Wachstum der Pilze
würde gern mal wissen wie schnell Mairitterlinge, Steinpilze, Flockis oder Pfifferlinge wachsen
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Gabor, (vor 7093 Tagen)
würde gern mal wissen wie schnell Mairitterlinge, Steinpilze, Flockis oder Pfifferlinge wachsen
Hagen Graebner, (vor 7093 Tagen) @ Gabor
würde gern mal wissen wie schnell Mairitterlinge, Steinpilze, Flockis oder
Pfifferlinge wachsen
Meinst Du FRuchtkörper nach Regen, oder das Myzel?
Gruß
Hagen
Gábor Kovács, (vor 7093 Tagen) @ Gabor
würde gern mal wissen wie schnell Mairitterlinge, Steinpilze, Flockis oder
Pfifferlinge wachsen
Hallo Gabor!
Es kommt natürlich auch auf die Witterung an.
Bei Kälte und Nachtfrost z.B. können die oben genannten schon mal das Wachstum für mehrere Tage einstellen.
Unter normalen Umständen jedoch kann binnen 4-5 Tagen aus einem Steinpilzbaby schon ein ziemlich stattlicher Pilz werden.
Pfifferlinge wachsen meiner Erfahrung nach etwas langsamer - halten sich dafür aber auch etwas länger...
LG Gábor
coco, (vor 7093 Tagen) @ Gábor Kovács
hallo ihr gabors und gábors,
Unter normalen Umständen jedoch kann binnen 4-5 Tagen aus einem Steinpilzbaby
schon ein ziemlich stattlicher Pilz werden.
da würde ich mal getrost drei tage abziehen, abgesehen vielleicht von fränkischen und berner steinpilzen, die wachsen bekanntlich langsamer :)
ciao coco
Hallo coco,
da würde ich mal getrost drei tage abziehen, abgesehen vielleicht von
fränkischen und berner steinpilzen, die wachsen bekanntlich langsamer :)
Die fränkischen Steinpilze, die wachsen so schnell, dass Du kaum
zuschauen kannst 
Ne, im Ernst: auch ich bin der Überzeugung, dass ein Steinpilz quasi über
Nacht von 'null' auf 'erntereif' wachsen kann (zumindest bei uns im
Spessart)
Beste Grüße
Thomas '42' Wallner
Waldschrat, (vor 7093 Tagen) @ 42
nicht mal im Spessart von 'null' auf 'erntereif' wachsen kann.
Gruß - (felsenfest)überzeugter Waldschrat
Hans hurter, (vor 7092 Tagen) @ Waldschrat
liegst Du felsenfest falsch!Grüesslis Hans
nicht mal im Spessart von 'null' auf 'erntereif' wachsen kann.
Gruß - (felsenfest)überzeugter Waldschrat
bert, (vor 7093 Tagen) @ 42
Hallo zusammen,
ich bin in der glücklichen Lage, direkt am Wald zu wohnen, wo es auch Steinpilze (Sommersteinpilze und edulis und aereus - die aereus bleiben aber stehen) gibt. Zur Pilzzeit mache ich möglichst täglich in der Mittagszeit meine Runde und hole mir auch gelegentlich welche mit.
Aus eigener Beobachtung kann ich sagen, daß da nie plötzlich ein großer über Nacht hinzukommt, sonder die Pilze über einige Tage (min. 3 bis zu einer Woche) heranwachsen. Wobewi einige immer klein bleiben und andrere hochwachsen, so sie nicht den Schnecken zum Opfer fallen. Pfifferlinge wachsen nach meinen Beobachtung wesentlich langsamer, manchmal deutlich länger als eine Woche.
Bert
Steininger, (vor 7092 Tagen) @ 42
Hallo coco,
Die fränkischen Steinpilze, die wachsen so schnell, dass Du kaum
zuschauen kannst
Ne, im Ernst: auch ich bin der Überzeugung, dass ein Steinpilz quasi über
Nacht von 'null' auf 'erntereif' wachsen kann (zumindest bei uns im
Spessart)
Beste Grüße
Thomas '42' Wallner
Hallo,
wenn ich im Taunus junge Steinpilze finde,suche ich mir einen Baumstamm
und mache Brotzeit.Danach haben die Pilze dann genau die richtige
Größe!!! 
Grüße
Wolfgang
interhias , (vor 7092 Tagen) @ Steininger
Hallo,
wenn ich im Taunus junge Steinpilze finde,suche ich mir einen Baumstamm
und mache Brotzeit.Danach haben die Pilze dann genau die richtige
Größe!!!
Grüße
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
wie lange dauert eine Brotzeit im Taunus?
In den Bayerischen Alpen kann sich sowas tagelang hinziehen.
Grüße
Hias
Steininger, (vor 7091 Tagen) @ interhias
Hallo Wolfgang,
wie lange dauert eine Brotzeit im Taunus?
In den Bayerischen Alpen kann sich sowas tagelang hinziehen.
Grüße
Hias
Hallo Hias,
die Dauer der Brotzeit in Hessen,die oft nur aus "Weck,Worscht und Woi"
besteht,ist natürlich mit der bayrischen,die ich übrigens während
meiner Wanderungen schon häufig genossen habe,nicht zu vergleichen!
Dafür sind hessische Pilze aber nach der Brotzeit noch nicht madig! 
Grüße
Wolfgang
Gábor Kovács, (vor 7093 Tagen) @ coco
hallo ihr gabors und gábors,
da würde ich mal getrost drei tage abziehen, abgesehen vielleicht von
fränkischen und berner steinpilzen, die wachsen bekanntlich langsamer :)
ciao coco
Also, ich habe das all die Jahre immer brav beobachtet.
Von ganz klein bis ausgewachsen waren es stets mehrere(>3) Tage bei meinen Steinis, zumindest in Niedersachsen - aber auch in den Wäldern rund um Innbruck herum. Das gleiche gilt auch für Hexenröhrlinge.
Es mag ja vielleicht sein, dass es bei schwülwarmen Temperaturen etwas anders ausschaut.
Aus eigener Erfahrung weiss ich jedoch, dass dieser extrem schnelle Wachstum (also quasi über Nacht) bei Schopftintlingen, aber auch Perlpilzen auf jeden Fall stattfindet, insbesondere nach einer warmen regnerischen Nacht.
Vorgestern z.B. habe ich hier im Kölner Park einen noch kleinen Hexenröhrling gefunden.
Ich werde mal schauen, dass ich Morgen oder Samstag ein Foto von dem Pilz schieße...
LG Gábor
Gábor Kovács, (vor 7093 Tagen) @ Gábor Kovács
Innsbruck sollte das natürlich heissen...
Andreas W, (vor 7092 Tagen) @ Gábor Kovács
Hallo,
ich hatte letzte Woche Donnerstag einen Hexen-Röhrling gefunden. Beim Fund hatte er ca. 6 cm Hutdurchmesser. Zwei Tage später 20 cm Durchmesser und am Tag darauf, war er von den Insekten gefällt und zur Hälfte aufgefressen.
schöne Grüße
Andreas
Gernot Friebes, (vor 7093 Tagen) @ Gabor
Hallo Gabor,
ich habe gelesen, dass sich ein Fruchtkörper innerhalb von 48 Stunden voll entwickelt (trifft natürlich nicht auf jeden Pilz zu, z.B. die Stinkmorchel entwickelt sich schneller).
Schöne Grüsse
Gernot
Gerd, (vor 7093 Tagen) @ Gabor
würde gern mal wissen wie schnell Mairitterlinge, Steinpilze, Flockis oder
Pfifferlinge wachsen
Hallo Gabor,
das mit dem Wachstum ist wirklich sehr unterschiedlich.
Ich habe vor jetzt 12 Tagen die ersten Stecknadelkopfgroßen Pfiffis gefunden und
am Dienstag waren sie vielleicht 0,5 cm im Durchmesser. Bis du die ernten kannst, vergehen wohl noch einmal 5-6 Tage und das, obwohl es da hinten im Dreisamtal in der Beobachtungszeit genug geregnet hat.
In dieser Zeit sind aber gleichzeitig in der gleichen Ecke diverse russula gewachsen und schon wieder übern Deister gegangen.
Aber so sind sie halt die Pilze, das einzig zuverlässige an ihnen ist eben ihre Unzuverlässigkeit.
Grüße
Gerd
Gernot Friebes, (vor 7093 Tagen) @ Gerd
Hallo Gerd,
das mit den Pfifferlingen muss nichts heissen. Denn wenn diese im Nadelwald oder irgendwo wachsen, wo sie nach oben hin keine Beeinträchtigung haben, werden sie nicht mehr grösser. Damit meine ich, dass die Laubwaldpfifferlinge, die durch eine dicke Schicht Fallaub wachsen müssen, um aussporen zu können, wesentlich grösser werder, als die, die im Nadelwald wachsen und der Boden sehr niedrig (oder gar nicht) bewachsen ist. Sollten deine also irgendwo wachsen, wo sie nichts überragen müssen, werden sie in ein paar Tagen auch nicht mehr viel grösser werden.
Schöne Grüsse
Gernot
Werner, (vor 7092 Tagen) @ Gernot Friebes
Hallo,
das mit den Pfifferlingen muss nichts heissen. Denn wenn diese im Nadelwald
oder irgendwo wachsen, wo sie nach oben hin keine Beeinträchtigung haben,
werden sie nicht mehr grösser. Damit meine ich, dass die
Laubwaldpfifferlinge, die durch eine dicke Schicht Fallaub wachsen müssen,
um aussporen zu können, wesentlich grösser werder, als die, die im
Nadelwald wachsen und der Boden sehr niedrig (oder gar nicht) bewachsen
ist. Sollten deine also irgendwo wachsen, wo sie nichts überragen müssen,
werden sie in ein paar Tagen auch nicht mehr viel grösser werden.
Ich glaube, so einfach darf man sich das wirklich nicht machen. Nach meinen Beobachtungen ist das doch sehr, sehr unterschiedlich. Hier - südlich von M - finde ich in einem offenen und am Boden weitgehend unbedeckten Nadelwald oft handtellergroße Pfifferlinge. An anderen Stellen im Nadelwald werden sie dagegen oft höchstens nur 5-Mark-Stück-groß (für die, die noch "Heiermänner" kennen 
Ich denke, das hat viel mit dem Boden/Nährstoffangebot/Feuchtigkeit etc. zu tun. Daß es etwas damit zu tun hätte, wieviel Bedeckung ein Pfifferling durchstoßen muß, kann ich jedenfalls absolut nicht erkennen. Daß Laubwald-Pfifferlinge oft - aber keineswegs immer - größer werden, würde ich eher dem unterschiedlichen Substrat anlasten.
Und was die Wachstumszeiten von Steinpilzen angeht. Wenn ich Babies sehe, rauche ich immer eine Zigarette und ernte dann den 1 kg-Steini nach der Pause 
Nee, im Ernst. Meine Beobachtungen sprechen auch für ein normales Wachstum von Baby bis "ausgewachsen" von mindestens 3-4 Tagen. Mit normalem Wachstum meine ich normale Feuchtigkeitsverhältnisse (also weder Dauerregen noch Dürre).
Gruß,
Werner
Hallo,
Laubwald-Pfifferlinge sind zumindest eine eigene Varietät, eher aber eine eigene Art. Sie wird generell kräftiger als der Echte Pfifferling, das hat also nichts mit irgendeiner Laubauflage zu tun. Zumal im Schönbuch die Laubwald-Pfifferlinge auf nahezu bewuchsfreiem Lehmboden wachsen und somit keinerlei "Zwang" hätten, größer als im Nadelwald wachsende zu werden.
Übrigens wird der Amethyst-Pfifferling tendenziell auch größer als der Echte Pfifferling.
Natürlich sind das keine Trennmerkmale, die man als alleiniges bestimmungskriterium hernehmen kann. Aber ein zusätzlicher Hinweis ist es trotzdem.
Größe von Pilzfruchtkörpern ist sicherlich, wie Werner sagt, eine Frage der äußeren Bedingungen, sowohl was den Standort selbst betrifft, als auch was die klimatologischen Parameter angeht. Daher gibt es immer Zwerge und Riesen, die aus dem normalen Rahmen fallen. Auch wenn Größenangaben nicht selten eine Rolle spielen, und erfahrene Pilzfreunde oft eine bestimmte Art aufgrund von Größe/Kleinheit ausschließen können, so tauchen doch oft überraschende Über-/Untergrößen auf (Holzritterling mit 56 cm Hut, dagegen letztes Jahr nicht wenige Klumpfußarten hier mit Hut 3-4 cm).
Wer sich für die genaue Bestimmung von Pfifferlingen interessiert, der sollte ein besonderes Augenmerk auf eine mögliche Hutbereifung junger Exemplare legen (weißlich oder rosaviolett bereift oder amethystfarben schuppig?), die Färbung von Hut und Leisten genau notieren (Olivton, sattes Dottergelb, blasses Gelblichweiß, Weiß etc.) und vor allem eine etwaige rostgelbe Verfärbung an Druckstellen und die Verfärbungsgeschwindigkeit beobachten. Es gibt in Mittel- und Südeuropa einiges an Cantharellus- und Craterellusarten ....
beste Grüße,
Andreas
Ronny, (vor 7087 Tagen) @ Gerd
Hallöle,
kennt Ihr auch das Phänomen, das Pfifferlinge praktisch garnicht wachsen.
Ich kenn da z.B. eine Stelle (extrem felsiger Untergrund) da werden sie maximal kirschkerngroß und verbleiben auch über bestimmt zwei Monate in diesem Zustand, größer werden die nimmer.
Gruß, Ronny
Neu-Ostwestfale, (vor 7087 Tagen) @ Gabor
würde gern mal wissen wie schnell Mairitterlinge, Steinpilze, Flockis oder
Pfifferlinge wachsen
Hallo*,
sehr unterschiedlich:
Einige Beispiele:
Mehrere Tage nacheinander konnte ich mal täglich (!!) eine Steinpilzstelle abernten. Die Steinpilze sind innerhalb von 24 Stunden zu stattlichen mittelgroßen (Ideal-)Exemplaren herangewachsen. Vermutlich wären sie innerhalb von 48 Stunden vollkommen ausgewachsen.
Bei Pfifferlinge konnte ich einmal erleben, dass über Nacht (ca. 12 Stunden) die (am Vorabend nicht sichtbaren) Pilze zu großen Pfifferlingen herangewachsen sind.
Auf der anderen Seite habe ich mehrfach erlebt, dass kleine Pfifferlinge/Steinpilze ihr Wachstum plötzlich ganz eingestellt haben. Innerhalb einer Woche ist trotz feuchter Witterung nichts mehr passiert.
Gruß aus Ostwestfalen