Tricholoma ustale, Brandiger Ritterling ? *PIC*
Hallo,
käme hier außer T.ustale noch was anderes in Frage ?
Fundort: reiner Buchenwald, ab und an mal eine Eiche
![[image]](http://www.pilzarbeitskreis.de/pilzforum/Tricholoma_braun.jpg)
schöne Grüße
Robin
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Hallo,
käme hier außer T.ustale noch was anderes in Frage ?
Fundort: reiner Buchenwald, ab und an mal eine Eiche
![[image]](http://www.pilzarbeitskreis.de/pilzforum/Tricholoma_braun.jpg)
schöne Grüße
Robin
Hallo Robin,
allenfalls T. ustaloides, der sollte eine angedeutete Ringzone haben. Sehe ich hier aber nicht so recht. T. ustale kenne ich eigentlich etwas schmieriger im Hut.
Da mußte mal gucken welcher der beiden eher infrage kommt.
Gruß Harald
- kein Text -
Hallo Harald und Christoph,
also, neueste Forschungen ergaben:
- ustaloides soll auch stark schmierig sein (hier hat jedoch die Woche zuvor so gut wie nicht geregnet)
- HDS mit Kalilauge schwarzbraun, mit Ammoniak passiert nix (ustale laut Gröger mit Laugen schwarz)
- Die HDS-Hyphen sind granuliert / inkrustiert, wenngleich nicht braun (B/K)
- Kein scharfer Farbübergang am Stiel
- Geschmack erträglich (mal was ganz Neues bei Ritterlingen), insbesondere deswegen plädiere ich sehr für ustale
Danke Euch
schöne Grüße
Robin
Hallo Robin,
T. ustaloides ist kompakter, indgesamt dunkler, schmieriger, dazu deutlich bitter und hat wie Du schreibst einen schärferen Farbübergang am Stiel.
Wenn man beide ein paar mal gesehen hat, ist das ziemlich eindeutig.
LG Christoph
die Farbe und Stielfarbe ist: Hallo Harald und Christoph,
also, neueste Forschungen ergaben: - ustaloides soll auch stark schmierig
sein (hier hat jedoch die Woche zuvor so gut wie nicht geregnet)
- HDS mit Kalilauge schwarzbraun, mit Ammoniak passiert nix (ustale laut
Gröger mit Laugen schwarz)
- Die HDS-Hyphen sind granuliert / inkrustiert, wenngleich nicht braun (B/K)
- Kein scharfer Farbübergang am Stiel
- Geschmack erträglich (mal was ganz Neues bei Ritterlingen), insbesondere
deswegen plädiere ich sehr für ustale
Danke Euch
schöne Grüße
Robin
Hallo Harald und Christoph,
also, neueste Forschungen ergaben: - ustaloides soll auch stark schmierig
sein (hier hat jedoch die Woche zuvor so gut wie nicht geregnet)
- HDS mit Kalilauge schwarzbraun, mit Ammoniak passiert nix (ustale laut
Gröger mit Laugen schwarz)
- Die HDS-Hyphen sind granuliert / inkrustiert, wenngleich nicht braun (B/K)
- Kein scharfer Farbübergang am Stiel
- Geschmack erträglich (mal was ganz Neues bei Ritterlingen), insbesondere
deswegen plädiere ich sehr für ustale
Hallo Robin,
hast du den Fund nun mikroskopiert und geschmacklich getestet, oder hast
du lediglich Bestimmungsdaten zusammengetragen?
Die gezeigte Kollektion scheint ja nicht mehr so ganz frisch zu sein.
Man glaubt ja gar nich, wie schnell sich solche Ring-Übergangszonen
bei Tricholomen verdünnisieren.
Ich erinnere da nur an meinen ersten Halsbandritterling vom Vorjahr.
Da war eine Übergangszone kaum noch zu erahnen. Und das, obwohl die Art
sonst einen deutlich erkennbaren Ring hat. Wenn nicht anderweitig abgesichert,
würde ich die Bitteren Eichenritterlinge noch nicht zu 100% abschreiben.
Grüsslis Ingo
Hallo Ingo,
hast du den Fund nun mikroskopiert und geschmacklich getestet, oder hast
du lediglich Bestimmungsdaten zusammengetragen?
Die gezeigte Kollektion scheint ja nicht mehr so ganz frisch zu sein.
Man glaubt ja gar nich, wie schnell sich solche Ring-Übergangszonen
bei Tricholomen verdünnisieren.
Ich erinnere da nur an meinen ersten Halsbandritterling vom Vorjahr.
Da war eine Übergangszone kaum noch zu erahnen. Und das, obwohl die Art
sonst einen deutlich erkennbaren Ring hat. Wenn nicht anderweitig
abgesichert,
würde ich die Bitteren Eichenritterlinge noch nicht zu 100% abschreiben.
ich habe dies alles getestet, was ich geschrieben habe. Geschmacklich war der im Prinzip mild. Bittere Ritterlinge
(getestet letztes Jahr: Pappel-R. und Gilbender R.) finde ich richtig würg, kein Vergleich zu dem hier.
Wenn es übereinstimmend heisst, dass ustaloides wie der dt. Name schon sagt deutlich bitter ist und nichts
anderes weiter in Frage kommt, soll mir das als 99%ige Bestimmung reichen. Am Rande der Kartierungsfähigkeit,
sozusagen.
schöne Grüße
Robin
ich habe dies alles getestet, was ich geschrieben habe. Geschmacklich war der
im Prinzip mild. Bittere Ritterlinge
(getestet letztes Jahr: Pappel-R. und Gilbender R.) finde ich richtig würg,
kein Vergleich zu dem hier.
Wenn es übereinstimmend heisst, dass ustaloides wie der dt. Name schon sagt
deutlich bitter ist und nichts
anderes weiter in Frage kommt, soll mir das als 99%ige Bestimmung reichen. Am
Rande der Kartierungsfähigkeit,
sozusagen.
Hallo Robin, dann wird er es schon sein, der T. ustale.
Für mich war das nur nicht so eindeutig aus deinem Posting herauszulesen.
Ob 99% für eine Kartierung reichen sollten, kann ich nicht einschätzen.
Befrage doch einfach Axel Schilling nochmal zum Thema.
Viele Grüße Ingo
Für mich war das nur nicht so eindeutig aus deinem Posting herauszulesen.
Da hast Du recht, deswegen war die Nachfrage gut
Ob 99% für eine Kartierung reichen sollten, kann ich nicht einschätzen.
Befrage doch einfach Axel Schilling nochmal zum Thema.
Jou, genau das meine ich - ich nämlich auch nicht. Wenn das jetzt eine Art, die ich bis dato nicht kannte,
mit pinken Lamellen oder 30cm großen Sporen (übertreib) gewesen wäre, würde ich sie dennoch problemlos kartieren.
Aber so ... grenzfällig halt. Fragen tu ich lieber nicht, da die mögliche Antwort lauten könnte: Belege aufheben /-:
...habe ich mich z.T. schon mal mit ihm darüber unterhalten.
Wenn man Fotos hat und oder Notizen, wonach man die Art bestimmt hat,
bleibt das Ganze ja nachvollziehbar