Pottpilze vom WE #2, auch Unbekanntes (Pics) *PIC*
...einen Tag nach der Westruper Heide war ich erneut erstaunt: mitten im Pott ein Wald, der den Namen mehr als verdient.
Kennt ausser mir jemand den Effekt, einen Wald zu betreten und gänsehäutig das Gefühl zu haben, in einer Kathedrale zu stehen?
Also Buchen (und was für welche!), Ahörner, Eichen und jede Menge vermutlich irgendwann ausgebüxter Ilex im Schellenberger Wald in der Essener Ruhrschleife.
Hier lag so viel Totholz herum, dass mir schier das Herz hüpfte. Mit Grund.
Ich bin beim Großen Bluthelmling oder täusche ich mich doch?
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In kleiner scheint es ihn auch noch gegeben zu haben - oder mich hat wer in die Irre geführt:
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Ob der mal ein Lactarius werden will, wenn er gross ist, weiss ich nicht:
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Beeriges Intermezzo:
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Diese elfengleichen Schönen lassen mich rätseln. Hutdurchmesser 5-7cm, spontan musste ich an Ellerlinge denken, doch sowohl das Substrat als auch der Knick im Stiel brachten mich ganz schnell wieder davon ab:
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Elfengleich präsentierte sich auch diese striegelige Madame:
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...und auch der Seitling (ein Berindeter?) steht dem in nichts nach:
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Irgendein Scherzkeks unter den Waldgeistern mischte dann in so viel zartes Elfen-Bein sattes Zinnober, das jeden automatischen Weißabgleich sterben läßt:
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Da hilft dann den Elfen wohl nur noch, die Glöckchennabelinge zu läuten:
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Damit kommen wir dann zu meinem nächsten Rätselkandidaten.
Zugegeben, der Zustand läßt darauf schließen, dass der Kerl noch vor kurzem recht trockenrunzelig herumstand und eine kurze Regenhusche abbekam:
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Abends, bei Lampenlicht (daher die bescheidene Qualität) nochmal auf dem Sezierblatt (die Rasterpunkte sind im 5mm-Abstand):
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Der Kerl ist übrigens ebenfalls hohlstielig. Erwachsene Brüder waren nicht zu entdecken.
Jemand eine Idee?
Ansonsten: zwei (!) Pfifferlinge und wie schon angefragt, viele Schmarotzerröhrlinge...
herzliche Grüße
Kattugla

