Frage zu Melanoleuca verrucipes....

Pilzthomas, (vor 6632 Tagen)

Hallo in die Runde,

hatte heute bei einem kurzen Spaziergang nach Feierabend in einem Waldstück bei Oldenburg, das ich schon über mehrere Jahre durchstreife, eine echt bemerkenswerte Erstbegegnung (leider Kamera nicht dabei daher kein *PIC*):-(

Auf mit vorjährigen Sägeresten von Kiefern bedeckten Waldwegen standen gruppenweise weiße Pilze mit einem kleinen Buckel in Hutmitte. Ich hatte sofort die Assoziation eine Melanoleuca (Weichritterling) vor mir zu haben.
Abgepflückt wunderte ich mich allerdings über einen schwarzflockig bis fast netziggestreiften Stiel im Look eines Rauhfußes. Das Fleisch roch angenehm nach Champignon, d.h mit madel- bis anisartiger Komponente. So etwas habe ich hier noch nie gesehen.

Letztlich ließ sich der Fund mit PDS bzw. PilzeBW (das Foto im Letzteren hätte von heute sein können!) auf Anhieb als Melanoleuca verrucipes bestimmen.

In der Pilzkartierung Online sind gerade mal 2 Funde(!) für Niedersachsen angegeben (Ok, evtl. veraltet und keine gute Referenz mehr...).
PilzeBW spricht von einer Wiederentdeckung des Pilzes in Deutschland erst 1982 nach dem bis dato einzigen Fund um 1915 von RICKEN.

Daher meine Frage:
Stimmt das, dass der Pilz sich in jüngster Zeit erst ausbreitet?
Wer hat den in jüngster Zeit denn noch wo gesehen?
Gibt es Erfahrungen zum Speisewert?

Herzlichen Gruß
Thomas

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Nachtrag: Frage zu Melanoleuca verrucipes....

Pilzthomas, (vor 6632 Tagen) @ Pilzthomas

Nun habe ich nochmal nachgeschaut:

In der Pilzkartierung Niedersachsen (direkt, nicht bei Einstieg über die Deutschland-Seite) ist der Pilz zwischen 2000 und 2003 nur in 4 Meßtischblättern gefunden worden.

In diesem Forum taucht er erstmals seit Mai 2007 auf und dann nur ein paar wenige Male bis August 2008.

Also, wer hatte ihn denn noch gefunden?

Gruß
Thomas

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Re: Nachtrag: Frage zu Melanoleuca verrucipes....

Rudi, (vor 6632 Tagen) @ Pilzthomas

Hallo Thomas,

Ich hab iohn erst einmal gefunden, vor etwa 5 Jahren im Spessart.
Anderswo soll er aber nicht so selten sein...?

GRudi

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Re: Nachtrag: Frage zu Melanoleuca verrucipes....

Alis ⌂, (vor 6632 Tagen) @ Pilzthomas

Also, wer hatte ihn denn noch gefunden?

MTB : 7814/2 südl. Oberprechtal (Mischwald mit Fichte, Tanne, Buche, Eberesche. Hanglage) - Ergänzung von Alis: neben einem Bach
Funddatum : 28.05.2007

Mykol. AG Südbaden

Gruß Alis

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Re: Nachtrag: Frage zu Melanoleuca verrucipes....

Pilzthomas, (vor 6632 Tagen) @ Rudi

Hallo Thomas,
Ich hab iohn erst einmal gefunden, vor etwa 5 Jahren im Spessart.
Anderswo soll er aber nicht so selten sein...?
GRudi

Hallo Rudi,

danke für deine Rückmeldung. Dein Fund war dann wohl ca. 2003 und damals evtl. noch keine Forumsmeldung wert(?, im Archiv nix gefunden!).

Meine Frage zielte ja darauf ab, mal ein paar Leute mit (neueren) Meldungen (sprich ab 2003) aus der Reserve zu locken.

Ist doch interessant, dass so ein Pilz die Republik infiltriert, ohne dass davon viel publik wird.

Aber bisher ist er scheinbar trotzdem selten???

LG
Thomas

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Re: Nachtrag: Frage zu Melanoleuca verrucipes....

Pilzthomas, (vor 6632 Tagen) @ Alis

MTB : 7814/2 südl. Oberprechtal (Mischwald mit Fichte, Tanne, Buche,
Eberesche. Hanglage) - Ergänzung von Alis: neben einem Bach
Funddatum : 28.05.2007
Mykol. AG Südbaden
Gruß Alis

Hallo Alois,

danke für die Fund-Angaben. Dass markiert einen unmittelbar auf den Fund von Sepp Keller (01.05.2007) folgenden Nachweis von M.v. aus der Schweiz.

Ich finde es spannend, dass so ein Pilz über Land "marschiert" und plötzlich ist er zwischen Alpenrand und Nordseestrand zu finden!

LG
Thomas

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Re: Nachtrag: Frage zu Melanoleuca verrucipes.... *PIC*

Gábor, (vor 6632 Tagen) @ Pilzthomas

Hallo Thomas,

ich habe ihn erst Ende Juni 2008 im Bergischen Land mitten aus dem geschotterten Wanderweg wachsend gefunden.

Schau mal hier: Beitrag 140409

[image]

LG, Gábor

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Re: Nachtrag: Frage zu Melanoleuca verrucipes....

Peter W., (vor 6632 Tagen) @ Gábor

Hallo Pilzgemeinde,

häufig ist der Pilz aber nicht.

Hier unser Komentar aus Welt & Heine ZfM 72/1 (2006:17)

A. 8. Melanoleuca verrucipes (Fr.) Singer

Beleg : Ex: H D.S. vom 14.08.2004, leg. & det. B. M., ohne Ex: 15.10.2004 leg. & det. P.W.

Auf Grund der deutlichen schwarzen Stielschuppen im Kontrast zu dem weißlichen Hut ist dies eine leicht kenntliche, gesellig wachsende Art aus der ansonsten schwierigen Gattung Melanoleuca.
Der nicht häufige Raustiel-Weichritterling wurde hier für Chemnitz zum ersten Mal nachgewiesen und es dürfte sich erst um den dritten Fund in Sachsen handeln. KRIEGLSTEINER, L.(1999)vermutet, dass sich die Art in Ausbreitung befindet und nährstoffreiche Standorte bevorzugt. Diese Annahme wird durch den Chemnitzer Fund untermauert, ebenso wie die angenommene überwiegend montane Verbreitung (KRIEGLSTEINER, G. J. 1983). Auch KRIEGLSTEINER, G. J. (2001:
83-84) ist zu entnehmen, dass die meisten Funde zwischen 400 und 600 m ü NN liegen. In diesem Buch ist auch ein schönes Foto der Art enthalten.

Gruß Peter Welt

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Re: Nachtrag: Frage zu Melanoleuca verrucipes.... *PIC*

hoennetaler, (vor 6632 Tagen) @ Pilzthomas

Hallo Thomas!

Gefunden über mehrere Wochen im Juni und Juli (Foto vom 12. Juli 2008) auf mit Holzhäcksel gemulchten Weg im Buchenwald auf ca. 340 m NN. Westliches Sauerland an der Grenze zum Hochsauerland. Erstfund für mein MTB 4613.

Gruß
Jürgen

[image]

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Re: Nachtrag: Frage zu Melanoleuca verrucipes....

Rudi, (vor 6632 Tagen) @ Pilzthomas

Hallo Thomas,

danke für deine Rückmeldung. Dein Fund war dann wohl ca. 2003 und damals
evtl. noch keine Forumsmeldung wert(?, im Archiv nix gefunden!).

ich kann ja nicht alles melden ;=))
aber jetzt hab ich deine Nachfrage genutzt, um das Schwammerl in meine pilzseite aufzunehmen:
http://www.pilzseite.de/Pilzgalerie/Melanoleuca/verrucipes/FrameSet.htm

Aber bisher ist er scheinbar trotzdem selten???

ich hab ihn jedenfalls erst einmal gefunden...

LG Rudi

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Re: Frage zu Melanoleuca verrucipes....

Andreas ⌂, (vor 6632 Tagen) @ Pilzthomas

Hallo,

In der Pilzkartierung Online sind gerade mal 2 Funde(!) für Niedersachsen
angegeben (Ok, evtl. veraltet und keine gute Referenz mehr...).

Veraltet sicher nicht, aber inzwischen könnten es schon ein paar Funde mehr sein.

PilzeBW spricht von einer Wiederentdeckung des Pilzes in Deutschland erst
1982 nach dem bis dato einzigen Fund um 1915 von RICKEN.

Das ist eine Mutmaßung des Bearbeiters (G.J. Krieglsteiner), die man mittragen kann, aber nicht unbedingt muss.
Es ist sicherlich unverständlich, warum eine so auffällige Art nicht vorher schon berichtet wurde, wenn sie denn dagewesen wäre. Aber andererseits ist es auch merkwürdig, dass eine Art, die schon den alten Autoren bekannt war (angefangen von Fries und Quelet, um mal nur die beiden aus dem Autorenzitat zu nennen) und die Ricken bereits 1915 für sein Gebiet (Rhön) nachweisen konnte, dann 68 Jahre verschwunden sein soll, um sich plötzlich massiv auszubreiten.
Für mich ist das ein Rätsel, in der Tat, aber die Behauptung, die Art sei nicht indigen, scheint mir doch etwas gewagt. Obwohl es durchaus solche Beispiele gibt, dass sich auffallende Arten auf Rindenschrot udn Häcksel plötzlich ausbreiten, wie z.B. der Süßriechende Faserling, den Ayer bzw. Enderle erst Mitte der 80er Jahre neu beschrieben haben.

Daher meine Frage: Stimmt das, dass der Pilz sich in jüngster Zeit erst
ausbreitet?

Ja, eindeutig, obwohl er nicht so massiv zugenommen hat wie manch andere Art.

Wer hat den in jüngster Zeit denn noch wo gesehen?

In Ba.-Wü. gibt es etwa 40 Fundmeldungen aus den knapp 20 Jahren von 1982-2001.
Seine Verbreitung ist übrigens nicht montan, sondern kollin-submontan, der Schwerpunkt liegt im Bereich 200-600 m NN und in Ba.-Wü. fängt montan erst ab etwa 600 m NN an.

Gibt es Erfahrungen zum Speisewert?

Soll essbar sein, aber ich kenne nur einen einzigen Erfahrungsbericht als Mischpilz.

beste Grüße,
Andreas

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Speisewert

Alis ⌂, (vor 6632 Tagen) @ Pilzthomas

Gibt es Erfahrungen zum Speisewert?

Ich habe von dem erwähnten Fund zwei Stück extra gebraten gegessen und als gut in Erinnerung.
Diese Erfahrung ist aber nicht als aussagekräftig zu werten

Gruß Alis

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Danke für die Info! *oT*

Pilzthomas, (vor 6631 Tagen) @ Alis

- kein Text -

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Re: Frage zu Melanoleuca verrucipes....

Hans Bender, (vor 6631 Tagen) @ Andreas

Hallo an Alle
Hallo Andreas

Bei uns im Mönchengladbacher Raum, (ca. 50 bis 70 m NN) habe ich den Pilz schon des öfteren über Jahre hinweg gefunden und immer in Verbindung mit Holzabfällen.
Er ist zwar selten, kommt aber immer wieder mal vor.

Zum jahrelangen Ausbleiben einer Art kann ich auf Coprinus strossmayeri verweisen.
Dieser wurde schon 1879 in Wien veröffendlicht, von M.Moser nicht im Schlüssel aufgenommen und dann wohl zuerst von Schwöbel 1984 in den Rheinauen wiedergefunden.
Danach auch aus den Niederlanden gemeldet.
Siehe auch ZfM 1990 56/1/40, Tintling 2006/3/18
Ich selbst fand ihn bei Breisach regelmäßig auf Pappelstubben oder deren älteren Ästen am Boden.
Etwa zu dieser Zeit fand man den Pilz aber auch in Japan und Frankreich wo er mangels Kenntniss der Art neu beschrieben wurde.
In Japan 1976 unter C.rhizophorus Kawamura ex Hongo & Jokojama Trans. Mycol. Soc. Japan 17/140
In Frankreich 1998 unter C.populicola J.Mornand in Doc. Mycol.XXVIII (109-110); 69-71
Der Pilz war also gut 100 Jahre verschollen!

Beste Grüße
Hans

Seine Verbreitung ist übrigens nicht montan, sondern kollin-submontan, der
Schwerpunkt liegt im Bereich 200-600 m NN und in Ba.-Wü. fängt montan erst
ab etwa 600 m NN an.
beste Grüße,
Andreas

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Re: Frage zu Melanoleuca verrucipes....

Pilzthomas, (vor 6631 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,

danke für die zusätzlichen Hintergrundinformationen!

Tja, die Vermutungen über Indigenate sind bei Organismen, die über hochmobile Verbreitungseinheiten wie Sporen verfügen, immer etwas spekulativ.

Bei einer so auffälligen Art, ist eine so lange Beobachtungspause schon wirklich merkwürdig. Ich habe sie schließlich auch jetzt erst das erste Mal gesehen. Das Waldstück liegt wenig über NN (also planar) und ist - wie die meisten Wälder bei uns im Tiefland - vergleichsweise isoliert.

Hier meine Funddaten (hatte ich vergessen):
MTB 2915/1 MF 01, Niedersachsen, Landkreis Oldenburg, Hemmelsholz östlich Stadt Oldenburg, ca. 5,5 m üNN.
Auf sandigem Waldweg über Kiefernhäcksel/Sägeschrot.

Gruß
Thomas

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Danke an Alle für die tolle Beteiligung! :-) *oT*

Pilzthomas, (vor 6631 Tagen) @ Pilzthomas

- kein Text -

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Re: Frage zu Melanoleuca verrucipes....

phragmobasidie, (vor 6631 Tagen) @ Pilzthomas

Hallo Thomas,

ich habe ihn zweimal hier in Niedersachsen gefunden, Landkreis Hildesheim.
Einmal 1998 oder 1999 und einmal 2005.

schöne Grüße
Robin

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Danke für den Bildbeitrag! *oT*

Pilzthomas, (vor 6631 Tagen) @ hoennetaler

- kein Text -

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Re: Frage zu Melanoleuca verrucipes....

Georg, (vor 6631 Tagen) @ Pilzthomas

Hi Thomas,

Daher meine Frage: Stimmt das, dass der Pilz sich in jüngster Zeit erst
ausbreitet?
Wer hat den in jüngster Zeit denn noch wo gesehen?
Gibt es Erfahrungen zum Speisewert?

Ich finde ihn eigentlich fast jedes Jahr. Zuletzt 2007, dieses Jahr jedoch
noch nicht. Fast immer auf Holzabfällen oder
an Wegrändern. Tiefster Fundpunkt war bei Karlsruhe in ca. 110 m Höhe.
Das war 1994. Höchster Punkt 2004 am Belchen in ca. 1200 m Höhe.
Eine klare Bevorzugung einer bestimmten Höhenstufe kann ich nicht
erkennen. Auch die Häufigkeit sehe ich seit Mitte der 1990er etwa
unverändert.

Georg

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Re: Frage zu Melanoleuca verrucipes....

AK_CCM, (vor 6631 Tagen) @ Pilzthomas

Hallo Thomas,

selbst habe ich M. verrucipes bislang leider noch nicht gefunden. Allerdings kann ich mich daran erinnern, dass die Art auf unserer Pilzausstellung 2006 mit mehreren Fruchtkörpern vertreten war - Details über den Fundort sind mir jedoch nicht bekannt.

Falls Dich nähere Informationen über das Vorkommen jener Art im Augsburger Raum interessieren, kann ich gerne meinen Vereinskollegen Rudolf Roglmeier fragen, sobald er wieder aus dem Urlaub zurück ist. Er beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit der Gattung Melanoleuca.

Gruß, Andreas

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Re: Nachtrag: Frage zu Melanoleuca verrucipes....

Pilzthomas, (vor 6631 Tagen) @ Rudi

Hallo Rudi,

ich kann ja nicht alles melden ;=))

ne' is klar, sonst würde man ja mehr Zeit vor der Tastatur als im Gelände bzw. vorm Mikro verbringen :-))

aber jetzt hab ich deine Nachfrage genutzt, um das Schwammerl in meine
pilzseite aufzunehmen:
http://www.pilzseite.de/Pilzgalerie/Melanoleuca/verrucipes/FrameSet.htm

Das finde ich eine sehr gelungene Idee von Dir (Deine Seite sowieso)!!

ich hab ihn jedenfalls erst einmal gefunden...

Daran sieht man, dass der Bursche zwar dispers durch ganze Land streut aber offenbar nirgends wirklich häufig ist. Außer natürlich mal wieder im Südwesten aber die haben glaube ich auch die höchste Mykologendichte ;-)

LG Thomas

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Re: Frage zu Melanoleuca verrucipes....

Till, (vor 6630 Tagen) @ AK_CCM

Ich habe den Pilz erstmals 1984 in einem Massenvorkommen auf einem neu angelegten Schulgelände in Stuttgart gesehen (Gartengelände mit Holzhäckseln, so wie die Standorte der Rindenmulchmorcheln). In SO-Oberbayern haben wir ihn in den letzten Jahren regelmäßig gefunden, an Straßen-und Wegrändern, auf "wilden" Gartenabfalldeponien, bei Reisighaufen im Wald etc. M. verrucipes ist (noch) nicht häufig bei uns, aber doch schon so verbreitet, dass er auf Exkursionen mit Pilzfreunden kaum noch Aufsehen erregt

Gruß, Till