Ein paar Bilder *PIC*

Gernot, (vor 6732 Tagen)

Hallo,

ich möchte euch hier ein paar Bilder kreuz und quer durch die Pilze von vorgestern zeigen, wer will, kann gerne raten ;).

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Schöne Grüße
Gernot

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Re: Ein paar Bilder

Ingo Wagner, (vor 6731 Tagen) @ Gernot

Hallo Gernot!

Ich starte mal als erster mit einem äußerst lückenhaften Rateversuch:

1. Crepidotus spec. (Krüppelfüßchen);
2. Schleimpilz;
3. Entoloma spec. (Rötling) ?
4. Merismodes anomalus (Gelbbrauner Haarschüsselrasen);
5. Vibrissea (Kranzbecherchen), vielleicht filispora ?;
6. So üppig auf einem Blatt fällt mir nur Lachnum virgineum (Weißes Haarbecherchen) ein;
7. Brunnipila fuscescens ("Dunkles Braunhaarbecherchen");
8. ältere Frk. von Lachnella alboviolascens (Weißvioletter Schüsselseitling).

VG Ingo W

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Re: Ein paar Bilder

Ingo Wagner, (vor 6731 Tagen) @ Gernot

Hallo!

Mir fällt gerade ein, der Pilz auf Bild 3 könnte auch gut Hydropus subalpinus (Buchenwald-Wasserfuß) sein.

VG Ingo W

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Re: Ein paar Bilder

Gernot, (vor 6731 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo Ingo,

1. Crepidotus spec. (Krüppelfüßchen);

Richtig. Ist makroskopisch vielleicht schwierig die Art zu erraten, aber zumindest bei mir ist das der zweithäufigste Crepidotus. Er wächst immer zu wenigen Exemplaren an dünnen, feucht liegenden Zweigen und hat einen weißen, an der Anwachsstelle leicht flaumigen Hut. Ein Blick auf die Sporen verrät die Art schnell.

2. Schleimpilz;

Leider kein Schleimpilz.

Mir fällt gerade ein, der Pilz auf Bild 3 könnte auch gut Hydropus subalpinus
(Buchenwald-Wasserfuß) sein.

Richtig!

4. Merismodes anomalus (Gelbbrauner Haarschüsselrasen);

Richtig!

5. Vibrissea (Kranzbecherchen), vielleicht filispora ?;

Die Gattung ist schon mal richtig.

6. So üppig auf einem Blatt fällt mir nur Lachnum virgineum (Weißes Haarbecherchen) ein;

Auch hier stimmt die Gattung.

7. Brunnipila fuscescens ("Dunkles Braunhaarbecherchen");

Richtig!

8. ältere Frk. von Lachnella alboviolascens (Weißvioletter Schüsselseitling).

Richtig!

Schöne Grüße
Gernot

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Re: Ein paar Bilder

Ingo Wagner, (vor 6731 Tagen) @ Gernot

Hallo Gernot!

Dann 5. vielleicht junge, noch graue Vibrissea decolorans ("Unfarbiges" Kranzbecherchen).

Vielleicht kleiner Substrat-Tipp für die Lachnum? Auch Buche?

VG Ingo W

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Blatt = Ahorn? *oT*

Ingo Wagner, (vor 6731 Tagen) @ Gernot

- kein Text -

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Re: Ein paar Bilder

Gernot, (vor 6731 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo Ingo,

Dann 5. vielleicht junge, noch graue Vibrissea decolorans
("Unfarbiges" Kranzbecherchen).

Anscheinend kommt die Farbe nicht so ganz rüber. Du musst dir die Fruchtkörper noch intensiver gelb vorstellen. Kann auch sein, dass sie durch den Heimweg etwas Farbe verloren haben, wenngleich ich sie wieder befeuchtet habe.

Vielleicht kleiner Substrat-Tipp für die Lachnum? Auch Buche?

Wie du nachher schon richtig vermutet hast, es ist ein Ahornblatt.

Schöne Grüße
Gernot

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Re: Ein paar Bilder

Gernot, (vor 6731 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo nochmals,

hab' mir das Bild der Vibrissea noch an einem anderen Computer angeschaut. Es ist wirklich viel zu grau, in Wirklichkeit waren die Fruchtkörper leuchtender gelb.

Schöne Grüße
Gernot

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Re: Ein paar Bilder

DirkW, (vor 6731 Tagen) @ Gernot

hallo gernot,

gibt es mikros zu dem vibrissea-fund? mich würden vergleichsdaten sehr interessieren, da ich zufällig gerade (so jedenfalls die vermutung) drei vers. vibrissea-arten hier habe, die mir einiges kopfzerbrechen bereiten.
wenn die frk. gelb sind tippe ich mal auf filispora f. boudieri, dann sollten die paraphysen aber, wenn ich es recht verstanden habe, verzweigt und an der spitze kopfig verdickt sein. gestielt scheinen die apothezien ja nicht zu sein ...
viele grüße
dirk

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Re: Ein paar Bilder

Ingo Wagner, (vor 6730 Tagen) @ Gernot

Hallo Ingo,
Anscheinend kommt die Farbe nicht so ganz rüber. Du musst dir die
Fruchtkörper noch intensiver gelb vorstellen. Kann auch sein, dass sie
durch den Heimweg etwas Farbe verloren haben, wenngleich ich sie wieder
befeuchtet habe.
Wie du nachher schon richtig vermutet hast, es ist ein Ahornblatt.
Schöne Grüße
Gernot

Hallo Gernot!

Da bin ich richtig gespannt, was du bei der Lachnum rausgekriegt hast. Lachnum rhytismatis würde zwar substratmäßig nahe liegen, aber würde meinem makroskopischen Verständnis der Art vollkommen widersprechen: zu groß, zu gedrängt und ein Quentchen zu lang gestielt.

Bei der Vibrissea kann ich jetzt nur noch hoffen, dass nicht flavovirens rauskommt, denn die ist deutlich grüngelb (obwohl es sein kann, dass mein Bildschirm die gelben Farben wieder "aufsaugt").

VG Ingo W

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Re: Ein paar Bilder

Gernot, (vor 6730 Tagen) @ DirkW

Hallo Dirk,

fotografiert habe ich die Sporen leider nicht. Ich habe den Pilz aber als V. flavovirens bestimmt, aus folgenden Gründen: Sporen waren 16fach septiert, 140-180 x 1-2 µm, gebrochene Sporen waren 4fach septiert. Die frischen Fruchtkörper waren direkt am Fundort noch um einiges gelber und alte Exemplare waren deutlich grünlich gefärbt. Ich werde versuchen, nächsten Wochen nochmals zum Standort zu kommen damit ich die Pilze frisch am Fundort fotografieren und die Farben der frischen Fruchtkörper zeigen kann.
Auf seiner DVD schreibt Baral übrigens: "hymenium whitish-grey or deep yellow-ochre (-chlorinaceous-olivaceous)", die Art dürfte also nicht immer intensiv gelb-grün sein sondern auch mal ganz unauffällige Farbtöne aufweisen.

Schöne Grüße
Gernot

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Re: Ein paar Bilder

DirkW, (vor 6730 Tagen) @ Gernot

hallo gernot,

danke für die hinweise! entscheidend für flavovorens wäre, ob die fruchtkörper minimal gestielt sind, bei dir sieht es eher danach aus als würden die apothezien vollständig auf dem substrat aufliegen. interessant wäre auch die gestalt der paraphysen. sie waren bei meiner flavovirens-aufs. eher fädig, bei dem filispora-komplex sind sie apikal auffallend verdickt und verzweigt.
schau mal hier:
http://www.ascofrance.fr/index.php?r=bdd&page=fiche&id=1323
viele grüße
dirk

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Re: Ein paar Bilder *PIC*

Gernot, (vor 6730 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo Ingo,

Da bin ich richtig gespannt, was du bei der Lachnum rausgekriegt hast.
Lachnum rhytismatis würde zwar substratmäßig nahe liegen, aber würde
meinem makroskopischen Verständnis der Art vollkommen widersprechen: zu
groß, zu gedrängt und ein Quentchen zu lang gestielt.

Die Art ist bei mir recht häufig, da es hier viele feuchte Schluchtwälder mit Bergahorn gibt und eigentlich kenne ich sie auch einzelner und schmächtiger. Auf diesem Blatt waren aber viele relativ große und gedrängte Fruchtkörper, die ich trotzdem L. rhytismatis zuordnen würde. Ausschlaggebend für mich waren neben dem Substrat noch apikal mit Kristall geschopfte Haare sowie die bei dieser Art meistens spindelig, an einem Ende verjüngten, 4-6 x 3 µm großen Sporen. Hier noch 3 Mikrobilder von den Paraphysen, den Haaren und den Sporen:

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Schöne Grüße
Gernot

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Re: Ein paar Bilder

Gernot, (vor 6730 Tagen) @ DirkW

hallo gernot,
danke für die hinweise! entscheidend für flavovorens wäre, ob die
fruchtkörper minimal gestielt sind, bei dir sieht es eher danach aus als
würden die apothezien vollständig auf dem substrat aufliegen. interessant
wäre auch die gestalt der paraphysen. sie waren bei meiner
flavovirens-aufs. eher fädig, bei dem filispora-komplex sind sie apikal
auffallend verdickt und verzweigt.
schau mal hier: http://www.ascofrance.fr/index.php?r=bdd&page=fiche&id=1323
viele grüße
dirk

Hallo Dirk,

interessante Hinweise, vielen Dank. Filispora habe ich eigentlich sofort ausgeschlossen, da das Hymenium laut Baral "light grey" sein soll, was auf meinen Fund nicht gepasst hätte. Aber, wie ja auch dein Link zeigt, ist das anscheinend nicht immer der Fall. Ich werde die Fruchtkörper, sollte es sie noch geben, jedenfalls nochmals genau unter die Lupe nehmen, sowohl makroskopisch auf einen Stiel achten (ist mir bei meinen Pilze nicht aufgefallen) sowie mikroskopisch genau die Paraphysen ansehen.

Schöne Grüße
Gernot

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Re: Ein paar Bilder

Ingo Wagner, (vor 6730 Tagen) @ Gernot

Hallo Gernot!

Nun, dann bleibt wohl nichts anderes übrig als rhytismatis.
Aber auch dieses Phänomen überrascht mich nicht wirklich: wenn man glaubt, man kennt einen Pilz, wird man plötzlich mit Erscheinungsformen konfrontiert (die womöglich auch gar nicht selten sind, man kümmert sich bloß nicht mehr darum!!), die einen feststellen lassen, dass man den Pilz wohl doch nicht ausreichend genug kennt.

Also wieder was gelernt, danke für deinen Beitrag.
Genauso interessant ist natürlich auch die Vibrissea, da bin ich auch noch gespannt.

VG Ingo W

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Auflösung

Gernot, (vor 6727 Tagen) @ Gernot

Hallo,

für alle die es noch interessiert hier die Auflösung:

1) Crepidotus cesatii (Entferntblättriges/"Rundlichsporiges" Krüppelfüßchen)

Bei mir eines der häufigsten Krüppelfüßchen. Wächst hier immer an feuchten, dünnen Laubholzästchen, meist nur zu wenigen Fruchtkörpern. Makroskopisch durch ziemlich entferntstehende Lamellen (nicht immer) und kleine Fruchtkörper mit weissem, meist flaumig behaartem Hut gekennzeichnet, mikroskopisch fallen seine meist subglobosen, fein bis deutlich stacheligen Sporen sofort auf.

2) Dichomitus campestris (Schwärzender Astporling)

Der Fruchtkörper besteht fast ausschließlich aus Röhren. Er wächst meist münzförmig, oftmals mit schwarzem Rand, an Hasel, Eiche oder auch Erle, Krieglsteiner führt auch noch 2 Funde an Ahorn an. Ich fand den Pilz in einem kühlen, feuchten Schluchtwald an Hasel.

3) Hydropus subalpinus (Buchenwald-Wasserfuß)

Nicht sehr häufiger, aber auffälliger Pilz meist in Buchenwäldern. Der Hut ist ockergelb und ziemlich dünnfleischig, er besteht hauptsächlich aus den weissen Lamellen. Der Stiel speichert ziemlich viel Wasser und im Bruch und mit etwas quetschen tritt dieses dann auch hervor.

4) Merismodes anomalus (Gelbbrauner Haarschüsselrasen)

Ziemlich häufiger Pilz, der gerne büschelig auf dünnen Laubholzästchen wächst. Die Fruchtkörper sind schüsselförmig, wodurch man auf einen Ascomyceten (Schlauchpilz) tippen könnte, obwohl es sich bei M. anomalus um einen Basidiomyceten (Ständerpilz) handelt.

5) Vibrissea spec. (Kranzbecherchen)

6) Lachnum rhytismatis (Ahornblatt-Haarbecherchen)

Wächst meist auf feucht liegenden Ahornblättern und ist dadurch schon mal gut gekennzeichnet. Zur sicheren Bestimmung müssen dann aber die mikroskopischen Merkmale her, die ich vorher schon in einem Beitrag gezeigt und besprochen habe.

7) Brunnipila fusescens

Gut gekennzeichnet am Standort auf feuchten Buchenblättern (meist auf den Blattadern) und den dunklen, braun behaarten Fruchtkörpern. Im Index Fungorum gehört er übrigens der Gattung Lachnum an.

8) Lachnella alboviolascens (Weißvioletter Schüsselseitling)

Auch hier könnte man einen Asocmyceten vermuten, allerdings handelt hier ebenfalls um einen Basidiomcyeten. Gekennzeichnet ist dieser Art durch die violettgraue Fruchtschicht sowie der weissen Randbehaarung. Manchmal bilden sich in der Fruchtkörpermitte kleine Sekundärfruchtkörper aus.

Schöne Grüße
Gernot

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Re: Auflösung

Schnuffel, (vor 6726 Tagen) @ Gernot

4) Merismodes anomalus (Gelbbrauner Haarschüsselrasen)
Ziemlich häufiger Pilz, der gerne büschelig auf dünnen Laubholzästchen
wächst. Die Fruchtkörper sind schüsselförmig, wodurch man auf einen
Ascomyceten (Schlauchpilz) tippen könnte, obwohl es sich bei M. anomalus
um einen Basidiomyceten (Ständerpilz) handelt.

Hallo Gernot,

bei meinen Funden ging "dünn" schon mehrmals bis zu einem Durchmesser von etwa 5 cm.

Gruß - Schnuffel

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Re: Auflösung

Gernot, (vor 6726 Tagen) @ Schnuffel

Hallo Schnuffel,

bei meinen Funden ging "dünn" schon mehrmals bis zu einem
Durchmesser von etwa 5 cm.

ich hab' auch nur geschrieben "gerne" auf dünnen Ästchen, gefunden habe ich ihn auch schon auf so dicken. Damit meine ich halt, dass er häufiger an dünnen als auf so dicken wächst (zumindest meiner Erfahrung nach).
Oder findest du ihn mehrheitlich auf solch dicken Ästen?

Schöne Grüße
Gernot

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Vibrissea *PIC*

Gernot, (vor 6724 Tagen) @ DirkW

Hallo Dirk und alle anderen,

gestern war ich wieder am Fundort und glücklicherweise waren die Vibrissea noch da. Die Fruchtkörper sind haben sich mittlerweile alle grünlich verfärbt.

Standort: Sehr feuchtes, entrindetes Laubholz.
Fruchtkörper: Bis 0,5 cm Durchmesser, jung gelblich, später grüngelblich, Unterseite schwarz, leicht gestielt, gedrängt.

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Sporen: Hyalin, glatt, 140-180 x 1,5-2 µm, in 3-fach septierte, 4-zellige Teile zerbrechend, meist mit leichter C-Form.

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Asci: In Lugol schwach positiv bis negativ.
Paraphysen: Hyalin, mit lichtbrechendem Inhalt, zylindrisch bis apikal ganz leicht verdickt, teilweise verzweigt.

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Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass es sich um V. flavovirens handelt. Etwas gestielte Fruchtkörper, 140-180 µm lange Sporen die in 4zellige Teile zerbrechen und schwache bis negative Lugolreaktion sollten passen, oder?

Schöne Grüße
Gernot

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Re: Auflösung

Schnuffel, (vor 6723 Tagen) @ Gernot

Hallo Schnuffel,
ich hab' auch nur geschrieben "gerne" auf dünnen Ästchen, gefunden
habe ich ihn auch schon auf so dicken. Damit meine ich halt, dass er
häufiger an dünnen als auf so dicken wächst (zumindest meiner Erfahrung
nach).
Oder findest du ihn mehrheitlich auf solch dicken Ästen?
Schöne Grüße
Gernot

Hallo Gernot,

die Dicke der Zweige, an denen ich Merismodes anomalus (Gelbbrauner Haarschüsselrasen) gefunden habe, lag zwischen 2 und 5 cm.

Bisher nur an wirklich dünnen Laubholz-Ästchen (Durchmesser 2 - 5 mm) habe ich dagegen Lachnella alboviolascens (Weißvioletter Schüsselseitling) gefunden.
Eine Ausnahme an dickerem Substrat (13 mm) war ein Fund an einem vorjährigen dürren Stengel von Heracleum sphondylium (Wiesen-Bärenklau).

Dies scheint mir jedoch weniger an einer Vorliebe für die Dicke des Substrats zu liegen als an den Umständen des Auffindens der Pilzchen, an denen man wohl meistens achtlos vorübergeht.

Gruß - Schnuffel

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Re: Auflösung

Gernot, (vor 6723 Tagen) @ Schnuffel

Hallo Gernot,
die Dicke der Zweige, an denen ich Merismodes anomalus (Gelbbrauner
Haarschüsselrasen) gefunden habe, lag zwischen 2 und 5 cm.
Bisher nur an wirklich dünnen Laubholz-Ästchen (Durchmesser 2 - 5 mm) habe
ich dagegen Lachnella alboviolascens (Weißvioletter Schüsselseitling)
gefunden.
Eine Ausnahme an dickerem Substrat (13 mm) war ein Fund an einem vorjährigen
dürren Stengel von Heracleum sphondylium (Wiesen-Bärenklau).
Dies scheint mir jedoch weniger an einer Vorliebe für die Dicke des Substrats
zu liegen als an den Umständen des Auffindens der Pilzchen, an denen man
wohl meistens achtlos vorübergeht.
Gruß - Schnuffel

Hallo Schnuffel,

auf +- 2 cm dicken Ästen finde ich Merismodes anomalus auch meistens. Eigentlich hab' ich das mit dünnen Ästen noch gemeint, noch dünner sind für mich Ästchen *gg*.

Aber mal im Ernst, da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Ich meinte mit dünn so +- 2 cm dicke Äste, da finde ich sie meistens.

Schöne Grüße
Gernot

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Re: Vibrissea

Gernot, (vor 6723 Tagen) @ Gernot

Hallo nochmals,

Gelbfieber hat mich in einer Mail darauf aufmerksam gemacht, dass das mit dem Sporenbild etwas verwirrend ist. Das Bild zeigt natürlich nur ein Bruchstück der Spore und keine ganze, ich habe vergessen, dass dazu zu schreiben.

Schöne Grüße
Gernot

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hat niemand eine Idee? :( *oT*

Gernot, (vor 6721 Tagen) @ Gernot

- kein Text -

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Du hattest doch schon eine *oT*

Andreas ⌂, (vor 6721 Tagen) @ Gernot

- kein Text -

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schon, ich bin mir aber nicht sicher *oT*

Gernot, (vor 6721 Tagen) @ Andreas

- kein Text -

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Re: schon, ich bin mir aber nicht sicher

Ingo Wagner, (vor 6720 Tagen) @ Gernot

Hallo Gernot!

Ich dachte auch, die Sache hat sich erledigt.
Ich finde nichts mehr, was gegen flavovirens spricht.

Auch die Paraphysenform deckt sich mit meinen flavovirens-Aufzeichnungen (Dirk hat da wohl etwas andere Erfahrungen).

Vibrissea flavovirens ist bei mir übrigens neben truncorum die häufigste Vibrissea-Art.

VG Ingo W

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Re: schon, ich bin mir aber nicht sicher

Gernot, (vor 6720 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo Ingo,

ok, vielen Dank. Dann freue ich mich, dass die Sache doch noch geklärt werden konnte :).

Schöne Grüße
Gernot