Neue Folge: Täubling der Woche #06

Thüringer-Holz, (vor 7015 Tagen)

Heute:

Russula atropurpurea - Purpurschwarzer Täubling

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Mit einem Tag Verspätung möchte ich euch heute diesen Vertreter aus der Untersektion „Atropurpurinae“ vorstellen.

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Ein mittelgroßer bis großer Weißsporer (Ia) mit leicht scharfen (schärflich) Geschmack, kräftigem Stiel und festem Fleisch.

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Der Hut ist meist dunkelrot (johannisbeerrot) oder purpurrot mit einer schwarzpurpurnen großen „Scheibe“ in der Mitte.

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Hutrand nicht gerieft:

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Der deutsche Name trifft es in diesem Fall ganz gut – da neben der typischen rot-schwarzen Form auch purpurn-violette und dann meist gelbfleckige Exemplare vorkommen.

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Diese hier sind übrigens aus Hannover von Sand.

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Auch beobachte ich bei allen Fruchtkörpern an „angefassten Stellen“ ein deutliches gilben und/oder auch leichtes grauen – besonders auf der Stielrinde im unteren Drittel.

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ZVARA wollte gleich 7 Varietäten sehen, die aber allesamt auf Boden- und Wetterfaktoren zurückzuführen sind.

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Lamellen mit strohgelblichen blassem Schein – später cremefarben

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Ich finde ihn in den hiesigen Kalkwäldern an Oberflächen versauerten Stellen, meist unter Eiche aber auch Rotbuche.
Laut Literatur kommt er auf sauren Böden auch unter Nadelbäumen vor.

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Geruch: schwach apfelartig
Sporen: deutlich stumpf warzig und partiell netzig

Bis zum nächsten mal

Euer Felix

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