Eine Anleitung, wie man Morchelstellen aufspürt *PIC*

Ingo, (vor 6777 Tagen)

Hallo Leute,

viele Pilzfreunde fragen sich momentan mal wieder, wie man denn zu einer einträglichen Morchelstelle
kommen könnte. Im Prinzip gibt es vier verschiedene Möglichkeiten, zu einem eigenen Morchelbeet zu gelangen.

Zum Ersten: die Erbstelle
Dies ist im Prinzip die einfachste Möglichkeit, um an das edle Gemörch zu gelangen. Man lasse sich einfach mal
von einem "Platzhirsch" seine geheime Morchelstelle zeigen, wartet dann ab, bis dieser das Zeitliche gesegnet hat, oder hilft auch etwas nach. ;-)). Schon hast du deinen eigenen Morchelplatz!

Zweitens: die Zuchtstelle
Auch recht einfach, aber leider nur von begrenztem Erfolg. Im Prinzip genau so wie Tomatenanbau.
Man kaufe sich im Spätsommer ein paar Säcke Rindenmulch von Nadelbäumen, breite das Zeugs irgendwo im
Garten aus und fertig. Im darauf folgenden Frühjahr könnten dann eventuell Morcheln darauf erscheinen.
Im Gegensatz zu Tomaten braucht man sich aber um das Gehäxel nicht weiter kümmern. Die Morcheln
kommen oder auch nicht.

Drittens: die Arbeitsstelle
Diese Methode kann ziemlich aufwändig sein, wenn man es übertreibt. Ich möchte noch mal die Gelegenheit
ergreifen, zu beschreiben, wie ich seinerzeit an meine Stellen gelangt bin. Es war so etwa Ende April 2002,
als ich es satt hatte, Fundmeldungen und Morchelbilder von Elfi & Co. immer nur im pilzepilze- Forum zu erleben.
Nein, ich musste unbedingt selbst welche finden. Die Jahreszeit passte, das Wetter auch und ein riesiger Kiefernwald
wartete nur darauf, vom Gemörch befreit zu werden. Vorher hatte ich mich noch mal in Roger Phillips Pilzführer
vergewissert, dass das Biotop passte. Nadelwälder!
So kam es denn, dass ich mich eines Sonntags, noch von einer etwas anstrengenden Geburtstagslage vom Vortage
gezeichnet, auf den Weg in den Kiefernforst machte. Vollkommen siegessicher nahm ich sogar ein Behältnis für
meine Morchelfunde mit auf den Weg – eine Plastik Suppenschüssel!

Ihr werdet es nicht glauben, aber sehr lange musste ich nicht suchen. Eigentlich gar nicht. Ich schlenderte gerade
so mitten auf einem breite Waldweg entlang, als irgendein Sensor im Kleinhirn Augenwinkelalarm schlug.
Gerade mal zwei Meter rechts vom Weg funkelten mich zwei dunkelbraune, schmalspitzige Dreiecke an, welche allein
von der Form her so gar nicht zur Umgebung passten. Nachdem Wegrand und angrenzendes Waldstück fertig
abgesucht waren, hatte ich zusammen gut 60 ausgewachsene Spitzmorcheln zusammen, und keine Jacke mehr an.
Für einen ausgewachsenen Korb hatte meine Zuversicht halt nicht gereicht.

Viertens: die Zufallsstelle
Mit den Zufallsfunden ist das ja so eine Sache. Man macht sie in der Regel dann, wenn man eigentlich auf der
Suche nach ganz anderen Sachen ist - nach Erleichterung zum Beispiel.
Hier ein kleines Beispiel vom vergangenen Wochenende. Wie sicher schon bekannt, hatte ich am vergangenen
Samstag, zusammen mit Felix und Robin, meine "Arbeitsstellen" vom Gemörch befreit. Sonntag Mittag dann,
die Morcheltouristen waren inzwischen längst über alle Berge, hatte ich das Bedürfnis, mich noch mal an den Ort des
Geschehens zu begeben. Vielleicht hatten wir ja was Wichtiges übersehen. Ganze 150 Minuten bin ich durch
den Dauerregen gestolpert, ohne dass ich mehr fand als die eine Minimorchel, die wir vorsätzlich da gelassen hatten.

Wieder zurück auf unserem Campingplatz hatte ich nur noch eines im Sinn: schnell weg hier und ab in unsere
warme Bude! Der Dauerregen bei Temperaturen von fünf über Null ging mir nämlich ziemlich auf den Keks.
Allerdings macht ein Rundgag von über zwei Stunden auch etwas hungrig. Das einzige Nahrungsmittel, was ich noch da hatte, war eine Büchse mit Erbsensuppe. Egal – schnell aufgewärmt das Zeugs und hinter damit.
Wie allgemein bekannt ist, kann der Verzehr von Hülsenfrüchten Nebenwirkungen nach sich ziehen, die, wären sie
nach dem Genuss eines Pilzgerichtes aufgetreten, den Verdacht nahe legen würden, dass da ein falscher bei war.
Zum Glück gibt es auf Campingplätzen Einrichtungen, wo man sich solcher Nebenwirkungen einfach entledigen
kann. Ziemlich erleichtert ging ich nach getaner Arbeit wieder den Weg zurück in Richtung meiner Residenz.

Es war gerade mal ein Stück ziemlich kahler Boden mit einzelnen Kiefern zu überqueren. Dabei fiel mir ein, dass
der Felix am Vortag die dort stehenden, zum Teil gigantischen Frühjahrslorcheln bewundert hatte.
So hielt ich also kurz inne, und bewunderte das Gekräus, was dort überall wucherte. Bis auf einmal wieder
das altbekannte Alarmsignal in meinem Kopf ertönte. Einige der Lorcheln in gut 20m Entfernung sahen doch recht
merkwürdig aus. Noch ein paar Schritte in diese Richtung gemacht, dann fielen mir fast die Augen aus dem Kopf.
In diesem Moment hätte ich mein Gesicht mal sehen wollen. Der Anblick war aber auch Atem beraubend.

[image]

[image]

Genau dort, wo in zwei Monaten wieder Zelte und Wohnwagen stehen werden, machte sich ein kompletter
Hexenring aus 17 Morcheln breit. Ich habe mir ja schon häufiger Gedanken gemacht, ob die Morcheln an
meinen Stellen vielleicht des besondern humosen Bodens wegen dort wachsen. Der Boden an diesem Fundort
besteht allenfalls aus purem Sand, aus dem ein paar mickrige Grasbüschel das Letzte herausholen.
Bevor ich abreiste, habe ich aber noch fix die Frühjahrslorcheln von ihrer unangenehmen Nachbarschaft befreit.

[image]

Ich hoffe, nun wissen alle, was es mit den Morchelbiotopen auf sich hat. Morcheln können überall wachsen, oder auch
nicht. Man muss wohl nur wirklich welche finden wollen.

Einen schönen Feierabend – Ingo

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Re: Eine Anleitung, wie man Morchelstellen aufspür

Matthias, (vor 6777 Tagen) @ Ingo

Hallo Ingo,
dein Korb Pfifferlinge sieht aber sehr merkwürdig aus, die würde ich nicht essen wollen und du solltest mal deinen Pilzhändler wechseln ;o))
viele Grüsse
Matthias

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Re: Eine Anleitung, wie man Morchelstellen aufspür

zuehli ⌂, (vor 6777 Tagen) @ Matthias

Das sind doch Litauische Pfifferlinge, die sehen doch anders aus. Bestimmt Nachwirkungen von Tschernobyl...

Gruß Harald

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Re: Guter Beitrag...kleine Ergänzung...

Andreas.J, (vor 6777 Tagen) @ Ingo

...betreff Fundstellen...Spitzmorcheln sind absolut unberechenbar, sehr oft suchen Anfänger zu nahe an einem Bach oder Fluss...dabei wachsen die Spitzmorcheln eher in der zweiten Reihe, sprich etwas weiter weg vom Gewässer -oft an Waldwegen oder nur wenig entfernt im Gebüsch bei Eschen oder Nadelholz. Meine Erfahrung hat gezeigt, Spitzmorcheln mögen es nicht gerne allzu nass..;-)

Jeder kann Morcheln finden, aber nicht jeder ist zum Morchelsucher geboren..;-)

Hallo Leute,
viele Pilzfreunde fragen sich momentan mal wieder, wie man denn zu einer
einträglichen Morchelstelle
kommen könnte. Im Prinzip gibt es vier verschiedene Möglichkeiten, zu einem
eigenen Morchelbeet zu gelangen.
Zum Ersten: die Erbstelle
Dies ist im Prinzip die einfachste Möglichkeit, um an das edle Gemörch zu
gelangen. Man lasse sich einfach mal
von einem "Platzhirsch" seine geheime Morchelstelle zeigen, wartet
dann ab, bis dieser das Zeitliche gesegnet hat, oder hilft auch etwas
nach. ;-)). Schon hast du deinen eigenen Morchelplatz!
Zweitens: die Zuchtstelle
Auch recht einfach, aber leider nur von begrenztem Erfolg. Im Prinzip genau
so wie Tomatenanbau.
Man kaufe sich im Spätsommer ein paar Säcke Rindenmulch von Nadelbäumen,
breite das Zeugs irgendwo im
Garten aus und fertig. Im darauf folgenden Frühjahr könnten dann eventuell
Morcheln darauf erscheinen.
Im Gegensatz zu Tomaten braucht man sich aber um das Gehäxel nicht weiter
kümmern. Die Morcheln
kommen oder auch nicht.
Drittens: die Arbeitsstelle
Diese Methode kann ziemlich aufwändig sein, wenn man es übertreibt. Ich
möchte noch mal die Gelegenheit
ergreifen, zu beschreiben, wie ich seinerzeit an meine Stellen gelangt bin.
Es war so etwa Ende April 2002,
als ich es satt hatte, Fundmeldungen und Morchelbilder von Elfi & Co.
immer nur im pilzepilze- Forum zu erleben.
Nein, ich musste unbedingt selbst welche finden. Die Jahreszeit passte, das
Wetter auch und ein riesiger Kiefernwald
wartete nur darauf, vom Gemörch befreit zu werden. Vorher hatte ich mich noch
mal in Roger Phillips Pilzführer
vergewissert, dass das Biotop passte. Nadelwälder!
So kam es denn, dass ich mich eines Sonntags, noch von einer etwas
anstrengenden Geburtstagslage vom Vortage
gezeichnet, auf den Weg in den Kiefernforst machte. Vollkommen siegessicher
nahm ich sogar ein Behältnis für
meine Morchelfunde mit auf den Weg – eine Plastik Suppenschüssel!
Ihr werdet es nicht glauben, aber sehr lange musste ich nicht suchen.
Eigentlich gar nicht. Ich schlenderte gerade
so mitten auf einem breite Waldweg entlang, als irgendein Sensor im Kleinhirn
Augenwinkelalarm schlug.
Gerade mal zwei Meter rechts vom Weg funkelten mich zwei dunkelbraune,
schmalspitzige Dreiecke an, welche allein
von der Form her so gar nicht zur Umgebung passten. Nachdem Wegrand und
angrenzendes Waldstück fertig
abgesucht waren, hatte ich zusammen gut 60 ausgewachsene Spitzmorcheln
zusammen, und keine Jacke mehr an.
Für einen ausgewachsenen Korb hatte meine Zuversicht halt nicht gereicht.
Viertens: die Zufallsstelle
Mit den Zufallsfunden ist das ja so eine Sache. Man macht sie in der Regel
dann, wenn man eigentlich auf der
Suche nach ganz anderen Sachen ist - nach Erleichterung zum Beispiel.
Hier ein kleines Beispiel vom vergangenen Wochenende. Wie sicher schon
bekannt, hatte ich am vergangenen
Samstag, zusammen mit Felix und Robin, meine "Arbeitsstellen" vom
Gemörch befreit. Sonntag Mittag dann,
die Morcheltouristen waren inzwischen längst über alle Berge, hatte ich das
Bedürfnis, mich noch mal an den Ort des
Geschehens zu begeben. Vielleicht hatten wir ja was Wichtiges übersehen.
Ganze 150 Minuten bin ich durch
den Dauerregen gestolpert, ohne dass ich mehr fand als die eine Minimorchel,
die wir vorsätzlich da gelassen hatten.
Wieder zurück auf unserem Campingplatz hatte ich nur noch eines im Sinn:
schnell weg hier und ab in unsere
warme Bude! Der Dauerregen bei Temperaturen von fünf über Null ging mir
nämlich ziemlich auf den Keks.
Allerdings macht ein Rundgag von über zwei Stunden auch etwas hungrig. Das
einzige Nahrungsmittel, was ich noch da hatte, war eine Büchse mit
Erbsensuppe. Egal – schnell aufgewärmt das Zeugs und hinter damit.
Wie allgemein bekannt ist, kann der Verzehr von Hülsenfrüchten Nebenwirkungen
nach sich ziehen, die, wären sie
nach dem Genuss eines Pilzgerichtes aufgetreten, den Verdacht nahe legen
würden, dass da ein falscher bei war.
Zum Glück gibt es auf Campingplätzen Einrichtungen, wo man sich solcher
Nebenwirkungen einfach entledigen
kann. Ziemlich erleichtert ging ich nach getaner Arbeit wieder den Weg zurück
in Richtung meiner Residenz.
Es war gerade mal ein Stück ziemlich kahler Boden mit einzelnen Kiefern zu
überqueren. Dabei fiel mir ein, dass
der Felix am Vortag die dort stehenden, zum Teil gigantischen
Frühjahrslorcheln bewundert hatte.
So hielt ich also kurz inne, und bewunderte das Gekräus, was dort überall
wucherte. Bis auf einmal wieder
das altbekannte Alarmsignal in meinem Kopf ertönte. Einige der Lorcheln in
gut 20m Entfernung sahen doch recht
merkwürdig aus. Noch ein paar Schritte in diese Richtung gemacht, dann fielen
mir fast die Augen aus dem Kopf.
In diesem Moment hätte ich mein Gesicht mal sehen wollen. Der Anblick war
aber auch Atem beraubend.


Genau dort, wo in zwei Monaten wieder Zelte und Wohnwagen stehen werden,
machte sich ein kompletter
Hexenring aus 17 Morcheln breit. Ich habe mir ja schon häufiger Gedanken
gemacht, ob die Morcheln an
meinen Stellen vielleicht des besondern humosen Bodens wegen dort wachsen.
Der Boden an diesem Fundort
besteht allenfalls aus purem Sand, aus dem ein paar mickrige Grasbüschel das
Letzte herausholen.
Bevor ich abreiste, habe ich aber noch fix die Frühjahrslorcheln von ihrer
unangenehmen Nachbarschaft befreit.

Ich hoffe, nun wissen alle, was es mit den Morchelbiotopen auf sich hat.
Morcheln können überall wachsen, oder auch
nicht. Man muss wohl nur wirklich welche finden wollen.
Einen schönen Feierabend – Ingo

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Re: Eine Anleitung, wie man Morchelstellen aufspür

Steininger, (vor 6777 Tagen) @ Ingo

Hallo Ingo,
schöner, humorvoller Beitrag! In deinen Beiträgen steckt immer viel Arbeit.
Deshalb an dieser Stelle mal ein Dankeschön dafür!

Auch noch einen schönen Feierabend und Grüße
Wolfgang

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Re: Eine Anleitung, wie man Morchelstellen aufspür

Ingo, (vor 6777 Tagen) @ Matthias

dein Korb Pfifferlinge sieht aber sehr merkwürdig aus, die würde ich nicht
essen wollen und du solltest mal deinen Pilzhändler wechseln ;o))

Hallo Matthias, es sind übrigens die selben Pfiffelinge, über die du schon vor
Jahresfrist gelästert hattest. Es gibt halt im Moment keine anderen. Vielleicht
sollte ich mal im Baumarkt nach geeigneter Farbe schauen. ;o)

*ggg* Ingo

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Re: Eine Anleitung, wie man Morchelstellen aufspür

Matthias, (vor 6777 Tagen) @ Ingo

Hallo Matthias, es sind übrigens die selben Pfiffelinge, über die du schon
vor
Jahresfrist gelästert hattest. Es gibt halt im Moment keine anderen.
Vielleicht
sollte ich mal im Baumarkt nach geeigneter Farbe schauen. ;o)
*ggg* Ingo

Hallo Ingo,
mir kam das Bild auch so bekannt vor, ich wollte nun nicht noch sagen das man Morcheln vor dem Essen ein Jahr lagern muss *schnellduck*,
viele Grüsse
Matthias

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Re: Eine Anleitung, wie man Morchelstellen aufspür

Marc, (vor 6776 Tagen) @ Ingo

Ingo, wollte dir schon lange sagen wie göttlich ich Deine Beträge finde! Ein Genuss!
zum Thema: Ich vergesse jetzt mal für ein paar Tage meine absolut erfolglosen Bach-Auen und suche Kiefern.
Vielleicht klappts da ja eher.
Lg, Marc

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Re: Viel Glück dabei! *ggg* *oT*

Ingo, (vor 6776 Tagen) @ Marc

- kein Text -

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Re: Eine Anleitung, wie man Morchelstellen aufspür

Rudi, (vor 6776 Tagen) @ Matthias

Hallo Matthias,

mir kam das Bild auch so bekannt vor, ich wollte nun nicht noch sagen das man
Morcheln vor dem Essen ein Jahr lagern muss *schnellduck*,

Gut, daß ich jetzt deine Vorlieben kenne.
Wenn du wieder mal kommst, erinnere mich daran!
Ich hab noch ein Glas mit 5-jährigen Morcheln- jetzt muß ich nur noch schnell ein Beet Dill ansäen...

GR

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Re: Eine Anleitung, wie man Morchelstellen aufspür

Alpenhans, (vor 6776 Tagen) @ Ingo

Hallo Ingo!

Dein Beitrag ist einfach köstlich und hätte sich eine Kabarettbühne verdient. Zusätzlich motiviert er mich meine fast immer erfolglosen "Spitzmorchelexkursionen" fortzusetzen.

Liebe Grüße

Hans

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Ingo, kein Witz! Habe Morcheln gefunden...

Marc, (vor 6776 Tagen) @ Ingo

...und gerade meinen Freudentanz beendet :-D

Meine allerersten Morcheln überhaupt. Meine Anja fand die erste, nachdem ich vergeblich
auf einem Mulchberg am Wegesrand rumgeklettert bin.

Einen Meter entfernt, direkt am Weg aus den Gräsern geschaut: Morchella conica.
Wir haben insgesamt nur 6 Stk. gefunden, aber der Glücksflash war gigantisch :-)

War aber "noch nicht" im Kiefernwald. War ein lichtes Buschwerk mit gefällten Fichten
und vielen kleinen Laubbäumen (die ich nicht bestimmen konnte).

Was sagts du dazu?!

Glückselige Grüße,
Marc

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Re: Eine Anleitung, wie man Morchelstellen aufspür

Jürgen_1962, (vor 6776 Tagen) @ Ingo

Hallo Ingo,

schön zu lesen dein Fred. War für mich ein Treffer ins Schwarze ...

Ich werde es die Tage dann auch selbst mal probieren. Lt. Wikipedia wachsen die Dinger bevorzugt auf Kalk- und/oder Lehmböden im Nadelwald. Derlei Standorte gibt es bei mir vor der Haustüre quasi zuhauf.

Oder sollte ich es doch mal auf den nadelbaumbewachsenen Sandböden im Spessart probieren?

Schönen Gruß aus Unterfranken
Jürgen

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Re: Glückwunsch... Du solltest...

Andreas.J, (vor 6776 Tagen) @ Marc

..das Hauptnest suchen...;-) vermutlich sind die 6 Stück nur ein Ableger...;-)Spitzmorcheln vermehren sich oft Kreisförmig,d.h vermutlich etwas weiter weg muss noch ein Nest sein. Die kleinen Laubbäume dürften junge Eschen sein..;-)

Viel Glück noch - Gruss Andreas

...und gerade meinen Freudentanz beendet :-D
Meine allerersten Morcheln überhaupt. Meine Anja fand die erste, nachdem ich
vergeblich
auf einem Mulchberg am Wegesrand rumgeklettert bin.
Einen Meter entfernt, direkt am Weg aus den Gräsern geschaut: Morchella
conica.
Wir haben insgesamt nur 6 Stk. gefunden, aber der Glücksflash war gigantisch

-)

War aber "noch nicht" im Kiefernwald. War ein lichtes Buschwerk mit
gefällten Fichten
und vielen kleinen Laubbäumen (die ich nicht bestimmen konnte).
Was sagts du dazu?!
Glückselige Grüße,
Marc

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Re: Ingo, kein Witz! Habe Morcheln gefunden...

Ingo, (vor 6776 Tagen) @ Marc

Hallo Marc,

ich sehe da nur meine Theorie bestätigt.
Du wolltest Morcheln finden-und da waren sie!

Weiter so.

*ggg* Ingo

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Re: Eine Anleitung, wie man Morchelstellen aufspür

Ingo, (vor 6776 Tagen) @ Jürgen_1962

Hallo Jürgen,

mach es dir nicht so schwer. Ich hatte heute wieder ein merkwürdiges Erlebnis.
Vor dem Altenheim, wo meine Frau arbeitet, standen tatsächlich fünf Morcheln
herum. Im Mulch, der da bestimmt schon 4 Jahre herumliegt.

Manchmal kommt es mir vor, als wenn sie mich verfolgen!

*ggg* Ingo

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Re: Ingo, kein Witz! Habe Morcheln gefunden...

Steininger, (vor 6776 Tagen) @ Ingo

Hallo Marc,
ich sehe da nur meine Theorie bestätigt.
Du wolltest Morcheln finden-und da waren sie!
Weiter so.
*ggg* Ingo

Hallo Ingo,
wenn ich gewusst hätte, dass es so einfach ist.
Dann will ich am Samstag Morcheln finden ...! ;-)
Viele Grüße
Wolfgang

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Re: Ingo, kein Witz! Habe Morcheln gefunden...

Ingo, (vor 6776 Tagen) @ Steininger

Na dann mal los!

Am besten, du läufst ohne Messer und Korb in den Wald. Dann werden sie es
dir schon zeigen!

*ggg* Ingo

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Re: 100%-Tip

42, (vor 6775 Tagen) @ Ingo

Hallo Ingo,

Am besten, du läufst ohne Messer und Korb in den Wald. Dann werden sie es
dir schon zeigen!

Psssst, nicht so laut! Das ist doch der supergeheime 100%-Finde-Tip (läßt
sich nur noch steigern durch: ohne Hemd, welches sich zum Pilzetransport
hilfsweise einsetzen ließe)! Dieses Rezept eignet sich übrigens für alle
Arten von Speisepilzen!

Beste Grüße
Thomas '42' Wallner

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Re: Eine Anleitung, wie man Morchelstellen aufspür

Thomas Pruss, (vor 6775 Tagen) @ Ingo

Moin Ingo,

Manchmal kommt es mir vor, als wenn sie mich verfolgen!

Falls du diese Stalker nicht mehr ertragen kannst, übernehme ich sie gerne! ;-)

Bei uns in Nordfriesland gibt es etwa so viel Gemörch wie bei euch Seehunde. Ich WILL sie finden (die Morcheln, nicht die Seehunde – mensch!), aber wer sie dann einsammelt ist meine reizende "Schwester im Geiste" Ismene aus Kiel, die sie vor der Haustüre hat.
Grüßlis
Thomas

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LOL....er nun wieder :-) *oT*

Marc, (vor 6775 Tagen) @ 42

- kein Text -