Zwei hübsche Funde von heute (2 Bilder) *PIC*

Harald Andres Schmid, (vor 6942 Tagen)

Hallo

Der Boden knackt im Wald.
Nur an den sehr seltenen feuchten Stellen gibt es noch Funde.

Besonders hübsch anzuschauen:

Psythyrella bipellis - Purpurfarbener Mürbling

[image]

Und auch immer eine Augenweide:

Pluteus thomsonii - Graustieliger Adern-Dachpilz

[image]

Gruss, Harald Andres

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Grandiose Bilder!!! *oT*

Melli, (vor 6942 Tagen) @ Harald Andres Schmid

- kein Text -

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Re: Zwei hübsche Funde von heute (2 Bilder)

Markus Wilhelm ⌂, (vor 6942 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo Harald Andres,

sehr schöne Bilder! So morchelartig geadert sieht man diese Art schon selten!

Viele Grüsse, Markus

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Deine Fotos einfach immer wieder grandios!! *oT*

Ingo Wagner, (vor 6941 Tagen) @ Harald Andres Schmid

- kein Text -

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Re: Zwei hübsche Funde von heute (2 Bilder)

Dagmar von Carnap, (vor 6941 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo Harald,
das sind wirklich Spitzenaufnahmen, Kompliment! Mich würde interessieren, welche Kamera verwendest Du und welches Makro?
Auf jeden Fall hast Du den richtigen Blick und darauf kommt es an.
Grüße,
Dagmar

Hallo
Der Boden knackt im Wald.
Nur an den sehr seltenen feuchten Stellen gibt es noch Funde.
Besonders hübsch anzuschauen: Psythyrella bipellis - Purpurfarbener
Mürbling

Und auch immer eine Augenweide: Pluteus thomsonii - Graustieliger
Adern-Dachpilz

Gruss, Harald Andres

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Betr. Kamera und Linsen (+ 1 Bonus-Bild) *PIC*

Harald Andres Schmid, (vor 6941 Tagen) @ Dagmar von Carnap

Hallo Harald,
das sind wirklich Spitzenaufnahmen, Kompliment! Mich würde interessieren,
welche Kamera verwendest Du und welches Makro?
Auf jeden Fall hast Du den richtigen Blick und darauf kommt es an.
Grüße,
Dagmar

Hallo, Dagmar

Die Kamera ist nicht so wichtig.
Sie muss einfach vernünftig makro-tauglich sein.
Viel wichtiger ist, dass Du durch viel Uebung mit ihr im Makro-Modus vertraut bist.
Die ersten 500 Aufnahmen sind die schlechtesten, dann wird es langsam besser.

Ich habe für diese Bilder die Lumix FZ50 mit einer Achromat-Vorsatzlinse von Minolta mit 4 Dioptrien verwendet.

Ich fotografiere auch noch mit der Nikon Coolpix 4500 mit selbstgebauten Lupen-Vorsatzlinsen.
Da sind die Ergebnisse auch ausgezeichnet.

Das Wichtigste, was ich Dir sagen kann:
Ich verwende viel Zeit für eine Aufnahme.
Für den richtigen Winkel.
Die richtige Distanz.
Die richtige Blende für optimale Freistellung.
Das richtige Licht.
Ich räume das Umfeld von störenden Blättern, Nadeln, Hölzchen, usw.
Ich betrachte den weiter entfernten Hintergrund.
Ob es überstrahlte Stellen zwischen den Bäumen gibt.
Ich räume vielleicht noch einen störenden Ast weg.
Ich beleuchte den Pilz dann mit Alu-Reflektoren, benütze dazu das Umgebungslicht.
Das braucht Erfahrung und viel Geduld bei jedem Pilz.
Viel Liebe zum Detail.
Ein schnell geknipstes Bild ist höchstens mal durch Zufall gut.
Ich fotografiere dann eine ganze Serie für einen Pilz, mit leicht verändertem Standpunkt und verschiedenen Blenden.

Nur mit absoluter Spitzfindigkeit in allen Details kann man besser werden.
Um Dir das zu demonstrieren, vergleiche doch mal das gestern eingestellte Bild des Purpur-Mürblings mit diesem, das ich nachträglich noch bearbeitet habe:

[image]

Ich war mit dem ersten Bild, das ich gestern hier eingestellt habe, nachträglich nicht zufrieden.
Darum habe ich ein weiteres Bild aus der Serie, mir minim anderem Kamerastandpunkt, bearbeitet.
Kannst Du herausfinden warum?
Was ist anders, bzw. besser an dieser Version?

Versuche es doch mal!

Lieben Gruss, Harald Andres

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1 frage zur schärfeverteilung im bild

tari, (vor 6941 Tagen) @ Harald Andres Schmid

hallo harald,

ich hätte da auch nochmal eine frage bzgl. des fotografierens. und zwar würde ich gerne wissen, wie du diese ausgeprägte unschärfe im bildhintergrund hinbekommst. bei mir ist der hintergrund fast immer so scharf wie das objekt im fokus und das stört mich. muss man da mit der blende arbeiten? welche einstellungen muss man parallel dazu beachten?

ich freu mich, wenn du zeit hast, mir kurz zu antworten.

viele grüße,
rita

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Re: 1 frage zur schärfeverteilung im bild

oefff, (vor 6941 Tagen) @ tari

hallo harald,
ich hätte da auch nochmal eine frage bzgl. des fotografierens. und zwar würde
ich gerne wissen, wie du diese ausgeprägte unschärfe im bildhintergrund
hinbekommst. bei mir ist der hintergrund fast immer so scharf wie das
objekt im fokus und das stört mich. muss man da mit der blende arbeiten?
welche einstellungen muss man parallel dazu beachten?
ich freu mich, wenn du zeit hast, mir kurz zu antworten.
viele grüße,
rita

hallo rita,
ich erlaube mir mal stellvertretend zu antworten.
an der unschärfe des hintergrunds sind einige faktoren maßgeblich beteiligt.
wie du richtig festgestellt hast ist die blende einer davon. hierbei gilt: je größer die blendenöffnung(kleine blendenzahl), desto kleiner die tiefenschärfe und vice versa.
die verwendete brennweite des objektivs spielt ebenfalls eine rolle. hierbei gilt: je größer die brennweite, desto geringer die tiefenschärfe und vice versa.
der dritte punkt der mir einfällt, ist der abstand zwischen schärfepunkt(meistens das motiv) und hintergrund. es gilt: je größer die distanz von schärfebene zu hintergrund, desto unschärfer der hintergrund.

so, und jetzt hoffe ich, dass du an deiner kamera auch eine manuelleinstellung für die blende hast. denn selbst bei teuren kompaktkameras fehlt oft die möglichkeit über gewisse aufnahmeparameter zu bestimmen. und das ist eigentlich schade, da einem die technik ja nicht immer jeden handgriff abnehmen soll.

gruß, patrick

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Es kommt ja auch darauf an... *PIC*

Karl-Heinz ⌂, (vor 6941 Tagen) @ tari

was gezeigt werden soll. Ist der Pilz das Hauptmotiv, oder soll auch die natürliche Umgebung (Ökologie) mit berücksichtigt werden.
Beispiel:
[image]

Viele Grüße
Karl-Heinz

hallo harald,
ich hätte da auch nochmal eine frage bzgl. des fotografierens. und zwar würde
ich gerne wissen, wie du diese ausgeprägte unschärfe im bildhintergrund
hinbekommst. bei mir ist der hintergrund fast immer so scharf wie das
objekt im fokus und das stört mich. muss man da mit der blende arbeiten?
welche einstellungen muss man parallel dazu beachten?
ich freu mich, wenn du zeit hast, mir kurz zu antworten.
viele grüße,
rita

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Wobei...

Karl-Heinz ⌂, (vor 6941 Tagen) @ oefff

das menschliche Auge ja nicht so "freistellt". D.h. die Fotos müssen noch entsprechend "bearbeitet" werden.
Gruß
Karl-Heinz

hallo rita,
ich erlaube mir mal stellvertretend zu antworten.
an der unschärfe des hintergrunds sind einige faktoren maßgeblich beteiligt.
wie du richtig festgestellt hast ist die blende einer davon. hierbei gilt: je
größer die blendenöffnung(kleine blendenzahl), desto kleiner die
tiefenschärfe und vice versa.
die verwendete brennweite des objektivs spielt ebenfalls eine rolle. hierbei
gilt: je größer die brennweite, desto geringer die tiefenschärfe und vice
versa.
der dritte punkt der mir einfällt, ist der abstand zwischen
schärfepunkt(meistens das motiv) und hintergrund. es gilt: je größer die
distanz von schärfebene zu hintergrund, desto unschärfer der hintergrund.
so, und jetzt hoffe ich, dass du an deiner kamera auch eine
manuelleinstellung für die blende hast. denn selbst bei teuren
kompaktkameras fehlt oft die möglichkeit über gewisse aufnahmeparameter zu
bestimmen. und das ist eigentlich schade, da einem die technik ja nicht
immer jeden handgriff abnehmen soll.
gruß, patrick

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Re: 1 frage zur schärfeverteilung im bild

tari, (vor 6940 Tagen) @ oefff

hallo patrick,

vielen dank für deine ausführliche antwort!

die verwendete brennweite des objektivs spielt ebenfalls eine rolle. hierbei
gilt: je größer die brennweite, desto geringer die tiefenschärfe und vice
versa.

was ist denn nochmal die brennweite? ich muss dazu sagen: ich habe nur so ne kleine digicam, sprich ich kann keine objektive wechseln oder sowas, fotografiere also die ganze zeit nur mit einem objektiv. aber blende, verschlusszeit und ggfls belichtung kann ich manuell einstellen... ich lerne das gerade so kennen. leider ist mir die bedienungsanleitung dabei keine große hilfe.

so, und jetzt hoffe ich, dass du an deiner kamera auch eine
manuelleinstellung für die blende hast.

ja, hab ich. im blendenmodus kann ich zwischen F 4.0 und 2.8 hin und herwechseln und dann noch einen wert zwischen + und - 2 einstellen. was auch immer das heißen mag, ich bin blutiger anfänger und für mich ist das noch so etwas wie fachchinesisch. also ist dieser F-wert auf die blende bezogen? und wofür steht dann der andere?

natürlich darf jeder antworten, der meint, mir dabei eine hilfe sein zu können...! aber das versteht sich ja eigentlich auch von selbst ;)

viele grüße,
rita

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Re: Es kommt ja auch darauf an...

tari, (vor 6940 Tagen) @ Karl-Heinz

was gezeigt werden soll. Ist der Pilz das Hauptmotiv, oder soll auch die
natürliche Umgebung (Ökologie) mit berücksichtigt werden.

hallo karl-heinz,

vielen dank auch dir für deine antwort mit beispiel!

meine frage war eigentlich eher allgemein gehalten, da ichs bei vielen motiven schöner finde, wenn sie sich stärker vom bildhintergrund abheben.. dies gilt nicht unbedingt nur für fotos mit pilzen als motiv. aber natürlich hast du recht, dass es auch sinnvoll sein kann, den ökologischen lebensraum auf einem bild mit zu berücksichtigen.

gruß,
rita

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Re: 1 frage zur schärfeverteilung im bild

Der Juergen, (vor 6940 Tagen) @ tari

Hallo rita,

die Brennweite eines Objektivs zeigt an, ob es sich um ein Weitwinkel-, Normal- oder Teleobjektiv handelt; man könnte auch sagen, es gibt die "Vergrößerung" an:

alles unter 50mm ist Weitwinkel
50 mm ist Normalbrennweite (keine Vergrößerung oder Weitwinkel-Verzerrung).
alles größer als 50mm ist Teleobjektiv (Vergrößerung!)

Die meisten Kompakt Digiknipsen besitzen Zoom-Objektive, die einen Brennweiten-Bereich abdecken, z.B. Zoom im Bereich 30-200mm; das Objektiv 'fährt' dann aus oder ein, je nachdem.

Fotografierst Du einen Pilz mit einem extremen Teleobjektiv, ist die Schärfentiefe sehr klein und der Hintergrund wird richtig schön 'unscharf' (es kommt auch zu einer Perspektivischen Täuschung; der ferne Hintergrund rückt plötzlich nah ans Objekti, bleibt aber unscharf!) Am besten, für die Makrofotografie ist ein Makroobjektiv mit 100mm Brennweite (also ein 'leichtes Teleobjektiv'. Der Vorteil:

- Der Abstand zum Makro-Objekt ist groß genug (es kann bequem ausgeleuchtet werden ohne dass das Objektiv einen Schatten verursacht). Auch geeignet für die Tierfotografie (Insekten).
- Den Hintergrund kann man mit einer weit geöffneten Blende (kleine Blendenzahl!) richtig schön unscharf machen (sogenannte, umgangssprachliche 'Freistellung' des Objekts), viel besser als mit einem Normal- oder Weitwinkel-Makro-Objektiv.

Grüßle
Juergen

p.s.: Was hier oft nicht erwähnt wird, ist die Tatsache, dass sehr Viel per Elektronischer Bildverarbeitung (mit Photoshop z.B.) nachbearbeitet wird; z.B. selektiv schärfen oder den Hintergrund selektiv schön unscharf 'zaubern'. Das sieht dann spektakulär bis unrealistisch aus.

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Re: 1 frage zur schärfeverteilung im bild

tari, (vor 6939 Tagen) @ Der Juergen

hallo jürgen,

vielen dank für deine ausführlichen ausführungen! :)
also grob zusammengefasst: hohe brennweite, kleine blendenzahl. richtig? das hatte patrick ja auch schon geschrieben, aber jetzt ists mir nochmal richtig deutlich geworden, von wegen teleobjektiv und so.

eine frage hätte ich da aber noch. wenn die blende weit geöffnet ist, wird das bild ja auch sehr hell, oder? muss man da nicht auch mit einer kurzen verschlusszeit-einstellung entgegenwirken, damits nicht überbelichtet wird? wie gesagt, bin anfänger.. *g*

viele grüße,
rita

Hallo rita,
die Brennweite eines Objektivs zeigt an, ob es sich um ein Weitwinkel-,
Normal- oder Teleobjektiv handelt; man könnte auch sagen, es gibt die
"Vergrößerung" an: alles unter 50mm ist Weitwinkel
50 mm ist Normalbrennweite (keine Vergrößerung oder Weitwinkel-Verzerrung).
alles größer als 50mm ist Teleobjektiv (Vergrößerung!)
Die meisten Kompakt Digiknipsen besitzen Zoom-Objektive, die einen
Brennweiten-Bereich abdecken, z.B. Zoom im Bereich 30-200mm; das Objektiv
'fährt' dann aus oder ein, je nachdem.
Fotografierst Du einen Pilz mit einem extremen Teleobjektiv, ist die
Schärfentiefe sehr klein und der Hintergrund wird richtig schön 'unscharf'
(es kommt auch zu einer Perspektivischen Täuschung; der ferne Hintergrund
rückt plötzlich nah ans Objekti, bleibt aber unscharf!) Am besten, für die
Makrofotografie ist ein Makroobjektiv mit 100mm Brennweite (also ein
'leichtes Teleobjektiv'. Der Vorteil: - Der Abstand zum Makro-Objekt ist
groß genug (es kann bequem ausgeleuchtet werden ohne dass das Objektiv
einen Schatten verursacht). Auch geeignet für die Tierfotografie
(Insekten).
- Den Hintergrund kann man mit einer weit geöffneten Blende (kleine
Blendenzahl!) richtig schön unscharf machen (sogenannte,
umgangssprachliche 'Freistellung' des Objekts), viel besser als mit einem
Normal- oder Weitwinkel-Makro-Objektiv.
Grüßle
Juergen
p.s.: Was hier oft nicht erwähnt wird, ist die Tatsache, dass sehr Viel per
Elektronischer Bildverarbeitung (mit Photoshop z.B.) nachbearbeitet wird;
z.B. selektiv schärfen oder den Hintergrund selektiv schön unscharf
'zaubern'. Das sieht dann spektakulär bis unrealistisch aus.

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Re: 1 frage zur schärfeverteilung im bild

Der Juergen, (vor 6939 Tagen) @ tari

Hallo rita,

eine frage hätte ich da aber noch. wenn die blende weit geöffnet ist, wird
das bild ja auch sehr hell, oder? muss man da nicht auch mit einer kurzen
verschlusszeit-einstellung entgegenwirken, damits nicht überbelichtet
wird?

Ja, das ist richtig! Du kannst Deine Kamera auch auf Zeit-Automatik schalten (wenn diese Funktion angeboten wird), dann wird die Verschlusszeit automatisch Deiner vorgewählten Blende angepasst.

Grüßle
Juergen

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Re: 1 frage zur schärfeverteilung im bild

Waldschrat, (vor 6939 Tagen) @ oefff

die verwendete brennweite des objektivs spielt ebenfalls eine rolle. hierbei
gilt: je größer die brennweite, desto geringer die tiefenschärfe:

Hallo Patrick,
diese Meinung hält sich zwar hartnäckig, ist aber falsch. Bin vor einiger Zeit darüber mit einem Optik-Fachverkäufer in heftigen Disput geraten. Die Schärfentiefe ist außer von der Blende nur vom Abbildungsmaßstab abhängig. Das heißt, vom Verhältnis Objektgröße zu Bildgröße. Nur deshalb haben Kompaktkameras (kleiner Bildchip) bei gleicher Blende und gleichem Bildausschnitt eine viel höhere Tiefenschärfe als SLR-Kameras (größerer Bildchip). Daran ändert sich auch nichts, wenn die kompakte Kamera stark zoomt (größere Brennweite) und die SLR die kleinste Brennweite wählt.
Gruß - Waldschrat

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Re: 1 frage zur schärfeverteilung im bild

oefff, (vor 6938 Tagen) @ Waldschrat

Hallo Patrick,
diese Meinung hält sich zwar hartnäckig, ist aber falsch. Bin vor einiger
Zeit darüber mit einem Optik-Fachverkäufer in heftigen Disput geraten. Die
Schärfentiefe ist außer von der Blende nur vom Abbildungsmaßstab abhängig.
Das heißt, vom Verhältnis Objektgröße zu Bildgröße. Nur deshalb haben
Kompaktkameras (kleiner Bildchip) bei gleicher Blende und gleichem
Bildausschnitt eine viel höhere Tiefenschärfe als SLR-Kameras (größerer
Bildchip). Daran ändert sich auch nichts, wenn die kompakte Kamera stark
zoomt (größere Brennweite) und die SLR die kleinste Brennweite wählt.
Gruß - Waldschrat

danke für die richtigstellung, waldschrat. wieder was gelernt.
grüße, patrick

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Re: 1 frage zur schärfeverteilung im bild

Der Juergen, (vor 6938 Tagen) @ Waldschrat

Hallo Waldschrat,

diese Meinung hält sich zwar hartnäckig, ist aber falsch. Bin vor einiger
Zeit darüber mit einem Optik-Fachverkäufer in heftigen Disput geraten. Die
Schärfentiefe ist außer von der Blende nur vom Abbildungsmaßstab abhängig.

Das ist nicht ganz richtig; der Abbildungsmaßstab ist von der Brennweite abhängig. Die Brennweite also für die Berechnung der Tiefenschärfe nötig. Jeder Fotograf, der mit Teleobjektiv fotografiert (Sport-, Tier-, Paparazzifotografie:-) weiß das. Bei Interesse kann ich die physikalische Formel gerne raussuchen und hier reinstellen.

Grüßle
Juergen

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Re: 1 frage zur schärfeverteilung im bild

Waldschrat, (vor 6938 Tagen) @ Der Juergen

Bei Interesse kann ich die physikalische
Formel gerne raussuchen und hier reinstellen.:

Hallo Jürgen,
danke für das Angebot. Aber es ist vergebliche Mühe. Ich bin in dieser Sache unbelehrbar.

Gruß - Waldschrat

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Für Interessierte:

Der Juergen, (vor 6938 Tagen) @ Waldschrat

Hier mal die Formel für den Abbildungsmaßstab und die Abhängigkeit von der Objektiv-Brennweite (f)

m = f/g-f

Je kleiner der Abbildungsmaßstab (m), desto größer ist die Schärfentiefe. Ein Weitwinkelobjektiv mit einer kürzeren Brennweite (f) erzeugt, bei gleicher Gegenstandsweite (g), eine größere Schärfentiefe als ein Teleobjektiv mit einer langen Brennweite (f).

Heinz Haferkorn: Optik. Physikalisch-technische Grundlagen und Anwendungen. Verlag Harri Deutsch, Frankfurt/Main 1981

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Das Gegenteil ist der Fall:

Der Juergen, (vor 6938 Tagen) @ Waldschrat

Hallo Waldschrat,

...Nur deshalb haben
Kompaktkameras (kleiner Bildchip) bei gleicher Blende und gleichem
Bildausschnitt eine viel höhere Tiefenschärfe als SLR-Kameras (größerer
Bildchip). Daran ändert sich auch nichts, wenn die kompakte Kamera stark
zoomt (größere Brennweite) und die SLR die kleinste Brennweite wählt.

Je größer die Aufnehmende Fläche der Kamera (Filmformat, Sensor), desto größer die erreichbare Schärfentiefe. D.h. Großformatkameras erreichen die größte Schärfentiefe. Deshalb fotografieren viele Profis mit Mittelformat (60x60mm z.B.). Besteht Interesse am Beweis, kann ich hier ebenfalls die physikalische Formel reinsetzen (sieht aber sehr komplex aus:-)

Grüßle
Juergen

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noch mehr fähler

coco, (vor 6938 Tagen) @ Der Juergen

Hallo Waldschrat,
Je größer die Aufnehmende Fläche der Kamera (Filmformat, Sensor), desto
größer die erreichbare Schärfentiefe. D.h. Großformatkameras erreichen die
größte Schärfentiefe. Deshalb fotografieren viele Profis mit Mittelformat
(60x60mm z.B.). Besteht Interesse am Beweis, kann ich hier ebenfalls die
physikalische Formel reinsetzen (sieht aber sehr komplex aus:-)
Grüßle
Juergen

hallo jürgen und die rasselbande,

hurra, noch einer gibt seinen senf dazu und findet alles falsch :)

jürgens aussage wäre richtig mit dem zusatz bei gleichbleibender brennweite. dann gälte z.b., dass 50mm im mittelformat einem starken weitwinkel mit grosser schärfentiefe entsprächen, auf kleinbildfilm aber einer normalen brennweite mit weniger schärfentiefe. so wie der satz da steht, ist er genau falschrum. wenn man nämlich nur nach dem film-/sensorformat geht, dann gilt: je grösser die fläche, desto geringer die schärfentiefe. das liegt daran, dass bei grösserer bildfläche (und gleicher objektgrösse) der abbildungsmassstab zunimmt und sich die schärfentiefe entsprechend verringert. deshalb sind mittel- und grossformatkameras die erste wahl, wenn eine möglichst geringe schärfentiefe erreicht werden soll, wobei der effekt im nah- und ganznahbereich am stärksten ist.

patricks aussage
die verwendete brennweite des objektivs spielt ebenfalls eine rolle. hierbei
gilt: je größer die brennweite, desto geringer die tiefenschärfe:

wäre ganz richtig mit dem zusatz bei gleichbleibender bildfläche, denn bei gleichem objekt und gleicher kamera nimmt der abbildungsmassstab mit länger werdender brennweite zu. das wort tiefenschärfe will ich jetzt nicht massregeln, sonst muss ich in die oberlehrerkasse zahlen ;)

da patrick quasi recht hat, muss unser lieber waldschrat leider irren, wenn er sagt
diese Meinung hält sich zwar hartnäckig, ist aber falsch.
gleichzeitig hat eckhard aber recht mit der meinung
Die Schärfentiefe ist außer von der Blende nur vom Abbildungsmaßstab abhängig. Das heißt, vom Verhältnis Objektgröße zu Bildgröße.,
denn sein wort vom abbildungsmassstab schliesst die brennweite als ihn beeinflussenden faktor nicht aus.

zur illustration bringe ich die diskussion in eine symbolische kurzform, bitte haut mich nicht:

patrick: je grösser der baum, desto grösser ist der apfel
eckhard: neinnein, die grösse des apfels hängt nur von der baumgrösse und der regenmenge ab
jürgen: je grösser mein blickfeld, desto grösser sehe ich den apfel

was den hintergrund von harald andres´ bildern so unscharf werden lässt, ist weniger die blende, als der sehr grosse abbildungsmassstab, den er mit sehr langer brennweite erreicht und ser eine sehr geringe schärfentiefe bewirkt.

gruss von coco

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Re: noch mehr fähler

Der Juergen, (vor 6938 Tagen) @ coco

Hallo coco,

Hmm, ich bin mir nicht ganz sicher, ob Du da nicht ein bisschen als Schelm unterwegs bist:-) Natürlich sind die Faktoren, die du nennst alle voneinander abhängig, aber es gibt doch klare Beziehungen. Anschaulich wird die Sache vielleicht, wenn man die Extremfälle durchspielt: Zum Beispiel: Mit welcher Kombination bekommt man die größtmögliche Schärfentiefe hin? Großformat, Weitwinkel, maximaler Abstand zum Objekt ... also in der typischen Landschaftsfotografie :-)) Ich spar mir die Formel, das kann man unter Schärfentiefe ergoogeln, dort möge man ein wenig rumspielen und die Abhängigkeiten 'erfühlen'. Unter Vergleichbaren Bedingungen (ich vergaß das vielleicht zu schreiben), ist folgende Kombination "Harald-Andres-Like" (und nicht nur der, es gibt auch noch Udo und Hans und andere, die sehr spektakuläre Fotos mit extremen 'Freistellungen' hinzaubern): Große Brennweite (größer als 55mm! allerdings kein richtiges Tele!), halboffene Blende, großer Abbildungsmaßstab (wie Du schon schriebst). Dass die Blende zu sein soll glaub ich nicht. Außerdem, glaube ich, schraubt er per EBV an den Fotos rum (Soll er sich echauffiert melden, wenn es nicht so ist, ich werde mich dann sehr gerne und beschämt entschuldigen:-).

Grüßle
Juergen

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Re: Das Gegenteil ist der Fall:

Waldschrat, (vor 6937 Tagen) @ Der Juergen

Hallo Jürgen,
es ist nötig, daß man sich klarmacht, was Tiefenschärfe (allgemein!) ist. Es gibt bei deren Ermittlung sehr komplizierte Formeln, die aber den absoluten Wert der Unschärfe betrachten, nicht ihre allgemeine Abhängigkeit. Ich erlaube mir deshalb folgende Gedanken:
Unter Tiefenschärfe allgemein versteht man, wie sich die Bildweite ändern würde, wenn man das fokussierte Objekt Richtung Kamera verschöbe. Also, wieviel muß nachfokussiert werden, wenn statt des vorderen Hutrandes der Stiel des Pilzes scharf sein soll.
Die Linsenformel (1/b + 1/g = 1/f) macht lediglich eine Aussage zu den Beziehungen von Bild- (b), Gegenstands- (g) und Brennweite (f). Mehr aber nicht.
Formt man die Linsenformel um nach b/g, erhält man das Verhältnis von Bildweite zur Gegenstandsweite: b/g = m = b/f - 1
Das ist die Beziehung, auf welche Du verweist. Sie besagt weiter nichts als: der Abbildungsmaßstab ist soundso groß, wenn die Bildweite soundso groß ist und die Brennweite soundso groß. Wie sehr sich Bildweite ändert, wenn die Gegenstandsweite um einen Betrag verändert wird, sagt sie nicht. Diese Beziehung erhält man erst mit Hilfe mathematischer Ableitung der Bildweite nach der Gegenstandsweite, also db nach dg. Nur diese Ableitung sagt aus, wieviel eine Kamera nachfokussieren müßte, wenn z.B. statt des Hutrandes der Pilzstiel scharf sein soll. Also:
Die Umstellung der Linsenformel nach b ergibt
b = fg/g-f
Jetzt kommt der Knackpunkt, nämlich die Ableitung der Bildweite nach der Objektweite.
Man erhält (Zwischenschritte lasse ich hier mal weg)
db/dg = - (f/g-f)quadrat;
tatsächlich spielt die Brennweite hier eine Rolle. Aber lt. Linsenformel gilt ja (wie coco richtig anmerkte):
f = gb/g+b.
Ersetzt man also in der Ableitung die Brennweite durch ihre Größe gb/g+b, ergibt sich:
db/dg = b/g quadrat; Da aber b/g der Abbildungsmaßstab m ist, gilt also
db/dg = m quadrat
Schlußfolgerung: je größer der Abbildungsmaßstab ist, um so mehr (und zwar im Quadrat) muß bei Änderung der Objektweite nachfokussiert werden, denn um so kleiner ist die Tiefenschärfe. Ungekehrt gilt das ebenso.
Solange Du mir keinen gedanklichen oder rechnerischen Fehler in meiner Betrachtung nachweist, der mich zur falschen Schlußfolgerung führt, bin ich unbelehrbar. Falls Du es aber schaffs, schicke ich Dir zum Dank 3 Flaschen guten Rotweins.
Lieben Gruß - Eckhard

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Re: Das Gegenteil ist der Fall:

Der Juergen, (vor 6937 Tagen) @ Waldschrat

Hallo Eckhard,

danke für Deine Rückmeldung; Ehrlichgesagt muss ich über Deine Begründung, die wohl dieses Begründen will:

...Nur deshalb haben
Kompaktkameras (kleiner Bildchip) bei gleicher Blende und gleichem
Bildausschnitt eine viel höhere Tiefenschärfe als SLR-Kameras (größerer
Bildchip). Daran ändert sich auch nichts, wenn die kompakte Kamera stark
zoomt (größere Brennweite) und die SLR die kleinste Brennweite wählt.

erst mal kräftig nachdenken (und "nachrechnen"). Vielleicht liegst Du tatsächlich richtig. Soviel ich weiß, gib der sogenannte "Zerstreuungskreis" (z) die mögliche Schärfentiefe an, und in diesem Wert ist die Kameraspezifische Film/Sensor-größe einberechnet. Die optische Formel muss demnach für zwei verschiedenen Kameras mit verschieden Werten berechent werden.

Grüßle
Juergen

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Re: Das Gegenteil ist der Fall:

Waldschrat, (vor 6937 Tagen) @ Der Juergen

Hallo Jürgen,
mit der Problematik der absoluten Schärfentiefe habe ich mich noch nicht befaßt. Kann mir aber vorstellen, daß hier festgelegt wird, ab wann ein abgebildeter Punkt als unscharf gilt (Größe seines Beugungskreises) und in welcher Entfernung er von der theoretischen Schärfeebene liegt. Aber, wie gesagt, das ist nur grobe, sporadische und intuitive Vermutung. Es kann auch ganz anders sein.
Gruß - Eckhard

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Tiefenschärfe

Ralph aus Ehingen, (vor 6936 Tagen) @ Der Juergen

..."D.h. Großformatkameras erreichen die größte Schärfentiefe. Deshalb fotografieren viele Profis mit Mittelformat (60x60mm z.B.)"...

Hallo Jürgen,

es ist wirklich genau umgekehrt. Meine Rolleiflex T (Negativformat 56x56mm) hat eine Objektivbrennweite von 75mm, was aufs Kleinbildformat umgerechnet in etwa einem 40mm-Objektiv entspricht. Mit einem 40-er Weitwinkel muß ich bei KB nur mittelmäßig abblenden, um einen großen Tiefenschärfebereich zu erhalten. Bei meiner Rollei (Mittelformat) reicht manchmal auch Blende 22 nicht aus. Glaub das einfach:-)

Viele Grüße von
"Nachbar" Ralph

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Re: Tiefenschärfe

Der Juergen, (vor 6936 Tagen) @ Ralph aus Ehingen

Hallo Ralph,

danke für Deine mitgeteilte Erfahrung; da werde ich wohl, so wie es aussieht, umdenken müssen. Ich werde trotzdem, nicht dass ich Dir oder euch nicht 'glaube', die Linsenformeln durchrechnen, schon allein weil ich dahintersteigen will, warum kleinere Bildformate einen größeren Schärfebereich zulassen. Ich stell meine Berechnungen dann hier im Forum rein.

Grüßle
Juergen

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Re: Tiefenschärfe

Ralph aus Ehingen, (vor 6936 Tagen) @ Der Juergen

Hallo Jürgen,

nochwas: man kann mit Großformat-Kameras durchaus einen größeren Schärfebereich erzielen als mit KB- oder MF-Kameras. Das liegt dann aber daran, daß sich Filmebene und Objektivplatine gegeneinander verschieben oder verschwenken lassen und nicht an format- bzw. brennweitenbedingten Gesetzmäßigkeiten. Vielleicht hast Du das durcheinandergebracht. Wenn Du dazu recherchieren magst, wirst Du mit dem Suchbegriff "Scheimpflug-Verstellung" bestimmt fündig.

Viele Grüße
Ralph

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Ausräumung von Fehlern Vol 1.

Der Juergen, (vor 6936 Tagen) @ Waldschrat

Hallo Eckhard,

Deine Berechnungen (oder Die Darstellung der Formel) ist korrekt, nur hat es mit unserem Streitpunkt nicht richtig was zu tun (Abhängigkeit von f), und ich hatte auch Deine hier dargestellten Erkenntnisse nicht bestritten. Dennoch liegen wir beide Falsch&Richtig:-) (Nicht im Sinne von coco, der hier eher etwas Verwirrung reingebracht hat:-).

Schlußfolgerung: je größer der Abbildungsmaßstab ist, um so mehr (und zwar im
Quadrat) muß bei Änderung der Objektweite nachfokussiert werden, denn um
so kleiner ist die Tiefenschärfe. Ungekehrt gilt das ebenso.

Laut eines Skripts von Oliver Jenrich (rec.fotografieren.de), in dem er die Schärfentiefe mathematisch demonstriert, gilt die Abhängigkeit von Brennweite und Schärfentiefe grundsätzlich, sie ist jedoch, und jetzt wird es interesant: im Makro-bereich vernachlässigbar (klein), weil unterhalb der sogenannten hyperfokalen Distanz, die Abhängigkeit von Brennweite und Schärfentiefe sehr klein (und immer kleiner!) wird. Mein Beispiel mit der Tele-Fotografie ist also richtig (großer Objektabstand, große Brennweite, geringe Schärfentiefe (jenseits der hyperfokalen Distanz), trifft aber auf den Makrobereich nicht zu.

Grüßle
Juergen

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Re: Ausräumung von Fehlern Vol 1.

Waldschrat, (vor 6936 Tagen) @ Der Juergen

"und jetzt wird es interesant: im Makro-bereich (ist die Tiefenschärfe) vernachlässigbar klein..."

Logo, Jürgen,
und erst recht im Supermakro-Bereich, der auch unter dem Wort Mikroskopie bekannt ist. Aber was ist daran interessant und warum vernachlässigbar? Ich hätte bei Hunderfacher mikroskopischer Vergrößerung (m=100) gern ein große Tiefenschärfe, leider ist sie da faktisch gleich 0 - eben, weil die Tiefenschärfe mit dem Quadrat des Abbildungsmaßstabes abnimmt. Irgendwie habe ich das Gefühl, Du müßtest mit dem Thema noch bischen schwanger gehen.
abendlichen Gruß - Eckhard