Banales Foto? Oh nein! Wer interpretiert? *PIC*

Waldschrat, (vor 6953 Tagen)

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Re: Banales Foto? Oh nein! Wer interpretiert?

Gernot Friebes, (vor 6953 Tagen) @ Waldschrat

Hmm...abgestorbenes Gras...ist die Wiese vielleicht voll mit Nelkenschwindlingen?

Schöne Grüße
Gernot

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Re: Banales Foto? Oh nein! Wer interpretiert?

Roland Brückner, (vor 6952 Tagen) @ Waldschrat

Hallo,

möglicherweise die dunklen Einsprenkelungen in der Wiese. Große Menge Herbsttrompeten?

Gruß Roland

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Re: Banales Foto? Oh nein! Wer interpretiert?

zella, (vor 6952 Tagen) @ Waldschrat

vielleicht isses die trüffelsuche von wildschweinen, welche die wiese so aussehen läßt....???

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Immerhin heiß! *oT*

Waldschrat, (vor 6952 Tagen) @ zella

- kein Text -

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Re: Banales Foto? Oh nein! Wer interpretiert?

Max, (vor 6952 Tagen) @ Waldschrat

Ein erloschener Leccinum-Standort. Das Schiesspulver hat nicht nur dem Birkenlaub, sondern sogar den Birkenwurzeln zugesetzt...

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Nix Pilz, habe Foto unter "Tatort" gespeichert *oT*

Waldschrat, (vor 6952 Tagen) @ Waldschrat

- kein Text -

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Re: Banales Foto? Oh nein! Wer interpretiert?

bert, (vor 6952 Tagen) @ Waldschrat

Hallo,
das die Wiese von Wildschweinen durchgepflügt wurde, kann man gut erkennen, aber der Zusammenhang mit Pilzen erschließt sich mir nicht.
Trüffel so weit ab von Bäumen halt ich für unwahrscheilich.
Ich denke, die Sauen suchen da eher Mäuse und andere Erdbewohner.

Aber da hinten bein Hochsitz gibts sicher Birkenpilze ;-)

gruß
bert

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Re: Banales Foto? Oh nein! Wer interpretiert?

Thomas Pruss, (vor 6952 Tagen) @ Waldschrat

Moin Schrat,
ich würde das auch als den Tatort beschreiben, an dem eine Rotte Wildschweine gewühlt hat. Und das die Jägerschaft, die den Hochsitz dort benutzt, voll gepennt hat.
Das ganze kann man unter "Wildschaden" der Versicherung melden.
Grüßlis
Thomas

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Begründung *PIC*

Waldschrat, (vor 6952 Tagen) @ Thomas Pruss

Moin Thomas und die anderen!
Klar, daß ein Fachmann das Bild "liest". Für Laien ein paar Bemerkungen dazu:
Der Hochsitz ist sehr geschlossen und ein Zweisitzer. Indiz für nahes und zahlreiches Wild. Am eigens zum Anlocken angelegten Maisstreifen "bedient" man sich offensichtlich oft und zahlreich. Unmittelbar angrenzend ist dichter Jungwald, das mag Wild, kommt es doch bei Gefahr dem fluchtartigem Rückzug entgegen. Jedenfalls knallt es dort bestimmt oft und dann zweimal. Ob die Schweine die Wiese aus Frust darüber, das leere Maisfeld oder auch nur aus Appetit auf fleischige Kost umgewühlt haben, sei dahin gestellt. Jedenfalls ist der Boden der Wiese ziemlich hart und man hätte Mühe mit dem Spaten. Sehe ich was falsch, Thomas?
P.S.: am oberen Birkensaum fand ich übrigens am gleichen Tag diese prächtige Exemplar
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Re: Begründung

Thomas Pruss, (vor 6952 Tagen) @ Waldschrat

Moin Schrat,
also ist das doch ein Maisstreifen! Ich hatte das erst für einen schilfbewachsenen Graben gehalten (in NF gibts keine Schweine, also auch keine Maisstreifen, bei uns sehen die Gräben so aus ;-)
Auf der Wiese haben die Schweine dann nach Egerlingen und Würmern gebuddelt.
Du hast alles richtig gesehen, und wenn der Hochsitz ein Doppelsitzer ist, könnte es von dort sogar 6 x knallen (3 Schuss/Gewehr).
Problematisch könnte die Lage des Hochsitzes so nah am Maisfeld sein: Hinten Wald, links Wald und Schonung – da kann der Wind sehr köseln: Man sitzt da und wartet auf das Wild, denkt man hat den Wind gegen sich, aber der köselt den menschlichen Geruch direkt in die Würfe der Sauen …
Dein P.S.: So ein Prachtexemplar war mir dieses Jahr leider nicht vergönnt.
Grüßlis
Thomas

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Re: Begründung

Gábor, (vor 6952 Tagen) @ Thomas Pruss

Moin Schrat,
also ist das doch ein Maisstreifen! Ich hatte das erst für einen
schilfbewachsenen Graben gehalten (in NF gibts keine Schweine, also auch
keine Maisstreifen, bei uns sehen die Gräben so aus ;-)
Auf der Wiese haben die Schweine dann nach Egerlingen und Würmern gebuddelt.
Du hast alles richtig gesehen, und wenn der Hochsitz ein Doppelsitzer ist,
könnte es von dort sogar 6 x knallen (3 Schuss/Gewehr).
Problematisch könnte die Lage des Hochsitzes so nah am Maisfeld sein: Hinten
Wald, links Wald und Schonung – da kann der Wind sehr köseln: Man sitzt da
und wartet auf das Wild, denkt man hat den Wind gegen sich, aber der
köselt den menschlichen Geruch direkt in die Würfe der Sauen …
Dein P.S.: So ein Prachtexemplar war mir dieses Jahr leider nicht vergönnt.
Grüßlis
Thomas

Übersetzungversuch eines Laien von "aber der köselt den menschlichen Geruch direkt in die Würfe der Sauen":
der Wind wird am Waldrand - wo auf dem Hochsitz auch die Jäger sitzen - nach oben gedrückt und es entsteht quasi ein Rotor, so dass der Wind samt menschlichem Geruch wieder auf die Wiese zwischen die Wildschweine weht und diese warnt.

Liege ich da halbwegs richtig, Herr Förster? :-)
LG, Gábor

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Re: Begründung

Ingo, (vor 6952 Tagen) @ Gábor

Hi Gabor,

so hat er das, glaube ich, nicht gemeint. Die Nester mit den Jungen
befinden sich wahrscheinlich im Niederholz hinter und neben dem Stand.
Der Geruch, dorthin geweht, veranlaßt die Sauen dann zu erhöhter Vorsicht.
Sie gehen dann solange mal nicht auf die Wiesen.

Bin zwar kein Förster, aber so habe ich das gelesen.

Waidmanns Heil Ingo

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Danke für die Info, Ingo! *oT*

Gábor, (vor 6952 Tagen) @ Ingo

- kein Text -

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Re: Begründung

Thomas Pruss, (vor 6951 Tagen) @ Gábor

Übersetzungversuch eines Laien von "aber der köselt den menschlichen
Geruch direkt in die Würfe der Sauen": der Wind wird am Waldrand - wo
auf dem Hochsitz auch die Jäger sitzen - nach oben gedrückt und es
entsteht quasi ein Rotor, so dass der Wind samt menschlichem Geruch wieder
auf die Wiese zwischen die Wildschweine weht und diese warnt.
Liege ich da halbwegs richtig, Herr Förster? :-)
LG, Gábor

Moin Gabor,
zu 7/8 sogar! "Köseln" stammt aber nicht aus der Jägersprache, sondern aus dem Plattdeutschen und ist u. a. ein Begriff dafür, dass der Wind hinter einem Hindernis unvermutet seine Richtung wechseln kann. Ist schon so manchem Jäger zum Verhängnis geworden: Der denkt, das Wild nimmt ihn nicht war, stattdessen zeigt es dem Waidmann den -symbloischen – Mittelfinger ;-)
Und die Nase des Wildschweins wird tatsächlich als "Wurf" bezeichnet. Wegen weil das Schwein beim Graben nach Leckerlis damit den Boden aufbricht und -wirft.
Grüßlis
Thomas

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Re: Begründung

Gábor, (vor 6951 Tagen) @ Thomas Pruss

Moin Gabor,
zu 7/8 sogar! "Köseln" stammt aber nicht aus der Jägersprache,
sondern aus dem Plattdeutschen und ist u. a. ein Begriff dafür, dass der
Wind hinter einem Hindernis unvermutet seine Richtung wechseln kann. Ist
schon so manchem Jäger zum Verhängnis geworden: Der denkt, das Wild nimmt
ihn nicht war, stattdessen zeigt es dem Waidmann den -symbloischen –
Mittelfinger ;-)
Und die Nase des Wildschweins wird tatsächlich als "Wurf"
bezeichnet. Wegen weil das Schwein beim Graben nach Leckerlis damit den
Boden aufbricht und -wirft.
Grüßlis
Thomas

Hallo Thomas,

das mit der Bezeichnung für die Nase des Wildschweins war mir tatsächlich neu.
Und dass der Wind an Hindernissen auch seine Richtung umkehren kann, habe ich mal beim Gleitschirmfliegen gelernt.

Naja, für das kleine Jäger-Latinum langt es noch nicht ganz :-)

LG, Gábor