Funde der letzten 2 Wochen (5 Bilder) *PIC*

Gábor, (vor 6718 Tagen)

Hallöle,

hier zeige ich euch einige Impressionen meiner letzten beiden Radtouren durch die Wahner Heide und das Bergische Land bei Köln.

Austernseitlinge Ende Mai
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Das Große Krabbeln fand diesmal ausnahmsweise NICHT, wie sonst üblich, im Inneren der schönsten Steinpilze statt
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Judasohren
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Wer kennt nicht auch das Mysterium der senkrecht im Moos steckenden Fichtenzapfen?
Aber wer kennt auch die Lösung :-)
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LG, Gábor

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Re: Funde der letzten 2 Wochen (5 Bilder)

Melli, (vor 6718 Tagen) @ Gábor

Wer kennt nicht auch das Mysterium der senkrecht im Moos steckenden
Fichtenzapfen?
Aber wer kennt auch die Lösung :-)

Mein Tipp: Kunstwerk eines frustrierten erfolglosen Spitzmorchelsuchers...? ;-)

Liebe Grüße
Melanie

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Re: Funde der letzten 2 Wochen (5 Bilder)

Gábor, (vor 6718 Tagen) @ Melli

Mein Tipp: Kunstwerk eines frustrierten erfolglosen Spitzmorchelsuchers...?
;-)
Liebe Grüße
Melanie

Hi Melanie!

Das war schon ernst gemeint mit den Fichtenzapfen.

Es fällt einem schlichtweg auf, wenn auch zwar nur recht selten, aber dafür regelmäßig und stets mit dem gleichen Ende voran aufrecht stehend Fichtenzapfen im Boden stecken.

Einfach vom Baum fallen und sich in das Moos oder die Nadelschicht bohren wird wohl kaum funktionieren - habe alles schon ausgiebig durchgetestet.

Und irgendwelche Waldgeister und gelangweilte Pilzsucher wollte ich eigentlich auch ausschließen :-))

LG, Gábor

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Re: Funde der letzten 2 Wochen (5 Bilder)

Waldschrat, (vor 6718 Tagen) @ Gábor

Hallo Ingo,

Es fällt einem schlichtweg auf, wenn auch zwar nur recht selten, aber dafür
regelmäßig und stets mit dem gleichen Ende voran aufrecht stehend
Fichtenzapfen im Boden stecken.

Vielleicht ist das andere Ende nicht spitz genug oder es spreizt sich beim Anprall auf und bildet somit eine größere Flächt (=kleinerer Druck).

Einfach vom Baum fallen und sich in das Moos oder die Nadelschicht bohren
wird wohl kaum funktionieren - habe alles schon ausgiebig durchgetestet.

Respekt! Mein Kindheit/Jugend-Umfeld war auch von Risiken geprägt, doch das hatte niemand von uns drauf. Aber weht tat es schon, oder? :-)
Gruß - Waldschrat

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Äh, Gabor natürlich *oT*

Waldschrat, (vor 6718 Tagen) @ Waldschrat

- kein Text -

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Auch mein Respekt zum Selbstversuch! :-) *oT*

Harald Andres Schmid, (vor 6718 Tagen) @ Waldschrat

- kein Text -

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Re: Funde der letzten 2 Wochen (5 Bilder)

Gábor, (vor 6718 Tagen) @ Waldschrat

Hallo Ingo,
Vielleicht ist das andere Ende nicht spitz genug oder es spreizt sich beim
Anprall auf und bildet somit eine größere Flächt (=kleinerer Druck).
Respekt! Mein Kindheit/Jugend-Umfeld war auch von Risiken geprägt, doch das
hatte niemand von uns drauf. Aber weht tat es schon, oder? :-)
Gruß - Waldschrat

Hallo Eckhard,

es tat den Fichtenzapfen natürlich nicht weh, denn der Waldboden im Fichtenwald ist meistens sehr nachgebend und elastisch :-)
Das ist für mich auch der Grund, warum das mit dem Herunterfallen und in den Boden bohren so einfach nicht funktionieren wird.

Also laut meiner "Speziellen Fichtenzapfen-Theorie" stellen sich vereinzelte Zapfen erst später auf dem Boden so senkrecht auf.
Das hat m.E. hauptsächlich was mit dem Richtungssinn der Schuppen zu tun: das unter dem Zapfen nachwachsende Moos kann entlang der Schuppenrichtung besser wachsen und so den Zapfen sozusagen mit einem gaaaanz langamen "Hau-Ruck" aufrichten.

Allerdings findet man solche Zapfen vereinzelt auch ohne Moos im Nadelwaldboden steckend.
Hierzu werde ich dann eines Tages wohl meine "Allgemeine Fichtenzapfen-Theorie" verfassen müssen...

LG, Gábor

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Re: Funde der letzten 2 Wochen (5 Bilder)

Waldschrat, (vor 6718 Tagen) @ Gábor

Hierzu werde ich dann eines Tages wohl meine "Allgemeine
Fichtenzapfen-Theorie" verfassen müssen...

Hallo Gabor!
Ja, tu das. Eine berühmte Vorlage dafür gibt´s immerhin. Albert verfasste seine ja auch erst speziall, dann allgemein. Aber wahrscheinlich wirbelt Deine Fichtenzapfenfallundstecktheorie nicht gannnnz so viel Staub auf.:-)
Gruß - Waldschrat

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Re: Funde der letzten 2 Wochen (5 Bilder)

Steininger, (vor 6718 Tagen) @ Gábor

Hi Melanie!
Das war schon ernst gemeint mit den Fichtenzapfen.
Es fällt einem schlichtweg auf, wenn auch zwar nur recht selten, aber dafür
regelmäßig und stets mit dem gleichen Ende voran aufrecht stehend
Fichtenzapfen im Boden stecken.
Einfach vom Baum fallen und sich in das Moos oder die Nadelschicht bohren
wird wohl kaum funktionieren - habe alles schon ausgiebig durchgetestet.
Und irgendwelche Waldgeister und gelangweilte Pilzsucher wollte ich
eigentlich auch ausschließen :-))
LG, Gábor

Hallo Gabor,

vielleicht kann man das mit einer Wahrscheinlichkeitsrechnung erklären:
Die Wahrscheinlichkeit, dass sie
- irgendwann vom Baum fallen, liegt bei 100%.
- vom Baum fallen und liegen bleiben, bei 99%.
- mit der Spitze stecken bleiben, bei 0,99%,
- mit dem anderen Ende steckenbleiben, bei 0,01%.
Und die Wahrscheinlichkeit, dass sie niemals unten ankommen, bei 0%.

Viele Grüße ;-)
Wolfgang

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Re: Funde der letzten 2 Wochen (5 Bilder)

Gábor, (vor 6718 Tagen) @ Steininger

Hallo Gabor,
vielleicht kann man das mit einer Wahrscheinlichkeitsrechnung erklären: Die
Wahrscheinlichkeit, dass sie
- irgendwann vom Baum fallen, liegt bei 100%.
- vom Baum fallen und liegen bleiben, bei 99%.
- mit der Spitze stecken bleiben, bei 0,99%,
- mit dem anderen Ende steckenbleiben, bei 0,01%.
Und die Wahrscheinlichkeit, dass sie niemals unten ankommen, bei 0%.
Viele Grüße ;-)
Wolfgang

Hallo Wolfgang,

nicht schlecht.
Aber leider völlig falsch :-)

Siehe weiter oben meine "Spezielle Fichtenzapfen Theorie".

LG, Gábor

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Re: Funde der letzten 2 Wochen (5 Bilder)

hansuwe, (vor 6718 Tagen) @ Gábor

Ein Specht hat sich den Zapfen zur Bearbeitung zurechtgelegt, ist gestört worden.
"Spechtschmiede" wird das genannt.

gruss
hansuwe

Hallo Wolfgang,
nicht schlecht.
Aber leider völlig falsch :-)
Siehe weiter oben meine "Spezielle Fichtenzapfen Theorie".
LG, Gábor

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Genau so ist's hansuwe :-)) *oT*

Christoph G, (vor 6718 Tagen) @ hansuwe

- kein Text -

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Re: Funde der letzten 2 Wochen (5 Bilder)

Gábor, (vor 6718 Tagen) @ hansuwe

Ein Specht hat sich den Zapfen zur Bearbeitung zurechtgelegt, ist gestört
worden.
"Spechtschmiede" wird das genannt.
gruss
hansuwe

Hallo Hansuwe,

die einzigen Spechte, die sich meines Wissens in unseren Breiten auch auf dem Waldboden aufhalten, dürften Grünspechte sein.
Ich habe aber in Fichtenwäldern noch nie welche gesehen.

LG, Gábor

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Re: Funde der letzten 2 Wochen (5 Bilder)

Waldschrat, (vor 6717 Tagen) @ Gábor

die einzigen Spechte, die sich meines Wissens in unseren Breiten auch auf dem
Waldboden aufhalten, dürften Grünspechte sein.

Hallo Hansuwe!
Inbrünstige Bestätigung für Gábor. So ein (großer) Grünspecht machte sich in ´meinem´ städtischen Parkrevier, unmittelbar an vielbefahrener Straße, heftig und eifrig am Boden zu schaffen. Neugierig über die Ursache: Ameisen! Spechtschmieden sind Baumgabelungen o. ä., geeignet, etwas darin zu verklemmen und zu malträtieren. Am Boden darunter liegt dann der Abraum davon.
Gruß - Waldschrat

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Re: Funde der letzten 2 Wochen (5 Bilder)

sizilien53797, (vor 6717 Tagen) @ Gábor

Hallo aus Lohmar,
ich freu mich, einen Pilzler aus der Nachbarschaft hier im Forum zu treffen. Ich selber bin eifriger Mitleser und habe schon manche gute Anregung und viel Wissenswertes für mich nutzen können.
Dies sind übrigens meine erstes persönliches "Lebenszeichen" (grins).
Die Wahnerheide ist auch eines meiner Lieblingsgebiete. Darüber hinaus besuche ich regelmäßig das Windecker Ländchen und die Umgebung um Sieg und Agger.
Eventuell lässt sich ja mal ein gemeinsamer Pilzausflug koordinieren.

Also allen im Forum wünsch ich ein Super Pilzjahr (nicht nur für die Pfanne sondern auch für´s Auge)

Siggi

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Nicht mal ein Bild sichtbar! *oT*

Waldschrat, (vor 6717 Tagen) @ sizilien53797

- kein Text -

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sorry, war mal wieder ´indisponiert´ *oT*

Waldschrat, (vor 6717 Tagen) @ Waldschrat

- kein Text -

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Es geht auch "andersrum" *PIC*

elfi ⌂, (vor 6714 Tagen) @ Gábor

Hallo Gabor,
heute habe ich sehr auf die Fichtenzapfen geschaut,
von 20 aufrechtstehenden Zapfen hat sich ca. einer
andersrum entschieden!
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Grüße
elfi
[image]

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Re: Es geht auch "andersrum"

Gábor, (vor 6713 Tagen) @ elfi

Hallo Gabor,
heute habe ich sehr auf die Fichtenzapfen geschaut,
von 20 aufrechtstehenden Zapfen hat sich ca. einer
andersrum entschieden!

Grüße
elfi

Hallo Elfi,

das ist aber schlecht, denn das würde ja meine Theorie komplett wiederlegen :-(
Hoffen wir mal, dass für den Ausreisser irgend ein Waldbewohner verantwortlich ist.

Mich wundert ja sowieso, dass das Phänomen der in den Waldboden gebohrter Fichtenzapfen von Schwammerlsuchern so selbstverständlich hingenommen wird.

Erscheint mir doch die Frage nach dem Warum beinahe so elementar, wie die Frage, die sich seinerzeit Isaac Newton gestellt hat:
wenn man etwas fallen lässt, wieso fällt es stets nach unten :-)

LG, Gábor

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Re: Es geht auch "andersrum" *PIC*

elfi ⌂, (vor 6713 Tagen) @ Gábor

Hallo Gabor,
ich bezweifle, dass Waldbewohner für die "verbohrten" Zapfen zuständig sind.
Wenn Du schon mal erlebt hast, mit welcher Vehemenz diese vom Baum herunter
auf den Boden knallen, wundert es mich nicht, dass sie einspitzen!
Da sie im abgestumpften Teil sicher schwerer sind als in der Spitze, fallen sie
eher mit dem Hinterteil auf. Ist der Boden weich genug, mossig, so dringen sie
ins Erdreich ein. Die Zapfen sind selten von irgendwelchen Tieren angenagt,
somit schließe ich deren Hilfe aus.
Bitte schließe einen Selbstversuch aus, es könnte eine Bauchlandung werden,
wie es bei den meisten Fichtenzapfen der Fall ist!
(Das soll nicht heißen, dass Du ein Fichtenzapfen bist!!)
Laut Newton hieße das sicher: Runter kommen sie alle! Es wäre also die
Gewichtsverteilung im Zapfen auszurechnen, um die Verwindung des fallenden
Teiles aus einer bestimmten Höhe auszurechnen. Zu berücksichtigen wäre noch
die Geschwindigkeit des Seitenwindes.
Uff, das sind Faktoren, die man nicht nachvollziehen kann.
Aber eins ist sicher, eingespitzte Zapfen findent man vor allem im Hochwald,
nicht in niedrigen Wäldern!
Grüße
elfi [image]