Mensch schon frühzeitig eingegriffen mit dem Erfolg einer drastischen Klimaänderung.

Und wenn nun der Mensch sämtliche in Zig Millionen Jahren in der Erde
abgelagerten
Pflanzen (Kohle, Öl, Gas) als CO2 in die Luft haut, was wird wohl passieren?
Du bist zu deinem Glück schon recht alt und hast möglicherweise mit den
Folgen nichts mehr zu tun. Aber ich stelle mir vor, dass die Kämpfe
um Ressourcen und Lebensraum (sprich Kriege) diejenigen des 20. Jhdts.
deutlich übertreffen werden, sollten sich die pessimistischeren
Temperaturanstiegs-Szenarien bewahrheiten.

Es ist natürlich gänzlich unvernünftig die Bodenschätze die die Natur für uns in 3 mrd Jahren Erdgeschichte angehäuft hat in 100 Jahren zu verballern. Hier ist die Politik gefordert vernünftige Entscheidungen zu treffen und eine nachhaltige Wirtschaftsform aufzubauen. Das hat aber mit Wissenschaft und Klima nichts zu tun sondern mit Verantwortung und Vernunft. Die einseitige Fixierung auf das CO2 verhindert hier nachhaltige Lösungen weil das Geld falsch eingesetzt wird und mit hohem Aufwand nicht wirksame Entscheidungen getroffen werden.

Viele Grüße
Dieter

Georg

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Re: Pilze und Klima

Der Juergen, (vor 7113 Tagen) @ Georg

Hallo Georg,

Der Ton, der hier teilweise angeschlagen wird, gefällt mir gar nicht. Seltsamerweise muss niemand hier, der die AGW-Hypothese bejaht, irgendwelche Quellen oder Nachweise bringen, da reicht dann das "moralische Befinden" völlig aus.

Naturwissenschaft sollte skeptisch vorgehen, und so lange es Wissenschaftler gibt (ernst zu nehmende!), die aufgrund ihrer Forschung zu anderen Ergebnisen kommen, sollte der Diskurs weiter gehen, und nicht vor einem installierten (von der Politik? Medien?) Dogma scheitern.

Grüßle
Juergen

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Re: Was die Anderen so sagen

Der Juergen, (vor 7112 Tagen) @ Saftling

Hallo Dieter,

Viel verständlicher ist es, wenn bestimmte
Interessengruppen versuchen, sowohl einen bevorstehenden Klimawandel als
auch die Verantwortlichkeit des Menschen zu leugnen.

Vergiss das gleich wieder, das ist völliger Quatsch, ebenso die gegenteilige Konstellation: es gibt keine Verschwörungen! Wer damit argumentiert hat sich selbst aus dem wissenschaftlichen Diskurs rausgekegelt.

Momentan wissen die meisten Meteorologen und Klimatologen zu wenig oder nicht genug ---> so würde ich das interpretieren! Die eine Seite steht gut im "Futter"; Forschungsprojekte, die die AGW-Hypothese unterstützen werden häufiger und besser bezuschusst (Kioto!), die anderen gurken so vor sich hin. Die Politik hätte da ihre Flossen raushalten sollen (ebenso die Medien); lasst die Forscher forschen, und rausbekommen, was dran ist.

Grüßle
Juergen

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Vielleicht primitive Frage zum Thema

saibling, (vor 7113 Tagen) @ Georg

Hallo,

was ich mich bei der ganzen CO2 Diskussion immer frage ist, ob es
denn wirklich nur um den erhöhten CO2 Anteil in der Atmosphäre geht.
Wo kommt das CO2 her? Es resultiert wohl doch aus der Verbrennung von
Material. Was passiert bei einer Verbrennung? Irgendjemand macht
es sich wohlig warm. Ergo, die Wärme entsteht schon bei der Verbrennung
und verteilt sich schön langsam gleichmässig in der Atmosphäre. Ob der
erhöhte CO2 Anteil der Atmosphäre letztendlich der Auslöser ist,
wag ich zu bezweifeln. Eher doch die Mrd. von KWh an Wärme die schon bei
der Verbrennung an die Umwelt abgegeben wurden.
Wie gesagt, ich kenn mich da nicht aus, aber liege ich mit meinen
Gedanken da falsch, oder lässt sich das vielleicht doch hochrechnen?
Aber wie der Bayer so schön sagt, nix genaues weiss man ned! ;)

Liebe Grüße
christian

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Re: Vielleicht primitive Frage zum Thema

Hermann, (vor 7113 Tagen) @ saibling

Im Vegleich zu der Wärmeleistung der Sonne ist die menschengemachte Wärme auf der Erde völlig unbedeutend. Das CO2 (und vor allem das Methan) wirkt ja nur, weil es die Wäremstrahlung der Sonne zwar rein, aber nicht mehr rausläßt.
Grob kriegt die Erde von der Sonne 1,7*10^17W - oder 1,37kW/m2 (Solarkonstante) ab. Selbst die Amis verbraten nicht mal ansatzweise in ähnlichen Dimensionen.. ;)

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Re: Vielleicht primitive Frage zum Thema

saibling, (vor 7113 Tagen) @ Hermann

Danke Hermann,

für deine Antwort. Dann kann ich ja relativ
beruhigt den Ofen anheizen, wenns denn mal
wieder kalt werden sollte.

Liebe Grüße
christian

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Re: Klima Wetter

Saftling, (vor 7118 Tagen) @ Thomas Pruss

Hallo,

Es ist klar, dass das Klima Einfluss auf unser Wetter hat, aber umgekehrt
wird kein Schuh draus (man beachte auch bei der Def. von Wetter das Wort
"kurzfristig").

Das ist nicht richtig! Klima ist ja letztlich nichts anderes als die Summe aller Wettereignisse über einen längeren Zeitraum. Richtig ist, daß ein einzelner überdurchschnittlich warmer Frühling kein Beweis für einen Klimawandel ist. Aber ist das denn ein einzelner Ausrutscher? Die Daten der Klimaforscher zeigen ganz klar und nur durch hartnäckige Ignoranten übersehbar, daß sich überdurchschnittlich warme Jahre sehr häufen, incl. Folgeerscheinungen wie zunehmende Häufigkeit von Stürmen, Hochwassern oder Dürreperioden.
Mich interessiert es nicht so sehr, ob man diese Beobachtungen mit dem Schlagwort "Klimawandel" belegt. Wichtiger ist doch, welche Folgen diese Veränderungen haben. Als Biologe sehe ich, wie z.Z. Änderungen in Flora und Fauna statt finden: Wärme liebende Arten werden häufiger, verschieben ihre Verbreitungsgrenze nach Norden bzw. ihre Höhengrenzen in den Gebirgen nach oben, immer mehr submediterrane Arten wandern nach Deutschland ein. Was den Naturkundler zunächst freuen mag hat aber auch eine ernst zu nehmende Kehrseite: z.B. sind letztes Jahr bei Köln zwei Kinder an Leishmaniose erkrankt, einer sehr gefährlichen, von Parasiten verursachten Krankheit, die von Sandmücken (Phlebotomidae) übertragen werden. Die Sandmücken sind sehr wärmebedürftige, in den Tropen und Subtropen verbreitete Tiere, die erst seit kurzem aus Deutschland bekannt sind. Die Malaria ist wieder auf dem Vormarsch Richtung Norden (letzten Sommer in der Po-Ebene) und wird voraussichtlich in ein paar Jahren auch im Rheintal ankommen. Die aktuelle Zunahme der von Zecken übertragenen Krankheiten ist nur der Anfang. Allen Klimawandel-Leugnern wünsche ich noch viel "Spaß" ...

Liebe Grüße
Dieter

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Re: Klima Wetter

Waldschrat, (vor 7118 Tagen) @ Thomas Pruss

Aber die Datensituation, die notwendig ist, um einen klaren Klimawandel zu prognostizieren ist bestenfalls unbefriedigend:

Moin Thomas,
welche befriedigende Datensituation wäre Deiner Meinung nach nötig, um einen Klimawandel als gesichtert zu registrieren? Das Abschmelzen der Gletscher und des des Polareises reichen offensichtlich nicht. Ich gebe zu, Ansichten haben in wissenschaftlicher Hinsicht auch ihre Faszination. Für mich ist der Klimawandel seit den Siebzigern auch ohne klimatische Kenngrößen unübersehbar.
Gruß - Waldschrat

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Hier noch das dazu gehörende SAT-Bild... *PIC*

Karl-Heinz ⌂, (vor 7115 Tagen) @ Karl-Heinz

[image]

Gruß
Karl-Heinz

Hallo Dirk,
solche bergrenzten Wetterereignisse haben allerdings wenig mit dem
Klimawandel zu tun. In Spanien, Südfrankreich und im Mittelmeerraum
schüttet es seit Wochen.
Auch die in Deutschland in 2007 gefallenenen Niederschläge sind bisher im
Mittel.
Viele Grüße
Karl-Heinz
Aber siehe auch hier:
http://www.wetterzentrale.de/cgi-bin/webbbs/wzconfig.pl?read=1119526

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Re: Hier noch das dazu gehörende SAT-Bild...

Jochen Girwert, (vor 7115 Tagen) @ Karl-Heinz

Hallo,

und vielen Dank für das interessante SAT-Bild. Aber ist die Welt im Mittelmeerraum wirklich so in Ordnung? Mir war doch so als wäre in Italien der Notstand wegen Wassermangels ausgerufen worden. So habe ich es im Radio gehört. Soweit sind wir in Deutschland zum Glück noch nicht.

Alles Gute, Jochen.

Gruß
Karl-Heinz

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Re: Hier noch das dazu gehörende SAT-Bild...

Karl-Heinz ⌂, (vor 7115 Tagen) @ Jochen Girwert

Hallo Jochen,

ja auch hier gab es große Unterschiede, so z.B. im April in Rom auch nur mickrige 14 mm, in Barcelona und Toulouse dagegen ca. 70 mm. Aber wie Thomas schon geschrieben hat...

wir müssen da zwischen Wetter und Klima unterscheiden.

Viele Grüße
Karl-Heinz

Hallo,
und vielen Dank für das interessante SAT-Bild. Aber ist die Welt im
Mittelmeerraum wirklich so in Ordnung? Mir war doch so als wäre in Italien
der Notstand wegen Wassermangels ausgerufen worden. So habe ich es im
Radio gehört. Soweit sind wir in Deutschland zum Glück noch nicht.
Alles Gute, Jochen.

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weghören verboten!

coco, (vor 7118 Tagen) @ bert

hallo bert,

ich verstehe dich und bin selbst genervt von medienhysterie und der verwechslung von wetter und klima.

was aber den sogenannten klimawandel angeht, MÜSSEN wir es hören wollen zugunsten derer, denen wir eine kloake von planeten überlassen.

sei so gut, nimm dir zehn minuten zeit und schau dir das mal an:

http://www.wetter-zentrale.com/cgi-bin/webbbs/wzarchive.pl?read=1113107

herzlich coco

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Missverständniss

bert, (vor 7118 Tagen) @ coco

Hallo Coco,

da hast du mich wohl falsch verstanden.
Das Klima wird sich wandeln, daran gibt es wenig Zweifel.

Aber das aktuelle Gejammer, es gäbe keine Pilze (und was sonst noch alles) wegen Klimawandel ist einfach Blödsinn. DAS kann ich nicht mehr hören.

Bert

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Re: Super Link - danke! *oT*

42, (vor 7118 Tagen) @ coco

- kein Text -

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Re: Klimawandel - ich kanns bald nicht mehr hören!

Jochen Girwert, (vor 7118 Tagen) @ bert

Hallo Bert,

Ingo saß den ganzen letzten Sommer in einem Trockenloch. Ich übrigens auch und so kann ich es verstehen, wenn direkt oder untergründig Unmut geäußert wird. Das muss doch in diesem Forum möglich sein. Unter Gejammer verstehe ich etwas anderes.
Was nun den Klimawandel anbetrifft so hat man sich hier in Thüringen Gedanken darüber gemacht. Eigenartigerweise, denn das hatte ich nicht erwartet. Ergebnis war, wenn ich es richtig im Kopf habe, dass sich auf das Bundesland verteilt, die Niederschlagsbilanz nicht verschlechtert. Die Gebirge bekommen mehr, die Ebenen noch weniger. Wenn das so stimmt, gibt es eindeutig Gewinner und Verlierer. All diese Entwicklungen wurden auf der Tagung stoisch hingenommen. Erst als es hieß, Biatlon in Oberhof könnte man demnächst vergessen, gab es aufgeregtes Gemurre. Die Auswirkungen auf das Pilzaufkommen wurden nicht erörtert.

Alles Gute, Jochen.

Hallo Ingo,
Wir haben warmes Wetter! Mir scheint, alle haben bereits den nicht enden
wollenden Winter 2005/2006 vergessen. (Schnee und Frost von Ende Oktober
bis Ende Marz)
Wenn das der Klimawandel ist, ist also nächstes Weihnachten 25° Grad??
Würde sich das Klima derart wandeln, kannst du Dir schon mal ein neuse Hobby
suchen ;-)
LG
Bert

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Re: Klimawandel - ich kanns bald nicht mehr hören!

bert, (vor 7117 Tagen) @ Jochen Girwert

Hallo Jochen, Hallo Ingo,

ich wollte garnicht Ingo direkt kritisieren. Falls das so angekommen ist bitte ich um Entschuldigung.

Aber man hört in diesem warmen Jahr so oft das Klagen über den Klimawandel, da hab ich halt meinen Senf abgelassen. War garnicht persönlich gemeint. Aber es ist eben so, daß das mit Klimawandel nicht zu tun hat, was ja an anderer Stelle in diesem thread ausreichend diskutiert wurde.

Wie es aussieht besteht ja Hoffnung auf Regen. Ich wünsche somit allen Pilzfreunden eine feuchtfröhliche Woche ;-)

Ich bitte nochmals um Entschuldigung, falls Ingo sich angegriffen gefühlt hat.

LG
Bert

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Re: Klimawandel - ich kanns bald nicht mehr hören!

Ingo, (vor 7115 Tagen) @ bert

Ich bitte nochmals um Entschuldigung, falls Ingo sich angegriffen gefühlt
hat.

Hallo Bert,

natürlich! Ich habe mich ganze zwei Tage in die Ecke gesetzt und mich gegrämt.
Erst heute bin ich darüber hinweg gekommen. ;o))

Nun mal im Ernst. Du empfiehlst mir, zu einem neuen Hobby zu wechseln.
Habe ich aber nicht nötig, denn wenn du mal in mein Profil schaust, wirst
du schnell erkennen, dass ich ganz gut ausgelastet bin.

So schaue ich ab und zu gerne mal durch das scharfe Glas. Ich meine solches,
was gen Himmel gerichtet wird.

Und nun die meine Erklärung zur momentanen Witterung:
Oft, wenn ich an klaren Abenden mein nicht so ganz kleines 6" Linsenteleskop
mühsam aufgebaut hatte, versaute mir irgendein störendes Witterungsereignis
meine Beobachtungsnacht. Ob das nun plötzlich aufziehende Wolken oder
genauso eilige Nebelbänke waren.

Vor etwa zwei Monaten habe ich dann gehandelt, und das unhandliche und schwere
Teil gegen Bares verhökert.
Nicht wegen Hobbyaufgabe, sondern um mir in Kürze ein leistungsstärkeres
Gerät zuzulegen, welches aber, bauartbedingt, wesentlich handlicher ist.

Den Umstand, dass ich momentan so gar kein Teleskop auf dem Campingplatz
zur Verfügung habe, macht sich nun die liebe Witterung zunutze.
Jeden Abend ein perfekter Himmel mit Bedingungen wie im Planetarium.

Wenn ich das neue Teil dann stehen habe, wird bestimmt alles wie immer.
Wolken, Nebel und viel Regenwetter!

LG Ingo

@Coco:
Danke für den interessanten Link

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Re: Klimawandel - ich kanns bald nicht mehr hören!

42, (vor 7115 Tagen) @ Ingo

Hallo Ingo,

[Teleskop verkauft:]
Jeden Abend ein perfekter Himmel mit Bedingungen wie im Planetarium.
Wenn ich das neue Teil dann stehen habe, wird bestimmt alles wie immer.
Wolken, Nebel und viel Regenwetter!

Na, dann wissen wir jetzt doch endlich, wer für den Klimawandel verantwortlich
ist ... hoffentlich besorgst Du bald das neue (Spiegel?) ;-)

Beste Grüße
Thomas '42' Wallner

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Re: Klimawandel - ich kanns bald nicht mehr hören!

Ingo, (vor 7114 Tagen) @ 42

ist ... hoffentlich besorgst Du bald das neue

(Spiegel?) ;-)

Hallo Thomas, richtig getippt! Und zwar ein Dobson.
Ich weiss nur noch nicht, ob mit 12 oder 14 Zoll Hauptspigel.

Wird auf jeden Fall eine immense Leistungssteigerung bringen.
Bei Regen kann ich das Teil auch als Regentonne nutzen.
Man nennt die Dinger ja nicht umsonst "Lichteimer".

*ggg* Ingo

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Re: Klimawandel - ich kanns bald nicht mehr hören! *PIC*

elfi ⌂, (vor 7114 Tagen) @ Ingo

Hallo Ingo,
wenn Du im Allgäu wohnen würdest,
hättest Du Deinen "Lichteimer"
schon gekauft!
Grüße
elfi [image]

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Re: Klimawandel - ich kanns bald nicht mehr hören!

Ingo, (vor 7113 Tagen) @ elfi

Hallo Ingo,
wenn Du im Allgäu wohnen würdest,
hättest Du Deinen "Lichteimer"
schon gekauft!
Grüße
elfi

N'Abend Elfi,

wenn ich im Allgäu wohnen würde, hätte ich das Linsenteleskop sicher
(noch) nicht verkauft, da ich bei eurem Himmel noch viel mehr aus der
Optik des Gerätes hätte herausholen können. Gebirgshimmel ist halt immer
besser als der im Flachland, zumal in der Nähe größerer Ortschaften.
Ich habe schon Beobachtungsberichte aus eurer Region gesehen, da könnten
mir die Tränen kommen. Man muß halt schauen, wie man das Beste aus
den natürlichen Gegebenheiten machen kann.
Für das Flachland muß daher mehr Leistung her.

LG Ingo

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Re: Klimawandel - ich kanns bald nicht mehr hören! *PIC*

elfi ⌂, (vor 7112 Tagen) @ Ingo

Hi Ingo,
Du musst unbedingt nach Südafrika fliegen.
Da hast Du einen Nachthimmel, der ist so unglaublich klar, wie ich ihn noch nie gesehen habe.
Kein Stern flimmert, alle sind sie farbige Lichtpunkte.
Mit meiner Nikon 4500 habe ich dieses Bild von der Venus geschossen.
Ohne irgendwelche Vorsätze oder Ergänzungen. Eindeutig ist der Halbvenuseffekt zu sehen.
[image]
Grüße
elfi
[image]

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Re: Klimawandel - ich kanns bald nicht mehr hören!

Ingo, (vor 7112 Tagen) @ elfi

Hi Ingo,
Du musst unbedingt nach Südafrika fliegen.

Hi Elfi, danke für den Tip - gerne mal! Spenden erwünscht unter
Konto Nummer: ähm...

Da hast Du einen Nachthimmel, der ist so unglaublich klar, wie ich ihn noch
nie gesehen habe.
Kein Stern flimmert, alle sind sie farbige Lichtpunkte.
Mit meiner Nikon 4500 habe ich dieses Bild von der Venus geschossen.
Ohne irgendwelche Vorsätze oder Ergänzungen. Eindeutig ist der
Halbvenuseffekt zu sehen.

Schöne Aufnahme nur mit der Cam. Die Freaks reisen übrigens nach Namibia.
Könnte ich vielleicht auch mal machen, aber dafür müsste ich 5 Jahre
Erholungsurlaub schlachten. Soviel Idealismus habe ich dann doch nicht.

p.s. Ich könnte alternativ ja mal versuchen, auf Pilze auszuweichen.
Die soll es ja mitunter auch in unseren Breitengraden geben.

LG Ingo

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Re: Pilze - ich kanns bald nicht mehr hören!

phragmobasidie, (vor 7112 Tagen) @ Ingo

Hallo Ingo,

p.s. Ich könnte alternativ ja mal versuchen, auf Pilze auszuweichen.
Die soll es ja mitunter auch in unseren Breitengraden geben.

welche Lobby verbreitet denn so etwas ?
;-)

schöne Grüße
Robin

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Re: Die "Atom"-Pilz Lobby ???!!! *oT*

Ingo, (vor 7111 Tagen) @ phragmobasidie

- kein Text -