Das ist mir bei der Lektüre auch aufgefallen ...
... aber immerhin findet sich in dem chrysonemus-Artikel, dessen Mitautor Simonini ist, die Angabe "Flesh whitish, unchanging".
Weder bei Ladurner & Simonini noch in dem chrysonemus-Artikel wird der Farbveränderung des Fleisches aber eine besondere Bedeutung beigemessen, sie wird - soweit ich sehe - nirgends zur Trennung der beiden Arten herangezogen. Das hat allerdings wohl eher damit zutun, dass subtomentosus gar nicht so selten gar nicht oder nur extrem schwach blaut, also so, wie das bei ferrugineus (und chrysonemus) typischerweise der Fall ist. Für modern verstandenen ferrugineus kenne ich allerdings wirklich keine Berichte über eine doch relativ deutliche Verfärbung, wie sie Dein Bild zeigt. Und ich selbst habe das auch noch nicht gesehen, würde es aber - da die Trama ansonsten nicht so ungewöhnlich aussieht - doch noch für ferrugineus durchgehen lassen (ich wiederhole mich).
Trotzdem interessieren mich die im ersten Post nachgefragten Merkmale wirklich. Wie sahen die denn aus?
Viele Grüße
Thomas
dass Ladurner/Simonini bei X. ferrugineus (im Gegensatz zu X. subtomentosus)
keine (!!) Angabe zur Fleischverf�rbung machen (wenn ich es nicht doch
irgendwo �berlesen habe)! Es ist lediglich von wei�lichem Fleisch die
Rede, nicht aber davon, ob es sich verf�rbt oder nicht. Man kann zwar
annehmen, dass L&S ein Blauen erw�hnt h�tten, wenn sie es denn beobachtet
h�tten. Aber andererseits h�tte eine pr�zise Beschreibung erfordert, dass
unver�nderliches Fleisch - gerade in solch einem diffizilen Fall -
ausdr�cklich vermerkt wird!
(F�r R�hren/Poren wird �brigens in seltenen F�llen ein Blauen angegeben)
Gru�, J�rgen