Nachtrag zum Tylopilus alutarius/ferreus

Gunni, (vor 6996 Tagen)

An alle hilfreichen Pilzkundigen,
an meinen Geschmacksnerven hat es nicht gelegen, der T. ferreus war einfach nicht bitter. Traf heute einen leicht erkennbaren Galli und habe ihn gekostet, bitter wie nichts Gutes. Also gibt es offensichtlich Gallis, die aus welchen Gründen auch immer nicht bitter schmecken. Ich werde demnächst noch einmal die Stelle aufsuchen, und falls es einen Röhrlingspezialisten interessiert, gern für ihn eines dieser Exemplare für ihn besorgen.
Gruß
Gunni

Eintrag gesperrt
9 Aufrufe

Re: Nachtrag zum Tylopilus alutarius/felleus

Jürgen, (vor 6996 Tagen) @ Gunni

Hallo Gunni,
wenn du die Einzige bist, ist das leider noch nicht aussagekräftig genug. Lass doch mal Leute aus deinem Bekanntenkreis (keine genetischen Verwandten) von besagtem Pilz Kostproben nehmen. Erst wenn mehrere zufällig ausgewählte "Versuchskaninchen" zum selben Geschmacksergebnis kommen, kann man ausschließen, dass es nicht an den Rezeptoren des/der Schmeckenden, sondern an den Inhaltsstoffen des Pilzes liegt.
Grüße, Jürgen

Eintrag gesperrt
11 Aufrufe

Und außerdem

Jürgen, (vor 6996 Tagen) @ Jürgen

besteht ja noch die vage Möglichkeit, dass es eventuell doch kein Gallenröhrling war. Deswegen würde ich an deiner Stelle zur Absicherung mal ein Foto von dem besagten Fund posten.

Eintrag gesperrt
11 Aufrufe

Re: Und außerdem

ThomasR, (vor 6996 Tagen) @ Jürgen

Entschuldigung, dass ich mich hier einmische. Kann ich den Gallenröhrling roh probieren, zur Abgrenzung zum Steinpilz oder falle ich dann gleich mausetot um?

Eintrag gesperrt
9 Aufrufe

Nein - es sei denn

Jürgen, (vor 6996 Tagen) @ ThomasR

du spülst mit Blausäure nach.

Eintrag gesperrt
11 Aufrufe

Re: Nachtrag zum Tylopilus alutarius/felleus

Alis ⌂, (vor 6996 Tagen) @ Jürgen

Hallo Gunni,
wenn du die Einzige bist, ist das leider noch nicht aussagekräftig genug.
Lass doch mal Leute aus deinem Bekanntenkreis (keine genetischen
Verwandten) von besagtem Pilz Kostproben nehmen. Erst wenn mehrere
zufällig ausgewählte "Versuchskaninchen" zum selben
Geschmacksergebnis kommen, kann man ausschließen, dass es nicht an den
Rezeptoren des/der Schmeckenden, sondern an den Inhaltsstoffen des Pilzes
liegt.
Grüße, Jürgen

Hallo Jürgen,
nach meiner bescheidenen Erfahrung sind Gallis sehr unterschiedlich bitter.
Ich hatte auch vor einiger Zeit Besuch von einem Pfifferlingssammler, der einen eindeutigen Galli dabei hatte. Ich hieß ihn probieren, aber er fand ihn nicht bitter. Und auch ich empfand nur wenig Bitterkeit.
Und ich war bei anderen Kostproben schon sehr verbittert.

Gruß Alis

Eintrag gesperrt
10 Aufrufe

Das stimmt schon,

Jürgen, (vor 6996 Tagen) @ Alis

aber man muss halt solche Unklarheiten in verschiedene Richtungen abklopfen. Wär ja rein theoretisch denkbar, dass z.B. Gunnis Nachbar/in beim Probieren doch den Mund verzieht.

Eintrag gesperrt
11 Aufrufe

Re: Und außerdem

zuehli ⌂, (vor 6996 Tagen) @ ThomasR

Jürgen hat wieder mal einen Spaßvogel verschluckt...

Generell ist zu sagen, daß man Pilze nur gut durchgegart verzehren sollte. Das Probieren vor Ort bereitet keine Probleme solange man das probierte Stückchen wieder sorgfältig ausspuckt und natürlich nicht runterschluckt.
Bei Täublingen muß man das zur Bestimmung meist sowieso machen.

Gruß Harald

Eintrag gesperrt
9 Aufrufe

Re: Und außerdem

ThomasR, (vor 6996 Tagen) @ zuehli

Hallo Harald, Danke für den Hinweis. Aber ich habe echt keine Ahnung und werde vielleicht noch die ein oder andere "doofe" Frage stellen. Aber jeder hat ja mal klein angefangen.

Eintrag gesperrt
9 Aufrufe

He Thomas - sorry

Jürgen, (vor 6996 Tagen) @ ThomasR

War ne doofe Antwort. Zu meiner Entschuldigung kann ich nur anführen, dass ich dachte, du wolltest einen Joke machen. "Sofort mausetot" fällt man nicht mal nach einem Knollenblätterpilz um - das dauert schon ein paar Stunden/Tage, bis du die Grasnarbe von unten siehst.

Eintrag gesperrt
11 Aufrufe

Re: He Thomas - sorry

ThomasR, (vor 6996 Tagen) @ Jürgen

Kein Problem, habe ich auch nicht so aufgefasst. Aber ich habe irgendwie kein Gespür für Pilzunterscheidungen. Wenn ich z.B. die Röhrenpilze bei mir im Garten sehe, bin ich noch nichtmal in der Lage, die in meinem Pilzbuch wiederzufinden. Ich finde, dass selbst Pilze der gleichen Art oftmals sehr unterschiedlich aussehen. Habt Ihr am Anfang auch solche Schwierigkeiten gehabt? Grundsätzlich essen wir Pilze total gerne und es macht auch einen Riesenspaß durch den Wald zu pirschen, halt Jäger und Sammler. Wenn man dann aber keine Ahnung hat und unsicher ist, ist es nur die halbe Freude. Und ganz so trivial ist das Thema Pilzvergiftung ja nun auch nicht...

Eintrag gesperrt
9 Aufrufe

Was käme denn da in Frage? *PIC*

Gunni, (vor 6996 Tagen) @ Jürgen

Das erste Bild hatte ich ja schon mal gepostet.
Gruß
Gunni

[image]

Eintrag gesperrt
9 Aufrufe

Was käme denn sonst in Frage? *PIC*

Gunni, (vor 6996 Tagen) @ Jürgen

ein Bild hatte ich ja schon mal gepostet
Gruß
Gunni

[image]

Eintrag gesperrt
9 Aufrufe

sorry: doppelt zu blöd zum senden *oT*

Gunni, (vor 6996 Tagen) @ Gunni

- kein Text -

Eintrag gesperrt
9 Aufrufe

Re: He Thomas - sorry

Heiko Romankiewicz, (vor 6996 Tagen) @ ThomasR

Tach Thomas, mit der Zeit entwickelt man ein gutes Auge für die Unterschiede von Pilzen. Anfänglich sehen sie sich schon sehr ähnlich ( das Paradebeispiel ist hier sicherlich der Gallenröhrling, der schon so manchen Anfänger und Kenner gefoppt hat ), aber das gibt sich mit zunehmender Erfahrung. Wie immer gilt: Beim geringsten Zweifel, Finger weg!!! Ein guter Weg, wie ich finde, sind geführte Pilzexkursionen, bei denen einem erfahrene Pilzler die Unterschiede direkt am Standort erläutern. Viel Spaß weiterhin und allen eine tolle Saison Gruß aus NRW Heiko

Kein Problem, habe ich auch nicht so aufgefasst. Aber ich habe irgendwie kein
Gespür für Pilzunterscheidungen. Wenn ich z.B. die Röhrenpilze bei mir im
Garten sehe, bin ich noch nichtmal in der Lage, die in meinem Pilzbuch
wiederzufinden. Ich finde, dass selbst Pilze der gleichen Art oftmals sehr
unterschiedlich aussehen. Habt Ihr am Anfang auch solche Schwierigkeiten
gehabt? Grundsätzlich essen wir Pilze total gerne und es macht auch einen
Riesenspaß durch den Wald zu pirschen, halt Jäger und Sammler. Wenn man
dann aber keine Ahnung hat und unsicher ist, ist es nur die halbe Freude.
Und ganz so trivial ist das Thema Pilzvergiftung ja nun auch nicht...

Eintrag gesperrt
9 Aufrufe

Ach so

Jürgen, (vor 6996 Tagen) @ Gunni

du hattest ja einen neuen Thread aufgemacht. An das Bild hatte ich schon gar nicht mehr gedacht. Sorry, du hast natürlich recht, das ist eindeutig ein Gallenröhrling.

Wenn du jemand anderen probieren ließest und er/sie den Pilz (sagen wir mal) ein ganz klein wenig bitter fände, wären wir elegant aus der Nummer raus (wäre einfach natürliche Variationsbreite). Richtig interessant wird esm, wenn noch zwei, drei andere dir unabhängig bestätigen, dass sie absolut keine Bitterstoffe schmecken.

Gruß, Jürgen

Eintrag gesperrt
9 Aufrufe

Genauso würd ich es angehen *oT*

Jürgen, (vor 6996 Tagen) @ Heiko Romankiewicz

- kein Text -

Eintrag gesperrt
11 Aufrufe

danke

Gunni, (vor 6996 Tagen) @ Jürgen

Werde mich nach entsprechenden Versuchen zurückmelden.
Gruß
gunni

Eintrag gesperrt
9 Aufrufe

Re: Nachtrag zum Tylopilus alutarius/ferreus

Heiko Romankiewicz, (vor 6996 Tagen) @ Gunni

An alle hilfreichen Pilzkundigen,
an meinen Geschmacksnerven hat es nicht gelegen, der T. ferreus war einfach
nicht bitter. Traf heute einen leicht erkennbaren Galli und habe ihn
gekostet, bitter wie nichts Gutes. Also gibt es offensichtlich Gallis, die
aus welchen Gründen auch immer nicht bitter schmecken. Ich werde demnächst
noch einmal die Stelle aufsuchen, und falls es einen Röhrlingspezialisten
interessiert, gern für ihn eines dieser Exemplare für ihn besorgen.
Gruß
Gunni

Hallo Gunni, es ist hier gar nicht so selten, daß die Gallenröhrlinge nicht bitter sind. Manchmal stehen solche Exemplare direkt neben ihren gallebitteren Verwandten. Gruß Heiko

Eintrag gesperrt
9 Aufrufe

Re: He Thomas - sorry

Steininger, (vor 6996 Tagen) @ ThomasR

................. Aber ich habe irgendwie kein

Gespür für Pilzunterscheidungen. Wenn ich z.B. die Röhrenpilze bei mir im
Garten sehe, bin ich noch nichtmal in der Lage, die in meinem Pilzbuch
wiederzufinden. Ich finde, dass selbst Pilze der gleichen Art oftmals sehr
unterschiedlich aussehen. Habt Ihr am Anfang auch solche Schwierigkeiten
gehabt?..............

Hallo Thomas,
diese Schwierigkeiten hat am Anfang wohl jeder. Der Pilz,wie er im Buch steht
(im wahrsten Sinne des Wortes),steht halt
so nicht im Wald oder auf der Wiese.
Konzentriere dich erstmal auf 2-3 Arten (z.B. Steinpilz,Maronen-Röhrling,Parasolpilz),
die du anhand der Merkmale eindeutig bestimmen kannst.Du wirst sehen,dass später
immer mehr Arten hinzu kommen.
Viele Grüße
Wolfgang

Eintrag gesperrt
9 Aufrufe

Re: Nachtrag zum Tylopilus alutarius/ferreus

Chiemgauschwammerl, (vor 6996 Tagen) @ Gunni

Servus Gunni,

da hatte ich gestern zufällig in "Steinpilz, Pfifferling und Champignon" von Ewald Gerhardt folgendes über den Gallenröhrling gelesen:
"... Manchmal, besonders wenn die Pilze in einer Feuchtwetterperiode gesammelt wurden, bemerkt man die Bitterkeit erst mit Verzögerung. ..."

Viele Grüße sendet dir

Gaby

An alle hilfreichen Pilzkundigen,
an meinen Geschmacksnerven hat es nicht gelegen, der T. ferreus war einfach
nicht bitter. Traf heute einen leicht erkennbaren Galli und habe ihn
gekostet, bitter wie nichts Gutes. Also gibt es offensichtlich Gallis, die
aus welchen Gründen auch immer nicht bitter schmecken. Ich werde demnächst
noch einmal die Stelle aufsuchen, und falls es einen Röhrlingspezialisten
interessiert, gern für ihn eines dieser Exemplare für ihn besorgen.
Gruß
Gunni