Hallo Ingo,
danke für deine Einschätzung. Den Begriff "labyrintische
Röhrenschicht" habe ich aus "Der große BLV Pilzführer" von
Gerhardt. Aber recht hast du schon, klingt etwas ungewöhnlich.
Der Balkenblättling ist im o.g. Pilzführer eher länglich als rundlich
beschrieben, wie auch der Zaunblättling. Auch schreibt Gerhardt, dass
dieser kaum auffallend gezohn ist.
Der von mir gefundene schon, was man natürlich auf dem ersten Bild nicht
sehen kann. Diesbezüglich hier noch ein zweites Bild von der anderen
Seite.
Gruß
Ralf
Hallo Ralf!
Die Beurteilung nach der Form ist unzweckmäßig. Oberseitig wachsend sind alle drei genannten Arten +- rundlich oder flach rosettenförmig-lappig.
In deinem Fall steht ja nur abietinum und sepiarium zur Debatte, trabeum fällt wegen anderem Hymenophor flach. Dass trabeum andersfarbig und kaum gezont ist, kann ich bestätigen.
Abietinum und sepiarium sind frisch wachsend gezont wie deiner, älter dann auch nur noch einfarbig. Die beiden wachsen mitunter auch nebeneinander. Z.B. seitlich an Nadelholz-Geländern und ähnlichem verbauten und der Witterung ausgesetzten Bauholz wachsend, bilden sie mitunter sehr lange (ca. bis 15 cm) unrunde, längliche Konsolen. Findet man sie gemeinsam, ist im Vergleich der unterschiedliche "Lamellen"-Abstand am deutlichsten wahrzunehmen.
VG Ingo W