Eine unheimliche Begegnung der dritten Art

Gábor, (vor 6756 Tagen)

hatte ich im Übrigen am vergangenen Wochenende, als ich meinen Kohligen Kugelpilz vom Baum schnipselte.

Es kam nämlich eine Joggerin vorbei und stellte mich auch sogleich zur Rede, was ich denn da eigentlich machen würde.

Ich sagte ihr dann, dass ich mir einen Fruchtkörper des Pilzes, für weitere Untersuchungszwecke daheim, vom Baum schneiden möchte.

Es entwickelte sich dann sehr rasch ein hm... aus meiner Sicht ziemlich bizarres Gespräch, denn sie fragte mich mit großem Ernst, ob ich denn vorher den Baum um Erlaubnis gefragt hätte, ihm seinen Pilz wegnehmen zu dürfen. Schließlich könne man ja nicht einfach so daherkommen, um etwas ungefragt und auch noch mit Gewalt wegzunehmen.

Sie wusste schließlich zu berichten, dass sich Bäume dagegen sehr wohl auch zur Wehr zu setzen würden und ermahnte mich zur Vorsicht. Wenn ich schon so frech gewesen bin, dann wäre doch wenigstens eine Opfergabe in Form einer Kupfermünze angebracht. Hierüber würde sich der Baum sicher sehr freuen, denn Kupfer sei in ihrer reinen Form in der Natur sehr begehrt usw, usf...

Es stellte sich dann im weiteren Gesprächsverlauf heraus, dass sie eine homöopathisch behandelnde Ärztin mit scheinbar großem Hang zu Esoterik war.
Sie berichtete mir von einem Pilz mit schier phantastischer Heilwirkung. Nur zu schade, dass dieser Pilz, Ganoderma lucifera(???) lediglich in den unzugänglichen Bergregionen Asiens vorzufinden sei.

Als ich sie dann fragte, ob sie vielleicht den glänzenden Lackporling meinte, war sie sich nicht ganz sicher. Auf jeden fall könne sie sich nicht vorstellen, dass dieser „so kostbare Pilz“ weltweit vorkommen würde und im großen Stil gezüchtet und auch vermarktet werden würde…

Alles ziemlich wirre jedenfalls.
Ich dachte mir, ich erzähle es euch…

Schöne Grüße, Gábor

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Re: Eine unheimliche Begegnung der dritten Art

Daniel Jösch, (vor 6756 Tagen) @ Gábor

bizarres Gespräch, denn sie fragte mich mit großem Ernst, ob ich denn
vorher den Baum um Erlaubnis gefragt hätte, ihm seinen Pilz wegnehmen zu
dürfen.

Hast Du sie nicht gefragt, ob sie als Dolmetscherin assistieren könnte, da der Baum nicht in Deiner Sprache redet?
Oder ob sie mal deinen Humus bekehrt, dass er Deine Zuchtchamipgnons freiwillig zur regelmäßigen Ernte freigibt.
:-D

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Re: Eine unheimliche Begegnung der dritten Art

Gábor, (vor 6756 Tagen) @ Daniel Jösch

Hast Du sie nicht gefragt, ob sie als Dolmetscherin assistieren könnte, da
der Baum nicht in Deiner Sprache redet?
Oder ob sie mal deinen Humus bekehrt, dass er Deine Zuchtchamipgnons
freiwillig zur regelmäßigen Ernte freigibt.

Hallo Daniel,

So eine Erwiderung fiel mir leider nicht in den Sinn, dafür stand ich womöglich unter Schockeinfluss.

Denn während sie von Peitschenhieben der Bäume zur Abwehr von dreisten Pilzdieben berichtete, war ich damit beschäftigt, mir nicht in den Finger zu schneiden.

Das hätte sie dann sicher als große Bestätigung ihrer Baum-Abwehr-Theorie gefeiert, womöglich dann noch mit den Worten:
Ich habe es ihnen doch gleich gesagt...

LG, Gábor

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Re: Eine unheimliche Begegnung der dritten Art

Thomas Pruß, (vor 6755 Tagen) @ Gábor

Moin Gábor
… mir nicht in den Finger

zu schneiden.

Ich hätte Probleme gehabt mir nicht die Lippen zu zerbeißen, um vor Lachen nicht zu bersten.
Tut mir leid, Esoterik in allen Ehren (hier, im hohen Norden ist man da allgemein eher empfänglich für, Stichwort: Spökenkiekerei), aber da hakt es bei mir aus.
Grüßlis
Thomas

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Re: Eine unheimliche Begegnung der dritten Art

Michael Schneider, (vor 6756 Tagen) @ Gábor

Salü Gábor,

Lustige Leutchen gibt es.. (o:

Ob sich der Baum so über die Kupfermünze gefreut hätte mag ich bezweifeln,
denn wenn ein Busch/Baum nicht mehr austreiben sollte hat mein Grossvater früher Kupfernägel in den Strunk Geschlagen, und er trieb nicht mehr aus.

Also ist Kupfer wahrscheinlich nicht gerade das richtige um dem Baum zu helfen.

Vielleicht kannst du ja ein "Band der Entschuldigung" anbringen oder so..(((o:

Freundlich Amüsierte Grüsse, michi

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Kupfernägel?

Alis ⌂, (vor 6756 Tagen) @ Michael Schneider

Salü Gábor,
Lustige Leutchen gibt es.. (o: Ob sich der Baum so über die Kupfermünze
gefreut hätte mag ich bezweifeln,
denn wenn ein Busch/Baum nicht mehr austreiben sollte hat mein Grossvater
früher Kupfernägel in den Strunk Geschlagen, und er trieb nicht mehr aus.

Gibt es dafür Zeugen?
Soweit ich weiß, bewirken eingeschlagene Kupfernägel etwa so viel wie eine geopferte Münze. Vielleicht bringe ich da auch was durcheinander. Dass Kupfernägel die Verrottung eines Baumstumpfes beschleunigen sollen. Ist nicht mehr Austreiben dann was anderes?
Habe letztes Jahr einen großen Baumstumpf voll mit Kupfernägeln gefunden. Vielleicht haben die auch nur Wettnageln veranstaltet

Gruß Alis

Also ist Kupfer wahrscheinlich nicht gerade das richtige um dem Baum zu
helfen.
Vielleicht kannst du ja ein "Band der Entschuldigung" anbringen
oder so..(((o: Freundlich Amüsierte Grüsse, michi

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Re: Kupfernägel?

Gábor, (vor 6756 Tagen) @ Alis

Habe letztes Jahr einen großen Baumstumpf voll mit Kupfernägeln gefunden.

Hallo Alis,

das ist doch für einen Baum gerade mal eine homöopathische Dosis an Kupfer :-))

LG, Gábor

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Re: Eine unheimliche Begegnung der dritten Art

Waldschrat, (vor 6756 Tagen) @ Michael Schneider

Hallo Michi,
so kenne ich es auch noch: wenn ein Baum sterben sollte, trieb ein Bösewicht einen Kupfernagel in dessen Stamm.
Gruß - Waldschrat

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Re: Eine unheimliche Begegnung der dritten Art

Gábor, (vor 6756 Tagen) @ Waldschrat

Hallo Michi,
so kenne ich es auch noch: wenn ein Baum sterben sollte, trieb ein Bösewicht
einen Kupfernagel in dessen Stamm.
Gruß - Waldschrat

Hallo Waldschrat,

ich denke das auch die Geschichte mit den Kupfernägeln ins Reich der Märchen gehört - ganz ähnlich den Geschichten von schwarz anlaufenden Silberlöffeln in Giftpilzgerichten.

Zurzeit herrscht ein ungeahnter Boom auf alles Esoterische - das Stichwort GANZHEITLICH wird hier immer sehr gerne gebraucht, das hat so einen herrlichen Beiklang von Alles und Nichts.

Und Pilze und Kräuter sind nun mal seit jeher mit viel Mythos und Aberglauben behaftet.

Schöne Grüße,
Gábor

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Re: Eine unheimliche Begegnung der dritten Art

Waldschrat, (vor 6756 Tagen) @ Gábor

Und Pilze und Kräuter sind nun mal seit jeher mit viel Mythos und Aberglauben
behaftet.

Hallo Gabor!
sicher wird viel Unsinn über die Heilwirkung von Pflanzen (einschließlich Pilzen) geredet. Aber vermutlich schlummert bezüglich Wechselwirkung zwischen Fauna und Flora noch viel Unklares irgendwo.
nachdenklicher Gruß - Waldschrat

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Re: Eine unheimliche Begegnung der dritten Art

Gábor, (vor 6756 Tagen) @ Waldschrat

Hallo Gabor!
sicher wird viel Unsinn über die Heilwirkung von Pflanzen (einschließlich
Pilzen) geredet. Aber vermutlich schlummert bezüglich Wechselwirkung
zwischen Fauna und Flora noch viel Unklares irgendwo.
nachdenklicher Gruß - Waldschrat

Hallo Waldschrat,

Na klar schlummert noch jede Menge Unklares!
Nicht umsonst wird seitens der Pharmaindustrie sehr viel Geld und Energie in die Forschung gesteckt.

Allein die Mystifizierung des Ganzen geht mir etwas auf den Keks.
Doch vielleicht liegt das auch an meinem eher naturwissenschaftlich technisch geprägten Weltbild. Da wird erst fleissig beobachtet und gemessen und am Ende soll möglichst alles auch nachvollziehbar sein.

LG, Gábor

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Re: Eine unheimliche Begegnung der dritten Art

Waldschrat, (vor 6756 Tagen) @ Gábor

Doch vielleicht liegt das auch an meinem eher naturwissenschaftlich technisch
geprägten Weltbild. Da wird erst fleissig beobachtet und gemessen und am
Ende soll möglichst alles auch nachvollziehbar sein.

Hallo Gábor,
alles hat seine Grenzen, auch die menschliche Erkenntnis. Ich handhabe diese Thematik so: Auf das eine pochen, auf das andere horchen. Mach´ Dir einen Reim darauf. :-).
Gruß - Waldschrat

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Re: Eine unheimliche Begegnung der dritten Art *PIC*

Aleuria, (vor 6756 Tagen) @ Gábor

Hallo Gabor,

ja, es gibt immer wieder seltsame Leute denen man so im Wald begegnen kann.

Ich war vor 14 Tagen, am Wochenende, an meinem Speisemorchelplatz der in einem Naturschutzgebiet liegt. Das heißt, ich wollte zu diesem Platz gehen.Die Morcheln wachsen oberhalb eines alten Steinbruchs und es ist so ziemlich der einzige Platz mit Speisemorcheln den ich kenne. Als ich mich dem Steinbruch näherte, hörte ich lautes Knallen und dachte mir "kann ja gar nicht sein, ich befinde mich mitten in einem Naturschutzgebiet,....!!!" Doch das knallen wurde immer lauter.
Auf einer kleinen Anhöhe saßen zwei junge Kerle mit einem riesengroßen Metallrohr und schossen in die Richtung aus der ich kam (und in die Richtung wo die Morcheln wachsen *grmpf*) Ich hatte vielleicht einen Schreck. Da die beiden nicht besonders vertrauenserweckend aussahen ( rasierte Schädel und Springerstiefel), verkrümelte ich mich unbemerkt von den beiden und bin dann auf dem Heimweg noch mal bei unserem Revierförster vorbei gefahren. Der hat sich gleich auf den Weg gemacht und die beiden dann auch *erwischt* und mir am nächsten Tag erzählt, die zwei ( 19 Jahre alt sind die *Knallköpp* ) hätten sich im Internet eine Anleitung zum Bau einer *Kartoffelkanone* geholt.
Ein Luftdruckgewehr hat ca. 7,5 joule Mündungsenergie, so eine Kartoffelkanone 300-400 joule....Da habe ich dann doch noch mal Glück gehabt, Morchelsuchen kann ganz schön gefährlich sein ;-)
Von ner Kartoffel erschossen *tzzzz*
Morcheln habe ich an dem Tag keine mehr gefunden, aber 5 schönen Ringelnattern bin ich noch begegnet und eine hat sich ganz brav fotographieren lassen.
liebe Grüße Doris

[image]

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Re: Eine unheimliche Begegnung der dritten Art

Gábor, (vor 6756 Tagen) @ Aleuria

Hallo Doris!

Da warst Du aber sicher in der gefährlicheren Situation als ich - ich musste lediglich aufpassen, dass mir nicht die Ohren abfallen von so viel haarsträubenden Geschichten :-)

Und Dein Foto mit der Ringelnatter gefällt mir. Es ist schon länger her, dass ich beim Pilzesuchen eine gesehen habe.

Im letzten Sommer am Comer See allerdings bin ich mehrmals der schwarzen Form der Gelbgrünen Zornnatter begegnet...

Schöne Grüße,
Gábor

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Re: Eine unheimliche Begegnung der dritten Art

pilztreff.de, (vor 6754 Tagen) @ Aleuria

Hallo Gabor,
ja, es gibt immer wieder seltsame Leute denen man so im Wald begegnen kann.
Ich war vor 14 Tagen, am Wochenende, an meinem Speisemorchelplatz der in
einem Naturschutzgebiet liegt. Das heißt, ich wollte zu diesem Platz
gehen.Die Morcheln wachsen oberhalb eines alten Steinbruchs und es ist so
ziemlich der einzige Platz mit Speisemorcheln den ich kenne. Als ich mich
dem Steinbruch näherte, hörte ich lautes Knallen und dachte mir "kann
ja gar nicht sein, ich befinde mich mitten in einem
Naturschutzgebiet,....!!!" Doch das knallen wurde immer lauter.
Auf einer kleinen Anhöhe saßen zwei junge Kerle mit einem riesengroßen
Metallrohr und schossen in die Richtung aus der ich kam (und in die
Richtung wo die Morcheln wachsen *grmpf*) Ich hatte vielleicht einen
Schreck. Da die beiden nicht besonders vertrauenserweckend aussahen (
rasierte Schädel und Springerstiefel), verkrümelte ich mich unbemerkt von
den beiden und bin dann auf dem Heimweg noch mal bei unserem Revierförster
vorbei gefahren. Der hat sich gleich auf den Weg gemacht und die beiden
dann auch *erwischt* und mir am nächsten Tag erzählt, die zwei ( 19 Jahre
alt sind die *Knallköpp* ) hätten sich im Internet eine Anleitung zum Bau
einer *Kartoffelkanone* geholt.
Ein Luftdruckgewehr hat ca. 7,5 joule Mündungsenergie, so eine
Kartoffelkanone 300-400 joule....Da habe ich dann doch noch mal Glück
gehabt, Morchelsuchen kann ganz schön gefährlich sein ;-)
Von ner Kartoffel erschossen *tzzzz*
Morcheln habe ich an dem Tag keine mehr gefunden, aber 5 schönen
Ringelnattern bin ich noch begegnet und eine hat sich ganz brav
fotographieren lassen.
liebe Grüße Doris

Hallo Doris,
in Naturschutzgebieten ist das Sammeln von Pilzen verboten.
Sollte man wissen.
Grüsse,
Gudrun
www.pilztreff.de

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Re: Eine unheimliche Begegnung der dritten Art

Andreas ⌂, (vor 6754 Tagen) @ pilztreff.de

Hallo Doris,
in Naturschutzgebieten ist das Sammeln von Pilzen verboten.
Sollte man wissen.
Grüsse,
Gudrun
www.pilztreff.de

Hallo,

richtig und wichtig!
Aber Aleuria hat nichts von Sammeln geschrieben. Es soll auch Pilzfreunde geben, die sich Morcheln anschauen können ohne sie unbedingt pflücken zu müssen.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Eine unheimliche Begegnung der dritten Art

Aleuria, (vor 6754 Tagen) @ Andreas

Hallo,
richtig und wichtig!
Aber Aleuria hat nichts von Sammeln geschrieben. Es soll auch Pilzfreunde
geben, die sich Morcheln anschauen können ohne sie unbedingt pflücken zu
müssen.
beste Grüße,
Andreas

Hallo Andreas,

jep, danke ;-)
liebe Grüße auch an Tanja
Doris

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Re: Eine unheimliche Begegnung der dritten Art

Aleuria, (vor 6754 Tagen) @ pilztreff.de

Hallo Doris,
in Naturschutzgebieten ist das Sammeln von Pilzen verboten.
Sollte man wissen.
Grüsse,
Gudrun
www.pilztreff.de

Hallo Gudrun,

das ist mir schon klar und ich war mit meinem Foto ( deshalb konnte ich auch die schöne Ringelnatter im Bild festhalten ) unterwegs.
Ich freue mich immer wenn ich an dieser Stelle Morcheln finde und wollte sie nicht zum essen mit nehmen.Ich war auch heute in diesem Naturschutzgebiet unterwegs und konnte wie immer am Tag nach dem ersten Mai, Unmengen von leeren Flaschen, Tetrapacks und Müll pflücken. DAS finde ich so richtig *nervig*.
Grüße Doris

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Re: Eine unheimliche Begegnung der dritten Art

pilztreff.de, (vor 6753 Tagen) @ Aleuria

Hallo Gudrun,
das ist mir schon klar und ich war mit meinem Foto ( deshalb konnte ich auch
die schöne Ringelnatter im Bild festhalten ) unterwegs.
Ich freue mich immer wenn ich an dieser Stelle Morcheln finde und wollte sie
nicht zum essen mit nehmen.Ich war auch heute in diesem Naturschutzgebiet
unterwegs und konnte wie immer am Tag nach dem ersten Mai, Unmengen von
leeren Flaschen, Tetrapacks und Müll pflücken. DAS finde ich so richtig
*nervig*.
Grüße Doris

Hallo Doris,
ich finde Müll im Wald auch immer mehr als nervig. Da stimme ich Dir voll zu.
Was ich hingegen aber hochanständig von den Speisemorcheln in dem besagten Naturschutzgebiet finde, ist, dass sie sich entlang der Wege so positionieren, dass man diesen nicht verlassen muss, um sie abzulichten.
Vorbildlich!
Weiter so,
Gudrun

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Re: Eine unheimliche Begegnung der dritten Art

Gábor, (vor 6753 Tagen) @ pilztreff.de

Hallo Gudrun,

so ungewöhnlich finde ich das gar nicht, sogar im Gegenteil.

Die häufigsten und besten Fundorte sind oft unmittelbar am Wegesrand unter der Traufe der Bäume und nicht im tieferen Wald...

Und DAS weiss man womöglich auch schon VOR einer soliden Ausbildung zum was auch immer...

Schöne Grüße,
Gábor

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Re: HÄ???!!!

Aleuria, (vor 6752 Tagen) @ pilztreff.de

Hallo Doris,
ich finde Müll im Wald auch immer mehr als nervig. Da stimme ich Dir voll zu.
Was ich hingegen aber hochanständig von den Speisemorcheln in dem besagten
Naturschutzgebiet finde, ist, dass sie sich entlang der Wege so
positionieren, dass man diesen nicht verlassen muss, um sie abzulichten.
Vorbildlich!
Weiter so,
Gudrun

Hallo und einen schönen Sonntagmorgen, Gudrun,

sag mal, was soll das eigentlich? Kennen wir uns und bist Du schon mit mir zusammen in dem "besagten" Naturschutgebiet gewesen? Hast Du irgendeine Art
"Berechtigungsschein" um zu beurteilen wo und wie sich andere Menschen im Wald / oder im Naturschutzgebiet verhalten???
Oder magst Du einfach ein wenig rummeckern?
Doris

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Zickenalarm. Normal. Aber falscher Thread *oT*

Gábor, (vor 6752 Tagen) @ Aleuria

- kein Text -

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Und ich las "Zeckenalarm" :-) *oT*

Der Juergen, (vor 6752 Tagen) @ Gábor

- kein Text -

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Jaaa, Zeckenalarm gabs heute auch (1Bild) *PIC*

Gábor, (vor 6752 Tagen) @ Der Juergen

Es ist zwar nur eine Babyzecke, aber immerhin:
[image]

Doch es sind ja auch Gottes Geschöpfe.
Und wer weiss, wofür sie gut sind?
Und was wären wir ohne sie?

Nun ich für meinen Teil weiss nicht, wofür sie gut sind.
Und ohne sie würde ich mich wesentlich entspannter im Park auf eine Picknickdecke legen.

Obwohl - da gibt es ja gerade hier auf den Rheinwiesen in Köln die pöse Larve der Grasmilbe.
Sie ist so klein, dass man sie noch nicht einmal sehen kann, doch verursacht sie eitrige Beulen, die tagelang jucken und sogar Narben hinterlassen können, weil man sich blutig kratzt.

Doch genug der Horrorgeschichten :-)

LG, Gábor

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Re: Eine unheimliche Begegnung der dritten Art

Piwo, (vor 6753 Tagen) @ pilztreff.de

Hallo Doris,
in Naturschutzgebieten ist das Sammeln von Pilzen verboten.
Sollte man wissen.
Grüsse,
Gudrun
www.pilztreff.de

hallo Gudrun,

deine Aussage stimmt so nicht uneingeschränkt. Was in einem NSG erlaubt bzw. nicht erlaubt ist ergibt sich aus der jeweiligen Verordnung.

Gruß

Piwo

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Re: Eine unheimliche Begegnung der dritten Art

pilz-kultur, (vor 6756 Tagen) @ Gábor

Ich hab Tränen gelacht beim Lesen Deiner Story Gábor :-)

Joggende Ärztin auf Harry Potter-Trip trifft Pilzler , diesen Dialog hätte ich nur zu gerne in Natura gehört......da kann man nur hoffen , dass in Ihrer Praxis keine Kupfermünzen(Obolus für den Fährmann) zum Einsatz kommen ;-)

Noch immer am Schmunzeln
Walter

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Re: Eine unheimliche Begegnung der dritten Art

Der Juergen, (vor 6756 Tagen) @ Gábor

Hallo Gábor,

wirklich!, es gibt schon seltsame Leute ... die einfach ohne zu Fragen einem Baum den Pilz entfernen *g*

Grüßle
Juergen

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besser, als dem Pilz den Baum entfernen *hrmpf* *oT*

Thomas Pruß, (vor 6755 Tagen) @ Der Juergen

- kein Text -