Kiefernspezial 2 - Täubling des Jahres *PIC*
Hallo Forum,
nach dem Kiefernspezial Nummer 1 aus der Vorwoche folgt nun, logischerweise, Nummer zwei
der kleinen Jahresrückschau. Wie angekündigt, sollen heuer die vielgeliebten Täublinge im
Mittelpunkt des Interesses stehen.
Viel Zeit kann ich mir mit dem Thema auch nicht mehr lassen, denn der Felix (Thüringer Holz)
lauert ja bereits mit seiner zweiten Jahresstaffel drohend am Horizont.
Daher schnell zum Thema. Wie bereits der Titel nahe legt, soll es sich hier und heute um diejenigen
Täublinge drehen, die sich gerne bei Kiefern herumtreiben. Bereits die Verfasser der Westfählischen
Pilzbriefe hatten vor Jahrzehnten herausgefunden, dass die Anzahl der betreffenden
Arten eher überschaubar ist. An dieser Stelle möchte ich euch den Link zu diesem Beitrag nahelegen.
Wie aus diesem Beitrag hervorgeht, sind auch Begleiter von Laubbäumen aufgeführt. Allerdings handelt es
sich bei allen nachfolgend gezeigten Arten um reine Kiefernbegleiter – und sie sind allesamt im Beitrag
genannt und beschrieben
Hier haben wir schon den ersten Vertreter, typischerweise erscheint er bereits recht früh im Sommer
Nr. 1:
Zusammen mit dieser Art erscheint auch gerne diese hier
Nr. 2:
Eine Vorliebe für saure Kiefernbestände sagt man dieser Art hier nach
Nr. 3:
Während dieser Art der Ruf anhängt, eher kalkhold zu sein (?)
Nr. 4:
Die nachfolgende Art scheint allgemein auf Nadelgehölze zu stehen
Nr. 5:
während dieser Vertreter eher im Ruf steht, nichts mit Kiefern zu tun zu haben
Nr. 6:
Hier kann es sehr hilfreich sein, den einen oder anderen meiner Beiträge aus dem Vorjahr zu kennen.
Ebenfalls bei Kiefern kann dieser hier vorkommen. Allerdings sind es wohl nicht seine Lieblingsbegleiter:
Nr. 7:
Die nachfolgende Art ist wiederum ein typischer Kiefernbegleiter im sauren Millieu
Nr. 8:
Dazu passt noch sein dickster Kumpel, der sich immer wieder gerne zur selben Zeit, im Herbst, in seiner
Nähe aufhält:
Nr. 9:
Eine typische Allerweltsart, die übrigens auch mit Kiefern kann, ist diese hier:
Nr. 10:
Während nachfolgende Art eigentlich nicht ins betreffende Umfeld passt. Das ist der Art aber scheinbar egal.
Immer wieder mal in sauren Kiefernwäldern Brandenburgs anzutreffen:
Nr. 11:
Auf dem nachfolgenden Bild sind zusammen die beiden vorstehend gezeigten zu sehen – vermutlich.
Bei dem kleinen, braunhütigen Exemplar habe ich wieder mal so meine Bedenken gehabt. Von oben gesehen,
machte der kleine Täubling nämlich auf Steinpilz. Die gleiche, typisch hellbraune Farbe wie ein junger
Boletus edulis. Die Alternative zur vorher gezeigten Art wäre für unsere Region allerdings höchst illegal.
Bonus:
Zum Ende habe ich für euch noch den allerschönsten Täubling. Jedenfalls für mich. Die hochwertige Färbung
und die wunderschöne, kräftige Natur der Fruchtkörper sind ein Markenzeichen für diese Art.
Die Teile fühlen sich in der Regel auch richtig schwer und kompakt an. Für Speisezwecke sollen sie allerdings
nicht allzu viel taugen. Trotzdem das Prädikat: Täubling des Jahres
Nr. 11:
Ist euch etwas aufgefallen? Richtig – Ingo war zu faul, die passenden Namen herauszusuchen.
Da ja im Schnitt über 600 Pilzfreunde regelmäßig Felix’ Täubling der Woche mitgelesen haben, sollte
es eigentlich ein Leichtes sein, den Taubenschlag zu benamsen. Vielleicht ist das ja ein praktikabler
Test für die Pilzfreunde unter euch, die hier mehr lesen als schreiben.
Für Täublingsspezis dürfte es allerdings keine Herausforderung sein - oder?
Viel Spaß, eine schöne Woche und viele Grüße – Ingo
p.s. Russula badia ist hier nicht dabei. Tausendmal gesehen und nicht einmal geknipst!

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