Milchbrätlinge

Günni, (vor 7033 Tagen)

Hallo zusammen
Ich habe heute einige Milchbrätlinge gefunden.
Ich war mir nicht ganz sicher und habe erst einen zur Bbestimmung mitgenommen,als ich mir sicher war,daß es wirklich welche sind möchte ich die anderen auch noch holen.
Kann mir jemand verraten wie man Sie am besten brät und ob man auch die Stiehle mit verwenden kann,ich habe noch keine Erfahrung damit es sind meine ersten Brätlinge.
Schöne Grüße
Günni

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Re: Brätlinge!

Blausprödler, (vor 7033 Tagen) @ Günni

Hallo Günni,

ich habe schon viele Methoden ausprobiert, aber die Beste ist immer noch:
In die Pfanne ohne Öl/Fett oder dergleichen - Salz drüber und braten, bis die Milch größtenteils weg ist. So schmecken sie einfach Super!
Die Stiele können genauso wie alles andere verwendet werden.

Und zur Bestimmung! Kleine Stück probieren, die weiße Milch muss mild sein und auch nicht harzig schmecken!

Gruß Wolfgang

Hallo zusammen
Ich habe heute einige Milchbrätlinge gefunden.
Ich war mir nicht ganz sicher und habe erst einen zur Bbestimmung
mitgenommen,als ich mir sicher war,daß es wirklich welche sind möchte ich
die anderen auch noch holen.
Kann mir jemand verraten wie man Sie am besten brät und ob man auch die
Stiehle mit verwenden kann,ich habe noch keine Erfahrung damit es sind
meine ersten Brätlinge.
Schöne Grüße
Günni

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Re: Brätlinge!

Reifpilz, (vor 7032 Tagen) @ Blausprödler

Hallo Günni,
ich habe schon viele Methoden ausprobiert, aber die Beste ist immer noch: In
die Pfanne ohne Öl/Fett oder dergleichen - Salz drüber und braten, bis die
Milch größtenteils weg ist. So schmecken sie einfach Super!
Die Stiele können genauso wie alles andere verwendet werden.
Und zur Bestimmung! Kleine Stück probieren, die weiße Milch muss mild sein
und auch nicht harzig schmecken!
Gruß Wolfgang

Hallo Günni

Gestern hatten wir auch Milchbrätlinge zum Apéro.
d.h. wir haben sie in dünne Scheiben geschnitten und mit Zwiebeln, Kräuter nach Belieben (z.B. Salbei, Thymian und Petersilie)dazu Bratpeck dünn geschnitten. Alle Zutaten im Oel ziemlich lang heiss braten bis die Pilze schön goldbraun und knusbrig aussehen. Am Schluss mit Meersalz und Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit.

Gruss
Veronika

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Re: Milchbrätlinge

Werner Stangl, (vor 7032 Tagen) @ Günni

Hallo zusammen
Ich habe heute einige Milchbrätlinge gefunden.
Ich war mir nicht ganz sicher und habe erst einen zur Bbestimmung
mitgenommen,als ich mir sicher war,daß es wirklich welche sind möchte ich
die anderen auch noch holen.
Kann mir jemand verraten wie man Sie am besten brät und ob man auch die
Stiehle mit verwenden kann,ich habe noch keine Erfahrung damit es sind
meine ersten Brätlinge.
Schöne Grüße
Günni

Wenn schön saftig, ohne Öl, wie Blausprödler vorschlägt, bei Exemplaren mit wenig Milch würde ich aber dezent Öl verwenden. Schon eher trockene Stiele wurde ich übrigens gleich ganz trocknen, ergeben ein würziges Pulver. Ich trockne Brätlingsstiele überhaupt in jedem Fall.

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Re: Milchbrätlinge

Günni, (vor 7032 Tagen) @ Werner Stangl

Wenn schön saftig, ohne Öl, wie Blausprödler vorschlägt, bei Exemplaren mit
wenig Milch würde ich aber dezent Öl verwenden. Schon eher trockene Stiele
wurde ich übrigens gleich ganz trocknen, ergeben ein würziges Pulver. Ich
trockne Brätlingsstiele überhaupt in jedem Fall.

Vielen Dank für die guten Vorschläge
Bin leider etwas in Zeitdruck melde mich morgen mit einigen Funden und einem Rätsel.
Gruß Günni

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Re: Brätlinge!

Stephan Weißer, (vor 7031 Tagen) @ Reifpilz

d.h. wir haben sie in dünne Scheiben geschnitten und mit Zwiebeln, Kräuter
nach Belieben (z.B. Salbei, Thymian und Petersilie)dazu Bratpeck dünn
geschnitten. Alle Zutaten im Oel ziemlich lang heiss braten bis die Pilze
schön goldbraun und knusbrig aussehen. Am Schluss mit Meersalz und Pfeffer
abschmecken.
Guten Appetit.

Kann ich mir nicht vorstellen, dass das Rezept so funktioniert. Wenn man die genannten Kräuter in der genannten Weise ("ziemlich lang heiss") brät, verbrennen sie, werden bitter und büßen ihr Aroma völlig ein. Die Pilze selber, sollten sie wirklich so zubereitet ("in dünne Scheiben geschnitten", "goldbraun und knusprig") sein, müssten m. E. hart und völlig unverdaulich sein und überhaupt keinen speziellen Pilzgeschmack mehr haben, sondern ein einheitliches "Einbrenn-Aroma", welches mit dem der scharf gebratenen Zwiebeln und des Specks verschmilzt.

In guten Pilzkochbüchern wird dagegen den Brätlings-, Reizker- und Mohrenkopf-Zubereitern geraten, die Pilze auf jeden Fall möglichst großstückig zu lassen und sie keinesfalls zu verletzen, damit nicht der Milchsaft austritt, der für das angenehme Aroma sorgt und die Pilze weich und verdaulich werden lässt. Die Hitze sollte gering gewählt werden, mit Öl (nichts Kaltgepresstes, sondern was schön Geschmacksneutrales) sollte nicht gespart werden, und die Bratzeit sollte 5 Minuten nicht überschreiten. Als Kräuterzugabe halte ich Thymian und Salbei für zu aromatisch, Peterling oder noch besser Koriandergrün eher geeignet. In Spanien kommt natürlich noch ein Hauch Knoblauch dazu (nur 15 Sekunden mitschwitzen lassen).

Nichts für ungut
Stephan

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Nachtrag

Stephan Weißer, (vor 7031 Tagen) @ Stephan Weißer

Ich selbst habe schon (Kiefern-)Reizker so zubereitet, und die schmecken wirklich nach Pilz. Man braucht auch keine Bedenken zu haben wegen der kurzen Garzeit, da man diese Milchlingsarten im Prinzip auch roh essen könnte, wenn man dieses Gerede von den auf Pilze k...enden Füchsen nicht glaubt.

Die vom Reifpilz genannte Zubereitungsart mag vielleicht für Pfeffermilchlinge u. ä. eine Art letzte Rettung sein, aber doch nicht für solche Edelpilze.

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Re: Brätlinge!

42, (vor 7031 Tagen) @ Stephan Weißer

Hallo Stephan,

Öl (nichts Kaltgepresstes, sondern was schön Geschmacksneutrales)

Wo, verdammt noch mal (sorry), bekommt man den noch ein NICHT kaltgepresstes,
einfaches (Oliven-)Öl? Alleine schon deshalb, weil die kaltgepressten Öle
kaum hitzebeständig sind. Aber überall (selbst bei den Billigheimern wie
Aldi, Lidl, Norma etc.) gibts nur noch das 'gute' Kaltgepresste ...

Für Tip(!)s dankbar
Thomas '42' Wallner

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Re: Brätlinge!

Stephan Weißer, (vor 7031 Tagen) @ 42

Mild und relativ geschmacksneutral sind spanische Öle, aber wie du schon richtig schreibst, nicht die teuren Hochgewächse sondern gute Hausfrauenware. Falls du jemanden kennst, der nach Malle oder Gran Canaria fliegt, frage ihn doch, ob er dir ein kleines Blechkanisterchen mitbringt. Vielleicht gibt es in WÜ auch irgendwo einen Spanien-Shop mit TapasBar...