Und hier noch meine Pilze vom WE *PIC*

Max, (vor 7020 Tagen)

Hallo liebe Pilzfreunde

Nachdem Sepp seine schönen Funde präsentiert hat, muss ich meine Pilze vom Wochenende wohl auch noch vorzeigen. Leider waren bei mir am Jurasüdfuss nur wenige Pilze zu sehen, geschweige denn Raritäten. Doch kann ich Sepp beipflichten, dass es demnächst auch im Schweizer Mittelland mit dem Pilzwachstum so richtig losgehen wird.
Nachfolgend meine bescheidene Ausbeute.

Gruss Max

tylopilus felleus / Gallenröhrling
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hydnum rufescens / Rotgelber Stoppelpilz
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fomitopsis pinicola / Rotrandiger Baumschwamm
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pycnoporus cinnabarinus / Zinnoberrote Tramete
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clavulina coralloides / Kammkoralle
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geastrum fimbriatum / Gewimperter Erdstern mit ev. Gelbmilchendem Becherling
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und dieser lässt sich nun auch langsam blicken
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Hydnum

EricS ⌂, (vor 7020 Tagen) @ Max

Hallo Max,

schöne Funde. Bei rötlichen Semmelstoppelpilzen sollte man (vor allem bei Exemplaren aus bodensauren Wäldern) die Sporenmaße ermitteln. Der klassische H. rufescens hat 6,5-9 x 5,5-7 µm große Sporen, beim 2004 beschriebenen Doppelgänger H. ellipsosporum (ein dt. Name wäre vielleicht Langsporiger Semmelstoppelpilz) erreichen sie 9-11 x 6-7,5 µm (nach Lit.).

Eine profunde Studie findet sich in der Zeitschrift für Mykologie 70 (2) : S. 137-156 (Ostrow & Beenken).

Viele Grüße,
Eric

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Re: Und hier noch meine Pilze vom WE

Gelbfieber, (vor 7019 Tagen) @ Max

Hallo und guten Tag Max,

bei dem kleinen Becherling handelt es sich wahrscheinlich, wie du auch schon geschrieben hast, um Peziza succosa. Außenseite graubeige etwas kleiig, Fruchtschicht dunkler, glatt, mittelbraun. Am rechten Rand sehe ich eine leicht gelbliche Verfärbung. Genauso finde ich seit Mitte Juli bei mir in den Laubwäldern Peziza succosa, den Gelbmilchenden Becherling.

Eine gute Zeit
Gelbfieber

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Re: Und hier noch meine Pilze vom WE

Max, (vor 7019 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo Uschi

Besten Dank für Deinen Tipp zu meinem Becherling.
Nachdem Du mir diesen im vergangenen Jahr mikroskopiert und bestimmt hast, habe ich seitdem einige Funde unter diesem Namen abgebucht. Der scheint bei mir ziemlich häufig zu sein.

Liebe Grüsse
Max

Hallo und guten Tag Max,
bei dem kleinen Becherling handelt es sich wahrscheinlich, wie du auch schon
geschrieben hast, um Peziza succosa. Außenseite graubeige etwas kleiig,
Fruchtschicht dunkler, glatt, mittelbraun. Am rechten Rand sehe ich eine
leicht gelbliche Verfärbung. Genauso finde ich seit Mitte Juli bei mir in
den Laubwäldern Peziza succosa, den Gelbmilchenden Becherling.
Eine gute Zeit
Gelbfieber

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Re: Hydnum

Max, (vor 7019 Tagen) @ EricS

Hallo Eric

Herzlichen Dank für die detailierten Unterschiede dieser beiden Arten.
Ich glaube ich habe unlängst im Forum bereits mitbekommen dass dieser Pilz neuerdings einen Doppelgänger hat.
Leider habe ich mich immer noch nicht durchringen können, in die Pilzmikroskopie einzusteigen und so muss ich solche Funde halt weiterhin unter einem vieleicht falschen Namen ablegen.

Freundliche Grüsse
Max

Hallo Max,
schöne Funde. Bei rötlichen Semmelstoppelpilzen sollte man (vor allem bei
Exemplaren aus bodensauren Wäldern) die Sporenmaße ermitteln. Der
klassische H. rufescens hat 6,5-9 x 5,5-7 µm große Sporen, beim 2004
beschriebenen Doppelgänger H. ellipsosporum (ein dt. Name wäre
vielleicht Langsporiger Semmelstoppelpilz) erreichen sie 9-11 x 6-7,5 µm
(nach Lit.).
Eine profunde Studie findet sich in der Zeitschrift für Mykologie 70 (2) :
S. 137-156 (Ostrow & Beenken).
Viele Grüße,
Eric