Schirmlingsfragen *PIC*

Roswitha, (vor 6625 Tagen)

Gestern habe ich bei Bad Herrenalb im Schwarzwald einige Schirmlinge gefunden,
die ich nichr eindeutig zuordnen kann. Meine Vermutung geht in Richtung Lepiota cortinarius. Allerdings konnte ich keinen unangenehmen Geruch feststellen. Für mich roch er schwach "pilzig".

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Der Baby-Schirmling stammt von einem anderen Fundort, scheint aber der gleiche Pilz zu sein. Nur welcher?

Bei der Suche in der Literatur fiel mir dann noch auf, dass Gerhardt zum Kastanienbraunen Schirmling / Lepoita castanea schreibt:

Ungenießbar. Knollenblätterpilzgifte (Amatoxine wie z. b. beim Fleischbräunlichen Schirmling) wurden bei dieser Art (nach Roth, Frank, Kormannn: Giftpilze Pilzgifte, 1990) nicht gefunden. Er wird in einigen
Pilzbüchern jedoch als gefährlicher Giftpilz ausgewiesen.

Bei Flammer, Horak: Giftpilzepilzgifte, 2003 steht hinter Amanitine ein Fragezeichen. Weiter im Text: "Ob und wieviele Schirmlinge aus der Gattung
Lepiota mir spindeligen (Fussisprae) oder gestutzten Sporen (Stenosporae) Amatoxin-haltig sind, ist noch nicht bekannt."

Gibt es dazu neue Erkenntnisse?

Liebe Grüße
Roswitha

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Re: Schirmlingsfragen

Jens ⌂, (vor 6625 Tagen) @ Roswitha

Hallo Roswitha,
so vom Habitus halte ich es eher für Echinoderma asperum oder etwas nah Verwandtes.

Gruß Jens

Gestern habe ich bei Bad Herrenalb im Schwarzwald einige Schirmlinge
gefunden,
die ich nichr eindeutig zuordnen kann. Meine Vermutung geht in Richtung
Lepiota cortinarius. Allerdings konnte ich keinen unangenehmen Geruch
feststellen. Für mich roch er schwach "pilzig".

Der Baby-Schirmling stammt von einem anderen Fundort, scheint aber der

gleiche Pilz zu sein. Nur welcher?
Bei der Suche in der Literatur fiel mir dann noch auf, dass Gerhardt zum
Kastanienbraunen Schirmling / Lepoita castanea schreibt: Ungenießbar.
Knollenblätterpilzgifte (Amatoxine wie z. b. beim Fleischbräunlichen
Schirmling) wurden bei dieser Art (nach Roth, Frank, Kormannn: Giftpilze
Pilzgifte, 1990) nicht gefunden. Er wird in einigen
Pilzbüchern jedoch als gefährlicher Giftpilz ausgewiesen.
Bei Flammer, Horak: Giftpilzepilzgifte, 2003 steht hinter Amanitine ein
Fragezeichen. Weiter im Text: "Ob und wieviele Schirmlinge aus der
Gattung
Lepiota mir spindeligen (Fussisprae) oder gestutzten Sporen (Stenosporae)
Amatoxin-haltig sind, ist noch nicht bekannt."
Gibt es dazu neue Erkenntnisse?
Liebe Grüße
Roswitha

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Re: Schirmlingsfragen

Roswitha, (vor 6625 Tagen) @ Jens

Hallo Roswitha,
so vom Habitus halte ich es eher für Echinoderma asperum oder etwas nah
Verwandtes.
Gruß Jens

Hallo Jens,

daran hatte ich auch gedacht, aber die Schuppen sind nicht wirklich spitz und ausgeprägt. Schaut auf dem Foto spitzer aus, als in Wirklichkeit. Nach Laux sollen die Lamellen häufig gegabelt sein, was auch nicht der Fall ist. Dann soll der Geruch stark unangenehm sein. Das hätte mir doch in die Nase steigen müssen.

Wahrscheinlich geht die Bestimmung nur mit Mikroskop. (Habe ich nicht)

Grüße
Roswitha

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Re: Schirmlingsfragen

zuehli ⌂, (vor 6624 Tagen) @ Roswitha

Hallo Roswitha,

Bild 3 zeigt eigentlich gut den schleierartigen Ring, der für die Art typisch ist.
Weiterhin typisch sind die sehr eng stehenden Lamellen, wie man da allerdings eine Gabelung erkennen soll, ist mir dann auch schleierhaft.

Gruß Harald

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Bin auch für den Spitzschuppiger Schirmling *oT*

Thüringer-Holz, (vor 6624 Tagen) @ Roswitha

- kein Text -