Neue Folge: Täubling der Woche #08

Thüringer-Holz, (vor 7002 Tagen)

heute:

Russula fellea - Gallentäubling

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Hallo Freunde der gepflegten Serie!
Heute zu ungewohnter Zeit möchte ich euch, wie letzte Woche, einen Vertreter aus der Untersektion "Felleinae" vorstellen.

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Der Gallentäubling ist sehr scharf & lange brennend und nicht bitter wie der deutsche Name vermuten lässt.

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Dieser wenig veränderliche und daher unkritische Täubling ist momentan relativ häufig anzutreffen.

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Man erkennt ihn an der ockergelben bis fahlgelben Färbung am gesamten Fruchtkörper.

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Uniform ockergelb von Kopf bis Fuß!

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Auch das Fleisch und die Lamellen sind mehrminder gleich getönt.

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Hut stumpfrandig, ockerfalb bis honigbräunlich, Rand höckerig gerieft
Oberhaut nur am Rand abziehbar.

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Stiel erst voll, dann ausgestopft, fest.

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Einhellinger schreibt von einem perlargoniumartigen Geruch - ich weis bis heute nicht was er damit meint. Im Handbuch für Pilzfreunde steht: "Geruch nach Senfsoße"

Ich empfinde den Geruch als süßlich.

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Der Ockertäubling wächst besonders im Laubwald mit Buche, vereinzelt auch im Nadelwald.

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Sowohl auf Kalk- wie Silikatboden und auf Sandstein.

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Sporenpulver: weiß (Ia-Ib)

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Sporen: mit feingratig zu einem unvollständigen Netz verbundenen Warzen

Bis zum nächsten mal

Euer Felix

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