Wieder ein mal: ein Pilzparadies verschwindet
Hallo,
lange genug ist die neue A39 (Lüneburg-Wolfsburg) Zankapfel der Politik. Nun steht die Trasse fest. Einer der pilzreichsten Wälder in der Umgebung von Lüneburg mit ergiebigen Vorkommen von Sand-Röhrlingen, Schmerlingen, Erd-Ritterlingen, Heide-Schleimfüßen, Edel-Reizkern, Kupferroten Gelbfüßen, Ohrlöffel-Stachelingen sowie von Grünlingen, Krausen Glucken und einem Fundort von schwärzenden Saftlingen werden dieser Trasse zum Opfer fallen, nachdem der Nordteil bereits der Erweiterung eines Industriegebietes zum Opfer gefallen ist.
Ebenso die einzigen Fundorte in Lüneburg von folgenden Pilzen:
Helvella elastica, Helvella leucomelaena, Lepiota castanea, Lyophyllum connatum, Paxillus panuoides, Peziza badia, Rhizopogon luteolus und Thelephora caryophyllea.
Dieses Waldstück ist zudem der einzige Fundort von Fichten-Spargel (erstmaliges Vorkommen in diesem Jahr).
schöne Grüße
Andreas