Neue Folge: Täubling der Woche #09 *PIC*
heute:
Russula fragilis - Wechselfarbiger Speitäubling
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Diesmal mit zwei Tagen Verspätung, möchte ich euch jetzt diesen Vertreter aus der Untersektion „Atropurpurinae“ vorstellen.
Bei diesem kleinen bis mittelgroßen, sehr scharfen Täubling ist der Name Programm.
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Die Hutfarbe ist sehr variabel, so dass die Bestimmung im freien Feld nicht immer gleich eindeutig erscheint.
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Hut: wechselfarbig purpurrot, lilarot, purpurn, violett, karmin-, johannisbeer oder rosenrot mit grün gemischt , auch himmelblau oder graublau ausblassend oft mit dunkler Mitte und zum Rand in olivgrün oder grünlichgrau umschlagend
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Die Fruchtkörper sind zerbrechlich. Lamellen erntfernt stehend weiß, Stiel rein weiß - nicht gilbend!
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Das Merkmal der gesägten Lamellenschneiden ist leider nicht konstant sondern
mal deutlich, mal gar nicht vorhanden.
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Geruch laut Literatur nach engl. Bonbons (Eisbonbon / Amylazetat), was ich mal wieder nicht nachvollziehen kann. Für mich riecht er süßlich nach Obst.
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Im Nadelwald kann R.artorubens, im Laubwald kleine Formen vom R.atropurpurea sehr ähnlich aussehen.
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Achtet man aber auf den unerträglich scharfen Geschmack, die kleine Größe und die gesägten oder schartigen Lamellenschneiden ist die Bestimmung nicht mehr so schwer.
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Hutrand glatt oder leicht gerieft, dünn, im Alter oft verbogen
![[image]](http://img442.imageshack.us/img442/4417/14ng0.jpg)
Oberhaut schmierig glänzend, trocken glanzlos oft feinflockig überreift, ½ bis 2/3 abziehbar
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Vorkommen: Ab Juli vor allen unter Eichen, aber auch im Nadelwald, sehr verbreitet und überall zu finden
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Sporenpulver: weiß (Ia,b)
![[image]](http://img442.imageshack.us/img442/9762/95173574xe4.jpg)
Sporen: groß, fast kugelig, fein stumpf warzig und dicht netzig
Einhellinger schreibt von rein gelben Formen (var.gilva)! Sie sind mir aber noch nicht untergekommen.
Bis zum nächsten mal
Euer Felix