Brandiger Ritterling (T. ustale)? (2 Pics) *PIC*
Hallo nochmal,
diese stattliche Erscheinung würde ich unter Tricholoma ustale einordnen:
![[image]](http://i36.tinypic.com/20fb151.jpg)
Ich kann allerdings keinen Burggraben erkennen, was mich stutzig macht.
![[image]](http://i38.tinypic.com/w86u06.jpg)
![[image]](http://i38.tinypic.com/2i8779.jpg)
Hmm...
LG
Martl
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Martl, (vor 6613 Tagen)
Hallo nochmal,
diese stattliche Erscheinung würde ich unter Tricholoma ustale einordnen:
![[image]](http://i36.tinypic.com/20fb151.jpg)
Ich kann allerdings keinen Burggraben erkennen, was mich stutzig macht.
![[image]](http://i38.tinypic.com/w86u06.jpg)
![[image]](http://i38.tinypic.com/2i8779.jpg)
Hmm...
LG
Martl
Krötenhocker, (vor 6613 Tagen) @ Martl
Hallo Martl,
vielleicht solltest du bei der Lamellenfarbe eher einen Schleierling (Cortinarius) in Betracht ziehen. Die können auch ziemlich groß werden.
VG, Jens
Servus Martl,
der Pilz scheint in Nadelstreu gewachsen zu sein. T. ustale ist meines Wissens an die Buche gebunden.
Wenn Fichten oder Tannen der Baumpartner waren, käme Tricholoma pseudonicticans in Frage (Blassfleischiger Ritterling);
Beste Grüße
Hias
Ufo, (vor 6613 Tagen) @ interhias
Servus Martl,
der Pilz scheint in Nadelstreu gewachsen zu sein. T. ustale ist meines
Wissens an die Buche gebunden.
Wenn Fichten oder Tannen der Baumpartner waren, käme Tricholoma
pseudonicticans in Frage (Blassfleischiger Ritterling);
Beste Grüße
Hias
Hallo Martl,
ich hab gesehen das du im Schwarzwald sammelst, da ist T. pseudonictitans ( T. fulvum var. pseudonictitans) recht häufig. Dieser Ritterling bekommt älter eine bräunlich, fleckige Lamellenfarbe.
Ich sehe hier keinen Braunsporer, aber wer weiß ?
Gruss
Uwe
phragmobasidie, (vor 6613 Tagen) @ Ufo
Hallo,
finde auch, dass der nach T.pseudonictitans aussieht, insbesondere der Hut und noch mehr die Fleischfärbung.
schöne Grüße
Robin
coco, (vor 6612 Tagen) @ phragmobasidie
- kein Text -
Gelbfieber, (vor 6613 Tagen) @ Martl
Hallo Martl,
ich würde an deiner Stelle das Pilzchen nicht als Tricoloma ustale einordnen 
Falls du ihn noch hast, solltest du erstmal einen Sporenpulverabdruck machen. T. ustale hat weißliches Sporenpulver und bei deinem abgebildeten Pilz würde mind. Rostbraun herauskommen.
Der Stiel von T. ustale ist auch weiß im Untergrund der im unteren Bereich bräunlich überfasert ist.
Und wie du ja auch selbst bemerkt hast, fehlt der Burggraben der bei Ritterlingen meistens ausgeprägt, aber immer vorhanden ist.
Eine gute Zeit
Gelbfieber & Co
Martl, (vor 6613 Tagen) @ Gelbfieber
Hi ihr zwei,
na ja, den Pilz hab ich an Ort und Stelle gelassen.
Angenommen, die Sporen sind mind. rostbraun, bleibt mit so einer kräftigen Statur fast nur die Riesengattung der Schleierlinge.
Da kann ich nur noch Bilder vergleichen und ... mir sagen: "Ok, wahrscheinlich nicht T. ustale" :o)
Vielen Dank & LG
Martl
Hallo Martl,
ich würde an deiner Stelle das Pilzchen nicht als Tricoloma ustale einordnen
Falls du ihn noch hast, solltest du erstmal einen Sporenpulverabdruck machen.
T. ustale hat weißliches Sporenpulver und bei deinem abgebildeten Pilz
würde mind. Rostbraun herauskommen.
Der Stiel von T. ustale ist auch weiß im Untergrund der im unteren Bereich
bräunlich überfasert ist.
Und wie du ja auch selbst bemerkt hast, fehlt der Burggraben der bei
Ritterlingen meistens ausgeprägt, aber immer vorhanden ist.
Eine gute Zeit
Gelbfieber & Co
Wolfgang P., (vor 6613 Tagen) @ Martl
diese stattliche Erscheinung würde ich unter Tricholoma ustale einordnen:
Ich kann allerdings keinen Burggraben erkennen, was mich stutzig macht.
schade dass Du ihn im Wald gelassen hast, denn ich würde ja wetten, dass es kein Cortinarius ist, sondern eher 'was um Tricholoma fulvum herum. Allerdings ist das Bild im Fleisch überstrahlt, so dass man Gelbtöne nicht mehr gut beurteilen kann. So wird's wohl ein UMO bleiben.
Grüße,
Wolfgang
Hallo Martl,
Der Burggraben ist bei Tricholoma zwar Pflicht, aber mit Einschränkungen.
Der gezeigte Pilz erfüllt bei näherem Hinsehen das Kriterium
Lamellen "am Zahn herablaufend". Gerade in der Sektion albobrunnea können
das so einige (z. B. T. stans)
Der braune Farbton an den Lemellen kommt bei älteren Exemplaren schon mal vor.
Hallimaschlammellen sind dafür auch ein schönes Beispiel.
Grüßlis Ingo
Hallo Martl,
Der Burggraben ist bei Tricholoma zwar Pflicht, aber mit Einschränkungen.
Der gezeigte Pilz erfüllt bei näherem Hinsehen das Kriterium
Lamellen "am Zahn herablaufend". Gerade in der Sektion albobrunnea
können
das so einige (z. B. T. stans)
Der braune Farbton an den Lemellen kommt bei älteren Exemplaren schon mal
vor.
Hallimaschlammellen sind dafür auch ein schönes Beispiel.
Grüßlis Ingo
Servus Martl und Ingo,
meine diversen Aufsammlungen von T. pseudonicticans zeigen nicht selten mit Zahn kurz herablaufende Lamellen. Wie Ingo schon sagt, ist die Verfärbung der Lamellen geradezu typisch für diesen Pilz. Möglicherweise wird sie wie beim Hallimasch durch Insektenbefall beschleunigt. Bei einer gestrigen Kollektion hatten schon sehr junge Fruchtkörper stark verfärbte, "räudig" aussehnde Lamellen.
Einen Schleierling würde ich für diesen Fund komplett ausschließen.
Beste Grüße
Hias
Der Juergen, (vor 6612 Tagen) @ Ingo
Hallo Ingo,
ich kenne auch, so wie Interhias, den T. pseudonictitans ohne Burggraben. Wenn man den das erste mal findet, irritiert das nicht wenig, dennoch hat man letztlich das Gefühl, einen Ritterling vor sich zu haben. T. sulphurescens z.B. der heuer wieder bei uns auf der Alb zu finden war, hat auch keinen deutlichen Burggraben und sehr eng stehende und unregelmäßig am Stiel "anschließende" Lamellen. Manche Ritterlinge scheinen doch nicht so "programmatisch" zu sein 
Grüßle
Juergen
Rudi, (vor 6612 Tagen) @ Der Juergen
Hallo Ingo, Juergen und co,
ich kenne auch, so wie Interhias, den T. pseudonictitans ohne Burggraben.
Wenn man den das erste mal findet, irritiert das nicht wenig, dennoch hat
man letztlich das Gefühl, einen Ritterling vor sich zu haben. T.
sulphurescens z.B. der heuer wieder bei uns auf der Alb zu finden war, hat
auch keinen deutlichen Burggraben und sehr eng stehende und unregelmäßig
am Stiel "anschließende" Lamellen. Manche Ritterlinge scheinen
doch nicht so "programmatisch" zu sein
stimmt schon...
sulfurescens, der Burggraben ist schonda, aber sehr kurz:
![[image]](http://www.pilzseite.de/bilder/080922/1.jpg)
pseudonicticans, Lamellen sind deutlich ausgebuchtet angewachsen und mit Zahn herablaufend:
![[image]](http://www.pilzseite.de/bilder/080922/2.jpg)
Beide gefallen mir aber beim gesuchten Pilz nicht so gut, vielleicht ists doch ein Schleierling...
GRudi
Der Juergen, (vor 6612 Tagen) @ Rudi
Hallo Rudi,
hmm ... Dein T. sulphurescens sieht mir aber komisch aus. Mit so weit auseinander stehenden und vor allem so wenigen Lamellen kenne ich den aber gar nicht. Bist Du Dir da bei der Bestimmung sicher? Nicht etwa T lascivum oder inamoenum?
Beide gefallen mir aber beim gesuchten Pilz nicht so gut, vielleicht ists
doch ein Schleierling...
Ich weiß nicht, was Mertl da gefunden hat - hab mich da auch zurückgehalten - aber ein Schleierling ist das sicherlich nicht.
Grüßle
Juergen
Krötenhocker, (vor 6612 Tagen) @ Der Juergen
Hallo Jürgen, Rudi und Hias und und und und natürlich Martl,
ich war echt erstaunt, das es Tricholoma mit diesem Aussehen (kaum erkennbarer Burggraben und gleichmäßig braune?, rotbraune? Lamellenfarbe) gibt. Man lernt halt nie aus.
Aber dir, Martl, möchte ich den Tipp geben, demnächst doch einfach ein, zwei Exemplare deiner Funde mit nach Hause zu nehmen und einen Sporenabwurf zu provozieren. Wir müssten alle viel weniger raten, da die Sporenpulverfarbe schon eine gewisse Gattungsauswahl zuläßt.
Schönen Gruß an Euch alle,
Jens
@Rudi: Ich kenne T. sulphurescens auch anders, aber wer weiß????
Waldschrat, (vor 6611 Tagen) @ Krötenhocker
...einen Sporenabwurf zu provozieren.:
Wir müssten alle viel weniger raten, da die Sporenpulverfarbe schon eine:
gewisse Gattungsauswahl zuläßt.:
Hallo Jens,
So ist es! Aber noch eine lange Frage: Ist das Wort ´provozieren´ im Zusammenhang mit Sporenabwürfen üblich oder hattest Du einen bestimmten Gedanken dabei im Hinterkopf oder hast Du Dich nur vertippt? Ich kann mir nämlich vorstellen, daß Pilzen beim häuslichen Ablegen des abgetrennten Hutes eine Not(Trock-)situation suggeriert wird und sie deshalb verstärkt Sporen abstoßen. Dann wäre das Wort ´Provokation´ genau richtig.
Gruß - Waldschrat
Krötenhocker, (vor 6611 Tagen) @ Waldschrat
Hallo Waldschrat,
ich dachte eher an die Variante mit Loch im Papier, Stiel durch und Stiel ins Wasser, z.B. bei so großen Pilzen einfach in ein Trink-Glas. Das meinte ich mit provozieren. Ob es die Not(Trock-)situation wirklich gibt??? Ich glaube eher an einen größeren Sporenabwurf, wenn man dem Pilz genug Wasser gibt, damit er weiter schön das eine oder andere Spörchen abschnürt und nicht womöglich alle Zellprozesse aufgrund Wassermangels einstellt.
"Provozieren" war meine eigene Wortschöpfung und ist m.W. nicht gebäuchlich.
Schönen Gruß, Jens
Hallo Jens,
So ist es! Aber noch eine lange Frage: Ist das Wort ´provozieren´ im
Zusammenhang mit Sporenabwürfen üblich oder hattest Du einen bestimmten
Gedanken dabei im Hinterkopf oder hast Du Dich nur vertippt? Ich kann mir
nämlich vorstellen, daß Pilzen beim häuslichen Ablegen des abgetrennten
Hutes eine Not(Trock-)situation suggeriert wird und sie deshalb verstärkt
Sporen abstoßen. Dann wäre das Wort ´Provokation´ genau richtig.
Gruß - Waldschrat
Waldschrat, (vor 6611 Tagen) @ Krötenhocker
... Ich glaube eher an einen größeren Sporenabwurf, wenn man dem Pilz genug
Wasser gibt, damit er weiter schön das eine oder andere Spörchen abschnürt und
nicht womöglich alle Zellprozesse aufgrund Wassermangels einstellt.
Hallo Jens,
da hast Du zweifellos Recht. Ich kann mir aber vorstellen, daß der Sporenabwurf beschleunigt wird, wenn Versorgungsprobleme beim Reifeprozeß autreten. Dann werden zwar insgesamt weniger abgeworfen, aber sicherer, als wenn er vergeblich auf ´besseres Wetter´ damit wartet. Keine Ahnung, ob das wirklich so ist.
Gruß - Waldschrat
Martl, (vor 6611 Tagen) @ Krötenhocker
Hallo Jens und natürlich alle anderen beteiligten,
von den Exemplaren, die ich gestern fand, hab ich tatsächlich die 2 vielversprechendsten Exemplare mitgenommen und versucht, sie über Nacht zum Sporenabwurf zu nötigen.
Leider vergeblich. Sie waren wohl schon jenseits der Wechseljahre... :o)
LG
Martl
Hallo Jürgen, Rudi und Hias und und und und natürlich Martl,
ich war echt erstaunt, das es Tricholoma mit diesem Aussehen (kaum
erkennbarer Burggraben und gleichmäßig braune?, rotbraune? Lamellenfarbe)
gibt. Man lernt halt nie aus.
Aber dir, Martl, möchte ich den Tipp geben, demnächst doch einfach ein, zwei
Exemplare deiner Funde mit nach Hause zu nehmen und einen Sporenabwurf zu
provozieren. Wir müssten alle viel weniger raten, da die Sporenpulverfarbe
schon eine gewisse Gattungsauswahl zuläßt.
Schönen Gruß an Euch alle,
Jens
@Rudi: Ich kenne T. sulphurescens auch anders, aber wer weiß????
phragmobasidie, (vor 6611 Tagen) @ Martl
Hallo,
eigentlich deckt man Pilze ab, die aussporen sollen, damit sie etwas feucht bleiben. Manchmal, wenngleich seltener,
sporen sie tatsächlich erst nach zwei bis drei Tagen aus. Und manchmal wollen sie ganz einfach noch nicht / nicht mehr.
Kann sein, dass man dann nur noch wimmelnde Maden oder vergorenen Brei hat. Man sollte vor dem Schlafengehen besser
noch mal die Lage checken :)
schöne Grüße
Robin
Martl, (vor 6611 Tagen) @ phragmobasidie
Hallo Robin,
woher weisst du, wie ich versuche, Sporenabwurf zu bekommen?
"eigentlich..."
Gruß
Martl
Hallo,
eigentlich deckt man Pilze ab, die aussporen sollen, damit sie etwas feucht
bleiben. Manchmal, wenngleich seltener,
sporen sie tatsächlich erst nach zwei bis drei Tagen aus. Und manchmal wollen
sie ganz einfach noch nicht / nicht mehr.
Kann sein, dass man dann nur noch wimmelnde Maden oder vergorenen Brei hat.
Man sollte vor dem Schlafengehen besser
noch mal die Lage checken :)
schöne Grüße
Robin
phragmobasidie, (vor 6611 Tagen) @ Martl
Hallo Martl,
woher weisst du, wie ich versuche, Sporenabwurf zu bekommen?
weiß ich natürlich nicht, ich war nur zu faul, das noch dazuzuschreiben. Das mit dem "etwas feucht" bezog sich auf das von
Waldschrat Geschriebene
und dass es mal auch vorkommen kann, dass sie länger als einen Tag / eine Nacht benötigen, auf das von Dir.
Wer es schon weiß - ist gut, aber es lesen vielleicht noch andere mit, die es nicht wissen (oder besser).
schöne Grüße
Robin
Martl, (vor 6611 Tagen) @ phragmobasidie
- kein Text -
Krötenhocker, (vor 6611 Tagen) @ Krötenhocker
@Rudi: Ich kenne T. sulphurescens auch anders, aber wer weiß????
Ich hatte mich mit Tricholoma sulphureum vertan, den kenne ich und obigen nicht. Ich kann also gar nichts zu der Bestimmung beitragen!
Rudi, (vor 6611 Tagen) @ Der Juergen
Hallo Juergen,
hmm ... Dein T. sulphurescens sieht mir aber komisch aus. Mit so weit
auseinander stehenden und vor allem so wenigen Lamellen kenne ich den aber
gar nicht. Bist Du Dir da bei der Bestimmung sicher? Nicht etwa T lascivum
oder inamoenum?
ich bin da ganz unschuldig. Gefunden und bestimmt hat ihn Lother Krieglsteiner...
GRudi
Der Juergen, (vor 6611 Tagen) @ Rudi
Hallo Rudi,
ich bin da ganz unschuldig. Gefunden und bestimmt hat ihn Lother
Krieglsteiner...
Ich beschreibe mal meine Kollektionen, die ich von drei Standorten kenne. T. sulphurescens ist ja bei uns kein häufiger Ritterling und kommt eher südlich der Alpen häufiger vor.
Auffallendste Merkmale:
Weißer, gilbender Pilz, der zuerst an einen Schönkopf erinnert; dicht stehende weiße - cremefarbene Lamellen, die unregelmäßig ausgebildet sind und auch unregelmäßig an der Stielspitze enden. Der Geruch ist dezent und erinnert fern an die weißen "Stinkritterlinge" (T. lascivum, T. inamoenum, T. stiparophyllum, T. album) und wird beim trocknen etwas intensiver, aber nie so aufdringlich. Der Geschmack der Pilzes ist würzig-salzig (auch "Salziger Ritterling" genannt), nicht scharf! Der Standort ist wichtig: Thermophile Süd- Südwesthänge auf flachgründigem Boden (über Kalk - Rendzina bei Rotbuche); jedenfall zwei meiner bekannten drei Standorte sind so ausgebildet. Der dritte Standort ist in einem etwas lichteren Waldmeister-Buchenwald mit eingestreuten Weißtannen, direkt oberhalb einer Wegböschung.
Grüßle
Juergen
Ich war heute an einer anderen Stelle und fand dort zwischen einer Buche und einer Fichte (Abstand ca. 1,5 m) mehrere Fruchtkörper:
![[image]](http://i38.tinypic.com/346pdsk.jpg)
Der Habitus ist ähnlich aber deutlich zierlicher als das Exemplar aus dem ersten Beitrag in diesem thread.
Die Stiele waren selbst bei den kleinsten Exemplaren so hohl, dass man den Pilz kaum komplett aus dem Boden nehmen konnte. Mglw. standen die alle auch schon ein Weilchen dort. Insgesamt gabe es sehr wenige frische Pilze.
Geht's Euch auch manchmal so, dass man einen Pilz plötzlich häufig findet, wenn man ihn zum ersten mal bewusst wahrgenommen hat?
So gings mir jetzt auch mit dem Kammporling...
LG
Martl
phragmobasidie, (vor 6611 Tagen) @ Martl
Hallo nochmal,
Wenn der Pilz ein brauner Ritterling ist und so im Fleisch blass / schmutzig gelblich ist, wie das auf dem Foto
erscheint, dann ist das pseudonictitans (nicht pseudonicticans) und nicht ustale.
Für die Leute in der entsprechenden Region ist das ein gängiger Pilz wie Uwe bereits schrieb und die anderen kennen
ihn ganz einfach nicht.
Ich hab den gezeigten Pilz nicht in den Händen gehabt, weiß also nicht, ob die gelbe Fleischfärbung in natura
so aussah und ob da nicht doch irgendwo eine (ustale-)Buche stand. Das muss Martl beurteilen. Ich finde ihn lediglich
ungewöhnlich kräftig, da passten die späteren Bilder von Martl von der Statur her besser. Da steht dann allerdings
eine Buche und ich sehe kein deutliches Gelb mehr.
schöne Grüße
Robin