Pilzbestimmung

Mison, (vor 9326 Tagen)

Hilfe! Was das Bestimmen von mir nicht bekannten Pilzen angeht, bin ich ein blutiger Anfänger. Ich hoffe also, dass Ihr mit meiner Beschreibung überhaupt was anfangen könnt. Irgendwann demnächst will ich mir auch eine Digitalkamera zulegen, dann wird wohl manches einfacher.
Also: kleine sehr junge Kolonie von Lamellern, brauner spitzer Kegelhut, der (ähnlich wie beim Perlpilz) z.T. mit weißlicher Schicht bedeckt ist; gedrungener, hohler weißer Stiel, leicht flockig, würde ich sagen; Lamellen weiß, dicht und angewachsen; Standort: Uni Bremen, an einem Tümpel, zwischen gepflasterten Stufen, die von wuchernden Sträuchern bewachsen sind.
Danke schon mal für Eure Mühe.
Simon

Eintrag gesperrt
37 Aufrufe

Re: Pilzbestimmung *PIC*

Karl Keck ⌂, (vor 9325 Tagen) @ Mison

Hallo Simon, willkommen im Forum!

Ja eine Digikam ist schon was schönes! Aber glaub nur nicht, dass jeder Pilz anhand eines (noch so guten) Fotos bestimmt werden kann. Nicht jeder Pilz zeigt alle für die Art typischen Merkmale und auf dem Foto sieht man nicht, wie fest das Fleisch ist, wie es riecht und wie es schmeckt!

Brauner Hut, weißer Stiel? Könnte um diese Jahreszeit vielleicht ein Mürbling/Faserling sein. Vielleicht der Schmalblättrige Faserling = Psathyrella spadiceogrisea, dessen Lamellen jung noch weiß sind und den ich hier fotografiert habe:

[image]

Viele Grüße
Karl

Eintrag gesperrt
37 Aufrufe

Re: Pilzbestimmung

Mison, (vor 9325 Tagen) @ Karl Keck

Danke Karl, für Deine Hilfestellung. Aber ich fürchte, ich muß versuchen, noch weiter zu präzisieren (daß man einen Pilz nicht unbedingt allein anhand eines Fotos bestimmen kann, ist mir auch klar). Der Schmalblättrige Faserling hat zumindest auf dem Bild einen wesentlich dünneren Stiel als "mein" Pilz, wo der Stiel zur Basis hin dicker und hohl ist. Allerdings muß ich einschränkend hinzufügen, daß die Kolonie, die ich gefunden habe, offensichtlich noch sehr jung ist. Ich bin z.Zt. gerade an der Uni und werde auf dem Heimweg noch mal an der Stelle vorbeigucken, was sich bis heute getan hat. Der Hut auf Deinem Bild scheint mir heller und vor allem glänzender zu sein. Meine waren matt dunkelbraun und hatten diesen flockigen (abreibbaren) weißlichen Belag. Das von innen nach außen quasi in Schichten heller werdende Fleisch unter der Huthaut ist ebenso wie die Lamellen eher brüchig.
...
Wenn mir noch weitere Merkmale wieder einfallen, lasse ich es Dich /Euch alle wissen.
Gruß,
Simon

Eintrag gesperrt
36 Aufrufe

Re: Pilzbestimmung

Andreas ⌂, (vor 9325 Tagen) @ Mison

Danke Karl, für Deine Hilfestellung. Aber ich fürchte, ich muß versuchen,
noch weiter zu präzisieren (daß man einen Pilz nicht unbedingt allein
anhand eines Fotos bestimmen kann, ist mir auch klar). Der Schmalblättrige
Faserling hat zumindest auf dem Bild einen wesentlich dünneren Stiel als
"mein" Pilz, wo der Stiel zur Basis hin dicker und hohl ist.
Allerdings muß ich einschränkend hinzufügen, daß die Kolonie, die ich
gefunden habe, offensichtlich noch sehr jung ist. Ich bin z.Zt. gerade an
der Uni und werde auf dem Heimweg noch mal an der Stelle vorbeigucken, was
sich bis heute getan hat. Der Hut auf Deinem Bild scheint mir heller und
vor allem glänzender zu sein. Meine waren matt dunkelbraun und hatten
diesen flockigen (abreibbaren) weißlichen Belag. Das von innen nach außen
quasi in Schichten heller werdende Fleisch unter der Huthaut ist ebenso
wie die Lamellen eher brüchig.
...
Wenn mir noch weitere Merkmale wieder einfallen, lasse ich es Dich /Euch alle
wissen.
Gruß,
Simon

Hallo Simon,

das mit dem bräunlichen Hut und dem Abwischbaren Belag hört sich irgendwie nach Glimmer-Tintling (Coprinus micaceus) an. Wächst sehr gesellig, auf morschem bis verottetem Holz (Holzreste, Mulm, vergrabene Holzstückchen etc. etc.). Die Pilze zerfließen übrigens nicht wirklich, jedenfalls nicht deutlich wie beim Schopftintling. Die Art kommt schon sehr früh, ich hab' sie dieses Jahr schon Ende März und Anfang April an insgesamt 3 Standorten gefunden.
Eine Abbildung findest Du in den meisten gängigen Pilzbüchern.

Gruß,
Andreas

Eintrag gesperrt
35 Aufrufe

Re: Pilzbestimmung

Mison, (vor 9324 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,

Glimmer-Tintling klingt erst mal gut. Huperzia hatte mich im Chat auch schon gefragt, ob es ein Tintling sein könnte, und ich hab erst mal zurückgefragt, ob denn nicht alle Tintlinge auch schon jung "austinten". Ich guck mal unter Glimmer-T. nach und melde mich dann wieder.
Danke und Grüße,
Simon

Eintrag gesperrt
39 Aufrufe

Glimmertintling (Bild) *PIC*

Georg, (vor 9324 Tagen) @ Mison

Hier ein Bild vom Glimmertintling, aufgenommen diese Woche:

[image]

Georg

Eintrag gesperrt
36 Aufrufe

Re: Glimmertintling (Bild)

Mison, (vor 9324 Tagen) @ Georg

Danke Euch beiden, Andreas und Georg,

dank Eurer Hinweise, Bild und Buch bin ich nun ziemlich sicher, daß es sich um den Grauen, nicht um den Glimmertintling handelt. Die wesentlich dunklere Hutfarbe als beim Glimmert. entspricht deutlich der im Buch gefundenen des Grauen, außerdem steht da was von dem "zunächst kurze[n] und dicke[n] Stiel", was auf den Glimmert. ja wohl nicht zutrifft. Ich denke, mein Rätsel ist gelöst. Ich liebe das Forum.
Simon

Eintrag gesperrt
40 Aufrufe

Re: Pilzbestimmung

Renate, (vor 9324 Tagen) @ Mison

Hilfe! Was das Bestimmen von mir nicht bekannten Pilzen angeht, bin ich ein
blutiger Anfänger. Ich hoffe also, dass Ihr mit meiner Beschreibung
überhaupt was anfangen könnt. Irgendwann demnächst will ich mir auch eine
Digitalkamera zulegen, dann wird wohl manches einfacher.
Also: kleine sehr junge Kolonie von Lamellern, brauner spitzer Kegelhut, der
(ähnlich wie beim Perlpilz) z.T. mit weißlicher Schicht bedeckt ist;
gedrungener, hohler weißer Stiel, leicht flockig, würde ich sagen;
Lamellen weiß, dicht und angewachsen; Standort: Uni Bremen, an einem
Tümpel, zwischen gepflasterten Stufen, die von wuchernden Sträuchern
bewachsen sind.
Danke schon mal für Eure Mühe.
Simon

Hallo Pilzfreunde,
ich bin neu in der Runde und hab gleich eine Frage. Simon will sich eine digitale Kamera zulegen, ich auch. Kann jemand aus eigener Erfahrung eine bestimmte Kamera empfehlen?

Renate

Eintrag gesperrt
34 Aufrufe

Digitalkamera

Wolfgang F., (vor 9324 Tagen) @ Renate

Hallo Pilzfreunde,
ich bin neu in der Runde und hab gleich eine Frage. Simon will sich eine
digitale Kamera zulegen, ich auch. Kann jemand aus eigener Erfahrung eine
bestimmte Kamera empfehlen?
Renate

Hallo Renate,

bevor Dir jemand 'was empfehlen kann, mußt Du erstmal sagen, was Deine Verwendung sein soll. Um Bilder in's WWW zu stellen, reicht 'was billiges.

Wenn Du Bilder auch auf A4 vergrößern willst, ohne dass es allzusehr "pixelt", sind 3 MPixel Auflösung schon klasse.

Ich bin mit meiner Olympus C3030 ganz zufrieden, allerdings fehlt mir bei der Optik ein Makrobereich. Die Nahlinse als Zubehör taugt nix.

Gruß,

Wolfgang

Eintrag gesperrt
35 Aufrufe

Re: Pilzbestimmung

Thomas Pruß, (vor 9324 Tagen) @ Renate

Moin Renate,
Olympus ist schon gut. Wir haben eine Camedia als Redaktionskamera, die 2,5 MPixel hat. Das reicht, um in unserer AngelWoche seitengroße Bilder (bißchen mehr als DIN A 4) abzudrucken. Die Bilder sind dann für gewöhnlich in der mittleren Auflösungsstufe gemacht. In der höchsten Stufe reicht es auch für DIN A 0. Tipp: unbedingt einen 32-MB-Chip dazukaufen. Der fasst in der höchsten Auflösung (jpg) 15, in der mittleren 54 und in der niedrigen etwas über 100 Bilder.
Was Nahaufnahmen angeht: Die Kamera hat 2 Makrostufen und in Stellung „Super-Makro“ und Weitwinkel kann es schon mal sein, dass Du mit der Linse ans Objekt stößt. Ein Abbildungsmaßstab von 1:1 ist also immer drin.
Die Camedia ist wohl im Moment schon für 1500,- DM zu haben. Der 32-MB-Chip liegt so um und bei 200,- DM.
Grüsslis
Thomas

Eintrag gesperrt
35 Aufrufe

Re: Digitalkamera

42, (vor 9323 Tagen) @ Wolfgang F.

Hallo Renate,

also ich 'arbeite' mit Digital-Kameras schon lange (inzwischen das
vierte Modell).

Für mich gibt's nur EINEN Hersteller: Nikon!
Ja, ja, ich weiß: auch die anderen stellen sehr gute Digis her, aber
nur Nikon hat dieses Schwenkobjektiv, mit dessen Hilfe Makroaufnahmen
von Pilzen am Boden in schwieriger Lage ohne Probleme möglich sind.

Welches Modell genau (950, 980, 990 oder was auch immer) ist dann
nur noch eine Sache des Geldbeutels.

Für nähere Infos oder Beispielbilder mail mir einfach.

Thomas

Eintrag gesperrt
39 Aufrufe

Casio QV3500EX (mit Bildern, lang) *PIC*

Georg, (vor 9323 Tagen) @ Renate

Hi Renate,
ich hab mir zu Ostern die Casio QV3500EX geleistet und bin bisher sehr
zufrieden damit. Ich habe in den letzten Tagen mal einige Pilze
und Pflanzen auf dem Unigelände in Karlsruhe fotografiert.

Vorteile:

* Super Farbtreue, Sehr scharf (3.3 Megapixel mit Canon-Optik)
* Gute Makrofähigkeit: 5x4cm können bildfüllend abgebildet werden
* Massig Speicherplatz (dank Minifestplatte von IBM): 250 Bilder in
bester Auflösung passen in die Kamera
* alle erdenklichen manuellen Einstellungsmöglichkeiten für den 'Fotofreak'
(Blende, Verschlusszeit, Weissabgleich (sehr wichtig beim Fotografieren bei Sonnenschein im Laubwald) usw usw)
* Gute Blitzsteuerung im Nahbereich
* Rauschunterdrückung bei Langzeitbelichtungen
* intuitive Benutzerführung (man braucht die Anleitung eigentlich kaum)

Nachteile:

* sieht etwas billig aus (Plastikgehäuse), ist aber stabil
* manuelle Scharfeinstellung schwierig zu bedienen, da Kontrolle
über den LCD-Monitor nicht gut möglich
* kein externer Blitzanschluss
* Stativgewinde etwas unglücklich positioniert und aus Plastik

Hier die Bilder:

Maipilze

[image]

Hochgerippte Becherlorchel
[image]

Rindenmulch-Spitzmorchel
[image]

Wiesenschaumkraut
[image]

Glimmertintling mit Blitz
[image]

Glimmertintling mit Blitz und Umgebungslicht
[image]

Georg

Eintrag gesperrt
35 Aufrufe

Preis

Birgit, (vor 9323 Tagen) @ Georg

Hallo Georg,

ich hab mir zu Ostern die Casio QV3500EX geleistet und bin bisher sehr
zufrieden damit.

Wie siehts mit dem Preis von der Kamera aus, Georg? Und vor allen Dingen, was ist der Unterschied zur Casio QV3000EX, die ja eigentlich ein extrem gutes Preis/Leistungsverhältnis besitzt?? Ist das "nur" der IBM Micro Drive?

Ciao

Birgit

Eintrag gesperrt
35 Aufrufe

Re: Casio QV3500EX (mit Bildern, lang)

bleem, (vor 9323 Tagen) @ Georg

Hi Georg!

Super diese Bilder. Ich habe das Gefühl das man mit dieser neuen Kamera etwas näher an die Objekte rankommt, oder sind es auch 5 cm Mindestabstand im Makrobereich? Ansonsten scheint sie etwas mehr Einstellungsmöglichkeiten zu haben wie meine Casio QV3000. Das Gewicht dieser Kamera finde ich sehr angenehm, sie paßt in jede Manteltasche und man vermutet nicht, das so eine fast professionelle Technik darin sitzt. Auf alle Fälle denke ich das man sein Geld gut angelegt hat.

Ciao bleem

Eintrag gesperrt
36 Aufrufe

IBM Microdrive

Birgit, (vor 9323 Tagen) @ Georg

Hallo Georg,

wie gut funktioniert der Microdrive? Eine transportable Festplatte kann ja ihre physikalischen Tücken haben (Kreiseleffekte etc.). Geht das wirklich gut und fehlerfrei?

Gruß

Birgit

Eintrag gesperrt
36 Aufrufe

Danke *oT*

Birgit, (vor 9323 Tagen) @ bleem

- kein Text -

Eintrag gesperrt
35 Aufrufe

Re: IBM Microdrive

Georg, (vor 9323 Tagen) @ Birgit

Hallo Georg,
wie gut funktioniert der Microdrive? Eine transportable Festplatte kann ja
ihre physikalischen Tücken haben (Kreiseleffekte etc.). Geht das wirklich
gut und fehlerfrei?
Gruß
Birgit

Hi Birgit,
keine Probleme bisher. Die Platte läuft immer nur kurz (zum Speichern,
oder beim Anschauen der Bilder bzw. beim Übertragen zum Rechner).
Kreiseleffekte treten zwar auf (hörbar beim Bewegen der Kamera), aber
dafür ist das Microdrive wohl ausgelegt. 100g im
Betrieb und 1000g im Ruhezustand soll sie an Schocks aushalten. Ich denke
da geht zuerst die Kamera kaputt bevor dem MD was passiert.

Georg

Eintrag gesperrt
37 Aufrufe

Unterschiede zur 3000

Georg, (vor 9323 Tagen) @ Birgit

Hallo Georg,
Wie siehts mit dem Preis von der Kamera aus, Georg? Und vor allen Dingen, was
ist der Unterschied zur Casio QV3000EX, die ja eigentlich ein extrem gutes
Preis/Leistungsverhältnis besitzt?? Ist das "nur" der IBM Micro
Drive?
Ciao

Preis: 1897 DM (mit 340 MB Microdrive. Gibts im Netz aber sicher billiger, ich bevorzuge aber
einen lokalen Händler)

Unterschiede zur 3000:

* Histogrammanzeige im Play-Modus (zeigt Helligkeitsverteilung im Bild an. Gut
zur Belichtungskontrolle)

* Motivprogramme (können auch selbst programmiert werden)

* Farbfilter und Farbverstärkungs-Modi

* Kurzwahltasten (auch selbst programmierbar) - man braucht nicht mehr ins
Menü zu gehen um z.B. die Blendenpriorität einzustellen oder den
Weissabgleich manuell zu regeln

* Filtergewinde (braucht aber einen optionalen Adapter)

* Die versteckten Funktionen der 3000er (Langzeitbelichtung, TIFF-Format,
voll manueller Modus) stehen jetzt in der Anleitung drin

* bessere Blitzbelichtung

* bessere Rauschunterdrückung bei Langzeitbelichtungen

* 4x Zoom im Play-Modus

Georg

Eintrag gesperrt
34 Aufrufe

Re: Beispielbild (Raumschiff?) *PIC*

42, (vor 9323 Tagen) @ 42

Hier ein Beispiel für die Makrofähigkeit der Nikon 950/990:

(es handelt sich bei dem in die Atmosphäre eintretenden Raumschiff
eigentlich nur um eine Kugelschreiberspitze ... die Bildqualität
ist im Original natürlich wesentlich höher, doch ohne eine große
Kompression wäre der Bildaufbau hier unerträglich lange)

[image]

Eintrag gesperrt
38 Aufrufe

…und die Kosten?

Thomas Pruß, (vor 9323 Tagen) @ 42

Moin zusammen,
man muss sich langsam fragen, was man noch mit der guten alten Chemie soll, wenn die Elektronik schon so fantastische Bilder macht.
Aber ich denke, dass ein großer Nachteil bei der ganzen digitalen Fotografie gar nicht so bedacht wird wie er es eigentlich sollte: die Folgekosten. Will man nämlich von den hochwertigen digitalen Fotos ebenso hochwertige Drucke machen, braucht man schon einen Laserdrucker. Der, das dazu passende Papier und der Toner treiben die Ausgaben für Privatpersonen zumindest im Moment noch in unwirtschaftliche Höhen.
Außerdem verbrauchen digitale Kameras noch eine Menge Strom: Wir betreiben die Camedia mit 4 Ni-MH-Akkus, die jeder eine Stromstärke von 1,2 A bringen. Die reichen, um maximal 100 Bilder zu machen und auch gleich auf dem Display, das der größte Stromfresser ist, zu kontrollieren. Mit normalen Akkus oder Batterien kann man höchstens 10 Bilder machen, dann kochen die Batterien…
Allerdings kostet so ein Ni-Mh-Akku mit dieser Leistung auch mal locker 40,- DM.
Insgesamt stellt sich also immer noch die Frage, ob es nicht billiger ist, die Fotos nach wie vor auf (Dia-)Film zu machen und sie im Nachhinein einzuscannen. Ein guter Scanner dürfte nämlich auf Dauer billiger sein als die Kamera mit all ihren Folgekosten. Klar, der Effekt, dass man sofort kontrollieren kann, ob das Foto was geworden ist oder nicht, geht verloren. Aber auf der anderen Seite kann man ja ohne weiteres mit der normalen Kamera ein paar Fotos mehr machen und dabei die Parameter verändern. Dann ist man auf der sicheren Seite und das endgültige Foto hat nur ein paar Pfennige mehr gekostet.
Grüsslis
Thomas

Eintrag gesperrt
34 Aufrufe

Re: …und die Kosten?

42, (vor 9323 Tagen) @ Thomas Pruß

man muss sich langsam fragen, was man noch mit der guten alten Chemie soll,
wenn die Elektronik schon so fantastische Bilder macht.

Danke :-)

Aber ich denke, dass ein großer Nachteil bei der ganzen digitalen Fotografie
gar nicht so bedacht wird wie er es eigentlich sollte: die Folgekosten.
Will man nämlich von den hochwertigen digitalen Fotos ebenso hochwertige
Drucke machen, braucht man schon einen Laserdrucker. Der, das dazu

Also, die Farb-Laser-Ausdrucke, die ich bisher zu Gesicht bekommen
habe, waren alle um Klassen schlechter als die eines GUTEN Tintenstahlers.
Mit aktuellen Tintenstrahlern lassen sich heute auf ordentlichem
Papier Ausdrucke machen, die mit bloßem Auge von 'echten' Photos
nicht zu unterscheiden sind.

passende Papier und der Toner treiben die Ausgaben für Privatpersonen
zumindest im Moment noch in unwirtschaftliche Höhen.

Das ist leider wahr. Ein DIN-A4 Ausdruck kostet je nach Druckermodell
incl. Papier und Tinte zwischen 1 und 3 DM. Allerdings: man besitzt
sicherlich innerhalb kurzer Zeit viele, viele Digi-Photos - aber weshalb
sollte man sie eigentlich ausdrucken? Einfach auf CD gebrannt und
schon kann man sie heutzutage 'überall' zeigen. Und unter dieser
Voraussetzung sinken die Kosten je Photo gegen Null.

Außerdem verbrauchen digitale Kameras noch eine Menge Strom: Wir betreiben
die Camedia mit 4 Ni-MH-Akkus, die jeder eine Stromstärke von 1,2 A
bringen. Die reichen, um maximal 100 Bilder zu machen und auch gleich auf
dem Display, das der größte Stromfresser ist, zu kontrollieren. Mit
normalen Akkus oder Batterien kann man höchstens 10 Bilder machen, dann
kochen die Batterien…

Wer zum Digi-Fotografieren Batterieen verwendet, ist selber schuld! Gute
Akkus sind ein Muß! Zwar kostet ein solcher Satz tatsächlich ca. 40 DM,
mit einem guten (!) Ladegerät hält der aber weit über 1000 Ladungen
durch.

[...]

Kurz und gut: ich kann mir Fotografieren nur noch digital vorstellen.

Thomas

Eintrag gesperrt
39 Aufrufe

Re: Casio QV3500EX (mit Bildern, lang)

Renate, (vor 9323 Tagen) @ Georg

Danke für die rege Diskussion. Ich tendiere schon zu einer Casio. Das Microdrive ist als Speichermedium sehr verlockend und anwenderfreundlich. Ich möchte bei Spaziergängen und Wanderung unbeschwert fotographieren, ohne ständig an ein fast volles Speichermedium denken zu müssen.
Ich lege auch Wert auf die Makro Tauglichkeit. 1:1 wäre nett. Vor allem um kleinere Pilze abzulichten. Georg’s Bilder, mit der Casio 3500 gemacht, sind Klasse, da gibt es nichts hinzuzufügen. Ist die 3000 im Makrobereich weniger gut geeignet?

Renate

Eintrag gesperrt
36 Aufrufe

Re: IBM Microdrive

Karen, (vor 9319 Tagen) @ Birgit

Hallo zusammen,

wir haben uns die Canon Powershot G1 geleistet und auch in diese Kamera passt die Microdrive. Wir haben davon 2, die 340MB und die 1 GB.
Die drive ist konstruiert fuer Kameras und Mobile Applications. Bei IBM wurde die Platte getestet und aus 1m Hoehe fallen gelassen. Dieser Test wurde bestanden. Natuerlich sollte man soetwas nicht unbedingt nachmachen.

Die Canon G1 funktioniert sehr gut im Nahbereich, kostete Weihnachten noch um die 2500 DM und ist jetzt bei einigen Internetanbietern fuer 1700 DM zu haben.

Hallo Georg,
wie gut funktioniert der Microdrive? Eine transportable Festplatte kann ja
ihre physikalischen Tücken haben (Kreiseleffekte etc.). Geht das wirklich
gut und fehlerfrei?
Gruß
Birgit

Eintrag gesperrt
35 Aufrufe

Re: Digitalkamera

Karen, (vor 9319 Tagen) @ Wolfgang F.

Hallo zusammen,

im Moment wuerde ich die Canon Powershot G1 emphehlen. Mit der IBM Microdrive eine hervorragende Camera, auch im Nahbereich. Schwenkbares objectiv, wie Nikon.
3.3 M pixel. Billigster Anbieter in D: http://www.fotoversand-brinker.de/

Hallo Renate,
bevor Dir jemand 'was empfehlen kann, mußt Du erstmal sagen, was Deine
Verwendung sein soll. Um Bilder in's WWW zu stellen, reicht 'was billiges.
Wenn Du Bilder auch auf A4 vergrößern willst, ohne dass es allzusehr
"pixelt", sind 3 MPixel Auflösung schon klasse.
Ich bin mit meiner Olympus C3030 ganz zufrieden, allerdings fehlt mir bei der
Optik ein Makrobereich. Die Nahlinse als Zubehör taugt nix.
Gruß,
Wolfgang