Re: Kurzer Bericht aus dem Bergischen Land

Mison, (vor 6968 Tagen) @ AK_CCM

Ja, schöner Artikel insgesamt, und eine gute Gelegenheit, auf die Pilzausstellung im wirklich idyllischen Federlohmühlen hinzuweisen. Vielen Dank, Andreas!

Kleine, geradezu vernachlässigbare Fehlerchen haben sich dennoch eingeschlichen: Bernt Grauwinkel wird sich freuen, später im Text "Grauweiler" genannt zu werden, aber wie ich ihn kenne, wird er's hinnehmen oder sich sogar im AK Pilzkunde von jetzt an immer so nennen lassen. Und beim Schwärztäubling ist in der Tat nomen omen, eben weil er schwärzt, gell? Kein Grund also, ihn Schwarztäubling zu nennen. (Ach, ich liiiebe es, den Oberlehrer zu spielen, wenn ich auch endlich mal was weiß ...)

Und zum Schluss die schlechte Nachricht: Leider kann ich selbst an dem Wochenende nicht zur Ausstellung kommen oder an der Exkursion teilnehmen, alldieweil wir just da Aufführungen haben. Wünsche aber allen Beteiligten eine gelungene Veranstaltung mit vielen Pilzen!

Gruß,
Simon

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Sollte natürlich Re: Vorbildlicher Artikel heißen *oT*

Mison, (vor 6968 Tagen) @ Mison

- kein Text -

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Re: Vorbildlicher Artikel

Heinz Ebert ⌂, (vor 6968 Tagen) @ AK_CCM

Jau, dieser Artikel ist wirklich gut, weil sachlich geschrieben und vermutlich wurde von den Fachleuten auch Korrektur gelesen. Ich toppe aber noch die Aussage, dass vier von fünf Sinnen zur Pilzbestimmung genutzt werden können: vermutlich wurde das Gehör außen vorgelassen, denn Pilze und Geräusche ??? Ja, auch das gibt's, z.B. das deutliche Knacken, das man vernimmt, wenn man den Hut von Lyophyllum decastes zusammendrückt.
Beste Grüße,
Heinz Ebert

Hallo Pilzfreunde,
nachdem hier meist Beispiele für schlechten Journalismus verlinkt werden,
möchte ich zur Abwechslung auf einen Bericht verweisen, der sich m.E.
sehen lassen kann:
http://www.rotenburger-rundschau.de/index.php?menu=13000&dataid=56470 >
Gruß, Andreas

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Re: Vorbildlicher Artikel

Jürgen, (vor 6968 Tagen) @ Heinz Ebert

vermutlich wurde von den Fachleuten auch Korrektur gelesen.

Das bezweifle ich und hoffe auch, dass es nicht zutrifft. Es soll tatsächlich "Schreiberlinge" geben, die einen sachlich fundierten, gut recherchierten Artikel auch ohne Oberlehrer hinkriegen.

Grüße, Jürgen

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Re: OT: Gegenlesen

AK_CCM, (vor 6967 Tagen) @ Jürgen

Hallo Jürgen,

danke für den interessanten Link - nichts anderes habe ich erwartet. Für meinen Teil kann ich ruhigen Gewissens behaupten, dass ich noch nie einen Artikel gegenlesen habe lassen (Interviews ausgenommen) und werde das auch nicht anfangen, allein schon wegen des zeitlichen Mehraufwands, der auf mich zukäme.

Gruß, Andreas

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Re: Kurzer Bericht aus dem Bergischen Land

Schnuffel, (vor 6967 Tagen) @ Mison

Kleine, geradezu vernachlässigbare Fehlerchen haben sich dennoch
eingeschlichen: Bernt Grauwinkel wird sich freuen, später im Text
"Grauweiler" genannt zu werden, aber wie ich ihn kenne, wird
er's hinnehmen oder sich sogar im AK Pilzkunde von jetzt an immer so
nennen lassen. Und beim Schwärztäubling ist in der Tat nomen omen, eben
weil er schwärzt, gell? Kein Grund also, ihn Schwarztäubling zu nennen.
(Ach, ich liiiebe es, den Oberlehrer zu spielen, wenn ich auch endlich mal
was weiß ...)
Gruß,
Simon

Hallo,

es hat sich wohl noch ein Fehler durch einen einzigen falschen Buchstaben eingeschlichen: Bei dem Strauß unscheinbarer Pilze mit kleinem Hut handelt es sich vermutlich um eine Häublingsart und nicht um eine Täublingsart.

Die Bezeichnung Schwarztäubling war übrigens früher allgemein üblich.

Gruß
Schnuffel

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Re: OT: Gegenlesen

Werner, (vor 6967 Tagen) @ AK_CCM

Hallo Andreas,

danke für den interessanten Link - nichts anderes habe ich erwartet. Für
meinen Teil kann ich ruhigen Gewissens behaupten, dass ich noch nie einen
Artikel gegenlesen habe lassen (Interviews ausgenommen) und werde das auch
nicht anfangen, allein schon wegen des zeitlichen Mehraufwands, der auf
mich zukäme.

Kommt ganz auf den Artikel an. Ich wäre schon das eine oder andere Mal froh gewesen, wenn ich die Gelegenheit bekommen hätte, ihn gegenzulesen. Ich beziehe mich natürlich primär auf Interviews. Denn wo mein Name zitiert wird, bin ich dann echt sauer, wenn darunter Mist zitiert wird. Und das ist mir leider öfter passiert , als daß ich mit dem Zitierten wirklich zufrieden sein konnte. Und leider kann ich hier den Autor auch nicht auf ein paar Millionen verklagen oder habe ein Recht auf eine Gegendarstellung (zumindest in den meisten Fällen nicht und wenn dann an viel schlechterer Position als der Ursprungsartikel).

Ich jedenfalls werde in Zukunft bei brisanteren Themen als Pilzen nur noch schriftliche Statements abgeben und vermutlich auch nur noch gegen Bezahlung - zumindest in allen Käseblättern. Ich habe die Schnauze von Journalisten richtig voll. Bei Pilzen werde ich mir auch ein Gegenlesen vorbehalten - wenn der Schreiberling nicht mag, verbiete ich ihm, meinen Namen zu mißbrauchen bzw. er kriegt keine Auskunft - grade bei allem, was unterhalb des Niveaus der SZ ist - also fast alles.

Auch das Fernsehen verhunzt oft immer wieder ihre Beiträge. Richtig gruslig das, wenn z.B. ein Pilzberater dann im FS mit völlig falschen Zitaten zur Genießbarkeit durch den Kommentator zitiert wird. Leider ist es mit der "journalistischen Ehre" der meisten in diesem Metier Angestellten nicht weit her und eine Gegendarstellung dürfte in diesem Medium bei diesem Fachgebiet praktisch ausgeschlossen sein.

Gruß,

Werner - der von Journalisten restlos desillusioniert ist

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Re: OT: Gegenlesen

Jürgen, (vor 6966 Tagen) @ Werner

Hallo Werner,

der von Journalisten restlos desillusioniert ist

na also, das ist doch ab jetzt eine gute Geschäftsgrundlage. Illusionen sind ja schließlich dazu da, enttäuscht zu werden:-)

Ich kann nur immer wieder vor dem "Alle-über-einen-Kamm-scheren" warnen.

Gruß, Jürgen
(bekennender Schreiberling unter SZ-Niveau)

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Re: OT: Gegenlesen

Werner, (vor 6966 Tagen) @ Jürgen

na also, das ist doch ab jetzt eine gute Geschäftsgrundlage. Illusionen sind
ja schließlich dazu da, enttäuscht zu werden:-)
Ich kann nur immer wieder vor dem "Alle-über-einen-Kamm-scheren"
warnen.

Hallo Jürgen,

nichts gegen Dich, aber wie heißt es so schön mit dem "gebrannten Kind"? Ich will nicht sagen, daß ich alle Journalisten über einen Kamm schere. Wenn ich mir aber gewisse Käseblätter ansehe - hier in München AZ und TZ - dann muß ich leider feststellen, daß mir deren Schreibe zu über 90% nicht gefällt. Ich konnte das mehrfach selbst überprüfen. Man gebe ihnen eine milde Hühnersuppe und sie peppen das Ganze so mit Chilli, Pfeffer (wahlweise Blut und Sperma) auf, daß man nicht mehr erkennt, daß es mal eine Hühnersuppe war - bildlich gesprochen. Von der "Blöd"-Zeitung will ich gar nicht erst anfangen - die war hier ja auch schon Thema, IIRC.

Bei solchen Zeitungen liegt es halt im Programm, daß die blanke Wahrheit zu langweilig ist.

Gruß,

Werner