Hilfe bei einem Röhrling *PIC*

Müller, (vor 6997 Tagen)

Hallo zusammen,

ich habe heute im Vorharz (Nähe Bad Gandersheim) am Laubwaldrand unter jungen Buchen die Pilze auf dem Foto gefunden. Erst dachte ich an - klassisch - Maronen, aber die Röhren sind doch sehr hellgelb und das rötliche am Stiel ist mir bei Maronen auch neu.

Weiß jemand was das für Pilze sind und ob eßbar?

Herzlichen Dank,
F. Müller

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Re: Hilfe bei einem Röhrling

kairo23, (vor 6997 Tagen) @ Müller

Hi,

ich tippe als Anfaenger auf Ziegenlippe.

gruss kairo

Hallo zusammen,
ich habe heute im Vorharz (Nähe Bad Gandersheim) am Laubwaldrand unter jungen
Buchen die Pilze auf dem Foto gefunden. Erst dachte ich an - klassisch -
Maronen, aber die Röhren sind doch sehr hellgelb und das rötliche am Stiel
ist mir bei Maronen auch neu.
Weiß jemand was das für Pilze sind und ob eßbar?
Herzlichen Dank,
F. Müller

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Wenn du sie noch hast

Jürgen, (vor 6997 Tagen) @ Müller

bitte alle der Länge nach vom Hut bis zur Stielbasis durchschneiden, eine Viertelstunde liegen lassen, dann ablichten (nicht zu stark blitzen!) und Bild(er) posten. Nur dann kann man einigermaßen sicher entscheiden, ob es Xerocomus subtomentosus oder ferrugineus ist. Die Aufsammlung ist kritisch, weil sie äußerlich intermediäre Merkmale aufweist:
- spontane Huthautneubildung in Fraßstellen, gelbes Basalmyzel, Hutfarbe, Vorkommen bei Buche --> sprechen für ferrugineus
- sattes Porengelb, gelbe Stielspitze, eher flach längsrippige Stieloberfläche
--> sprechen für subtomentosus

Ein Schnittbild könnte mehr Klarheit bringen.

Gruß Jürgen

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Filzröhrling?

Ursl, (vor 6997 Tagen) @ Müller

ich bin mal mutig,- vielleicht ein Blutroter Filzröhrling, das ist aber nur der Tipp von einem Pilz-Azubi!

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Schnittbild-Foto *PIC*

Müller, (vor 6997 Tagen) @ Jürgen

Hallo Jürgen,

ich habe nun das Querschnittfoto erstellt. Bei Druck auf die Schnittfläche verfärbt sich der Pilz minimalst bläulich. Insgesamt dunkelt die Schnittfläche hellbraun nach. Das Gelb ist wirklich sehr intensiv, direkt nach dem Sammeln, war es fast ein sattes Textmarker-Gelb.

Danke im vorraus!

Gruß,
Fred

bitte alle der Länge nach vom Hut bis zur Stielbasis durchschneiden, eine
Viertelstunde liegen lassen, dann ablichten (nicht zu stark blitzen!) und
Bild(er) posten. Nur dann kann man einigermaßen sicher entscheiden, ob es
Xerocomus subtomentosus oder ferrugineus ist. Die Aufsammlung ist
kritisch, weil sie äußerlich intermediäre Merkmale aufweist: - spontane
Huthautneubildung in Fraßstellen, gelbes Basalmyzel, Hutfarbe, Vorkommen
bei Buche --> sprechen für ferrugineus
- sattes Porengelb, gelbe Stielspitze, eher flach längsrippige
Stieloberfläche
--> sprechen für subtomentosus
Ein Schnittbild könnte mehr Klarheit bringen.
Gruß Jürgen

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Der Pilz muss als Ziegenlippe bestimmt werden

Jürgen, (vor 6997 Tagen) @ Müller

also als X. subtomentosus im strengen Sinne. In diesem Fall ist letztlich die im Hut satt gelbe, im Stiel abwärts rosabräunliche Fleischfarbe gegen ferrugineus (durchweg weißliches Fleisch) ausschlaggebend, wenn man nicht zusätzlich noch die Sporenmaße heranziehen will.

Das ist der klassische Fall einer braunhütigen Ziegenlippe, wie man sie früher als X. spadiceus bestimmt und auch mit X. ferrugineus vermengt hat.

Gruß, Jürgen

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Re: Der Pilz muss als Ziegenlippe bestimmt werden

Müller, (vor 6997 Tagen) @ Jürgen

Danke :-)

also als X. subtomentosus im strengen Sinne. In diesem Fall ist letztlich die
im Hut satt gelbe, im Stiel abwärts rosabräunliche Fleischfarbe gegen
ferrugineus (durchweg weißliches Fleisch) ausschlaggebend, wenn man nicht
zusätzlich noch die Sporenmaße heranziehen will.
Das ist der klassische Fall einer braunhütigen Ziegenlippe, wie man sie
früher als X. spadiceus bestimmt und auch mit X. ferrugineus vermengt hat.
Gruß, Jürgen