Was könnte das werden? *PIC*

Alis ⌂, (vor 6773 Tagen)

In einer Fichtenmonokultur in der Rheinebene. Bild ist leider nicht gut geworden.

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In einem anderen Waldstück, sumpfiger Laubwald (Eschen), auf der Suche nach Morcheln. Wuchs auf dem Boden.

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Galerina spec?

Morcheln habe ich heute dann doch die ersten gesehen - in der Tüte von zwei Pilzsammlern, die offensichtlich das Gebiet besser kennen.

Gruß Alis

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Re: Was könnte das werden?

Huperzia ⌂, (vor 6773 Tagen) @ Alis

Hallo Alis,
Das erste könnte vielleicht ein Fälbling werden und das zweite scheint eher eine Pholiotina/Conocybe zu sein.

Viele Grüße,
Tanja

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Re: Was könnte das werden?

hoennetaler, (vor 6773 Tagen) @ Alis

Hallo Alis!

Beim zweiten Pilz unterstütze ich Tanjas Tipp. Schau mal hier: Beitrag 136550

Gruß
Jürgen

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Re: Was könnte das werden?

Schnuffel, (vor 6772 Tagen) @ Alis

In einer Fichtenmonokultur in der Rheinebene. Bild ist leider nicht gut
geworden.

In einem anderen Waldstück, sumpfiger Laubwald (Eschen), auf der Suche nach
Morcheln. Wuchs auf dem Boden.
Galerina spec?

Gruß Alis

Hallo Alis,

wie Huperzia halte ich den 2. für eine Conocybe (Pholiotina). Im Gegensatz zu hoennetaler tippe ich wegen des hellen Stiels (innen sollte er braun sein) aber auf Conocybe (Pholiotina) aporos, den Frühlings-Glockenschüppling. Von der Jahreszeit und dem Standort kommt das auch gut hin. Doch die beringten Glockenschüpplinge sind nur an mikroskopischen Merkmalen eindeutig zu unterscheiden. Bei C. aporos sind die Sporen, wie schon der Name sagt, ohne Keimporus und kleiner (7-10 x 4-5,5 µm) als bei C. blattaria (10,5-14 x 5,5-6,5 µm).

Gruß - Schnuffel

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Re: Was könnte das werden? *PIC*

Alis ⌂, (vor 6771 Tagen) @ Schnuffel

Hallo Alis,
wie Huperzia halte ich den 2. für eine Con o cybe (Pholi o tina). Im
Gegensatz zu hoennetaler tippe ich wegen des hellen Stiels (innen sollte
er braun sein) aber auf Con o cybe (Pholi o tina) a poros, den
Frühlings-Glockenschüppling. Von der Jahreszeit und dem Standort kommt das
auch gut hin. Doch die beringten Glockenschüpplinge sind nur an
mikroskopischen Merkmalen eindeutig zu unterscheiden. Bei C. a poros sind
die Sporen, wie schon der Name sagt, ohne Keimporus und kleiner (7-10 x
4-5,5 µm) als bei C. blatt a ria (10,5-14 x 5,5-6,5 µm).
Gruß - Schnuffel

Hallo Schnuffel, (und alle anderen, die mitlesen)

erstmal Dank an euch für die Hilfe.
Heute hat der Felix den aporos gezeigt. Sieht sehr nach meinem Fund aus.
Nachdem ich mich noch gegen die Mikroskopie wehre, bzw. keine Zeit dazu habe, begnüge ich mich mit dem, was makroskopisch möglich ist.
Und da frage ich mich als "Anfänger" was denn nun Galerina und Conocybe unterscheidet, außer dass es Gattungen in verschiedenen Familien sind!
In den Gattungsbeschreibungen von Bollmann finde ich kaum brauchbare Unterschiede.
Muss man denn erst mikroskopiert haben, um die makroskopischen Feinheiten dann zu kennen?
Anbei ein Bild, links mein Fund in der Hand fotografiert, rechts g. marginata letztes Jahr bei Andreas auf dem Tisch. Gut, die Bilder sind natürlich nicht so ideal und ich will auch nicht behaupten, dass sie gleich aussehen.

Gruß Alis

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Re: Was könnte das werden?

Schnuffel, (vor 6767 Tagen) @ Alis

Hallo Schnuffel, (und alle anderen, die mitlesen)
erstmal Dank an euch für die Hilfe.
Heute hat der Felix den aporos gezeigt. Sieht sehr nach meinem Fund aus.
Nachdem ich mich noch gegen die Mikroskopie wehre, bzw. keine Zeit dazu habe,
begnüge ich mich mit dem, was makroskopisch möglich ist.
Und da frage ich mich als "Anfänger" was denn nun Galerina und
Conocybe unterscheidet, außer dass es Gattungen in verschiedenen Familien
sind!
In den Gattungsbeschreibungen von Bollmann finde ich kaum brauchbare
Unterschiede.
Muss man denn erst mikroskopiert haben, um die makroskopischen Feinheiten
dann zu kennen?
Anbei ein Bild, links mein Fund in der Hand fotografiert, rechts g. marginata
letztes Jahr bei Andreas auf dem Tisch. Gut, die Bilder sind natürlich
nicht so ideal und ich will auch nicht behaupten, dass sie gleich
aussehen.
Gruß Alis

Hallo Alis,

ein generell, auch makroskopisch geeignetes Unterscheidungsmerkmal ist die Dextrinoidität der Galerina-Sporen: Mit Melzers Reagenz oder Lugol werden die Sporen braun gefärbt, und im Abwurfpräparat ist dann das braune Muster deutlich zu erkennen. (Die Färbung müsste auch mit einer Jod-Desinfektionlösung gelingen.)
Bei beringten Arten ist die Sache einfacher: Im Gegensatz zu Galerina haben meines Wissens alle beringten Conocybe(Pholiotina)-Arten eine Riefung auf der Ringoberseite.

Gruß - Schnuffel