Risspilz - Inocybe lacera? *PIC*

Maren ⌂, (vor 6998 Tagen)

Hallo liebe Freunde der Risspilze,
kleine Gesellen aus dem Fichtenwald.

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Hut 2 cm im Durchmesser, Stiel 3,5 x 0,3 cmDünnfleischig, Fleich weiß, geruchlos bis leicht spermatisch.

Dickwandige Cheilozystiden, inkrustiert (60x23 µm, Wandstärke 1,5 - 2 µm), vereinzelte Kaulozystiden nur an der obersten Stielspitze

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lange schmale Sporen (12x5 µm)

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Wollig, filzige bis schuppige Hutoberfläche.
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Es gibt nach PDS von I. lacera zwei Varietäten helobia und lacera. Bei beiden passt nciht alles *seufz*.

Für jeden Tipp dankbar.

Gruß Maren

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Re: Risspilz - Inocybe lacera?

Andreas ⌂, (vor 6998 Tagen) @ Maren

Hallo Maren,

was passt denn nicht für Inocybe lacera?
Ich finde, er sieht makroskopisch sehr nach lacera aus und die typische Sporeform zeigt, dass er eindeutig in diesen Komplex gehört.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Risspilz - Inocybe lacera?

Maren ⌂, (vor 6998 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,

was passt denn nicht für Inocybe lacera?
Ich finde, er sieht makroskopisch sehr nach lacera aus und die typische
Sporeform zeigt, dass er eindeutig in diesen Komplex gehört.

... ich trau' mir selbst noch nicht so richtig ;-).

Danke schön,
Gruß Maren

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Re: Risspilz - Inocybe lacera?

Gernot Friebes, (vor 6998 Tagen) @ Maren

Hallo Maren,

Inocybe lacera ist einer der wenigen Rißpilze, die ich mich im Feld sicher anzusprechen traue, sie ist nämlich sehr häufig bei uns. Charakteristisch ist neben dem Standort im Nadelwald der mit abstehenden, filzig-schuppigen Fasern bedeckte Hut, der eine ziemlich eindeutige makroskopische Bestimmung zulässt.

Schöne Grüße
Gernot

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Kiefern?

Helmut, (vor 6997 Tagen) @ Maren

Hallo Maren,

auch ich meine, dass I. lacera richtig ist. Du schreibst, sie stand im Fichtenwald. Nach der Literatur ist die Baumbindung auch sehr breit. Ich kenne die Art aber bisher ausschließlich unter Kiefern oder unter Weiden auf mehr oder weniger sandigem Boden (ist da nicht im Hintergrund auch ein Kiefernzapfen zu sehen (rechts neben dem Frkp.?).

Funde, bei denen das Vorhandensein von Kiefern oder Weiden 100%-ig ausgeschlossen ist, würden mich interessieren.

Gruß

Helmut

Hallo liebe Freunde der Risspilze,
kleine Gesellen aus dem Fichtenwald.


Hut 2 cm im Durchmesser, Stiel 3,5 x 0,3 cmDünnfleischig, Fleich weiß,
geruchlos bis leicht spermatisch.
Dickwandige Cheilozystiden, inkrustiert (60x23 µm, Wandstärke 1,5 - 2 µm),
vereinzelte Kaulozystiden nur an der obersten Stielspitze

lange schmale Sporen (12x5 µm)

Wollig, filzige bis schuppige Hutoberfläche.

Es gibt nach PDS von I. lacera zwei Varietäten helobia und lacera. Bei beiden
passt nciht alles *seufz*.
Für jeden Tipp dankbar.
Gruß Maren

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Re: Kiefern?

Maren ⌂, (vor 6997 Tagen) @ Helmut

Hallo Helmut,

auch ich meine, dass I. lacera richtig ist. Du schreibst, sie stand im
Fichtenwald. Nach der Literatur ist die Baumbindung auch sehr breit. Ich
kenne die Art aber bisher ausschließlich unter Kiefern oder unter Weiden
auf mehr oder weniger sandigem Boden (ist da nicht im Hintergrund auch ein
Kiefernzapfen zu sehen (rechts neben dem Frkp.?).
Funde, bei denen das Vorhandensein von Kiefern oder Weiden 100%-ig
ausgeschlossen ist, würden mich interessieren.

vielen Dank für deine Einschätzung. Es handelt sich nicht um einen reinen Fichtenwald, aber Kiefern oder Weiden hat es da definitiv nicht, der Zapfen im Hintergrund stammt von einer Lärche. Ein paar sind dort eingestreut. Allerdings ist es ein kleines Nadelwaldstück, das von Laubwald umgeben ist. Ich werde das nächste Mal darauf achten, wie weit die nächsten Laubbäume weg stehen.

Gruß Maren