Tricholoma *PIC*

Peter Reiter, (vor 6997 Tagen)

in meinem Pilzwäldchen im Kraichgau (MTB 6618)stehen im Augenblick massenhaft Cortinarius bolaris, Marasmius alliaceus, Mycena crocata und eben diese Tricholoma-ich vermute T. sciodes. Nach kuzem Kauen wird das Fleisch unerträglich scharf.Was meint ihr?

Peter

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Re: Tricholoma

Andreas ⌂, (vor 6997 Tagen) @ Peter Reiter

in meinem Pilzwäldchen im Kraichgau (MTB 6618)stehen im Augenblick massenhaft
Cortinarius bolaris, Marasmius alliaceus, Mycena crocata und eben diese
Tricholoma-ich vermute T. sciodes. Nach kuzem Kauen wird das Fleisch
unerträglich scharf.Was meint ihr?
Peter

Hallo Peter,

vom Bild alleine hätte ich es zwar gemutmaßt, aber nicht sicher sagen können, aber mit Deinen ökologischen Angaben und dem Vermerk über die Schärfe ist es ganz klar: Schärflicher Ritterling - Tricholoma sciodes.

Auf schwach sauren bis schwach basischen, meist lehmigen Böden, über Porphyr, Gneis, Mergel, selten direkt über Kalk, selten auch auf milderen Sandsteinböden oder sogar über Buntsandstein an humosen, etwas nähstoffreicheren Stellen, stets (wirklich immer?) unter Buchen.
Makroksopisch durch den leicht metallischen Glanz im Hut mit ganz schwach violettlichen Einschlag und den bei Tageslicht ganz schwach rosalich getönten Lamellen, die nach und nach zunehemnd schwärzlich gesprenkelt werden, ganz gut gekennzeichnet. Und natürlich der verzögert scharfe Geschmack, der ihn klar erkennen lässt.
Der zweite scharfe Ritterling, T. virgatum, hat einen spitzkegeligen Hut, der nicht schuppig aufbricht sondern seidig-faserig bleibt und dem der leichte Violettton fehlt. Erist auf deutlich saureren Böden und vorwiegend unter Nadelbäumen zu Hause und wird sofort scharf.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Tricholoma

Peter Reiter, (vor 6997 Tagen) @ Andreas

Hallo Peter,
vom Bild alleine hätte ich es zwar gemutmaßt, aber nicht sicher sagen können,
aber mit Deinen ökologischen Angaben und dem Vermerk über die Schärfe ist
es ganz klar: Schärflicher Ritterling - Tricholoma sciodes.
Auf schwach sauren bis schwach basischen, meist lehmigen Böden, über Porphyr,
Gneis, Mergel, selten direkt über Kalk, selten auch auf milderen
Sandsteinböden oder sogar über Buntsandstein an humosen, etwas
nähstoffreicheren Stellen, stets (wirklich immer?) unter Buchen.
Makroksopisch durch den leicht metallischen Glanz im Hut mit ganz schwach
violettlichen Einschlag und den bei Tageslicht ganz schwach rosalich
getönten Lamellen, die nach und nach zunehemnd schwärzlich gesprenkelt
werden, ganz gut gekennzeichnet. Und natürlich der verzögert scharfe
Geschmack, der ihn klar erkennen lässt.
Der zweite scharfe Ritterling, T. virgatum, hat einen spitzkegeligen Hut, der
nicht schuppig aufbricht sondern seidig-faserig bleibt und dem der leichte
Violettton fehlt. Erist auf deutlich saureren Böden und vorwiegend unter
Nadelbäumen zu Hause und wird sofort scharf.
beste Grüße,
Andreas

danke für deine Antwort Andreas