Hat das alles was ich brauche?

Thüringer-Holz, (vor 6669 Tagen)

http://www.askania.de/data/de/Mikroskope/Labor-und-Routinemikroskope/RME-5.html

Nun ist es bald auch bei mir soweit...
Ich denke mit dem Teil kann ich nix falsch machen. Bekomme eins mit drittem Tubus mal 14 Tage auf Probe. Auf welches "Zubehör" sollte ich besonderen Wert legen?
Sorry zu den tech. Vorraussetzungen habe ich echt keinen Plan.

Danke für eure Meinungen.

LG FELIX

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Re: oder.....

Krötenhocker, (vor 6668 Tagen) @ Thüringer-Holz

Hallo Felix,
leider bin ich mit meiner Mikroskopiererei auch noch noch nicht weitergekommen, aber ich habe vor anderthalb Jahren in diesem Forum alle schlauen und nicht schlauen Fragen zum Thema Mikroskope gestellt (schau doch mal da nach) und als ein Fazit kann man wahrscheinlich sagen, dass die Optiken das wesentlichste sind und diese in der Regel von den Markenherstellern auch erheblich besser sind.
Zudem fehlt mir bei den von Dir vorgestellten Mikros die Köhlersche Beleuchtung.
Ich werde mal schauen, ob ich noch den Link zur MikroFibel habe, die war sehr informativ.

VG,
Jens

oder würde das RML 5

http://www.askania.de/data/de/Mikroskope/Labor-und-Routinemikroskope/RML-5.html
eigentlich voll ausreichen?

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Ach, noch was...

Waldschrat, (vor 6668 Tagen) @ Waldschrat

sehr angenehm finde ich den rückwärts gerichteten Objektivrevolver.

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Ist das nicht immer so, wie auf den Bildern? *oT*

Krötenhocker, (vor 6668 Tagen) @ Waldschrat

- kein Text -

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Mirofibel

Krötenhocker, (vor 6668 Tagen) @ Thüringer-Holz

So, da bin ich nochmal mit dem Link:
http://www.mikroskopie-muenchen.de/mikrofibel.pdf
Und für alle, die die Mikrofibel mal abgespeichert hatten: Es kam mir auf den ersten schnellen Blick so vor, als wäre sie seit damals vervollständigt und weitergeschrieben worden. Aber bevor Ihr mich stein(pilz)igt, es war nur ein erster schneller Blick in die PDF-Datei.

Viel Spass bei der Lektüre,
Jens

oder würde das RML 5

http://www.askania.de/data/de/Mikroskope/Labor-und-Routinemikroskope/RML-5.html
eigentlich voll ausreichen?

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doch die alte Version von 2003 :-(((( *oT*

Krötenhocker, (vor 6668 Tagen) @ Krötenhocker

- kein Text -

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natürlich Mikrofibel !!! mit k *oT*

Krötenhocker, (vor 6668 Tagen) @ Krötenhocker

- kein Text -

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Wahrlich...

Krötenhocker, (vor 6668 Tagen) @ Waldschrat

...das kannte ich ja noch gar nicht, obwohl mich bisher die anderen Objektive und der Revolver noch nie gestört haben.
Aber wirklich modern wäre doch wohl die Unendlich-Optik, oder?
VG,
Jens

Nein, auf das RME 5, das Felix vorstellt, hat den Revolver nach vorn (zum
Mikroskopier) gekröpft. Schau mal
http://cgi.ebay.de/Trinokulares-Biologisches-Mikroskop-MP-L1200_W0QQitemZ360071388848QQ...
dort ist er nach hinten abgewinkelt. Das ist die moderne Art und gibt freie
Sicht auf das Präparat.
Gruß - Waldschrat

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Re: Wahrlich...

Waldschrat, (vor 6668 Tagen) @ Krötenhocker

Hallo Jens,
der Begriff Unendlichoptik suhlt sich im Spekulationsnebel. Man kann solche Objektive auch wie endliche verwenden. Der Nachteil besteht darin, daß sie ihr schärfstes Bild nicht ca. 160mm hinter der vorderen Objektivlinse liefern, sondern viel, viel weiter hinten, nämlich im Unendlichen. Die Strahlen verlassen im Idealfall das Objektiv also parallel und müssen erst mit Hilfe einer Sammellinse (Tubuslinse) zur Vereinigung gebracht werden. Diese Tubuslinse bewirkt also, daß man nicht irgenwo im Weltraum die Bildleinwand postieren muß, sondern das bereits in Nähe des Okulars tun kann. Der Knackpunkt, weshalb man das macht, ist folgender: Bringt man zwischen unparallele Strahlen ein Filter o. ä., werden diese gebrochen und das ist das ein optischer Störfaktor. Senkrecht auftreffende (parallele) Strahlen hingegen werden nicht gebrochen. Das ist der ganze Witz.
Gruß - Waldschrat

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Re: Wahrlich...

Krötenhocker, (vor 6668 Tagen) @ Waldschrat

Hallo Waldschrat,

der Begriff Unendlichoptik suhlt sich im Spekulationsnebel. Man kann solche
Objektive auch wie endliche verwenden.

Willst Du damit sagen, ich könnte sie in mein Standard einsetzten und hinten käme ein scharfes Bild raus? Das damit also quasi die nötige Tubuslinse die meines Okulares wäre oder wie?
VG,
Jens

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Re: Wahrlich...

Waldschrat, (vor 6668 Tagen) @ Krötenhocker

Ja Jens,
das will ich! Sei Dir dabei bewußt, alle Klimmzüge optischer Entwickler zu brüskieren. Aber ein Bild bekommst Du. Ich habe lange Zeit mit einer ´Unendlichoptik´ ohne Tubuslinse mikroskopiert und keine Einbuße bemerkt. Würde man allerdings die Auflösung exakt vermessen, wäre ein Unterschied sicher bemerkbar. Tubuslinsen sind schließlich eigens auf eine bestimmte ´Unendlichoptik´ abgestimmt und liefern zusammen mit dieser das optimale Ergebnis. Es gibt aber auch ´Unendlichoptiken´, die alle Korrekturen selber machen und die TL nur die Aufgabe hat, Strahlen zusammen zu führen.

Willst Du damit sagen, ich könnte sie in mein Standard einsetzten und hinten
käme ein scharfes Bild raus? Das damit also quasi die nötige Tubuslinse
die meines Okulares wäre oder wie?
VG,
Jens

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Noch ´ne kleine Ergänzung

Waldschrat, (vor 6668 Tagen) @ Krötenhocker

Das damit also quasi die nötige Tubuslinse
die meines Okulares wäre oder wie?

Hallo Jens,
Der letzte Satz ist etwas irreführend und suggeriert, Lichtstrahlen würden ein ´Unendlichobjektiv´ immer parallel verlassen. Das tun sie nur, wenn sich das Objekt in einer bestimmten Entfernung vor dem Objektiv befindet. Diese ist vorgegeben. Wenn Du es ohne Tubuslinse verwendest, zwingst Du sie zum Schnittpunkt und zwar bei 160mm und hälst damit die vorgegebene Objektentfernung nicht ein. Du behandelst dann das ´Unendlichobjektiv´ wie ein ´Endliches´ mit Tubuslänge 160mm. Alles klar?
Gruß - Waldschrat

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Re: Noch ´ne kleine Ergänzung

Krötenhocker, (vor 6667 Tagen) @ Waldschrat

Hallo Jens,
Der letzte Satz ist etwas irreführend und suggeriert, Lichtstrahlen würden
ein ´Unendlichobjektiv´ immer parallel verlassen. Das tun sie nur, wenn
sich das Objekt in einer bestimmten Entfernung vor dem Objektiv befindet.
Diese ist vorgegeben. Wenn Du es ohne Tubuslinse verwendest, zwingst Du
sie zum Schnittpunkt und zwar bei 160mm und hälst damit die vorgegebene
Objektentfernung nicht ein. Du behandelst dann das ´Unendlichobjektiv´ wie
ein ´Endliches´ mit Tubuslänge 160mm. Alles klar?
Gruß - Waldschrat

Hallo Waldschrat,
ehrlich gesagt jetzt nicht mehr.
Soll das heißen, dass nur bei Objekt scharf auch alle Lichtstahlen parallel verlaufen? Also Gegenschluß: Ich stell unten nicht scharf und erhalte oben den von meinen Objektiven gewohnten Brechungsindex?
Ich werde morgen nochmal versuchen, mich da hinein zu denken.
Trotzdem vielen Dank für Deine Ausführungen, die mich doch total überrascht haben und viele Grüße aus'm Pott,
Jens

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Re: Hat das alles was ich brauche?

Thüringer-Holz, (vor 6666 Tagen) @ Waldschrat

Habe nicht ganz verstanden was der Test mit meinem Mikro zu tun hat.
Wollte eigentlich nur wissen ob die "technischen Daten" fürs Pilze mirkoskopieren sich erstmal ok anhören.

Werde berichten wenn ich es getestet habe.

LG G

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Re: Hat das alles was ich brauche?

Waldschrat, (vor 6666 Tagen) @ Thüringer-Holz

Habe nicht ganz verstanden was der Test mit meinem Mikro zu tun hat.:

Du hast Recht Felix, gar nichts.
Der gelinkte Test sollte China- und Indien-Importen nur etwas ´entnebeln´.

Wollte eigentlich nur wissen ob die "technischen Daten" fürs Pilze
mirkoskopieren sich erstmal ok anhören.:

Das kommt darauf an, welchen Anspruch Du stellst. Bei den meisten Sporen z. B. kannst Du mit dieser Ausrüstung entscheiden, wie groß sie sind, welche Form und Oberfläche sie haben und ob der Keimporus fehlt. Dann gibt es noch Sporen, wo sich Oberfläche und Keimporus mit Achromaten bei 80facher Vergrößerung nicht sicher erkennen lassen. Willst Du ein paar Sporen gezielt und ´von Hand´ vermessen, genügen Achromate ebenfalls. Nicht dagegen, wenn Software das ganze Sichtfeld bis zum Rand vermessen soll. Brillenträger-Okulare sind vorteilhaft, für Brillenträger sogar unverzichtbar.

Gruß - Waldschrat

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Re: Wahrlich...

Wolfgang P., (vor 6664 Tagen) @ Waldschrat

Ja Jens,
das will ich! Sei Dir dabei bewußt, alle Klimmzüge optischer Entwickler zu
brüskieren. Aber ein Bild bekommst Du. Ich habe lange Zeit mit einer
´Unendlichoptik´ ohne Tubuslinse mikroskopiert und keine Einbuße bemerkt.
Würde man allerdings die Auflösung exakt vermessen, wäre ein Unterschied
sicher bemerkbar. Tubuslinsen sind schließlich eigens auf eine bestimmte
´Unendlichoptik´ abgestimmt und liefern zusammen mit dieser das optimale
Ergebnis. Es gibt aber auch ´Unendlichoptiken´, die alle Korrekturen
selber machen und die TL nur die Aufgabe hat, Strahlen zusammen zu führen.

Du vergisst hier komplett die Farbkorrektur, die bei Endlichoptik durch das Okular, bei Unendlichoptik durch die Tubuslinse geleistet wird.

Wenn man nur in Baumwollblau totgefärbte Sporen messen will, mag das egal sein. Will man die Pigmentierung der Huthaut beurteilen, kann man sich solche optischen Schmutz-Lösungen nicht erlauben.

Gruß,

Wolfgang

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Re: Wahrlich...

Waldschrat, (vor 6664 Tagen) @ Wolfgang P.

Du vergisst hier komplett die Farbkorrektur, die bei Endlichoptik durch das
Okular, bei Unendlichoptik durch die Tubuslinse geleistet wird.

Hallo Wolfgang,
wieso vergesse ich die Farbkorrektur? Die chromatische Korrektur ist eine unter mehreren. Z.B. bei der CF-Reihe (CF = chrome-free) und CFI-Reihe (CF = chrome-free infinite) von Nikon und der Objektivserie 250 CF von Zeiss Jena wird sie komplett vom Objektiv gemacht. Tubuslinse oder Okulare haben hiern keine Funktion, ja, dürfen keine haben. Andernfalls würde die Farbkorrektur des Objektivs zunichte gemacht. Bei nicht CF-Objektiven ist das gegenteilig. Dort hat jedes Objektiv seine spezielle Tubuslinse bzw. Okulare.
Gruß - Waldschrat