Boletinus cavipes jetzt Suillus?

Gernot Friebes, (vor 6970 Tagen)

Hallo,

in einem anderen Forum habe ich gelesen, dass Boletinus cavipes jetzt eine Art der Gattung Suillus sein soll. Ich wollte nun hier nachfragen, ob das wirklich so ist, denn das wäre mir neu. Würde mich über Auskünfte freuen.

Schöne Grüße
Gernot

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Da drängt sich ein Verdacht auf..

Harald Andres Schmid, (vor 6970 Tagen) @ Gernot Friebes

Hallo,
in einem anderen Forum habe ich gelesen, dass Boletinus cavipes jetzt eine
Art der Gattung Suillus sein soll. Ich wollte nun hier nachfragen, ob das
wirklich so ist, denn das wäre mir neu. Würde mich über Auskünfte freuen.
Schöne Grüße
Gernot

Das ist noch nicht alles:
Man kann nur staunen...
Der Kahle Krempling ist jetzt wieder bei Paxillus (das ging aber schnell!).
Die Gattung Tapinella haben sie ganz aufgelöst (hoppala)...
Ich habe das Gefühl, das geht immer schneller, von Jahr zu Jahr.

Langsam drängt sich ein Verdacht auf:
Es soll unbedarften Freizeit-Mykologen wie mir gezielt verwehrt werden, da mit dem zur Verfügung stehenden Zeitaufwand noch den Ueberblick behalten zu können.
Das ist schade.
Ich hatte bisher die Illusion, dass Freizeit-Myko-Dummies wie ich auch ihren bescheidenen Beitrag ans Ganze leisten können, bei der Kartierung, usw.
Das wird, wenn sich das Tempo weiter verschärft, (und danach sieht es aus!) vom Zeitaufwand her unmöglich.
Es ist vielleicht auch nicht mehr erwünscht.
Dann lassen wir es halt. Sollen die "Professionellen" allein weiterwursteln.

Wir haben es gerade in unserem Verein erlebt:
Vor weniger als zwei Monaten Hat Sepp (Boletus) mit grossem Freizeitaufwand über dreitausend (!!!) neue Kärtchen für die Pilzausstellungen erfasst, gedruckt und mit uns an mehreren langen Abenden in Registerkarten eingeordnet.
Wir wollten endlich auf dem neuesten Stand sein.
Ein davon Teil ist bereits jetzt, nach wenigen Wochen, schon Makulatur..
Macht das noch Spass?

Euer Harald Andres

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Re: Da drängt sich ein Verdacht auf..

EricS ⌂, (vor 6970 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo Harald Andres,

Das ist noch nicht alles: Man kann nur staunen...
Der Kahle Krempling ist jetzt wieder bei Paxillus (das ging aber schnell!).
Die Gattung Tapinella haben sie ganz aufgelöst (hoppala)...
Ich habe das Gefühl, das geht immer schneller, von Jahr zu Jahr.

nur mal zwischenrein gefragt, weil es mich interessiert: wer sind denn "Sie"? Kann man das irgendwo begründet nachlesen?

Viele Grüße,
Eric

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Re: Da drängt sich ein Verdacht auf..

AK_CCM, (vor 6970 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo Harald Andres,

Der Kahle Krempling ist jetzt wieder bei Paxillus (das ging aber schnell!).
Die Gattung Tapinella haben sie ganz aufgelöst (hoppala)...

wo hast Du diese Info her? Übrigens muss man noch lange nicht alles nachmachen, was andere vorturnen - damit möchte ich jedoch keinesfalls die umfangreiche Arbeit von Mykologen herabwürdigen. Schlüssig argumentiert, gewöhne ich mich gerne wieder an den alten Namen.

Gruß, Andreas

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Re: Da drängt sich ein Verdacht auf..

Boletus ⌂, (vor 6970 Tagen) @ AK_CCM

Hallo Andreas,

Guck mal in die neueste Ausgabe des Abbildungsverzeichnis Europ. Grosspilze (4. Auflage 2007).

Gruß, Sepp

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Re: Da drängt sich ein Verdacht auf..

Heinz Ebert ⌂, (vor 6970 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Unnötige Aufregung! Ich bin trotzig und sage immer noch Agaricus abruptibulbus statt A. essettei; ist mir vollkommen egal, wenn's falsch ist, denn jeder weiß doch, dass der schiefknollige Anis-Egerling gemeint ist.
Beste Grüße,
Heinz Ebert

Das ist noch nicht alles: Man kann nur staunen...
Der Kahle Krempling ist jetzt wieder bei Paxillus (das ging aber schnell!).
Die Gattung Tapinella haben sie ganz aufgelöst (hoppala)...
Ich habe das Gefühl, das geht immer schneller, von Jahr zu Jahr.
Langsam drängt sich ein Verdacht auf: Es soll unbedarften Freizeit-Mykologen
wie mir gezielt verwehrt werden, da mit dem zur Verfügung stehenden
Zeitaufwand noch den Ueberblick behalten zu können.
Das ist schade.
Ich hatte bisher die Illusion, dass Freizeit-Myko-Dummies wie ich auch ihren
bescheidenen Beitrag ans Ganze leisten können, bei der Kartierung, usw.
Das wird, wenn sich das Tempo weiter verschärft, (und danach sieht es aus!)
vom Zeitaufwand her unmöglich.
Es ist vielleicht auch nicht mehr erwünscht.
Dann lassen wir es halt. Sollen die "Professionellen" allein
weiterwursteln.
Wir haben es gerade in unserem Verein erlebt: Vor weniger als zwei Monaten
Hat Sepp (Boletus) mit grossem Freizeitaufwand über dreitausend (!!!) neue
Kärtchen für die Pilzausstellungen erfasst, gedruckt und mit uns an
mehreren langen Abenden in Registerkarten eingeordnet.
Wir wollten endlich auf dem neuesten Stand sein.
Ein davon Teil ist bereits jetzt, nach wenigen Wochen, schon Makulatur..
Macht das noch Spass?
Euer Harald Andres

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Re: Da drängt sich ein Verdacht auf..

AK_CCM, (vor 6970 Tagen) @ Boletus

Hallo Sepp,

Guck mal in die neueste Ausgabe des Abbildungsverzeichnis Europ. Grosspilze
(4. Auflage 2007).

das habe ich mir schon gedacht. Generell: Das Abb.verzeichnis ist doch ein Nachschlagewerk von Taxa und Abbildungen - werden darin auch Änderungen oder Nicht-Änderungen erläutert?

Gruß, Andreas

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Ja, aber...:

Harald Andres Schmid, (vor 6970 Tagen) @ AK_CCM

Hallo Andreas

Ich bin da absichtlich nicht konkreter geworden, weil ich niemanden als Person angreifen wollte, besonders wenn es dann plötzlich um Leute geht, die ich persönlich sehr schätze.

Es geht mir darum, auf ein Grundproblem aufmerksam zu machen:

Glaube mir, es geht nicht um eine momentane schlechte Laune des Harald Andres.
Ich habe in letzter Zeit (z.B. mit den vielen auswärtigen Besuchern unserer Pilzausstellung) immer wieder die gleichen Diskussionen geführt, und der momentane Frust sitzt tief (und sollte darum ernst genommen werden !) und scheint stets der Gleiche -

Die Quintessenz ist nämlich die:
Wenn in der dauernden "Umbenamsung" der Pilze der letzten zehn Jahre eine zwangsläufige, konkrete und logische Richtung erkennbar wäre, die nun mal unausweichlich für jemanden ergibt, der damit arbeitet, wäre sicher kein solches Frustpotential erkennbar.

Nein, es entwickelt sich im Moment alles wieder zurück nach "früher"!
Im Moment ist der völlig lächerliche Punkt erreicht, wo mein guter alter "Moser" ein relativ aktuelles Bestimmungsbuch ist!
Da wird man, wenn man sich stets bemüht hat, "mitzuhalten", langsam etwas irr am Sinn des ganzen Treibens..

Beim dann dauernd zu hörenden Argument:
"Ja, brauchst ja für Dich nicht jede Mode mitzumachen!"
möchte ich zur Vorsicht aufrufen.

Der Satz (wenn man ihn kritisch hinterfragt) entlarvt ja das Grundproblem auf eine drastische Weise , die jede längere Erklärung überflüssig macht.

Ja, was sollte man denn tun?
Jede stattfindende Entwicklung erst mal abwarten, und bei "seinen" alten Namen bleiben?
Dann verliert man schnell den Anschluss und bekommt Kommunikationsprobleme, besonders, wenn man z.B. in der Pilzkartierung mitarbeiten möchte.

Oder: Brav versuchen, einigermassen mit der Entwicklung mitzuhalten (die im Moment ein problematisch schnelles Veränderungstempo erreicht hat!), um nach einer längeren "Runde" von ein paar Jahren festzustellen, das alles für die "Katz" war, und man die Zeit mit seinen Pilzen sinnvoller hätte nutzen können?

Lieben Gruss, Harald Andres

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Re: Ja, aber...:

AK_CCM, (vor 6969 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo nochmals,

das Problem kann ich leider nicht ganz nachvollziehen. Ein Synonym ist ja nicht unbedingt ein falscher Name. Und wer mit Pilzen umgeht, kennt meist auch die (geläufigen) Namen von Arten.

Um noch eins klarzustellen: Ich bin sowohl gegen eine pauschale Verurteilung von Umbenennungen - gibt es Gründe, die mir persönlich plausibel erscheinen, mache ich das gerne mit. Damit lebe ich ziemlich gut. Pilznamen sind zudem gar nicht sooooo wichtig: Vernünftig dokumentiert und vlt. sogar belegt lassen sich solche Funde auch in mehreren Jahrzehnten noch problemlos zuordnen - wie auch immer die jeweilige Art dann heißt.

So. Ich widme mich lieber wieder meinen Saftlingen, Wiesenkorallen und Rötlingen - bei uns scheint die Sonne, blauer Himmel - was will man mehr?! :-)

Gruß, Andreas

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Re: Da drängt sich ein Verdacht auf..

BrunoH, (vor 6969 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo Harald Andres

Ich verstehe deinen Frust nicht. Klar ist es schade für die gefertigten Registerkarten. Die Namensänderungen zeigen aber, wie höchst spannend und aufregend die heutige Mykologie ist und wie vieles darin noch nicht geklärt ist. Schau dir mal die Literatur über die molekular-genetische Forschung an. Die ganze Systematik ist im Umbruch. Wir leben mykologisch gesehen in einer unglaublich interessanten Zeit!

Gruss Bruno

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Nur mal so nebenbei

Jürgen, (vor 6969 Tagen) @ Gernot Friebes

In Nordamerika gehört der Hohlfußröhrling seit jeher "traditionell" zur Gattung Suillus (Schule von Smith & Thiers mit weiterem Gattungskonzept als die Schule von Singer, die sich bei uns durchgesetzt hat). Offenbar mit einiger Berechtigung. Dafür trennen die Amis z.B. den Grauen Lärchenröhrling u. a. als eigene Gattung Fuscoboletinus (wegen das andersfarbigen Sporenpulvers) ab. Die hätten also hier bei einer Rückführung in Suillus (wofür die Molekularbiologie massiv spricht) genau das gleiche Problem mit der Umgewöhnung.

Grüße, Jürgen

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Re: Ja, aber...:

Andreas ⌂, (vor 6969 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo Harald,

ich kann da nur AKCCM zustimmen: Ich sehe das Problem nicht wirklich.
Ob Du den Samtfuß-Krempling als Paxillus atrotomentosus oder als Tapinella atrotomentosa ausstellst, ist unerheblich. Du willst doch, dass die Leute den PILZ kennen und erkennen lernen. Besser schmeckt er mit anderem Namen leider auch nicht, also was ist daran störend, ihm den "alten" Namen Paxillus zu lassen? Wenn in 30 Jahren immer noch jeder von der Gattung Tapinella spricht, dann kannst Du ja das Kärtchen mal ändern. Aber mit jeder neuen Publikation, von der Du ja in den ersten Jahren normalerweise gar nicht ihre Akzeptanz abschätzen kannst, gleich neue Kärtchen zu machen - nee! Nicht nur unnötig, sondern teilweise kontraprodultiv, wie man am Beispiel Boletus erythropus vs. luridiformis sehen kann.

Eine "durchgehende logische und konsequente" Linie bei einer Naturwissenschaft zu fordern hieße ja praktisch, die weitere Forschung zu unterbinden! Kenntnisse und Erkenntnisse werden neu gewonnen, neu gewichtet und immer wieder von anderen Wissenschaftlern bearbeitet, die natürlich nicht immer alle derselben Auffasung sind. Völlig natürlich und absolut wichtig.

Vergleiche die Gesetze des Botanischen Codes und die Nomenklatur überhaupt doch mal mit unseren bürgerlichen Gesetzen. Auch da ändert sich ständig was, auch da kann man viele Gesetze so oder auch anders interpretieren und je nach dem ob Dein Rechtsanwalt besonders gut oder eher suboptimal ist, wie der Richter den jeweiligen Argumentationen folgt, können da ganz schön unterschiedliche Ergebnisse rauskommen. Trotz ihrer Unterschiedlichkeit sind sie dennoch richtig und gesetzeskonform, aber eher selten wird ein Richterspruch die ungeteilte Zustimmung der gesamten Bevölkerung finden.
Auch der Botanische Code lässt Interpretationen mannigfaltiger Art zu. DIe einen favorisieren eben eine Auslegung mit den Auswirkung xy, die anderen eine andere. Man diskutiert, argumentiert und muss versuchen, sich eine eigene Meinung zu bilden, welche Argumentation FÜR EINEN SELBST die plausibelste ("die richtigste") ist. Dass das aber vielleicht dein Nachbar anders sieht - damit musst Du leben.

Also gräme Dich nicht, wenn Du einen neuen Namen für einen alten Pilz hörst, sondern versuche herauszufinden, was es damit auf sich hat und entscheide selbst. Das Forum bietet hier eine exzellente Möglichkeit, solche Fragen zu stellen und zu diskutieren und sehr oft wirst Du auch die Begründung für einen Namenswechsel dann hier hören. Und ebenso oft wird vermutlich kontrovers darüber diskutiert.
Und wenn Dich dann ganz Schlaue mit erhobenem Zeigefinger über den von Dir "falsch" verwendeten Namen unterrichten, dann lächle milde.

Noch ein meiner Ansicht nach positives Beispiel in dieser Richtung ist die abwartende Haltung gegenüber den Umkombinationen in der Sammelgattung Coprinus. Obwohl seit vielen Jahren eigentlich klar ist, dass Coprinus in vier Gattungen aufgeteilt wird, und man sich auch (soweit ich mitbekommen habe) generell sehr eins darüber ist, dass das Sinn macht, werden doch die in der entsprechenden Publikation bereits durchgeführten Neukombinationen (z.B. Coprinellus atramentarius, Parasola plicatilis etc.) bisher nicht oder kaum verwendet, da es zwei mögliche nomenklatorische Wege gibt, was einmal von einem Kongress entschieden werden muss. Solange diese Entscheidung nicht gefällt ist, sollte man die alten Namen weiterverwenden, und nicht durch die Verwendung eine der beiden nomanklatorischen Möglichkeiten diese "pushen" (siehe luridiformis vs. erythropus).

beste Grüße,
Andreas

Ich bin da absichtlich nicht konkreter geworden, weil ich niemanden als
Person angreifen wollte, besonders wenn es dann plötzlich um Leute geht,
die ich persönlich sehr schätze.
Es geht mir darum, auf ein Grundproblem aufmerksam zu machen: Glaube mir, es
geht nicht um eine momentane schlechte Laune des Harald Andres.
Ich habe in letzter Zeit (z.B. mit den vielen auswärtigen Besuchern unserer
Pilzausstellung) immer wieder die gleichen Diskussionen geführt, und der
momentane Frust sitzt tief (und sollte darum ernst genommen werden !) und
scheint stets der Gleiche -
Die Quintessenz ist nämlich die: Wenn in der dauernden
"Umbenamsung" der Pilze der letzten zehn Jahre eine
zwangsläufige, konkrete und logische Richtung erkennbar wäre, die nun mal
unausweichlich für jemanden ergibt, der damit arbeitet, wäre sicher kein
solches Frustpotential erkennbar.
Nein, es entwickelt sich im Moment alles wieder zurück nach
"früher"!
Im Moment ist der völlig lächerliche Punkt erreicht, wo mein guter alter
"Moser" ein relativ aktuelles Bestimmungsbuch ist!
Da wird man, wenn man sich stets bemüht hat, "mitzuhalten", langsam
etwas irr am Sinn des ganzen Treibens..
Beim dann dauernd zu hörenden Argument: "Ja, brauchst ja für Dich nicht
jede Mode mitzumachen!"
möchte ich zur Vorsicht aufrufen.
Der Satz (wenn man ihn kritisch hinterfragt) entlarvt ja das Grundproblem auf
eine drastische Weise , die jede längere Erklärung überflüssig macht.
Ja, was sollte man denn tun?
Jede stattfindende Entwicklung erst mal abwarten, und bei "seinen"
alten Namen bleiben?
Dann verliert man schnell den Anschluss und bekommt Kommunikationsprobleme,
besonders, wenn man z.B. in der Pilzkartierung mitarbeiten möchte.
Oder: Brav versuchen, einigermassen mit der Entwicklung mitzuhalten (die im
Moment ein problematisch schnelles Veränderungstempo erreicht hat!), um
nach einer längeren "Runde" von ein paar Jahren festzustellen,
das alles für die "Katz" war, und man die Zeit mit seinen Pilzen
sinnvoller hätte nutzen können?
Lieben Gruss, Harald Andres

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Re: Nur mal so nebenbei

Gernot Friebes, (vor 6968 Tagen) @ Jürgen

In Nordamerika gehört der Hohlfußröhrling seit jeher "traditionell"
zur Gattung Suillus (Schule von Smith & Thiers mit weiterem
Gattungskonzept als die Schule von Singer, die sich bei uns durchgesetzt
hat). Offenbar mit einiger Berechtigung. Dafür trennen die Amis z.B. den
Grauen Lärchenröhrling u. a. als eigene Gattung Fuscoboletinus (wegen das
andersfarbigen Sporenpulvers) ab. Die hätten also hier bei einer
Rückführung in Suillus (wofür die Molekularbiologie massiv spricht) genau
das gleiche Problem mit der Umgewöhnung.
Grüße, Jürgen

Hallo Jürgen,

ich danke dir für deine Hilfe. Also bleibt der Holfußröhrling (bei uns) jetzt bei Boletinus, oder?

Schöne Grüße
Gernot

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Re: Nur mal so nebenbei

Waldschrat, (vor 6968 Tagen) @ Jürgen

Hallo Jürgen,
irgendwo habe ich noch ein (schlechtes) Foto eines intensiv rosahütigen Röhrlings und auch sein purpurfarbenes Sporenpulver. Sehr wahrscheinlich Fuscoboletinus ochraceoroseus (Fund 2004, Südwestkanada), der dort zusammen mit B. cavipes und anderen Röhrlingen der Gattung Suillus dort fruktifizierte.
Gruß - Waldschrat